Was soll ich kaufen? Benziner, Diesel etc.
Hallo zusammen,
das ist mein erster Beitrag also bitte ich um Welpenschutz??.
Also ich fahre einen 11 Jahre alten Golf V 2 TDI 140 PS und er hat 295000 Kilometer auf der "Uhr".
Ich habe einen Arbeitsweg im Jahr von 25300 km +Privat ca. 8000 km.
Ich glaube das mein Auto nicht mehr lange mitmacht und suche daher ein neues Auto. Aufgrund der prekären Lage, weiß ich nicht was für ein Auto bzw. welchen Kraftstoff mein neues Auto haben soll.
Ich bedanke mich im Voraus für die Rückmeldungen.
MfG
Beste Antwort im Thema
Die Ökobilanz bei der Herstellung eines Elektroautos ist wegen der Akkus katastrophal. Aber viele wollen nicht wahrhaben, was nicht war sein darf.
Im nachfolgenden Link ist ein ausführlicher Vergleich der verschiedenen Konzepte, wem das Lesen zu viel ist, einfach nach unten scrollen, dann kommt eine Tabelle.
Fazit: noch lange nicht bei jedem Fahrprofil ist ein Elektro Auto Umweltfreundlicher. Der bei hohen Laufleistungen notwendige Batteriewechsel ist auch noch nicht berücksichtigt.
Beim derzeitigen Strommix liegt beim Kleinwagen bis 110.000km der Diesel in der Ökobilanz vorne, beim Kompaktwagen bis 57.000 und bei oberer Mittelklasse bis 580.000 km der Diesel vorne.
81 Antworten
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 22. Dezember 2018 um 16:26:15 Uhr:
Zu dumm? Es fehlt das Kabel! Es fehlt die Zeit. Du hast da scheinbar zu viel von...Nicht jeder ist mit Eierschaukeln beschäftigt.
Echt jetzt?
Ne, zu viel Zeit hab ich nicht.
Aber ihr habt als Firma auf das Thema E-Mobilität gesetzt und so wie es aussieht nicht zu Ende bedacht.
Ist nicht schlimm.
Aber, ich wiederhole mich, mach nicht die Technik dafür verantwortlich.
Denn dieser Umstand sollte eigentlich vor dem Erwerb geklärt sein.
Wenn also dein Kollege es nicht rafft zu laden ist es seine Schuld das der Akku nicht genug geladen war. Und das der passende Stecker fehlte ist wohl kaum Schuld der Technik, als der der es nicht bestellt bzw. ins Auto gepackt hat.
Natürlich ist es die Technik (und damit auch der Umgang damit), die Jahrzehnte vorher gab es sowas nicht! Und nicht meine nicht die E-Technik, sondern das Laden. E-Technik mit Tauschakku wäre was anderes.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 22. Dezember 2018 um 16:35:27 Uhr:
Natürlich ist es die Technik (und damit auch der Umgang damit), die Jahrzehnte vorher gab es sowas nicht! Und nicht meine nicht die E-Technik, sondern das Laden. E-Technik mit Tauschakku wäre was anderes.
Keiner sagt, das die Technik ausgereift ist.
Aber du willst allen Ernstes sagen, das ihr die Möglichkeit eines vergessenen Kabels oder des nicht Ladens nicht in Betracht gezogen habt?
Ähnliche Themen
Zitat:
Keiner sagt, das die Technik ausgereift ist.
Aber du willst allen Ernstes sagen, das ihr die Möglichkeit eines vergessenen Kabels oder des nicht Ladens nicht in Betracht gezogen habt?
Fester Standort mit Starkstrom, kein Kabel für privat laden. Wir sind über 1000 Leute, keine Ahnung, was das zentral geplant wird. Zudem sind die Systeme bei BMW; VW und Ford oder was die dritte Marke war, sehr unterschiedlich.
Da müßte halt -wie bei den Handys geschehen- der Gesetzgeber einschreiten und die Ladetechnik normen.
Ansonsten hat die E-Mobilität halt noch Kinderkrankheiten. Die Verbrennungsmotoren waren am Anfang auch nicht perfekt und auch nicht die Infrastruktur drumherum.
Aber diese Diskussion führen wir ja öfters. Es müsste nur halt mal irgendwann mächtig vorangehen, weil das Öl nun mal endlich ist. Ob die Vorräte noch 50 oder 100 Jahre reichen, ist egal - irgendwann sind sie alle, und dann sollte es ausgereifte Alternativen geben.
(Blödelmodus an) Wobei es zwei Alternativen gäbe: zum einen ein Tretomobil (eine Art Kettcar, wie in einem Werner-Comic), zum anderen das Auto von Fred Feuerstein oder den Geröllheimers. Yaba-daba-du! (Blödelmodus aus)
Moin,
Sorry Emsland - da ist nicht die Technik schuld - schuld sind die Menschen, die es verbockt haben und nicht mitgedacht haben. Der eine, der nicht alle Eventualitäten bedacht hat, der nächste der nicht geladen hat und/oder das Fahrzeug am falschen Ort abgestellt hat und er letzte, der vor Fahrtantritt nicht geprüft hat was Sache ist. Mit nem Benziner, Gaser oder Diesel bleibst du in der Pampa fernab der Tankstelle auch liegen. Oder ist der Reifen schuld, wenn man nicht fahren kann, weil der Reifen platt ist? Die Technik ist nicht schuld an der Blödheit ihrer Nutzer. Sie scheitert allerhöchstens daran.
Aber - das ist ein ganz typisches Beispiel. Man muss sein EIGENES Verhalten überdenken und anpassen - sprich flexibler werden und mit mehr Knowhow ans Leben herangehen.
Der vorherige Einwand - ist auch ein gutes Beispiel dafür. Ich sagte noch - so ziemlich jede Aussage, die von jemandem getroffen wird und zu einer Ergebnisaussage führt - ist typischerweise von irgendwem mehr oder weniger stark beeinflusst. Und dann bezieht man sich genau auf eine - und setzt diese als Fakt hin. Wieso?! Weil es einem am besten gefällt? Als Wissenschaftler muss man leicht feststellen, dass da nicht alles ganz sauber ist.
Zum einen - es gibt mehr Akkutypen als nur LiPos - der verbreitetste Akku in elektrifizierten Fahrzeugen ist aktuell der NiMH Akku. Es gibt auch schon Akkus auf Natriumbasis, die nur einen kleinen Teil Lithium benötigen (zur Minderung des Kapazitätverlusts). Die Aussage, berücksichtigt den technologischen Fortschritt nicht und selbst die aktuellen Begebenheiten nur unzureichend.
Weiterhin ist Lithium auf diesem Planeten häufiger als z.B. Blei, Kobal, Zinn und einiges anderes, das technisch wichtig ist. Das ist kein generelles Verfügbarkeitsproblem, sondern ein rein technisch/chemisches und des Preises - einige Isolierungsmethoden sind einfach aktuell nicht wirtschaftlich. Dazu kommt - das Lithium ist vollständig wiedergewinnbar - bei verbranntem Erdöl ist das zumindest eine Herausforderung.
Thema Umweltzerstörung - das ist bei der Gas und Ölförderung mindestens genauso, wenn nicht sogar schlimmer, weil es eine bestehende Industrie ist, die sich schwerer reformieren lässt als der Aufbau einer verhältnismäßig neuen. Und im Fall der Ölindustrie in Brasilien, Angola, Nigeria und einigen weiteren Ländern kommen auch noch massig Verbrechen gegen die Menschlichkeit dazu. Daher ist das eher ein Grund für mehr Diversität, denn Wettbewerb sorgt für Stärke - auch im Bereich Umweltschutz und Menschenrechte. Denn das wir da an allen Fronten Verbesserungen brauchen liegt auf drr Hand. Aber man kann ein Problem nicht als Argument nutzen, wenn es für das Wettbewerbsprodukt genauso oder sogar schlechter Ausschaut.
Wieso sollte man bei einem anderen Mobilitätskonzept denn genauso laden, wie man bisher tankt? Kein oder nur die wenigsten MÜSSEN innerhalb kürzester Zeit geladen werden. Die meisten Fahrzeuge stehen mehrere Stunden am Tag zu Hause auf dem Parkplatz, auf der Arbeit auf dem Parkplatz, vorm Supermarkt auf dem Parkplatz - da haben Autos genug Zeit zu Laden. Das ist nix weiter als eine Umstellung der Gewohnheiten. Und die Geschichte mit der Infrastruktur würde dann Stück für Stück mit entstehen, da nun kaum davon auszugehen ist, dass morgen alle elektrisch fahren. Ich sehe da wesentlich weniger Probleme als manch einer, der mit Gewalt in Form von Studien und Co. gegen jegliche Veränderung anschreiben muss. Ich mein - ist es schon aufgefallen, wie sehr sich die Tonalität ggü. Elektrofahrzeugen gewandelt hat, seitdem Audi, Mercedes und BMW immer mehr im Alltag damit ankommen?
Insofern - das funktioniert schon - es gibt Probleme, wird andere Probleme geben - aber wir haben das Potenzial das zu lösen. Es gab auch mal Zeiten, da musste man sein Benzin in der Apotheke kaufen 😉 Das meiste setzt nur die Akzeptanz voraus eingetretene Pfade zu verlassen und Kreativität an den Tag zu legen. Man muss es nur annehmen - macht man dies nicht, machen es andere und man steht am Ende blöd da. Und das man möglichst viele Optionen nutzen sollte - ist auch klar.
LG Kester
Selbst ein Twizzy verfügt über so eine Anzeige. Beim Verbrenner ist das die Tankuhr. Die hatt auch jedes Auto.
Wenn die Anzeige nicht defekt ist (was quasi nicht möglich ist, da das dem Ausfall der Elektronik gleich kommen würde) hat dein Cousin einfach gepennt beim einsteigen.
Zur Ökobilanz des E-Autos: Die "Verbrenner-Lobby" setzt gern extrem schlechte Zahlen für die Akkuproduktion an. Realistisch gesehen ist die Produktion eines Verbrennungsantriebes auch nicht besser. Man braucht viellicht nicht soiviele "seltene Erden" aber der Verbrenner hat nen gegossenen Motorblock und viele andere Metallteile. Die müssen erstmal mit sehr viel Energie gesachmolzen und dann mit ebenfalls viel Energie in Form gebracht werden. Die Energie muß auch erstmal irgendwo produziert werden. Am Ende liegen die Kosten (und auch der Umweltschaden) auf vergleichbarem Niveau.
Und das der Betrieb eines E-Auto letztendlich von der Umweltbilanz deutlich günstiger ist, wie der Betrieb eines Verbrennungsmotors ist auch klar. Es ist einfach physikalisch gegeben das im großen Maßstab prodizierte Energie (Großkraftwerk) evizienter ist wie eine Minikraftwerk (Verbrennungsmotor). der Gesamttwirkungsgrad eines Verbrennungsmotors lliegt bei ca. 60% (der eine mehr, der andere weniger). Eine Elektromotor liegt bei ca. 90%. Das muß man erstmal durch Leitungs- und Ladungsverluste kompensieren. Ein konventionelles Großkraftwerk kommt an 75-80% Wirkunsggrad heran.
Und für die Zukunft gilt: Strom aus erneuerbaren Energien hängt den fossielen Brennstoff um Längen ab. Klar son Windkraftwerk muß erstmal mit viel Energie und Material gebaut werden, aber ein Kohlekraftwerk wächst ja auch nicht auf Bäumen. Das Windkraftwerk läuft dann aber mit 0 Ausstoß und 0 Brennstoff. Wartung und Reparatur haben konventionelle Kraftwerke auch.
ich frage mich nur ob die Noweger so viel schlauer sind? Bei denen ist das mit der E-Mobilität lämgst aus den Kinderschuhen entwachsen. Da gibt es fast nur noch E-Autos zu kaufen. Und das in einem Land wo Öl immer noch eine der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist.
Wer einen Fuhrpark auf E-Mobilität umrüstet und nicht die richtige Stecker hat oder einfach "vergißt" eine alternative Laldemöglichkeit einzuplanen hat schlichtweg den falschen Job. Gerade wenn ich hier von einigen zig Autos rede, sollte gerade dann ein Fachmann am Schreibtisch sitzen, oder zumindest jemand der Ahnung hat.
Zitat:
@der_Nordmann schrieb am 22. Dezember 2018 um 16:12:56 Uhr:
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:40:45 Uhr:
Ja und? Tanken kannst du in drei Minuten fast überall...
Ja, und wenn ich seh, das der Akku nicht reicht, kann ich ihn auch ein wenig aufladen. Denn wie reden hier ja nicht von ganz entladen.
Au h ne Möglichkeit, dem Anbieter das melden und ein anderes Fahrzeug verlangen.
Alles Probleme die man "selbst " beheben kann.
Zukünftig gibt man sein Reiseziel an und aus dem Pool gibt es dann ein Fahrzeug welches für die Strecke den notwendigen Ladezstand hat.
Jeder Kunde der sein Fahrzeug nach dem Abstellen nicht an die Ladesäule hängt muss halt den Serviceaufwand für einen Arbeiter bezahlen, der das dann nachholt.
Zitat:
@StephanRE schrieb am 23. Dezember 2018 um 13:49:30 Uhr:
Der Gesamttwirkungsgrad eines Verbrennungsmotors lliegt bei ca. 60% (der eine mehr, der andere weniger). Eine Elektromotor liegt bei ca. 90%. Das muß man erstmal durch Leitungs- und Ladungsverluste kompensieren. Ein konventionelles Großkraftwerk kommt an 75-80% Wirkunsggrad heran.
Und für die Zukunft gilt: Strom aus erneuerbaren Energien hängt den fossielen Brennstoff um Längen ab. Klar son Windkraftwerk muß erstmal mit viel Energie und Material gebaut werden, aber ein Kohlekraftwerk wächst ja auch nicht auf Bäumen. Das Windkraftwerk läuft dann aber mit 0 Ausstoß und 0 Brennstoff. Wartung und Reparatur haben konventionelle Kraftwerke auch.
Ein Verbrennungsmotor hat einen Wirkungsgrad von ca. 47% ein Großkraftwerk, bezogen auf die Stromerzeugung von ca. 42 %. Ladewirkungsgrad LiPo-Akku ca. 90%.
Es ist allemal besser die Primärenergie (Oel) direkt im Auto zu verbrennen als erst daraus Strom zu erzeugen um dann einen Elektromotor zu betreiben.
Die ELektroautos werden kommen und sich auch durchsetzen, wenn wir erst einmal Akkus haben die eine Reichweite von 2000 km ermöglichen, dann ist das Thema Ladezeit kein Problem mehr.
Zitat:
Wenn die Anzeige nicht defekt ist (was quasi nicht möglich ist, da das dem Ausfall der Elektronik gleich kommen würde) hat dein Cousin einfach gepennt beim einsteigen.
Unsinn. Nach Dienstschluss steht nur ein Schlüssel zur Verfügung und dann steht 60 KM Restreichweite da, was will man da machen?
Rotherbach: doppelter Unsinn: das Erste was bei Umweltthematiken zu prüfen ist, ist Reduktion. Da gibt es viel Potential. Aber viele wollen, wie die kleinen Kinder, weiter so viel fahren wie bisher. Erst dann kommen andere Komponenten ins Spiel...
Zitat:
@StephanRE schrieb am 23. Dezember 2018 um 14:36:13 Uhr:
ich frage mich nur ob die Noweger so viel schlauer sind? Bei denen ist das mit der E-Mobilität lämgst aus den Kinderschuhen entwachsen. Da gibt es fast nur noch E-Autos zu kaufen. Und das in einem Land wo Öl immer noch eine der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist.
Unsinn. Die Norweger können besser den Strom zwischenspeichern. Ganz andere Situation als in anderen Ländern.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 23. Dezember 2018 um 15:28:54 Uhr:
Zitat:
@StephanRE schrieb am 23. Dezember 2018 um 14:36:13 Uhr:
ich frage mich nur ob die Noweger so viel schlauer sind? Bei denen ist das mit der E-Mobilität lämgst aus den Kinderschuhen entwachsen. Da gibt es fast nur noch E-Autos zu kaufen. Und das in einem Land wo Öl immer noch eine der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist.Unsinn. Die Norweger können besser den Strom zwischenspeichern. Ganz andere Situation als in anderen Ländern.
Ja, die Norweger sind schon nicht blöd. Die machen das beste aus ihrer Situation. Die haben Strom aus Wasserkraftwerken, damit fahren die herum. Das Öl verkaufen die teuer: denjenigen, die nicht so schlau sind.