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Neuer Kombi (Diesel oder Benziner? / Euro5 oder Euro6?)

Hallo,

ich bin neu hier und hoffe, dass ich mit diesem Thema in diesem Forum richtig bin. Falls nicht bin ich dankbar für Hinweise.

Nun zum Thema:

Bisher fahre ich einen Volvo V40 D2 (2012). Da im Januar Familienzuwachs ansteht und meine Frau auch eher einen kompakten Wagen fährt, möchte ich mir einen Kombi zulegen. Wir haben noch einen Hund und sind privat auch öfters längere Strecken unterwegs.

Aufgrund der weiten Strecke zur Arbeit (eine Tour 100 km, davon ca. 7km Landstraße, 8km Stadt und 85km Autobahn) komme ich auf ca. 40.000 - 45.000km im Jahr.

Bisher bin ich mit meinem Diesel halbwegs kostengünstig gefahren. Da das Thema aber ja gerade ziemlich heiß gekocht wird, bin ich nun etwas verunsichert und merke auch, dass der Verkauf des Volvos etwas schleppend läuft. Zu Beginn meiner Recherche habe ich viele super Angebote für den VW Passat Variant u.ä.. gesehen. Die hatten alle Euro 5 Norm. Nun wohne ich ländlich und muss lediglich für die Arbeit 3-5 Mal die Woche nach Bremen fahren. Ansonsten ab und zu mal nach Hamburg, Karlsruhe oder Freiburg. Die Fahrten kann man aber an zwei Händen abzählen. Daher dachte ich bisher, dass ich ruhig wieder einen Wagen mit Euro 5 nehmen kann. Davon hat mir nun ein Händler abgeraten. Da wir gerade bauen ist das Budget auch begrenzt, so dass kein Neuwagen in Frage kommt. Bis max. 13.000 kann ich gucken. Da ist Euro 6 im Kombi-Segment rar gesät. Dazu kommt, dass ich auf ein Automatik Getriebe wechseln möchte. Bisher hatte ich überwiegend nach VW und Skoda geguckt, da es aufgrund der Jahreskilometer schon ein Wagen sein soll, der nicht jetzt schon bei deutlich über 100.000km steht und ein paar Jahre mitmachen kann. Ich bin aber alles andere als vom Fach und es gibt sicher noch andere robuste Motoren!?

Der Wiederverkaufswert ist eher zweitrangig, aber zu verschenken habe ich natürlich auch nix und daher auch nicht ganz unwichtig.

Wie seht ihr das ganze Diesel-Thema? Habt ihr vielleicht noch einen Tipp nach was für Wagen ich mich noch umschauen kann? Wäre schon gut, wenn der Motor die 300.000 schaffen kann (Schon klar, dass man das nie vorhersagen kann)

Ich danke euch für Tipps und Anregungen.

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18 Antworten

Guck mal nach Mazda 6. Wo ich mich nicht auskenne ist die DPF Geschichte. Es soll wohl welche geben die irgendwie nicht oder nur sehr schwer voll werden (ich meine BMW). Bei Ford gabs mal Fahrzeuge (ich meine C-Max) bei denen MUSSTE der DPF bei 120.000 getauscht werden.

Beispiel. Ist halt 2.2l und keine 1.4l Luftpumpe. Euro 6...frag mich aber auch nicht ob a,b,c,d,e,f,g oder was es da noch alles gibt.

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=248084229

Gibt es noch einen zweiten Wagen, den deine Frau mit dem Kind fährt? Ansonsten müsste sie ja den Kombi haben und du könntest den V40 weiternutzen.

Wie bist du mit dem Volvo zufrieden? Es wäre ja denkbar, beim Kombi auf den V70 III zu wechseln. Den als D5 aus den Jahren 2008/09 mit der alten 185 PS Maschine (hat sogar nur Euro 4). Gut gewartet und gepflegt sollte der bei deinem Fahrprofil locker die 300.000 km voll machen. Und bei deinem Budget sollte sich dort ein leckeres Exemplar finden lassen.

Meine Frau fährt einen Opel Astra J Benziner. Für ihre Fahrten reicht der Wagen. Weite Strecken sind wir bisher mit dem Volvo gefahren. Enge Familie, Arbeit von ihr etc. ist im nahen Umkreis. Mit dem Opel lag ich bei den Spritkosten im Monat aber gut 100€ über den des Volvos, bei meinen Fahrten. Nun gibt es aber ja auch neuere Motoren, die vielleicht sparsamer sind als die des Astras. Ich kenne mich da wie gesagt gar nicht aus...

Dein Budget wird sich ja vermutlich aus dem Restwert des V40 zusammensetzen, oder? Da der Wagen ja noch relativ neu ist, wirst du sicherich einen heftigen Wertverlust erzielen.

Für die ersten gemeinsamen Fahrten mit dem Kind wird der Astra J sicherlich ausreichen. Daher würde ich den V40 erst mal so lange wie möglich weiterfahren. Parallel dazu noch Geld für einen anderen Wagen zurücklegen. Und dann zu einem späteren Zeitpunkt zuschlagen. Dann wird es sicherlich auch Neuigkeiten zur Dieselproblematik geben.

Mit der Vermutung liegst du richtig. Allerdings wird der Wertverlust mit der Zeit ja immer größer und die Summe die ich drauf legen müsste noch größer. Da es das erste Kind ist und meine Frau dann erstmal 1-1,5 Jahre in Elternzeit ist, somit Gehalt wegfällt, vermag ich nicht zu sagen, wie viel ich reell sparen kann. Daher wäre ich beruhigter das Thema vorher abgeschlossen zu haben. :) Natürlich nur, wenn es ein faires Angebot für den V40 gibt. Sonst geht es halt nicht anders....

Naja, auch gebrauchte verlieren Anschaffungskosten. ich würde vielleicht erstmal Projekt Bauen und Kind-Kriegen abschließen bevor ich noch ne neue Baustelle mit nem Auto eröffne.

was auch geht, wenn das Prestige das zulässt. Einfach nen Dacia Logan MCV oder nen Dokker hinstellen. Die Dinger sind so lala, aber fahren.

Wenn es ein Relativ neuer Diesel ist der Ausreicht wird der relative Wertverlust pro Jahr kleiner wenn er länger gefahren wird.

Im moment kann man Dielse schlecht verkaufen weil alle auf die Fahrverbote warten. Als Dielselfahrer würde ich da abwaten bis eine neue Kuh durchs Dorf getrieben wird. Möglicherweise ist dann der Verkufspreis in 2 Jhren nicht schlechter als Heute.

Für unseren Touran bekomme ihc heute Doppelt soviel wie mir der Händler vor 2 Jahren geboten hat.

Die Eintauschprämie macht es möglich. ;)

Was nur wenig nützt weil man nen Neuwagen nehmen muss und der verliert ja beim ausparken schon mehr :D

Zitat:

@f1ps schrieb am 18. Oktober 2017 um 11:19:06 Uhr:

Bisher hatte ich überwiegend nach VW und Skoda geguckt, da es aufgrund der Jahreskilometer schon ein Wagen sein soll, der nicht jetzt schon bei deutlich über 100.000km steht und ein paar Jahre mitmachen kann.

Das ist ein Irrglaube. Beim VAG Konzern mag zwar die allgemeine Fahrzeugabstimmung, Optik, Bedienbarkeit und Haptik top sein, aber die Haltbarkeit der Motoren ist es gewiss nicht, das ist bestenfalls Durchschnitt - zum erhöhten Preis.

Ist ein bisschen tragisch, denn bis zum Dieselskandal / Softwareupdate waren die VW Dieselmotoren nicht auffällig. Jetzt dagegen sterben die AGR's wie die Fliegen, erhöhter AGR Rate sei Dank. Und die Welle der vollen / zu ersetzenden DPF s und vielleicht auch des einen oder anderes Turboladers aufgrund verstopftem DPF wird meiner Meinung nach auch noch folgen.

Wenn du nur selten in die Stadt mußt, würde ich mit dem EUR 5 Fahrzeug dann fieserweise einfach im Parkhaus parken. Und selbst wenn man ein paar Mal die 80 EUR bezahlt, ist das weniger, als der Wertverlust des bisherigen Autos - welches ich nach Möglichkeit weiterfahren würde, ggf. Dachbox kaufen.

Vor 2 Jahren war es auch ein Neuwagen den wir gekauft haben. Wir kaufen einen Neuen fahren den 10 Jahre. Wenn er dann teuer Reparaturen braucht gibt es wieder einen neuen.

Der Touran hat mittlerweile einige Probleme. Die zu beheben ein paar Teuro kosttet das alles ohne Garantie das die Reparatur das Problem behebt.

Also wenn ich den neuen Leon billiger krigene als einen Gebrauchten.

Dann wird es eben ein Neuer. Ich hab zu wenig Anhnung um einen guten Gebrauchten von einem nicht so guten zu unterscheiden.

Das kostet halt strafe. ;)

Zitat:

@spacechild schrieb am 18. Oktober 2017 um 13:22:55 Uhr:

 

Das ist ein Irrglaube. Beim VAG Konzern mag zwar die allgemeine Fahrzeugabstimmung, Optik, Bedienbarkeit und Haptik top sein, aber die Haltbarkeit der Motoren ist es gewiss nicht, das ist bestenfalls Durchschnitt - zum erhöhten Preis.

Ist ein bisschen tragisch, denn bis zum Dieselskandal / Softwareupdate waren die VW Dieselmotoren nicht auffällig. Jetzt dagegen sterben die AGR's wie die Fliegen, erhöhter AGR Rate sei Dank.

Die Ausfallrate der AGR war bei VWs Euro 5 Dieseln schon IMMER auffällig.

Die Ausffalrate ganzer Motoren war es vor und ist es nach dem Update nicht.

Dass ein dem Update geschuldetes Massensterben an DPFs und Turboladern einsetzt ist Spekulation, bisher gibts dafür keinen Anhaltspunkt.

Aber richtig, die Welle von austauschreifen DPFs wird sicher irgendwann ainsetzen, denn die haben bei VW wie auch bei allen anderen Herstellern eine endliche Aufnahmekapazität.

Ist wie beim Campingklo: Irgendwann ist der Eimer voll.

Welchen Motor bzw. Wagen würdet ihr daher eher empfehlen?

Kommt auf das Fahrprofil an bei 100 KM brauchst du die über das AGR keine gedanken machen. Bie 10 Km kannst du auf den Fehler warten aber nicht nur bei VW ein Kollege hat das auch bei seinem C4.

Ich würde mit dem Kauf warten bis der Bau fertig ist.

Ansonsten Kann ich nichts gegen VW sagen mein Aktueller hat 180.000 in 7 Jahren geschafft. Der toran 240.000 in 12 Jahren. Der Leon 500000 in 2 Jahren.

Wir hatten aber auch ford die ebenfalls 200000 gehalten haben.

Vielen Dank schonmal für die Rückmeldungen. Bzgl. warten und später kaufen werde ich vom Angebot für den Volvo abhängig machen. Die Diesel-Debatte wird ja auch noch einige Zeit gehen und ich weiß nicht ob das Budget nächstes Jahr unbedingt größer ist. Ich denke eher nicht. Stand heute, möchte ich das Auto gerne dieses Jahr noch "tauschen". Daher wäre ich für weitere Tipps bzgl. Kombis mit robusten Motoren dankbar :)

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