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Wechsel Radlager 9-3 I

Themenstarteram 30. April 2007 um 20:06

Seit dem Reifenwechsel sind die Geräusche von der Vorderachse deutlich lauter geworden. Die Michelin-Reifen sind relativ neu (1 Jahr), mein Händler tippt auf die Radlager.

Was würde ein Wechsel kosten (Material, Arbeit)?

Ich überlege, mir dazu gleich die Koni gelb zu holen (bis jetzt 100 000 km Fahrleistung mit den Original-Saab-Stoßdämpfern).

Was wären ansonsten Alternativen zu den gelben Konis?

Was könnte das etwa kosten?

Viele Grüße und schönen Maifeiertag!

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19 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von wvn

Nö, bin sogar ein sehr gemütlicher Schrauber der lange raus ist aus dem Job.

... und ein Schlagschrauber ist ja auch nichts "Böses" wenn man ihn dafür nutzt wo er keinen Schaden anrichten kann.

Das Thema ist für mich aber durch ... scheinbar habe ich einfach keine Ahnung von dem was ich schreibe ...

NEIN Du hast Ahnung! ich sehe das genau so wie Du !!!!

und ich bin noch nicht DURCH !!!

 

MFG DER MECHANIK

Wenn alles flutscht wie geschmiert, dann hat der Schrauber das Teil in 45 Minuten gewechselt. Keine Frage!

Und wenn es eben nicht flutscht?

Der ABS-Sensor nicht losgeht?

Die Wellenmutter losgeht, aber die Welle in der Nabe festgerostet ist?

Das Lager dermassen kaputt ist, daß es sich beim Auspressen teilt und eine innere Halbschale auf der Nabe hängenbleibt?

Dann sind 90 Minuten durchaus angesagt!!!

Es handelt sich um ein Fahrzeug, welches 8 Jahre alt ist und 100.000km gedreht hat und nicht um neue Ware!

Und es handelt sich um einen Kostenanschlag, nicht um einen Rechnungsbetrag!

350 Euro sind mächtig hoch angesetzt, keine Frage!

Aber die 45 Minuten auch mächtig niedrig!

Konkret, für Berlin, sind 175 Euro als Rechnungsbetrag durchaus möglich.

200 Euro eher wahrscheinlich.

Und meine Oma ist sowieso dicker wie Eure!

Daher lasse ich mich auf Diskussionen in Richtung, WER ist schneller, schöner, besser sowieso nicht ein.

Wenigstens Einer hat meine Ironie verstanden. Ich fragte ja auch: Wer bietet mehr und nicht weniger ;)

Ich finde es unklug hier mit Zeiten um sich zu werfen, die unter besten Arbeitsbedingungen erreichbar sind.

Aber der Kunde geht mit den hier gelesenen Werten zum Händler und sagt: Das ist gesetzt, Länger darfst du nicht brauchen. Mahlzeit. Dann sind die Buchsen der Querlenker ausgeschlagen, Stabistütze reisst ab, eine undichte Achsmanschette wird entdeckt,..

Dann sind diese "unter optimalen" Bedingungen Werte unhaltbar. Der fSH ist dann schnell vom Kunden ins falsche Licht gerückt. Ohne Grund gibt es nicht die Herstellervorgaben zu Arbeitswerten (Ich werde jetzt nicht über die Stimmigkeit dieser Werte diskutieren).

Dann sind diese "unter optimalen" Bedingungen Werte unhaltbar. Der fSH ist dann schnell vom Kunden ins falsche Licht gerückt. Ohne Grund gibt es nicht die Herstellervorgaben zu Arbeitswerten (Ich werde jetzt nicht über die Stimmigkeit dieser Werte diskutieren).

Wenn es flutscht...passen auch die Zeiten.

Wenn es garnicht flutscht, gibt es auch noch einige Posten auf der Ersatzteile-Liste, die dadurch erweitert wird.

Wer als Werkstattmeister einen Kostenanschlag schreibt: Radlager für 350 Euro, hat alle Mißkredite einkalkuliert.

Zumindest Zeitmässig.

Wenn die Nabe versaut ist, werden es lockere 250 Euro mehr.

Ich muß immer dran denken, daß bei einem Fahrzeug, welches ich nicht kenne, auch schon andere Schlosser dran gefingert haben!

Und je älter die Karre, desto beschissener ist der Zustand!

am 17. Januar 2009 um 12:20

Servus Gemeinde

nachdem bei mir so eine Rep anstand und ich hier mich mal "durchgelesen" habe geb ich mal en Kommentar ab:

Gegebenheiten:

Hebebühne belegt, also auf die Grube.

Arbeitszeit 70min. Es ist keine Schraube abgerissen, auch gingen alle Gelenke ordentlich auseinander. Einzig eine Lagerschale muste von der Radnabe geflext werden. Gepresst wurde mit dem "Schraubstock".

Schwierigkeit der Rep für einen geübten Schrauber: Einfach, bis auf das Pressen der Lager wenn keine geeigneten Dorne zur Verfügung stehen.

Gruss

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