Welcher Diesel unter 2 Liter ist empfehlenswert?
Hallo, ich möchte mir einen sparsamen, kleinen Diesel zulegen und frage mich, welche Marke die zuverlässigsten Motoren anbietet. Besonders viele Hersteller gibt es in diesem Segment ja nicht.
Was ich bisher raus lesen konnte ist, dass der PSA/Ford 1.6 Diesel unter defekten Turbos leidet. Einen Opel/Fiat 1.3 Diesel hatte ich bereits. Bei dem ist schon nach 3 Jahren die Steuerkette gerissen. Würde ich nie wieder kaufen. Vom Opel/Isuzu 1.7er Diesel sind mir weniger Schäden bekannt. Hätte natürlich den Nachteil des Zahnriemens, was aber vielleicht doch wieder ein Vorteil ist. Renault 1.5er soll Probleme mit den Hochdruckpumpen haben. Von VAG Motoren habe ich keine Ahnung, da mir die Autos gebraucht zu teuer sind. Allerdings liest man wenig negatives über den VAG 1.6er Diesel. Wenn dieser empfehlenswert ist könnte ich mich zur Not auch mit einem Skoda oder Seat anfreunden. Wie sieht es bei den Koreanern/Japanern aus?
Sind besagte Probleme bei den entsprechenden Herstellern ab einem bestimmten Baujahr behoben? Ist darüber irgendwas bekannt? Will ja nicht die Katze im Sack kaufen.
74 Antworten
Ja, der Astra ist ein sehr schönes Auto. Bin sowohl Astra H als auch J bereits als Mietwagen gefahren. Den Astra J als 125 PS Diesel. Würde mir mehr als ausreichen auf der Autobahn. Allerdings muss dieses Auto ein unglaublich hohes Leergewicht haben. In der Stadt kamen mir die 125 PS vor wie 80. Pluspunkt: Die Heizung war sehr gut. Die Angebote bei mobile um die 8.000 Euro beziehen sich alle auf Wagen mit 100.000 bis 125.000 km. Bei 125.000 km steht scheinbar der Zahnriemenwechsel an. Werden die deshalb schnell vorher günstig verkauft?
logisch.
wer lässt schon gerne den zahnriemen für teuer geld wechseln,
wenn die kiste sowieso bald weg geht?
Praktisch jeder Astra H Kombi, den ich auf Parkplätzen sehe hat bereits Rost an der Heckklappe oberhalb dieser schönen Chromleiste. Erinnert mich immer ein wenig an die Mercedes die hier so durch die Gegend fahren. Ich bin Rost von meinen bisherigen französischen Autos ab Baujahr 2000 überhaupt nicht mehr gewöhnt. Rost ist für mich erst wieder ein Thema seitdem ich ein deutsches Auto besitze. Hat der Astra J ebenfalls Probleme damit?
Ich denke mit dem Megane oder Laguna liegst Du schon richtig. Da gibt es unzählige günstige Leasingrückläufer. Allerdings würde auch ich von einem "Techniker"-Wagen Abstand nehmen, meist zu erkennen an verschrammten Plastikverkleidungen im Kofferraum :-) Ich denke auch das es einfacher ist, einen guten Laguna zu finden. Die wurden weniger als Ersatzteiltransporter missbraucht. Bei uns fährt gefühlt dreiviertel des Telekom Aussendienstes im Megane Kombi rum....
VG
Markus
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so alt ist der J noch nicht.
aber er ist recht pummelig geworden und hat mehr knöpfe im cockpit wie eine 747😁
außerdem hat opel bei den ersatzteile auch schon lange mondpreise.
da sollte man sich den weg zum FOH gleich sparen.
So, dann werfe ich mal diesen Laguna in den Raum:
Laguna
Steht genau 10km von mir entfernt. Ist der einen Besuch wert?
hmmm....hat der dci beim laguna nicht bei 160.000km zahnriemenwechsel?
da würde ich mal drauf achten.
Ja, darauf würde ich dann achten 🙂 Mir persönlich gefallen auch Koreaner sehr gut. Der erste Hyundai i30 Kombi wäre mir aber viel zu klein. Es müsste dann schon der aktuelle sein. Gibt es da Erfahrungswerte zu den kleinen Dieseln?
Ich find den 1.5 dCi im Megane für einen Diesel einen recht ruhigen Gesellen. Auf jeden Fall ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zum 1.3 CDTI im Corsa meines Vaters, auch wenn der evtl. schlechter gedämmt ist.
Allerdings ist die Leistungscharakteristik des Wagens ziemlich gewöhnungsbedürftig (großes Turboloch, dann viel Schub), solltest du mal probefahren um zu sehen ob dir das zusagt. 6-Gang ist serienmäßig.
Der 1.9 TDI von der VAG war auch ein sehr guter Diesel. Allerdings wird der schon länger nicht mehr verbaut. Jemand aus unserem Forum hat vor kurzem mit diesem Motor in seinem Fabia die 1.000.000 Km geknackt 😎
der beste war meiner erfahrung nach der 1.9TDI mit VEP und 110PS.
der wurde noch recht lange im octavia angeboten.
Zwar etwas über dem Budget... aber kann man damit etwas falsch machen?
Nissan
Zahnriemen bereits gewechselt. Könnte mir vorstellen, dass so ein Japan SUV auch etwas wertstabiler als ein Renault ist.
Finde ihn angesichts der Laufleistung und des nicht 1-a Zustands teuer (wobei ich nicht weiß wie viel QQs üblicherweise kosten). Dazu würde ich nicht unbedingt den kleinen Diesel mit vielen km mit Anhängerkupplung kaufen, wobei das eventuell übertriebene Vorsicht ist.
Merkwürdig ist, wie extra betont wird, dass der Vorbesitzer ein "ehrlicher Mensch" ist. Wer "aber ich bin ein ehrlicher Mensch" sagt, kommt meistens eher nicht so rüber 😉
Ob ein QQ wertstabiler als ein Megane Kombi ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn du auf die 143 tkm nochmals nennenswert was drauf fährst, wird es dir sowieso schwer fallen, ein ausländisches Fabrikat wiederzuverkaufen. 250+ tkm laufen bekanntlich nur deutsche Autos 😉
Auf Kilometerstände achte ich grundsätzlich nicht mehr. Nur noch auf den Gesamtzustand. Mein 2 Jahre alter Opel 1.3 cdti hatte beim Kauf knapp über 20.000 km auf dem Tacho. Den Verkäufer extra noch gefragt, ob eine Inspektion ansteht. Nein, das läuft heutzutage alles nach Anzeige. Da haben Sie noch Zeit. Im 3. Jahr bei 30.000 km ist dann die Steuerkette gerissen und Kulanz seitens Opel wurde abgelehnt, da die Inspektion zu spät gemacht wurde. Außerdem sind 30% der Tachostände bei Gebrauchtwagen eh manipuliert.
Zitat:
Original geschrieben von droelf13
Zwar etwas über dem Budget... aber kann man damit etwas falsch machen?Nissan
Zahnriemen bereits gewechselt. Könnte mir vorstellen, dass so ein Japan SUV auch etwas wertstabiler als ein Renault ist.
Den würde ich nicht nehmen, zu viele Kilometer bereits drauf und dazu ist der Motor für einen solchen Wagen total unterdimensioniert, du wirst damit keinerlei Fahrfreude haben, Beschleunigungsvermögen wie ein Kleinwagen, Überholen von LKWs auf Land- und Bundesstraßen fast unmöglich, Höchsttempo auf der Autobahn ebenfalls auf Kleinwagenniveau, der Verbrauch dürfte aber, wegen dem recht ordentlichen Fahrzeuggewicht und des Windwiderstandes einer Schrankwand demgegenüber recht hoch ausfallen, auch deshalb, weil man solche total untermotorisierten Autos zumeist nur mit Vollgas einigermaßen erträglich fahren kann, was dann auch der Lebensdauer der Mechanik nicht gerade zuträglich ist.
Mit anderen Worten: Dieses Auto hats bald hinter sich, da wird die Mechanik an der Verschleißgrenze sein. Warum wohl will der Besitzer das Ding gerade jetzt verkaufen? Weil der noch für viele weitere Kilometer gut wäre? Weil seiner neuen Freundin die Farbe nicht mehr gefällt?
Warum will überhaupt jemand sein doch so tolles Auto verkaufen?
Grüße
Udo