Warum man sich besser keinen Mini kaufen sollte...................

MINI Mini R56

Hallo zusammen,
auch auf die Gefahr hin jetzt komplett auseinander genommen zu werden, möchte ich trotzdem hier in diesem Thread zukünftigen Mini-Käufern von einem Kauf abraten.
Warum?
- Die Qualität des Fahrzeuges entspricht in keinster Weise dem Kaufpreis
- bereits nach 50m (jawohl 50 Meter) fiel Radio/Tachoeinheit dem Fahrer entgegen
- Amaturenbrett macht üble Knackgeräusche
- Geräusche im Innenraum wurden seitens BMW/Mini als Normal deklariert
- Geräusche beim Kuppeln/Schalten wären konstruktiv bedingt (unerträglich zum Fahren)
- Spaltmaße der Karrosserie sind faktisch nicht vorhanden
- Windgeräusche ab 160km/h (oder weniger) durch falsch abgedichtete Frontscheibe
- Chromleisten rosten
- Chromleisten gehen aus der Gummieinfassung
- beleuchtete Einstiegleisten haben unschöne Flecken unterm Glas
- Verbrauch ist zu hoch
- Geräusche ab 80km/h durch die Dachantenne

...das Ganze bei einem Neufahrzeug mit nunmehr gerade mal 8200km........!!!!

und nach Recherche in einschlägigen Mini-Foren auch leider kein Einzelfall

Händler zeigt sich immer mehr unkooperativ

Mini Cooper mit 120PS
Bisherige unplanmäßige Werkstattaufenthalte: 7
Durchschnittsverbauch: 7,4 Liter

Ok, es gibt auch was Positives. Der Fahrspaß durch die schöne direkte Lenkung ist nicht wegzudiskutieren. Auch das sprichwörtliche Go-Kartfeeling ist toll. Der Rest ist leider nicht Zeitgemäß und vorallem nicht BMW-Like......

Also, wer einen Mini kauft muss Mini vertragen...............

Im Großen und Ganzen fülle ich mich seitens Mini im Stich gelassen und sitze jetzt auf meinem Cooper den ich unbedingt haben wollte (bin ja selber Schuld). Ein Verkauf wird immer wahrscheinlicher aber leider verbunden mit einem extremen Wertverlust. Ganz zu schweigen von möglichen Ansprüchen der zukünftigen Käufer (das Schaltgeräusch ist halt schon extrem laut).

Gruss und Feuer frei..........;-)
RK

Beste Antwort im Thema

Hallo zusammen,
auch auf die Gefahr hin jetzt komplett auseinander genommen zu werden, möchte ich trotzdem hier in diesem Thread zukünftigen Mini-Käufern von einem Kauf abraten.
Warum?
- Die Qualität des Fahrzeuges entspricht in keinster Weise dem Kaufpreis
- bereits nach 50m (jawohl 50 Meter) fiel Radio/Tachoeinheit dem Fahrer entgegen
- Amaturenbrett macht üble Knackgeräusche
- Geräusche im Innenraum wurden seitens BMW/Mini als Normal deklariert
- Geräusche beim Kuppeln/Schalten wären konstruktiv bedingt (unerträglich zum Fahren)
- Spaltmaße der Karrosserie sind faktisch nicht vorhanden
- Windgeräusche ab 160km/h (oder weniger) durch falsch abgedichtete Frontscheibe
- Chromleisten rosten
- Chromleisten gehen aus der Gummieinfassung
- beleuchtete Einstiegleisten haben unschöne Flecken unterm Glas
- Verbrauch ist zu hoch
- Geräusche ab 80km/h durch die Dachantenne

...das Ganze bei einem Neufahrzeug mit nunmehr gerade mal 8200km........!!!!

und nach Recherche in einschlägigen Mini-Foren auch leider kein Einzelfall

Händler zeigt sich immer mehr unkooperativ

Mini Cooper mit 120PS
Bisherige unplanmäßige Werkstattaufenthalte: 7
Durchschnittsverbauch: 7,4 Liter

Ok, es gibt auch was Positives. Der Fahrspaß durch die schöne direkte Lenkung ist nicht wegzudiskutieren. Auch das sprichwörtliche Go-Kartfeeling ist toll. Der Rest ist leider nicht Zeitgemäß und vorallem nicht BMW-Like......

Also, wer einen Mini kauft muss Mini vertragen...............

Im Großen und Ganzen fülle ich mich seitens Mini im Stich gelassen und sitze jetzt auf meinem Cooper den ich unbedingt haben wollte (bin ja selber Schuld). Ein Verkauf wird immer wahrscheinlicher aber leider verbunden mit einem extremen Wertverlust. Ganz zu schweigen von möglichen Ansprüchen der zukünftigen Käufer (das Schaltgeräusch ist halt schon extrem laut).

Gruss und Feuer frei..........;-)
RK

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Zitat:

BMV bin ich nie gefahren und wollte es - zerfleischt mich bitte nicht 😁 - aus Prinzip nicht tun, doch der Mini hatte diese Einstellung reichlich ins Schwanken gebracht.

Mir ging es ähnlich, wobei weniger aus Prinzip, mir gefällt kein BMW.

Man darf nicht vergessen das der Mini in England gebaut wird. Da sind wohl gewisse Qualitätsschwankungen normal. Die können weder Autos bauen noch singen, wie wir ja seit dem Wochenende wissen.😁

Zitat:

Die können weder Autos bauen noch singen, wie wir ja seit dem Wochenende wissen.😁

Das ist ja gemein..., aber wahr😁

Zitat:

Man darf nicht vergessen das der Mini in England gebaut wird. Da sind wohl gewisse Qualitätsschwankungen normal.

Qualitätsschwankungen? Für mich hören sich die Beschreibungen hier eher nach Schwankungen im ganzen Auto an. So nach dem Motto: hältst du während der Fahrt die Fahrertür nicht fest, dann ist sie weg, dann hast du keine mehr, bist du selber schuld 😁

Nur welche Marke kann man überhaupt noch kaufen? Das Problem haben doch heute alle. Dank Technikwettrüsten und Umweltvorgaben sind die Autos heute nicht mehr ausgereift und erreichen auch nie diesen Status. Heute kommt doch alle 12-15 Monate eine neue Motorvariante (wird ja auch erwartet, siehe Beiträge hier "wann kommt das nächste Facelift"😉. Früher wurde maximal zur Mitte des Produktzyklus (und der war länger als heute) die Technik geringfügig überarbeitet.

Das Auto mit den wenigsten Werkstattaufenthalten war vor 10 Jahren mein erster BMW. Das war ein 523i Touring (E39), der in 3 Jahren und 90.000km niemals ausserplanmässig in die Werkstatt musste. Alle Autos davor (VW Golf I, Golf III, Alfa 156) und danach 2 x 525i Touring (E39 + E61) standen regelmäßig in der Werkstatt. Der Alfa schaffte gerade 12km vom Verkäufer bis zu mir in die Tiefgarage.

Allerdings verdanke ich den häufigen Werkstattbesuchen meines letzten 5er, dass ich MINI entdeckt habe. Ich konnte so ziemlich die gesamte BMW-Konzernpalette (ausser Rolls) fahren. Als ich im MINI Cabrio saß, war klar, dass das mein nächstes Auto wird.

Verglichen mit anderen Marken gehört BMW/MINI immer noch zu den Herstellern, die recht zuverlässig sind und die Kulanz habe ich sonst noch nirgends so erlebt (versucht mal bei Audi etwas auf Kulanz zu erreichen). Dass auch die ehemals hochgelobten Japaner nur mit Wasser kochen, weiß man spätestens seit dem Toyota-Dessaster.

Bleibt nur noch Dacia: Fahren bis das erste Teil abfällt und dann auf den Schrottplatz damit.

Noch zur Anmerkung: Der TE scheint inzwischen mit seinem Fahrzeug zufrieden zu sein. Die Kupplungsgeräusche sind seit dem Wechsel zurück auf die Sommerreifen (mit original MINI-Felgen) weg. Die Winterreifen hatte er auf Zubehörfelgen vom Reifendiscounter. Ich tippe mal drauf, dass die nicht wirklich auf die MINI-Radnabe passten.

Zitat:

Qualitätsschwankungen? Für mich hören sich die Beschreibungen hier eher nach Schwankungen im ganzen Auto an.

Ja, Qualitätsschwankungen.

Ob du es glaubst oder nicht, es gibt viele Minis die kaum oder keine Probleme haben.😉

Dazu kommen dann aber noch bestimmte Probleme nicvht wirklich geläste Probleme wie der Kettenspanner beim neuen und das alte Midlandgetriebe im One und Cooper vor dem Facelift.

Aber wie du sicherlich weißt gibt es so manche Probleme quer durch alle Marken und Modelle.

Ich hatte 2mal Ärger mit der Klimaanlage, das ist heutzutage aber normal. Die Amis konnten früher stabile Klimaanlangen bauen, mittlerweile möchte jeder Hersteller an der Wartung verdienen.

Und eine Schwachstelle ist der Fensterheber, den BMW auch bei mir gerne tauschen will. Bis jetzt reichte aber immer ein Schlag vor dem Kopf, wenn das nicht mehr geht, wird der von mir ausgebaut und überarbeitet.

Der Ford Puma davor, in 7 Jahren einmal die Batterie defekt, der Fiesta hatte nichts.

Davor habe ich selber viel geschraubt und immer gebrauchte Wagen gefahren.

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Die MINI-Fahrer die ich kenne(das sind nicht wenige)haben keine außergewöhnlichen Probleme mit ihren Wagen,die Palette reicht vom ersten One/Cooper bis zum aktuellen Cooper S. Halt nur die eine Kleinigkeit hier und da,so wie es halt bei jedem Auto vorkommt. Bei mir streikt auch nur hin und wieder der Fensterheber für die Beifahrertür,sonst hat er keine typischen Krankheiten...steht mit seinen jetzt 194000km bis auf die ein oder andere Gebrauchspur noch tadellos da. Wie ja schon gesagt wurde,mit jedem Auto kann mann mal nen Griff ins Klo machen,das ist beim MINI genauso wie beim Golf...

Zitat:

Original geschrieben von MunichCruiser



Dass auch die ehemals hochgelobten Japaner nur mit Wasser kochen, weiß man spätestens seit dem Toyota-Dessaster.

Bleibt nur noch Dacia: Fahren bis das erste Teil abfällt und dann auf den Schrottplatz damit.

Also da möchte ich die Japaner doch ein wenig verteidigen. (schlie0lich, während ich vom MINI erst träume, ist Toyota schon seit Jahren mein zuverlässiger Partner 🙂 )

Zugegeben: die defekten Pedale sind eine lästige Angelegenheit. Es ist eine Sache, wenn Fensterheber nicht so wirklich wollen, aber eine ganz andere - nicht zu bremsende Fahrzeuge. In meinen Augen ist es eine unverzeihliche Schlamperei! Von dem Versuch des Toyota-Chefs selbst nach den Todesfällen, die Tatsachen zu vertuschen und somit weitere Leben aufs Spiel zu setzen, ganz zu schweigen. Das ist mehr als einfach nur empörend. Leider ist Toyota, wie wir ja wissen, nicht der erste Konzern, der in einer vergleichbaren Situation den eigenen Ruf vor die Leben der Menschen stellt.

Mein Auto war zwar nicht betroffen, trotzdem sehe ich mich von Toyota betrogen: schließlich habe ich Vertrauen in diesen Hersteller gesetzt und zeitweise fiel es mir schon schwer dazu zu stehen. Mein Auto musste „lediglich“ wegen kaputter Drosselklappe und dem Dämmelement in der B-Säule in die Werkstatt (beides bekannte Krankheiten und somit vom Hersteller kostenlos ersetzt)

Was ich allerdings interessant finde, ist die Tatsache, dass die in Japan produzierten und eingebauten Pedale keinerlei Funktionsstörungen aufweisen. Davon scheinen nur die Teile aus Amerika betroffen zu sein. Ich hatte mich viel mit dem Thema befasst, als es aktuell war und muss sagen trotz der Vertuschungsaktion des Vorstandes hat „der kleine Japaner“, der im Werk arbeitet, nicht viel früher als die breite Öffentlichkeit von den Problemen erfahren.

Frage: (vergessen wir mal die Vertuschungsversuche, die waren ja erst danach) In wie fern kann man das Desaster den Japanern in die Schuhe schieben? Schließlich haben sie ihren Job gewissenhaft gemacht, wer hier gepfuscht hat, sind die Amerikaner.
P.S. Aber dieser Beitrag hat mit dem MINI-Forum wohl eher weniger gemeinsam. Abgesehen von den Qualitätsschwankungen, nur nach diesem Kriterium könnte man mehr oder weniger alle Marken in einen Forum stecken. Außer Dacia versteht sich, die gibt den Geist eher auf, als die im Forum landet...

in jahr werden über 2oo.ooo minis gebaut und das schon seit 2ooo...

schwarze schafe gibt's überall...einge haben probleme mit dem kleinen und schreiben darüber...andere haben probleme und sind dennoch zufrieden...doch die meisten haben keine problem und sind glücklich mit ihrem mini...

also alles halb so schlimm...

Zitat:

Original geschrieben von wissensdurst mcs


also alles halb so schlimm...

Erzähle das mal den Betroffenen. 🙄

Wenn die Reklamationsquote wirklich so niedrig ist, wie manch einer hier behauptet (und was ich eigentlich für MINI auch hoffe), sollte es für den Hersteller BMW/MINI eigentlich ein Leichtes sein den Betroffenen eine adäquate Lösung anzubieten. Dem scheint aber nicht immer so. Vermutlich gibt es zwei Ansätze.

1. BMW/MINI interessiert sich nicht für die "paar Einzelfälle" und nimmt die weniger positive Publicity frei nach dem Motto: "Ist halt ein Mini. Der ist halt so." billigend in Kauf.

Oder

2. BMW/MINI werden die Reklamation zu viel und/oder zu teuer und versucht dementsprechend, die Mängel auszusitzen.

Meine persönliche Meinung:
Bei den verlangten Preisen, die für einen Mini aufgerufen werden (25-30.000€ sind laut Konfigurator überhaupt kein Problem), darf in Sachen Materialqualität eigentlich absolut NULL Kompromiss herschen. Und wenn doch mal ein Qualtitätsproblem vorhanden sein sollte, muss der Hersteller der Erste sein, dem daran gelegen ist, die Probleme zu beseitigen.

Bei manchen Mängeln, die hier und anderswo aufgelistet werden, könnte man echt glauben, man würde einen alten, billigen französischen Nachbau aus Osteuropa kaufen.

Aber naja... so ist das halt mit der Objektivität. Die hört beim Autokauf halt manchmal auf 😁 Bei mir auch manchmal 😉

Zitat:

1. BMW/MINI interessiert sich nicht für die "paar Einzelfälle" und nimmt die weniger positive Publicity frei nach dem Motto: "Ist halt ein Mini. Der ist halt so." billigend in Kauf.

Es sind nunmal nicht nur ein paar "Einzelfälle". In der Tat wird von vielen Minibesitzern alles "schöngeredet".

Sicherlich gibt es viele Minis ohne oder mit wenigen Problemen, aber leider auch viele mit größeren Problemen. Ich kenne auch einige Minifahrer. 😉

Zitat:

2. BMW/MINI werden die Reklamation zu viel und/oder zu teuer und versucht dementsprechend, die Mängel auszusitzen.

Der Meinung bin ich auch, gerade in Bezug auf das alte Getriebe im ersten one und Cooper. Eine wirkliche Lösung gibt es nicht, mittlerweile auch keine Kulanz geschweige denn Garantie mehr, der Dumme ist der Käufer eines derartigen Gebrauchtwagens.

Zitat:

Aber naja... so ist das halt mit der Objektivität. Die hört beim Autokauf halt manchmal auf

Nicht immer. Mir sind die diversen Probleme durchaus bewußt, aber dafür gefiel mir der Mini zu gut. Das erste Facelift habe ich dann aber doch abgewartet.

Zitat:

Bei manchen Mängeln, die hier und anderswo aufgelistet werden, könnte man echt glauben, man würde einen alten, billigen französischen Nachbau aus Osteuropa kaufen.

Ehrlich gesagt, bevor es den Mini gab hätte ich mir lieber ein Auto aus China wie eins aus England gekauft. Die sind imho noch schlimmer wie die Italienischen. Wobei letztere sich deutlich verbessert haben gegenüber früher.

Zitat:

Original geschrieben von wissensdurst mcs


...doch die meisten haben keine problem und sind glücklich mit ihrem mini...

Und - was noch wichtiger ist - die schreiben hier nicht.

Keiner beklagt sich in einem Forum über die "borniert langweilige Zuverlässigkeit" seines Automobils oder über die seltenen Werkstattaufenthalte.

Deswegen sind "Negativ-Berichte" in einem Forum sicher immer sehr bitter für den Betroffenen. Statistische Relevanz hat sowas allerdings noch nicht mal ansatzweise.

Hier ist auch schon der dritte Mini in Serie Betrieb - bis auf das zickige Getriebe (Crysler) bei der Nummer 2 gab's keine Probleme. Und ich kauf' gerade noch einen (einen ONE für meine Tochter, weil der plöde Papa sie mit dem JCW nicht fahren lässt).

mfg, Tom

Zitat:

Original geschrieben von Tom_444


Und - was noch wichtiger ist - die schreiben hier nicht.
Keiner beklagt sich in einem Forum über die "borniert langweilige Zuverlässigkeit" seines Automobils oder über die seltenen Werkstattaufenthalte.

Deswegen sind "Negativ-Berichte" in einem Forum sicher immer sehr bitter für den Betroffenen. Statistische Relevanz hat sowas allerdings noch nicht mal ansatzweise.

Richtig. Es ist schon immer und überall so gewesen, dass sich Niemand meldet bei dem die gekaufte Ware mangelfrei ist. Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Art wie bei manchen Käufern mit Mängeln umgegangen wird. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass gut und gern ein Drittel des Preises (vielleicht sogar mehr) nur erhoben werden kann weil das Image von MINI/BMW es zu läßt. Rein unter objektiven Gesichtspunkten betrachtet, ist ein MINI nie und nimmer das wert, was für ihn bezahlt wird. Dafür gibt es schlichtweg anderswo für gleiches Geld, deutlich mehr Auto. Oder eben für deutlich weniger Geld gleichviel Auto.

Wenn mein Image es also zuläßt deutlich höhere Preise als die Konkurrenz zu verlangen, bin ich doch eigentlich selbst am meisten daran interessiert, dass dies sich nicht ändert. Sind diese "paar" Mängelfälle es denn wert, dass solch eine Publicity um die scheinbar extrem schwankende Qualtität von Minis entsteht? So wie sich manche Reklamation ließt, müßte man glauben BMW/MINI steht wegen der "paar" Fahrzeuge vorm Ruin. Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Tom_444


Hier ist auch schon der dritte Mini in Serie Betrieb - bis auf das zickige Getriebe (Crysler) bei der Nummer 2 gab's keine Probleme. Und ich kauf' gerade noch einen (einen ONE für meine Tochter, weil der plöde Papa sie mit dem JCW nicht fahren lässt).

mfg, Tom

Willst du auch mein Papi sein 😁 ?!

Die meisten Hersteller sitzen ihre Problemchen doch gerne aus,das ist bei BMW nicht nur mit dem MINI so...erst wenn es Probleme mit der Sicherheit gibt,bzw. irgendwelche Sachen groß in der Presse stehen fangen die Hersteller an sich gedanken zu machen. Aber das oft auch erst sehr widerwillig.
Zum Thema Italiener: Jeder eingefleischte Fiat oder Alfa-Fahrer weiß ganz genau das er die ein oder andere Sache akzeptieren muß und würde deshalb nie auf den Gedanken kommen darüber zu jammern. Wer ein Auto ohne Emotionen und Flair haben will muß halt Golf fahren.
Dann hat er ein grundsolides Allerweltsauto und in der Regel wenig Grund zu meckern,nur für nen Appel und nen Ei gibt es den ja auch nicht.

Das kommt darauf an, wo die "Schmerzgrenze" für das Auto liegt:
bei einem sind 20T€ für ein Auto schon sehr viel Geld, beim nächsten ist diese Summe für ein Auto eher ein "Schnäppchen". Im letzten Fall sieht man über kleine Mängel sicherlich großzügiger hinweg ;-)
Fakt ist, dass es keine perfekten Autos gibt. Wenn man will, findet man an jedem Auto was zu meckern. Mir ist ein kleines Klappergeräusch beim überfahren von Kopfsteinpflaster relativ egal. Mein Nachbar, der jeden Samstag 3 Stunden lang seinen Golf putzt, würde wegen so etwas mit Sicherheit ein riesen Fass beim Händler aufmachen...
Mit den Werkstätten ist es sicherlich ähnlich, es gint solche und solche, perfekt ist keine. im Zweifelsfall kann man ja immer wechselt - sowohl Werkstatt, als auch Händler, Modell oder Marke.

Zitat:

Original geschrieben von blacKnight284


Sind diese "paar" Mängelfälle es denn wert, dass solch eine Publicity um die scheinbar extrem schwankende Qualtität von Minis entsteht? So wie sich manche Reklamation ließt, müßte man glauben BMW/MINI steht wegen der "paar" Fahrzeuge vorm Ruin. Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht.

Das Problem existiert - und zwar herstellerübergreifend bis zu den Top-Premiummarken.

Gemäß meiner Erfahrungen, sind hier aber eher die Service-Zentren als die Hersteller verantwortlich.

Bei den zwei BMW/Mini-Vertretungen meines Vertrauens musste ich noch nie über irgendein Teil diskutieren - selbst bei einem 3 Jahre alten Dreier wurde auf Kulanz ein undichter Scheinwerfer incl. Xenon-Einheit erneuert. Bei meinem Mini-R53 wurde anstandslos drei mal das Getriebe ausgetauscht. Die Kulanz-Freigaben bzw. Bestätigung für eine (teilweise) Kostenübernahme gab's von BMW i.d.R. binnen 48 Stunden.

Das erfordert natürlich ein gewisses Engagement seitens der Werkstatt. Wenn die Vertretung beim Hersteller nicht nachfragt, gibt's natürlich auch keine Regulierung - die Anträge schreiben sich ja nicht selbst.
Stellenweise werden solche Vorgänge sicher auch verzögert oder verhindert, weil man das angespannte Verhältnis (aus welchem Grund auch immer) zum Hersteller nicht noch weiter belasten möchte.

Ich hab' mehrere Jahre gebraucht, bis ich endlich mal eine gute BMW/Mini/Alpina Vertretung gefunden habe. Die Suche bei Porsche dauerte fast ebenso lange. Bei Toyota darf ich seit vielen Jahren einen Nasenbohrer-Betrieb nach dem nächsten über mich ergehen lassen. Zu DB sag' ich in der Öffentlichkeit besser nix, sonst bekomme ich Post vom Anwalt. Und bei Audi bin ich mal gespannt, wie sich die Zukunft entwickelt.

mfg, Tom

Es ist ja auch so das sich Autofahrer die ein Deutsches Fahrzeug fahren im allgemeinen mehr über Kleinigkeiten aufregen,einheimische Hersteller gelten bei vielen halt als mackellos. Besitzer eines Franzosen,Italieners oder Spaniers würden über solche Dinge nur laut lachen und sich wundern warum sich jemand über sowas aufregen kann..

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