Warum reden alle immer von PS?

Hallo!

Ich bin Elektroniker/Informatiker, interessiere mich aber sehr für Autos.

Aktuell fahre ich einen Zafira A 2.2 DTI - der Wagen macht mir echt Spaß, weil er super beschleunigt, obwohl er nur 120PS hat - für die 120 PS zahle ich Steuer - nicht für 280Nm.

Moderne Diesel-Autos möchte ich beim Kauf vermeiden, weil die mit den Filtern etc. nur Probleme machen.

Für einen Prius+, mein Traum-Auto, habe ich die Kohle nicht. OK, der ist auch kein Rennauto, aber da fasziniert mich Technologie, Verbrauch und günstig bei der Steuer. Und die Qualität - die ist unschlagbar.

Muss mir also einen Van mit Benzin-Motor zulegen - und die gehen alle nicht gescheit.

Ist doch eigentlich absurd - Drehmoment zählt doch viel mehr als die Leistung, aber für die Leistung zahlen wir Steuer.

Wenn ich einen Benziner mit 280 Nm haben möchte, muss ich einen 220-PS-Zafira OPC kaufen.

LG,
Schlaumy

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Wäre ne Sensation, wenn ein Stromer ohne "Aufladung" fährt 😉

Ich fands mutig den 2.2 DTI als "spritzig" zu bezeichnen und sich zu überlegen einen OPC als Vergleich heranzuziehen um die selbe gefühlte Spritzigkeit zu bekommen. Autoquartett, das als E-Techniker mit physikalischer Grundbildung. Sind in den Fahrleistungen nur Welten zwischen. Etwa wie zwischen einem Golf TDI und ein Cayman GTS.

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Zitat:

@FWebe schrieb am 22. Aug. 2020 um 10:48:19 Uhr:


Seit wann wird in irgendwelchen Tests die Elastizität gemessen?

Schon immer.

Zitat:

@FWebe schrieb am 22. August 2020 um 10:48:19 Uhr:



Zitat:

@Bluebloods schrieb am 21. August 2020 um 10:37:47 Uhr:


naja das Mazda Motoren was Beschleunigung betrifft nicht die Besten sind ist aber allgemein bekannt,und was die Elastizität betrifft da sind sie jedem Turbomotor weit unterlegen,das kann man in diversen Tests überall nachlesen!

Seit wann wird in irgendwelchen Tests die Elastizität gemessen?
Schau dir die 90 % Kurve des Drehmoments an, das gibt weitaus mehr Aufschluss, als irgendwelche subjektiven Tests.

Wie gesagt, deiner Behauptung nach ist ein 1,5l TSI 200NM(1400-4000rpm) besser als ein 1,5l TSI 220NM(1750-3500NM), beide 130PS.

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 22. August 2020 um 10:49:23 Uhr:



Zitat:

@FWebe schrieb am 22. Aug. 2020 um 10:48:19 Uhr:


Seit wann wird in irgendwelchen Tests die Elastizität gemessen?

Schon immer.

Kannst du einen benennen?

Die andere Aussage bezüglich der Beschleunigung ist ebenfalls anzuzweifeln.
Ein G165 beschleunigt ein Fahrzeug durch die Bank besser als andere Motoren mit ~210 Nm, da wird es nur wenige Ausnahmen geben, die vergleichbar sind.
Das dürfte auch wenig verwunderlich sein, wenn man die zugehörigen Drehzahlbereiche betrachtet. 90 % werden von 2000 - 6000 erreicht.

Ich habe schon lange keine aktuellen Autozeitungen mehr gelesen, außer der Oma.
Aber in der AMS und anderen war immer eine Kategorie "Elastizität 80-120km/h im höchsten Gang".

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Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 22. August 2020 um 10:55:59 Uhr:


Ich habe schon lange keine aktuellen Autozeitungen mehr gelesen, außer der Oma.
Aber in der AMS und anderen war immer eine Kategorie "Elastizität 80-120km/h im höchsten Gang".

Ich rede von einer Elastizitätsmessung und nicht von einer Beschleunigung in einem willkürlich gewählten Gang und Geschwindigkeitsbereich.
Für eine Elastizitätsmessung brauchst du weder ein Getriebe, noch sonst irgendwas vom Fahrzeug, sondern nur den Motor.

Wie gesagt, kannst du solch einen Test benennen?
Bei Motorradzeitschriften werden gerne mal welche gemacht, beim PKW sieht man das eher sehr selten.

Zitat:

@FWebe schrieb am 22. August 2020 um 10:51:04 Uhr:



Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 22. August 2020 um 10:49:23 Uhr:


Schon immer.

Kannst du einen benennen?

Die andere Aussage bezüglich der Beschleunigung ist ebenfalls anzuzweifeln.
Ein G165 beschleunigt ein Fahrzeug durch die Bank besser als andere Motoren mit ~210 Nm, da wird es nur wenige Ausnahmen geben, die vergleichbar sind.
Das dürfte auch wenig verwunderlich sein, wenn man die zugehörigen Drehzahlbereiche betrachtet. 90 % werden von 2000 - 6000 erreicht.

Es dürfte nicht verwundern, dass ein Auto mit 165PS besser beschleunigen kann, wenn man den Drehzahlbereich ab 2000rpm betrachtet und mehr Drehmoment als ~210NM bei gleicher Übersetzung vorhanden ist.

Zitat:

@FWebe schrieb am 22. August 2020 um 10:58:22 Uhr:



Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 22. August 2020 um 10:55:59 Uhr:


Ich habe schon lange keine aktuellen Autozeitungen mehr gelesen, außer der Oma.
Aber in der AMS und anderen war immer eine Kategorie "Elastizität 80-120km/h im höchsten Gang".

Ich rede von einer Elastizitätsmessung und nicht von einer Beschleunigung in einem willkürlich gewählten Gang und Geschwindigkeitsbereich.
Für eine Elastizitätsmessung brauchst du weder ein Getriebe, noch sonst irgendwas vom Fahrzeug, sondern nur den Motor.

Wie gesagt, kannst du solch einen Test benennen?
Bei Motorradzeitschriften werden gerne mal welche gemacht, beim PKW sieht man das eher sehr selten.

Ich verweise auf meinen Kommentar von heute 10:49 Uhr.

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 22. August 2020 um 10:59:13 Uhr:



Zitat:

@FWebe schrieb am 22. August 2020 um 10:51:04 Uhr:


Kannst du einen benennen?

Die andere Aussage bezüglich der Beschleunigung ist ebenfalls anzuzweifeln.
Ein G165 beschleunigt ein Fahrzeug durch die Bank besser als andere Motoren mit ~210 Nm, da wird es nur wenige Ausnahmen geben, die vergleichbar sind.
Das dürfte auch wenig verwunderlich sein, wenn man die zugehörigen Drehzahlbereiche betrachtet. 90 % werden von 2000 - 6000 erreicht.


Es dürfte nicht verwundern, dass ein Auto mit 165PS besser beschleunigen kann, wenn man den Drehzahlbereich ab 2000rpm betrachtet und [nicht] mehr Drehmoment als ~210NM bei gleicher Übersetzung vorhanden ist.

Dann frage ich mich, wieso erst das Gegenteil behauptet wurde.
Im Bereich der Motoren, die ~210 Nm liefern, wird man kaum elastischere Motoren finden als die von Mazda.

Die Frage ist eher, warum fügst du das NICHT ein.
Welchen Vorteil hat es?

Ich will umgekehrt wissen, welchen Nachteil der 220NM in meinen genannten Vergleich hat. Keinen. Die 200N, ab 1400 bis 4000rpm sind ja weiterhin vorhanden.
Außer man hat im Autoquartett Motoren Elastizität stehen. Bringt halt nur nichts für den Nutzer.
Aber gut, zum Thema des TE hat es ja wenig zu tun. Da scheitert es noch am Vergleich der Übersetzung und Übergang zur Radzugkraft.

Mit manchen Leuten braucht man halt einfach nicht zu diskutieren. Man reibt sich nur auf.

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 22. August 2020 um 11:03:10 Uhr:

Es erhält den Sinn der ursprünglichen Aussage.
Ich werde die Diskussion aber nicht erneut mit dir führen. Die Standpunkte kennen wir zur Genüge und wissen ebenso, dass es zu keinem Ergebnis führt.

Ich vertrete den Standpunkt, dass ein Motor besser ist, wenn er aus einer definierten Arbeit viel Leistung erzielen kann.

Du vertrittst die Auffassung, dass ein Motor besser ist, wenn er bei einer definierten Leistung möglichst viel Arbeit verrichten kann, wobei du interessanterweise trotzdem kein reines Leistungsplateau haben möchtest, was der Idealfall dessen wäre.

Da die verrichtete Arbeit des Motors für die Auslegung des Antriebs relevant ist, halte ich die Betrachtung von dem Standpunkt aus für sinnvoller. Bei Elektroantrieben erhält man quasi den Idealfall meiner Darstellung, nämlich das maximales Drehmoment über ein breites Drehzahlband und i.d.R. Nennleistung bei >90 % des Drehmoments und entsprechend hoher Drehzahl.
Von daher wird deine Variante auf Dauer sowieso keine Rolle mehr spielen.

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 22. August 2020 um 11:11:48 Uhr:


Mit manchen Leuten braucht man halt einfach nicht zu diskutieren. Man reibt sich nur auf.

Ja nun, wenn man was behauptet, sollte man es auch belegen können.

Wie z.B. die Elastizitätsmessung, die angeblich bei Tests durchgeführt werden sollen. Ich habe nach einen Beleg gefragt, bekomme stattdessen aber nur komische Kommentare.

Wenn man das Thema mal betrachtet, wird man vielleicht auch manche Entwicklung der Motoren nachvollziehen.
Selbst Diesel entwickeln sich immer mehr in die Richtung, dass das Drehmomt länger gehalten werden kann, da stört sich seltsamerweise keiner dran.
Beim Benziner hingegen wird gedrosselt was das Zeug hält, Hauptsache er dreht höher als ein Diesel.

Natürlich, wenn ich 220Nm statt 200Nm habe, erspart es mir manchmal manches zurückschalten. Erhöht die Effizienz.
Ebenso könnte man vergleichsweise die Übersetzung anpassen, erhöht die Effizienz.
Warum sollte man also auf mehr Drehmoment verzichten, wenn möglich. Nur weil der Motorelastizitätswert leidet?
Das nicht. Ansprüche auf maximal mögliche Beschleunigen sind eh bei höherem Durchzugswert immer weniger relevant.

Der E-Motor ist anders aufgebaut, das ist doch auch der Vorteil des hohen Drehmoments gut, aber kein Widerspruch. Dass er zufällig recht homogen ist, ist kein Nachteil.

Klar ist nur, ein hoher Elastizitätswert ist kein Garant für einen guten Motor und das Gegenteil erst recht nicht.
Warum soll man sich also daran stören, dass das Drehmoment länger gehalten werden kann.
Ein Diesel mit max. Leistung bei 4200rpm ist doch besser als die Variante mit 3750rpm.
Dass Benziner gedrosselt sind, ist nervig, ja. Liegt wohl an dem Getriebe. Das Getriebe des Diesel ist ja wieder weniger effizient und teurer. Der Spagat ist verständlich. Aber zu deiner Freude kommen da gute Motorelastizitäten raus 😉

Für den TE wäre zB der VW TSI TDI Vergleich recht interessant, bei dem ein 320NM Diesel in mindestens der hälfte der Gänge nicht schneller als ein 250NM Benziner ist und das bei unteren Drehzahlen und der TSI da sogar früher die Kraft bereitstellt.

Zitat:

@FWebe schrieb am 22. Aug. 2020 um 10:48:19 Uhr:


Seit wann wird in irgendwelchen Tests die Elastizität gemessen?

Wer war hier wohl derjenige, der hier was in den Raum geworfen hat? 😠

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 22. August 2020 um 11:33:43 Uhr:



Zitat:

@FWebe schrieb am 22. Aug. 2020 um 10:48:19 Uhr:


Seit wann wird in irgendwelchen Tests die Elastizität gemessen?

Wer war hier wohl derjenige, der hier was in den Raum geworfen hat? 😠

Ich habe eine Frage gestellt.
Das Fragezeichen (?) sollte das deutlich machen.
In den Raum geworfen wurde, das angeblich Elastizitätstests gemacht würden, nur kann hier offensichtlich keiner irgendwelche Quellen benennen, was auch nicht weiter verwunderlich ist.

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