Welcher Motor hinsichtlich Haltbarkeit? Kaufberatung
Hi, welche - weitestgehend haltbare - Motorisierung beim 1er würdet ihr empfehlen, nach Möglichkeit unter 2l Hubraum. Diesel, oder Benziner ist egal....
Greetz
Ron
Beste Antwort im Thema
Alle die nicht unter 2l sind. ;-)
56 Antworten
Zitat:
@honig. schrieb am 11. Januar 2017 um 08:42:49 Uhr:
Zitat:
@afis schrieb am 11. Januar 2017 um 00:29:02 Uhr:
Es ging mir gar nicht ums Tuning und war gar nicht auf dich bezogen. Dass wir bei einigen Themen unterschiedliche Meinungen haben ist uns beiden ja nicht neu.Wenn ich nur in den letzten Tagen Threads sehe, wo's um Wagen mit >100tkm geht, finde ich es grenzwertig bzw. sogar fatal hier etwas von technisch neuwertig bei der Laufleistung zu schreiben! Tuning hin oder her! Das hätte ich nicht einmal bei meinem ehem. 120d mit knapp <100tkm geschrieben, einfach weil ich weiß, wie er von mir getreten wurde. Da ist beispielsweise mein aktueller M140i oder der 325d deutlich weniger belastet, was schon alleine an Einsatz und Getriebe liegt.
Kannst du das mit dem Getriebe näher erläutern?
Beim Vergleich meiner (ehem.) Fahrzeuge:
120d = 6-Schalter
325d/M140i = 8-Gang Automatik
Mein Fahrprofil sieht so aus, dass ich in der Regel etwas antizyklisch fahre, häufig also auch >20 Uhr erst längere Strecken. Dafür dann aber entsprechend schnell (dauernd >200kmh), wo auch schonmal über mehrere hundert km Durchschnitte im Bereich 150-170kmh rauskommen, wenn ich spät genug fahre.
325d und 140i haben durch die 8 Gänge eine andere Übersetzung als der 6-Gang Schalter sie im 120d hatte. Der Motor im 120d (N47) wurde folglich deutlich hochtouriger von mir gefahren, als der 325d. Hieraus folgt aber wiederum eine (deutlich) höhere Abnutzung.
Zudem bedarf es auch mehr Anstrengung (für den Motor) eine entsprechende Geschwindigkeit zu halten aufgrund der Übersetzung (hier beim 120d im Vgl. zum 325d).
Das ist aber letztlich alles auch eine Frage der Nutzung. Der 120d war ein super Wagen, aber für meine Nutzung nicht ganz optimal. Der M140i kombiniert dagegen kleinen Wagen mit großem Motor und dank Getriebeübersetzung bei akzeptablen Verbrauchswerten auf Langstrecke , sodass hier der Benziner wieder in Ordnung geht 😁
Zitat:
@Wollschaaf schrieb am 12. Januar 2017 um 09:12:31 Uhr:
Wo landest du denn verbrauchsmäßig bei diesen Eskapaden mit dem M140i?
Eskapaden? Na na 😉
Also durchschnittlich hatte ich (immer auf eine Strecke von Anfang bis Ende verteilt) max 12.xL. Das liegt aber daran, dass ich probiere möglichst "rund" zu fahren. Wenn ich natürlich total digital fahren würde, könnte man auch deutlich mehr verpulvern. Beim M140i war aber bisher das Maximum ein Durchschnitt von 155 verteilt auf rd. 300km. Den Wagen habe ich ja erst seit Oktober und er musste ja erstmal eingefahren werden 😁
Im Wesentlichen liegt der günstige Verbrauch auch an der Getriebeübersetzung. Mit dem Schalter wäre der Verbrauch so nicht möglich.
Die noch schnelleren Strecken war ich dann zuletzt mit dem 325d oder 120d unterwegs.
Im Übrigen: Soviel (12,xL beim M140i) habe ich aber auch bei extremer Kurzstrecke in der Stadt (was im wesentlichen an einer blöden Ampel bei mir um die Ecke liegt). Sobald man ihn aber ans Rollen bringt, ist er echt sparsam für einen Motor der Leistung. Daher kann ich beruhigt sagen: Zwischen 7 und 12L ist alles drin, wobei ich - man will den Motor ja auch nutzen und nicht nur spazieren fahren - immer von 10L ausgehen würde.
Last, but not least: Ich darf übrigens auch nicht außer acht lassen, dass ich regelmäßig im Ausland unterwegs bin, wo Diesel- und Benzinpreis sich nicht unterscheiden. Das macht dann einige hier zugrunde gelegten Rechnungen auch wieder nichtig 😉
12l bei dieser Fahrweise gehen ja völlig in Ordnung. Bei Strecken von nur 300km kann man das auch gut machen. Bei längeren Strecken wird das dann irgendwann obsolet, wenn man aufgrund des Gasfußes zu einem Tankstopp gezwungen ist. Da handhabe ich es dann im Zweifel eher so, dass ich 20km/h langsamer fahre und dafür ohne zu tanken durchfahren kann. 😁
Was den Verbrauch angeht, liegt mein 125i denke ich ähnlich. Beim bummeln auf der Landstraße liegt er bei rund 7l und zügig Autobahn fahren bedeutet 9-12l, wobei man für 12l im Schnitt schon wirklich angasen muss. Auch ich bin dabei ein bekennender Wenigbremser. 😁
Dass der Verbrauch dabei nicht völlig explodiert, ist gut zu wissen. Ich frage deshalb, weil bei mir ebenfalls ein M140i geplant ist (allerdings ein Handschalter) und das zügige sparsame Autobahn fahren mit dem Diesel das einzige ist, was mich davon abhalten könnte nochmal einen trinkfesten Benziner zu kaufen. Ein bisschen vermisse ich das heizen ohne Reue meiner vorherigen Diesel schon...
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Zitat:
@Wollschaaf schrieb am 13. Januar 2017 um 00:12:01 Uhr:
12l bei dieser Fahrweise gehen ja völlig in Ordnung. Bei Strecken von nur 300km kann man das auch gut machen. Bei längeren Strecken wird das dann irgendwann obsolet, wenn man aufgrund des Gasfußes zu einem Tankstopp gezwungen ist. Da handhabe ich es dann im Zweifel eher so, dass ich 20km/h langsamer fahre und dafür ohne zu tanken durchfahren kann. 😁Was den Verbrauch angeht, liegt mein 125i denke ich ähnlich. Beim bummeln auf der Landstraße liegt er bei rund 7l und zügig Autobahn fahren bedeutet 9-12l, wobei man für 12l im Schnitt schon wirklich angasen muss. Auch ich bin dabei ein bekennender Wenigbremser. 😁
Dass der Verbrauch dabei nicht völlig explodiert, ist gut zu wissen. Ich frage deshalb, weil bei mir ebenfalls ein M140i geplant ist (allerdings ein Handschalter) und das zügige sparsame Autobahn fahren mit dem Diesel das einzige ist, was mich davon abhalten könnte nochmal einen trinkfesten Benziner zu kaufen. Ein bisschen vermisse ich das heizen ohne Reue meiner vorherigen Diesel schon...
Na ja, die 12L kommen aber nur aus zwei Gründen zustande: 1) Weil ich ihn viel bei hoher Geschwindigkeit im 8.Gang gleiten lasse und 2) weil dazwischen auch wirklich sparsame Abschnitte z.B. mit 80-100kmh aufgurnd der Limitierungen liegen. Bei einer "reinen" Fahrt >200kmh wäre der Verbrauch sicherlich bei 14-16L (hab's noch nie genau gemessen, da's mich nicht interessiert hat und's mir auf den Schnitt im Zweifel mehr ankommt).
Und, das sollte dir direkt klar sein: Das sparsame gleiten bei verhältnismäßig niedriger Drehzahl ist mit dem Schalter nicht so möglich, wie mit dem Wandler, schlicht aufgrund der Übersetzung. Der Schalter wäre mir daher nicht ins Haus gekommen, da ich dann einen höheren Verschleiß (Effekt wie im beschriebenen Vergleich zw. 120d und 325dA) und einen höheren Verbrauch hätte.
Zitat:
@afis schrieb am 11. Januar 2017 um 10:31:32 Uhr:
...längere Strecken. Dafür dann aber entsprechend schnell (dauernd >200kmh), wo auch schonmal über mehrere hundert km Durchschnitte im Bereich 150-170kmh rauskommen...
Zitat:
@afis schrieb am 12. Januar 2017 um 09:44:54 Uhr:
Also durchschnittlich hatte ich (immer auf eine Strecke von Anfang bis Ende verteilt) max 12.xL....
Ein CLA45 verbraucht auf 380km mit diesem Fahrprofil ebenfalls um 12l. Soviel zum Thema Downsizing 😛
Zitat:
@afis schrieb am 13. Januar 2017 um 01:19:07 Uhr:
Na ja, die 12L kommen aber nur aus zwei Gründen zustande: 1) Weil ich ihn viel bei hoher Geschwindigkeit im 8.Gang gleiten lasse und 2) weil dazwischen auch wirklich sparsame Abschnitte z.B. mit 80-100kmh aufgurnd der Limitierungen liegen. Bei einer "reinen" Fahrt >200kmh wäre der Verbrauch sicherlich bei 14-16L (hab's noch nie genau gemessen, da's mich nicht interessiert hat und's mir auf den Schnitt im Zweifel mehr ankommt).
Und, das sollte dir direkt klar sein: Das sparsame gleiten bei verhältnismäßig niedriger Drehzahl ist mit dem Schalter nicht so möglich, wie mit dem Wandler, schlicht aufgrund der Übersetzung. Der Schalter wäre mir daher nicht ins Haus gekommen, da ich dann einen höheren Verschleiß (Effekt wie im beschriebenen Vergleich zw. 120d und 325dA) und einen höheren Verbrauch hätte.
Das der Schalter etwas kürzer übersetzt ist und daher bei hohem Tempo etwas mehr verbraucht, ist klar.
Um den letzten halben Liter geht's mir dabei nicht. Und so häufig sieht mein Fahrprofil derartige Strecken auch nicht vor, sodass ich mir über den Verschleiß Gedanken machen müsste. Da sind meine regelmäßigen Nordschleifenbesuche sicher als schlimmer einzuschätzen. 😁
Der Handschalter ist für mich alternativlos, da ich mir nochmal für einige Jahre ein bezahlbares schönes "Fahrerauto" gönnen möchte, bevor man irgendwann nur noch Hybride und Elektroautos kriegt.
Danke für die Infos. 🙂
Empfehle trotzdem den 118i 3 Zylinder lässt sich super fahren und läuft meines Gefühls nach spritziger als mein Vorgänger mit 4 Zylinder und verbraucht weniger sprit
Ganz sicher nicht...dann wechsle ich lieber gar nicht. 😉
Nicht weil ich aus Prinzip was gegen die Dreizylinder habe, sondern weil das nicht das ist, was ich suche.
Zitat:
@Wollschaaf schrieb am 13. Januar 2017 um 08:59:23 Uhr:
Ganz sicher nicht...dann wechsle ich lieber gar nicht. 😉
Nicht weil ich aus Prinzip was gegen die Dreizylinder habe, sondern weil das nicht das ist, was ich suche.
Ich glaube seine Empfehlung war bezogen auf die eigentlich Frage des Threads 😉
Btw: Fahrerauto und NOS, warum dann kein richtiges, wie eine Elise oder Exige? Meiner Meinung nach ist der 140i kein richtiges Auto für die NOS, da schlicht zu schwer. Zudem liegt der Verbauch auf der NOS beim x-fachen, da bin ich mir sicher, ohne da gewesen zu sein...War früher manchmal auf Tracks, war aber jetzt seit Jahren nirgendwo mehr...und hab's eigentlich auch nicht vor (zwecks Verschleiß, denn ich würde mich beherrschen müssen nicht letzte Rille zu fahren) 😁
@beatnikk:
Bei der heutigen Umsetzung bringt Downsizing nur noch im Teillastbereich und unter Laborbedingungen marginalste (!) Vorteile. Deswegen finde ich es eigentlich gut, dass Audi weiterhin stark auf den 3.0TDI vertraut und nicht überdimensionierte 2L TDI mit Biturbo und Triturbo verwendet. Umgekehrt finde ich den Weg von BMW hier mit dem 3.0 (40i) gut, fände aber gut, wenn's den auch bei 250PS als kleine Version gegeben hätte anstelle eines 30i (im 3er z.B.)
Zitat:
@afis schrieb am 13. Januar 2017 um 09:57:07 Uhr:
Btw: Fahrerauto und NOS, warum dann kein richtiges, wie eine Elise oder Exige? Meiner Meinung nach ist der 140i kein richtiges Auto für die NOS, da schlicht zu schwer. Zudem liegt der Verbauch auf der NOS beim x-fachen, da bin ich mir sicher, ohne da gewesen zu sein...War früher manchmal auf Tracks, war aber jetzt seit Jahren nirgendwo mehr...und hab's eigentlich auch nicht vor (zwecks Verschleiß, denn ich würde mich beherrschen müssen nicht letzte Rille zu fahren) 😁
Ein "richtiges Fahrerauto" meistert meinen Alltag mit ca. 25000km p.a. nicht ausreichend gut. 😉
Der M140i ist natürlich nicht optimal für den Ring, aber das Auto muss eben Alltag und Spaß können für mich.
Der Verbrauch interessiert auf der Nordschleife nicht wirklich. 😉 Der Verschleiß und die Rundentickets machen da den Großteil der Kosten aus. Wobei zumindest mein 125i erstaunlich sparsam aufm Track ist, nämlich so um die 20-22l.
Der M140i (ich bin bisher nur den M135i gefahren, aber ich bin mir sicher das lässt sich übertragen) ist sicher ein gutes ich nenne es mal "90%-Auto". Am Limit merkt man das Gewicht schon deutlich und auch der Verschleiß steigt dann richtig an. Wenn man jedoch nicht absolut letzte Rille, sondern nur sehr zügig fährt und sich vor allem beim anbremsen und beim einlenken noch etwas Luft lässt, wird das gut kaschiert und das Ding macht Spaß.
Der M140i ist was das angeht in meinen Augen absolut vergleichbar mit meinem jetzigen 125i, nur das er nochmal mehr Bums hat, und von daher weiß ich ja, was da auf mich zukommt. 😉