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Welcher Gebrauchtwagen? Kombi, Allrad, wartungsarm. (Bisher Skoda Fabia)

Skoda
Themenstarteram 12. Januar 2020 um 13:59

Liebe Community,

vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich fahre derzeit einen Fabia II Combi mit 86 PS.

Ein super Auto, etwas wenig PS, aber fährt ohne Murren und die Reparaturen sind sehr günstig (Bekannter Kfz-Mechaniker). Er meinte auch, dass Motoren, wie die des Fabias sehr lange halten. Man muss mal Kleinigkeiten tauschen, aber sonst fährt und fährt und fährt er.

Wahrscheinlich ziehe ich aber jobbedingt gen Süden und bin daher auf der Suche nach einem neuen Auto mit Allrad und mehr PS.

Was ich mir grob wünsche: Allrad, Benzin, mind. 150 PS, größer als Fabia Combi, Autobahn nachts 160 - 180 km/h mit Tempomat, wartungsarm, max 20.000 Euro., max. 150k Laufleistung.

In der engeren Auswahl stehen bisher: Seat Leon ST X-P, Skoda Octavia, BMW 3er Touring.

Generell ist die Frage, ob es schlauer ist einen relativ aktuellen (5 Jahre) Seat oder Skoda zu kaufen, oder einen z.B. 3er aus 2006, der zwar mehr verbraucht, aber auch günstiger ist.

Generell O-Ton meines Mechanikers: Lieber ein altes Auto, die wirklich lange halten. Die neuen sind einfach nicht mehr so langlebig, gerade aus dem VW-Konzern (Seat und Skoda sind aber preistechnisch für mich wirklich ansprechend)

Was meint ihr? Bin ich auf einem komplett falschen Weg? Welchen Wagen würdet ihr empfehlen, welche Herangehensweise und habt ihr noch andere Marken- und Modelempfehlungen?

Vielen Dank für eure Hilfe!

EdRec

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25 Antworten

Frage 1: Warum soll es ein Benziner sein? So wie Du es schreibst wirkt es, dass du häufiger Nachts auf der AB unterwegs sein wirst und dabei recht zügig fährst. Je nach Jahreslaufleistung ist da klar ein Diesel zu empfehlen.

Frage 2: Was erhoffst Du Dir vom Allrad? Warum Frage ich: Allrad erhöht Kraftstoffverbrauch, Wartungskosten, Anschaffungskosten und Allrad bietet in der Praxis nur in sehr wenigen Situationen einen Nutzen. Gleichzeitig überwiegen aber in den meisten Fällen streng genommen die Nachteile. Die Entscheidung sollte also ganz bewusst getroffen werden.

Frage 3: Wie viel Platz brauchst Du im Alltag? Wie wichtig ist Dir der praktische Nutzwert des Fahrzeugs?

An was schraubt den der Mechaniker sonst? Leon und Octavia sind seit 2012 ziemlich problemlos. Im den Jahren 2005-2012 hatte VAG in der Tat ziemlich viel Mist gebaut. Gerade auf der Autobahn dürfte der Allrad wohl kaum Vorteile bieten. Und die meisten Autos in Süden haben auch nur eine angetriebene Achse.

Moin,

Die einfachste Antwort lautet - beides können gute Strategien sein.

Im ersten Fall - etwas möglichst neues, bei dem du durch Forenbeobachtung feststellen kannst - wo Probleme sind und wie du sie vermeidest. Vorteil in den meisten Fällen höhere Sicherheits- und Komfortniveaus, mehr Assistenzsysteme und der bessere Verbrauch, sowie das geringere Verschleißrisiko.

Im zweiten Fall weißt du sehr genau, welche Komponenten zu vermeiden sind, weil du eine sehr große Erfahrungsbasis hast. Der niedrige Preis und der geringere Versicherungsumfang werden teilweise durch ggf. höhere Steuern, Verbrauch, mehr Verschleißerscheinungen und ein höheres Ausfallrisiko kompensiert.

Halt die Frage, womit du eher kalkulieren kannst.

LG Kester

Zitat:

@EdRec schrieb am 12. Januar 2020 um 13:59:32 Uhr:

Autobahn nachts 160 - 180 km/h mit Tempomat

Bei dem Tempo saufen Benziner viel mehr, warum kein Diesel? Warum muss es mit Allrad sein?

Leon und Octavia als Benziner mit Allrad haben genau die Motoren vor denen dich dein Mechaniker gewarnt hat.

Zitat:

@Supercruise schrieb am 15. Januar 2020 um 21:07:35 Uhr:

Zitat:

@EdRec schrieb am 12. Januar 2020 um 13:59:32 Uhr:

Autobahn nachts 160 - 180 km/h mit Tempomat

Bei dem Tempo saufen Benziner viel mehr, warum kein Diesel? Warum muss es mit Allrad sein?

Leon und Octavia als Benziner mit Allrad haben genau die Motoren vor denen dich dein Mechaniker gewarnt hat.

Welche sollen es sein?

Themenstarteram 15. Januar 2020 um 22:58

Vielen Dank für die Antworten! ich habe schon fast nicht mehr damit gerechnet.

Ich habe bis dato noch nicht mit meinem Mechaniker geredet. Deshalb weiß ich noch nicht, was er von meinem Vorhaben hält. Er wird mir sicherlich noch seinen eigenen Senf dazu geben. Der Job ist auch noch nicht sicher, deshalb ein Auto was hier und dort fahren kann.

1. Benziner: Wir fahren 4 mal im Jahr von Hamburg in den südlichsten Bereich von Bayern. Sind 900 km pro Richtung. Die sonstige Zeit ist die Distanz 2-wöchentlich maximal Fehmarn, also 150 km. In der Stadt wird er wöchentlich 3-4 mal gebraucht - pro Richtung 8 km. Ich denke bei dieser Auslastung lohnt sich kein Diesel. Wenn ich im Süden bin, sind meine Strecken kurz.

2. Allrad - in Bayer schneit es gerne, in Hamburg ist sowieso immer Mistwetter. Ich fahr gerne dynamisch, ohne Übersteuern. Für die Autobahn sicher nicht notwendig, aber hier in Norddeutschland und da unten in Süddeutschland doch eigentlich nicht verkehrt?! Ich hab mehr Spaß an Kurven als an Top-Speed.

3. Der praktische Nutzen ist mir sehr wichtig. Wir planen keine Familie, aber wir haben einen Hund und reisen mit viel zu viel Zeug. Das lässt sich trotz allen Bemühungen leider nicht ändern.

Weiß nicht, ob das jetzt Klarheit gebracht hat, aber Dr.OeTzi, Beulendoktor88, Gefahr H334 und Supercruise:

Vielen Dank für die Antworten!

Lieben Gruß

EdRec

P.S. Jahresleistung liegt bei etwa 20k. Also nichts wildes.

Ist schön wenn du dynamisch fährst, aber der Allrad kann di Physik nicht außer Kraft setzen. Wenn du zu forsch bist, dann geht es geradeaus. Egal ob Front Heck oder Allrad

Themenstarteram 15. Januar 2020 um 23:09

Hängst du dich jetzt an diesem Wort auf, oder empfiehlst du mir den Heck-/Frontantriebler, weil du sagst, dass unter meinen Rahmenbedingungen ein Allrad nicht notwendig ist?

Wieviel KM fahrt ihr den. im Jahr? Wenn du auf der Autobahn gerne etwas zügiger fährst und auch sonst eher "dynamisch" unterwegs bist, dann lohnt sich ein Diesel deutlich früher. Hier ist aber sicher auch entscheidend, was sich bezüglich deines Jobs entwickelt,wie du es oben andeutest.

Ob Allrad Ja/nein ist so eine Sache. Wie schon gesagt: Objektiv betrachtet bringt Allrad definitiv mehr Nachteile als Vorteile:

+ Traktion

+ weniger Reifenverschleiss

+ teilweise mehr Fahrspaß / fühlt sich souveräner an

- mehr Gewicht und oft weniger Zuladung (in CoC Papiere schauen)

- höhere Kosten bei Wartung und Anschaffung

- Teuer bei einem Defekt (Haldex)

- rund 0.5-1l Mehrverbrauch

- schlechtere Dynamik wegen Gewicht

- schlechtere Fahrleistungen wegen Gewicht und Reibung

Subjektiv betrachtet bietet Allrad hingegen (gefühlte) Sicherheit und Souveränität. Auch das Gefühl trotz widriger Verhältnisse die Kraft auf den Asphalt zu bringen ist toll.

Da muss man halt abwägen aber sind wir ehrlich - mit dem FWD kommt man auch ans Ziel ;)

(Will AWD nicht schlecht machen - nur etwas relativieren)

Du sagst Nutzwert ist wichtig und ihr braucht Platz? Damit ist der 3er Touring eigentlich raus und auch der Leon ist kein Lademeister... Das ist klar der Kompetenzbereich von Skoda und wenn man da bei mobile.de mal schaut gibt es mit folgenden Kriterien durchaus Angebot:

- ab 170PS

- Allrad

- ab EZ 2016

- max 100.000km

- max 20.000 EUR

Da finden sich hauptsächlich Octavia Scout 4x4 aber auch einige RS sowie L&K.

Mag sein, dass du Allrad willst. Rational begründbar ist das bei den Anforderungen aber nicht, brauchen tust du das nicht und den Unterschied würdest du wohl kaum merken. Wenn du bisher einen Fabia gefahren bist hast du ja gesehen, dass man auch ohne Allrad nicht übersteuert oder stecken bleibt. Investiere lieber in hochwertige Winterreifen, die verbessern den Grip, Allrad nutzt nur den bereits vorhanden Grip zum Beschleunigen.

Du fährst doch relative viele km Autobahn mit hohem Tempo, dazu passt ein Diesel besser. Wenn du 2-mal wöchentlich auch eine längere Strecke fährst rate ich ganz klar zum Diesel. Einziger Grund der dagegen sprechen könnte ist wenn du manchmal längere Zeit nur Kurzstrecken fahren solltest, dann kann der Partikelfilter nämlich nicht regenerieren. Aber das scheint nicht der Fall zu sein? Für €20k bekomst du auch Modelle die schon mindestens EU 6d temp erfüllen:

Opel Insignia aktuelles Modell: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Ford Focus aktuelles Modell: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Moin,

Also die wenigsten modernen Autos Übersteuern noch aus Prinzip. Das machen sie, wenn überhaupt, wenn man es massiv übertreibt - aber deiner Schilderung nach, bist du eher erfahren und selbst wenn du schneller und dynamischer fährst glaube ich nicht, dass du solche Situationen systematisch hast.

Meiner Erfahrung nach ist doch sowohl bei Schnee als auch bei sonstigen Mistwetter eher Lenken und Bremsen das Thema, beides eigentlich unabhängig ob 2 oder 4 Räder angetrieben werden. Ich persönlich lege auch mehr Wert auf gute Reifen.

Ich denke, dass du dir den Markt sehr stark einengst, wenn du dich zwingend auf Allrad fokussierst - wenn es am Ende einer werden soll, weil er das für dich beste Angebot darstellt dann soll das so sein. Der Grund dafür ist Recht simpel - die Massenhersteller haben in den günstigeren Klassen das Angebot an Allradlern doch merklich zusammen gestrichen. Oft gibt es nur noch 1 oder 2 Topmotorisierungen als Allradlern, wenn wir nicht im Premiumbereich fischen und einige haben auch fast gar keine mehr im Angebot.

LG Kester

Spricht eigentlich alles für einen Subaru Outback, so wie ich ihn gehabt habe. Super Auto, ohne anfälligen Schnickschnack und einfach im Aufbau und im Winter über verschneite Berge ohne Sorgen. Würde ich meine 3 Kinder reinbringen, hätte ich ihn behalten.

Allerdings hatte ich noch einen BL/BP (gebaut 2003-2009) mit 2.5l-Saugbenziner und 4-Gang-Automatik mit VDC. Warum ist das wichtig? Weil nur die Automatikgetriebe mit VDC ein echtes Verteilergetriebe gehabt haben. Ohne war's eine Lamellenkupplung. Auch die neuen (ab 2009) haben inzwischen nur eine Lamellenkupplung nach hinten. Für den realen Gebrauch eher nebensächlich, nur ein Verteilergetriebe basiert eben nicht auf schleifenden Kupplungen.

Grüße,

Zeph

bei subaru mal einen xv anschauen.

als sparsam gelten die subarus mit ihren boxern generell nicht aber das liegt auch mit daran, dass da eben immer allrad an board ist und meist auch automatik. packt man das bei anderen autos dazu sind die unterschiede gar nicht mehr so groß.

für dein budget ist da ein sehr junger gebrauchter drin.

zum rasen (sprich 160-180) ist der aber sicher nicht gebaut. belass es doch bei 140 und und gut. kommt auch nicht viel langsamer ans ziel und bist vor allem sicherer unterwegs. beim nächtlichen blindflug reicht dieses tempo auch schon, wenn mal ein lkw reifen auf der bahn liegt oder was auch immer (mit glück sind die folgen dann weniger schlimm als bei 180...).

vorteil des subaru: recht junges auto, ggf noch in der herstellgarantie, gute austattung (allrad, automatik, abstandsradar, keine ahnung was er an lichtsystem so mitbringt da müßte man mal schauen)

einen octiva oder leon würd ich, wenn dann als diesel nehmen. dann profitierst halt wirklich von geringeren spritkosten und das macht beim schnellfahren tatsächlich viel aus.

auch beim alten 3er würd ich wohl auf einen diesel setzen und die meisten xdrive 3er werden auch einen diesel haben.

auch ein 10 jahre alter 3er gehört zu den autos wo ein größerer schaden am motor oder auffälligkeiten am getriebe meist in der reperatur unwirtschaftlich sind und der verkauft in dne export der bessere weg. auch hier wird sich dein mechaniker also damit nicht zu umfangreich beschäftigen müssen. kupplungswelche oder mal einen neuen klimakompressor, dass sind so aufgaben sie man sicherlich wirtschaftlich vertretbar in auftrag gibt oder bei den vw diesel auch zahnriemenwechsel (intervalle sind da inzwischen sehr lang).

zum allrad sei gesagt:

->toll ihn zu haben, wenn man ihn braucht

->die allermeiste zeit brauchst ihn aber nicht und fährst ihn eben nur als mehrgewicht spazieren, hast mehrverbrauch, ggf höhere wartung, mitunter längere bremswege etc pp

-->macht also eigentlich nur dann sinn, wenn du weiß ich ab und an zu brauchen. für ab und an mal in den süden reichen auch gute winterreifen und eben schneeketten in den kofferraum. fahrwetter kannst inzwischen auch ziemlich präzise vorhersehen von daher landest auch nicht zufällig im schneechaos. bist um ein paar stunden flexibel in der reisezeit hat sich die lage meist entspannt.

anders sieht es eben aus, wenn du regelmäßig genau diese schnee und eisbedekte straße hoch mußt, ggf die zufahrt zu deinem haus oder eben auch dieser oder jener alpenpass (an dem du direkt wohnst so dass ein 100km umweg übers intal oder den arlbergtunnel nicht in frage kommt).

iin norddeutschland brauchst allrad nur, wenn du im schlamm wühlst, in der landwirtschaft, ggf im wald.

ein diesel kommt als 2wd fronttriebler den berg meist besser hoch als der vergleichbare benziner. das auto ist zwar insgesagt ein paar kg schwerer aber der diesel auf der vorderachse halt schwerer.

inzwischen hat sich das aber auch etwas angeglichen. motorblöcke von diesen sind heute kaum noch schwerer als die aus stahl, gewichtstreibende dinge wie turbolader und dessen peripherie findet man inzwischen auch an vielen benzinmotoren usw.

ob man mit dem 2wd auf der straße am berg hängen bleibt oder nicht hängt nicht nur vom auto ab sondern auch vom fahrer (ist's aussichtslos geht es nur mit ketten. oft dann auch dort vorgeschrieben. ist's machbar hängt es davon ab wie man eben fährt, davon wie gut man die strecke kennt und auch wie vorrausschauend man untewegs ist.....fährt man eben dem vordermann unmittelbar hinterher und der kommt nicht klar wird es einen ggf auch erwischen. hat man die geduld sich zurückfallen zu lassen, wartet ggf gar entsprechende lücken ab kommst mit schwung und erfahrung eben hoch)

Über's Gewicht kann ich nur schmunzeln. Mein Subaru Outback (Allrad-Kombi) hat mit 1440kg weniger gewogen als mein Diesel-Civic (Kompaktwagen) mit 1470kg bei vergleichbarer Ausstattung und Baujahr (beide 2006).

Grüße,

Zeph

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