Warum reden alle immer von PS?

Hallo!

Ich bin Elektroniker/Informatiker, interessiere mich aber sehr für Autos.

Aktuell fahre ich einen Zafira A 2.2 DTI - der Wagen macht mir echt Spaß, weil er super beschleunigt, obwohl er nur 120PS hat - für die 120 PS zahle ich Steuer - nicht für 280Nm.

Moderne Diesel-Autos möchte ich beim Kauf vermeiden, weil die mit den Filtern etc. nur Probleme machen.

Für einen Prius+, mein Traum-Auto, habe ich die Kohle nicht. OK, der ist auch kein Rennauto, aber da fasziniert mich Technologie, Verbrauch und günstig bei der Steuer. Und die Qualität - die ist unschlagbar.

Muss mir also einen Van mit Benzin-Motor zulegen - und die gehen alle nicht gescheit.

Ist doch eigentlich absurd - Drehmoment zählt doch viel mehr als die Leistung, aber für die Leistung zahlen wir Steuer.

Wenn ich einen Benziner mit 280 Nm haben möchte, muss ich einen 220-PS-Zafira OPC kaufen.

LG,
Schlaumy

Beste Antwort im Thema

Wäre ne Sensation, wenn ein Stromer ohne "Aufladung" fährt 😉

Ich fands mutig den 2.2 DTI als "spritzig" zu bezeichnen und sich zu überlegen einen OPC als Vergleich heranzuziehen um die selbe gefühlte Spritzigkeit zu bekommen. Autoquartett, das als E-Techniker mit physikalischer Grundbildung. Sind in den Fahrleistungen nur Welten zwischen. Etwa wie zwischen einem Golf TDI und ein Cayman GTS.

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Ist das überhaupt nötig?

Um mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen, seht ihr hier Elastizität des VW EA211 evo in beiden Ausbaustufen, jeweils vom Beginn des maximalen Drehmoments bis zum Ende der Nennleistung (idealerweise nimmt man die niedrigste Drehzahl für M_max, während man die Drehzahl für P_max eher variieren kann). Dabei gilt " je größer die Zahl, desto elastischer ist der Motor".

96 kW 1.5 TSI
Drehmomentelastizität: 0,764
Drehzahlelastizität: 4,285714
Gesamtelastizität: 3,274285496

110 kW 1.5 TSI
Drehmomentelastizität: 0,70033
Drehzahlelastizität: 4
Gesamtelastizität: 2,80132

Wie man sieht, ist der 96 kW-Motor durch die Bank weg elastischer als der mit 110 kW.

Da kann man nun seine persönlichen Präferenzen drüberlegen, dann sieht man auch, welcher Motor einem taugt und welcher nicht.
Mir persönlich ist z.B. eine Drehmomentelastizität von ca. 0,9 bei der höchsten Nenndrehzahl wichtig, während ich die Drehzahlelastizität für mich nicht nach dem maximalen Drehmoment, sondern mit eben jenem Faktor von 0,9 betrachte. Hintergrund ist der, dass man als "normaler" Mensch die letzten 10 % Veränderung nicht mehr wahrnimmt, weshalb diese für mich persönlich auch irrelevant sind.

Nun wieder zu meiner Frage:
In welchen Tests findet man die Darstellung der Elastizität?
Die Tester müssten dafür nur ein wenig rechnen und ein paar Zahlen zu Papier bringen, wenn es nur um die Grundlagen gehen soll.
Um es genau zu handhaben, müsste man die Motoren vorweg auf einem Leistungsprüfstand messen. Da gerade bei Turbomotoren die Elastizität auch von der Gangwahl und den Fahrwiderständen abhängt, sind dabei alle Gänge zu berücksichtigen, ebenso wie realistische Fahrwiderstände.

So langsam wird es mir echt zu dumm.
https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Und komm mir nicht wieder mit direkt am Motor. Im Alltag interessiert das keine Sau. Die wollen nur wissen, wie die Karre fährt.

Ich weiß zwar nicht, warum ich Belege für etwas liefern soll was du infrage gestellt hast, aber sei mein Gast. 🙁

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 22. August 2020 um 13:14:25 Uhr:


Ich weiß zwar nicht, warum ich Belege für etwas liefern soll was du infrage gestellt hast, aber sei mein Gast. 🙁

Nun du hast doch auch behauptet, das würde bei Tests gemessen.
Nur gibt es dazu bisher keinen Beleg.

In deinem Link findet man z.B. nichts zur Elastizität, sondern lediglich Beschleunigungswerte.

Elastizität ist ein Faktor und keine Zeit.

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Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 22. August 2020 um 13:20:46 Uhr:


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Ich kann lesen, jedoch finde ich keine Elastizitätsfaktoren in deinem Link.
Da hat zwar einer Elastizität hingeschrieben, jedoch dann den falschen Inhalt dazu eingefügt. Ich gehe mal einfach von einem Versehen aus, wenn es stimmen sollte, dass das regelmäßig gemessen wird.
Die dort angeführten Zeiten gehören in das Kapitel Beschleunigung, also dürfte wohl nur die Überschrift verrutscht sein o.ä..

Ich bin raus, das ist mir echt zu blöd.

Also war deine Behauptung, dass das bei Tests gemessen würde nur eine vage, jedoch falsche Erinnerung?
Dabei könnte man es zumindest belassen.
Ich für meinen Teil habe noch keine Elastizitätstests bei Autotestern gesehen, weshalb ich eigentlich an Quellen interessiert gewesen wäre.

Wenn man die Elastizität betrachtet, sieht man übrigens sehr gut, wieviel besser die meisten Elektromotoren im Vergleich zu Verbrennern sind.
Der Motor im MX-30 erreicht z.B. eine Gesamtelastizität von 3.783,9, wenn man die niedrigste Drehzahl für P_max heranzieht.

Anhang
Mal so eine Frage am Rande:
Wieso ist dir das zu blöd? Stören dich Fakten?
Immerhin ist die Elastizität definiert, was spricht also dagegen, sich auch nach dieser Definition zu richten?

FWebe hat wohl die Weißheit mit Löffeln gefressen,aber auch in anderen Themen benimmt es sich genauso daher kann man ihn vernachlässigen!

Ist das deine Antwort auf meine ursprüngliche Frage?
Wieso es Weisheit sein soll, wenn man feststehende Begriffe richtig verwenden kann, erschließt sich mir nicht.

Ich halte es übrigens für eine schlechte Angewohnheit, wenn man Behauptungen in den Raum stellt, die nicht belegt sind und bei der Frage nach dem Beleg dann außer einem persönlichen Angriff nichts weiter rumkommt.

Gotteszorn hat wenigstens tatsächlich was dazu beigetragen, dass man seinen Standpunkt nachvollziehen kann, das vermisse ich bei dir jedoch komplett.

Zitat:

@Schlaumy schrieb am 19. August 2020 um 16:09:30 Uhr:


Drehmoment zählt doch viel mehr als die Leistung, aber für die Leistung zahlen wir Steuer.

klar doch. Aus diesem grunde ist ein porsche 911 mit 300 ps und 340 nm bekanntlich genauso schnell wie ein vw golf tdi mit halber leistung und ebenfalls 340 nm, nicht wahr? 😁

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 20. August 2020 um 17:44:52 Uhr:


Leistung ist vergleichbar.
Es sei denn man kauft Mazda...

was sollen denn diese ständigen und noch dazu nachweisbar grundfalschen sticheleien - zumal ich kaum fahrzeuge kenne, welche mit so wenig leistung so gut beschleunigen, wie das bei mazda der fall ist...beispiel den "2" als G90 mit 90 ps, der braucht mit handschaltung von 0-100 km/h gerade mal 9,4 sekunden...ein vw polo vi 1.0 tsi mit sogar 95 ps braucht hierfür mit 10,8 sekunden deutlich länger, genauso wie ein ford fiesta 1,0 eco boost mit ebenfalls 95 ps, welcher mit 10,9 sekunden angegeben wird.

Zitat:

@FWebe schrieb am 22. August 2020 um 14:07:41 Uhr:


Ist das deine Antwort auf meine ursprüngliche Frage?
Wieso es Weisheit sein soll, wenn man feststehende Begriffe richtig verwenden kann, erschließt sich mir nicht.

Ich halte es übrigens für eine schlechte Angewohnheit, wenn man Behauptungen in den Raum stellt, die nicht belegt sind und bei der Frage nach dem Beleg dann außer einem persönlichen Angriff nichts weiter rumkommt.

Gotteszorn hat wenigstens tatsächlich was dazu beigetragen, dass man seinen Standpunkt nachvollziehen kann, das vermisse ich bei dir jedoch komplett.

mensch,du hast doch auch Google,da gibts hunderte Beispiele wie z.B ein Test Mazda 6 gegen Ford Focus ,von 60 auf 120km/h im 6 Gang brauchte der Mazda 6sek länger,also schlechtere Elastiztät des Mazda!! PS waren gleich.

Zitat:

@abm_70 schrieb am 22. August 2020 um 14:24:47 Uhr:



Zitat:

@Diabolomk schrieb am 20. August 2020 um 17:44:52 Uhr:


Leistung ist vergleichbar.
Es sei denn man kauft Mazda...
was sollen denn diese ständigen und noch dazu nachweisbar grundfalschen sticheleien - zumal ich kaum fahrzeuge kenne, welche mit so wenig leistung so gut beschleunigen, wie das bei mazda der fall ist...beispiel den "2" als G90 mit 90 ps, der braucht mit handschaltung von 0-100 km/h gerade mal 9,4 sekunden...ein vw polo vi 1.0 tsi mit sogar 95 ps braucht hierfür mit 10,8 sekunden deutlich länger, genauso wie ein ford fiesta 1,0 eco boost mit ebenfalls 95 ps, welcher mit 10,9 sekunden angegeben wird.

Das ist keine Stichelei sondern ein guter Vergleich.
Das im Kontext mehr dahinter stehst als du gerade vergleichst sollte auch klar sein.
Deswegen bringt dein Vergleich nun nicht viel.
Zudem kann man nur sagen, dass der G90 wohl noch im 2. Gang bleibt. Restwerte 0-80 oder 0-120 wären interessant.

dann erkläre mir mal, weshalb ´mazda ps´weniger wert sein sollen, wenn diese das fahrzeug doch nachweislich besser beschleunigen - auch bis 120 oder 140 kmh im übrigens, was dein argument ´bleibt einen gang niedriger´ nichtig macht.

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