Was ist mein Golf noch wert ?
Angesichts steigender Kosten für das Auto bin ich am überlegen ob ich es abschaffen und auf ÖPVN umsteigen soll. Würde aber mal wissen was mein Golf so wert ist ? Hier die Daten:
Golf IV 1.4 Bj 2001 135 000 km. Ausstattung dunbkel blau metallic, Climatronic, 4 Türen, ESP/ABS, Sitzheizung, Bordcomputer. Der Wagen ist recht gut durchrepariert. Hat eine neue LIMA und Auspuff letztens erhalten, Zahnriemen und WAPU wurden bei 90 000 km gemacht und auch die herunterfallenden Seitenscheiben sollten kein Thema mehr sein weil in beiden Vordertüren das VW Reparatur Kid verbaut wurde. Ein neues Wischergestänge und Temperaturfühler wurden bei 95 000km eingebaut. Ach ja, neue Stoßdämpfer hatte der Wagen erst letzten Monat erhalten. Er ist top scheckheft Gepflegt.
Was meint ihr was der wohl bringen wird ?
12 Antworten
So leid es mir tut, aber für Reparaturen hat man nie etwas vom Käufer bekommen. Das zählt so gut wie gar nichts.
Deine Angaben zur Austattung sind sehr dünn, was ist denn das für ein Modell? (Trendline, Comfortline, Edition. etc.)? Hast du eine ZV?
Wie gedenkst du den Wagen zu verkaufen? Privat? Händler?
Falls du ihn privat verkaufen willst, würde ich irgendetwas um die 6.000Euro schätzen wobei man noch den Reginalzuschlag/-abschlag einbeziehen muss.
Da du schon einiges in die Reparaturen investiert hast, würde ich gerade deswegen nicht verkaufen. Falls du dir irgendwann wieder ein neues Auto kaufen wirst, fängt das Spielchen wieder von Vorne an. Jetzt weisst du woran du bist.
@nos-power-1
es ist die Edition Ausstattung. Zentralverriegelung mit Funkschlüssel hat das gute Teil auch noch, sowie neue Winterreifen.
Habe mal gerade online soeine Vorabbewertung gemacht. Hier kam man auf einen "Händler-Einkaufswert" von 4300 Euro. Was immer "Händler-Einkaufswert" heißen mag ;-)
Mir fällt die Entscheidung das gute Teil abzugeben auch nicht leicht, jedoch sehe ich angesichts steigener Benzinpreise wirklich nicht mehr ein nur noch für das Auto zu arbeiten. Hinzu kommt noch das ich schoneinmal über 10 Jahre ohne Auto aus kam und es ging wirklich ohne Probleme. Warum sollte es in Zukunft nicht auch wieder funktionieren ?
Ähnliche Themen
@extasy
Wie sieht es den mit Alufelgen oder elektr. Fensterheber aus? Evtl. ein Schiebedach?
Das mit den Kosten wird ja nicht weniger. Okay, ich kenne deine persönliche Lage nicht aber vielleicht kannst du versuchen eine günstigere Versicherung zu suchen, mit der Bahn zu fahren und das Auto trotzdem halten?
Zitat:
Original geschrieben von extasy
@nos-power-1
es ist die Edition Ausstattung. Zentralverriegelung mit Funkschlüssel hat das gute Teil auch noch, sowie neue Winterreifen.Habe mal gerade online soeine Vorabbewertung gemacht. Hier kam man auf einen "Händler-Einkaufswert" von 4300 Euro. Was immer "Händler-Einkaufswert" heißen mag ;-)
da gibbet n'en Sprichwort für, Zitat von? -ist der Handel noch so klein bringt er mehr
wie Arbeit ein- Zitat von ? ende.
das bedeutet das der Handler dir die 4300,- übereignet und demnach die "Ware" für
6100,- Verkauft.
@nos-power-1
einfache Stahlfelgen, jedoch mit 205/16 Bereifung und natürlich elektrische Fensterheber ;-)
Es ist nicht so das wir in einer finanziellen Norlage wegen des Autos sind, jedoch haben uns die jüngsten Preisentwicklungen für den Sprit auf diesen Gedanken kommen lassen und meine Erfahrungen aus 10 Jahren ohne auto. Sicherlich schränkt es durchaus ein, jedoch waren meine Erfahrungen in diesen 10 Jahren das der Komfort mit Auto lange nicht die Kosten aufwiegen die ein Auto verursacht. Muss natürlich jeder individuell für sich entscheiden. Und solange man ein Auto nicht unbedingt Beruflich braucht und in Ballungsgebieten mit gutem ÖPNV wohnt sollte man sich soeinen Kostentreiber besser nicht ans Bein binden. Ich habe vor einigen Monaten meinen Arbeitgeber gewechselt und brauche nun eigentlich kein Auto mehr um zu arbeiten. Bin zwar etwas länger unterwegs mit Bus und Bahn, glaube aber das dieses zu verschmerzen ist.
So, habe nun mal so einige Online Bewertungen durchgeführt. Laut dieser sollte ich Privat um die 4500 Euro und beim Händler ca. 4100 Euro erziehlen. Frage ist nur ob man einen Käufer findet der den guten Zustand des Autos zu schätzen weiß und auch bereit ist dafür einen angemessenen Preis zu zahlen.
@step clutch
......ist vom Emil Perk 😉
@extasy
Hm, naja dann sagen wir mal 6.200 der Rest liegt in deinem eigenen Ermessen.
Ja gut, aber wie gesagt. Ich glaube du bist du nicht der einzige der unter den Autokosten leidet. Klar ist das ein Verlustgeschäft, weil du nur Geld reinbutterst. Es ist ja nicht so wie bei einer Bank, dass du dafür Zinsen bekommst.
Dann lass das Auto einfach stehen, suche dir eine güstige Versicherung (Steuern musst du sowieso zahlen) und fahr' mit der Bahn. Damit ersparst du dir auch ein Autokauf, weil deins geschont wird und damit kannst du länger fahren.
Naja, aber letztendlich ist es deine Entscheidung.
@nos-power-1
mit deiner 6000 Euro Schätzung liegst du gewiss richtiger, zumal wenn man noch die ganzen Verschleißreparaturen an diesem Auto mitberechnet. Reparaturen die einem neuen Besitzer für die nächste Zeit ganz sich erspart bleiben. Aber angesichts der derzeitigen Marktlage bei PKW kann man ja schon froh sein wenn man die 4500 Euro erziehlt wie ich befürchte.
Hi,
ist zwar keine direkte Antwort auf Deine Frage, aber ich habe meinen Wagen auch verkauft. Hab 2x den Interessenten noch abgesagt( sorry für die Notlügen), weil's mir wirklich unheimlich schwergefallen ist, aber den Dritte hat dann den Zuschlag bekommen. Paar Tage später wurde der Wagen abgeholt und fertig.
Anfangs habe ich immer ganz sehnsüchtig rausgeschaut- war doch ziemlich oft am Wagen und es gab immer was zu tun - mittlerweile ( nach paar Wochen ) habe ich mich dran gewöhnt. Bin jetzt auch nicht mehr oft in den einschlägigen Foren, sondern höchstens noch mal kurz am Wochenende.
Die erste Zeit dachte ich, daß ich es nicht schaffe und hab schon wieder nach Ersatz gesucht - aber jetzt ist es ok.
Wir haben hier sehr guten Nahverkehr- habe auch schon meine erste Bahnfahrt hinter mir-Regioticket ( 100km=10€ ) im vollklimatisierten und komfortablen Regionalzug.
Mir ging es wirklich auf den Kecks 80€ für eine Tankfüllung hinzulegen (hatte einen V5/170PS) - hab dann nur noch mit Karte getankt, sonst......
Früher waren noch die ein oder anderen Ausflüge drin - aber wenn mich ein Besuch bei der Oma (600km hin -und zurück) 180 DM (zum Glück gabs den Optik-Halbe-Euro) also 90€ nur Sprit kostet---das habe ich früher immer an einem Tag gerissen---dann habe ich dazu einfach keine Lust mehr-zumal die Fahrerei insbes. auf den Autobahnen schon lange nicht mehr lustig ist--rechts LKW und links PKW---dabei immer volle Konzentration---früher war das viel lockerer.
PS. Wenn man mal die Blogs überfliegt, dann verkaufen unheimlich viele ihre Fahrzeuge komplett, bzw. schaffen den Zweitwagen ab.
Mein Tipp: Setze ihn mal in den Autobörsen rein, oder bei ebay mit Mindestpreis und weg damit. Die Bewertung bei autobudget ist sehr gut, weil auch die entsprechende Sonderausstattung berücksichtigt wird-die Reparaturen kümmern leider niemanden mehr-das ist Erhaltungsaufwand den mußte ja sein-zum Spaß hast Du das nicht investiert.
Hier kannst Du auch mal schauen:
http://www.autorola.de/.../lcm?...
Wenn der 1.4er 135.000 km ohne Motorprobleme geschafft hat, schon repariert wurde und so gut ausgestattet ist, würde ich den unbedingt halten und dann öfter mal stehenlassen. Verkauf erscheint wirtschaftlich jetzt nicht sinnvoll.