Wartungsplan
Komme mir etwas blöd vor, aber ich kann nicht mehr diese Tabellen finden, wo es steht, was man bei 2500 km, 5000 km, 10000 km alles machen soll. Kann mir jemand mit einem Link helfen? Bei mir ist es gestern 2500 km auf dem Tacho geschlagen (bei der Vollresto wurde der Zähler genullt) und ich möchte meinem Käferchen die nötigen Streicheleinheiten spendieren. Ölwechsel habe icb gerade gemacht, aber da war sicherlich mehr drin. Wahrscheinlich kann ich nicht alles selber machen, aber was machbar ist, würde ich es sehr gerne selbst übernehmen. Für die Härtefälle habe ich meinen Käferguru da. Die Option ist also immer da.
Beste Antwort im Thema
Oder es war einfach Zufall, dass dort "erneuern" steht. Einfach so geschrieben, wie man es beim ersten mal formuliert hat. Jeder hat gewusst was gemeint war und keiner hat mehr tiefer drüber nachgedacht (bis jetzt) 😉
545 Antworten
Zitat:
@Beetle1960 schrieb am 7. September 2020 um 19:37:25 Uhr:
... Jetzt hat er doch wieder Albträume, weil er ja nen F Motor hat 😁
(ich übrigens auch, ist mir noch nicht passiert)
Unvergeßlich - war mein erster (von den Eltern übernommener) Käfer und ich hatte mir ohne jeglichen konkreten Anlaß eingebildet, die Kerzen zu wechseln. Weil ich 's einfach wollte. 😁
Ich glaube, es war die vom Dreier - die saß einfach total fest. Erst mit Verlängerung (!) des Ratschenhebels ließ sie sich bewegen. Gewindegang für Gewindegang. Bis sie - knack - heraußen war. Natürlich samt dem Gewinde. Ging dann ganz leicht wieder rein. Und ging und ging und ging... 😛
Hat also in Wirklichkeit wohl der gekillt, der sie vorher mit aller Gewalt bis zum Grund schief reingeschraubt hatte... 🙄
Freilich.
Gewinde wird vergrößert und ein Einsatz kommt rein. Professionell muß der Kopf runter. Individuell gehts auch so. 😁
Bei mir hats auch letztens während der Fahrt einfach die Zündkerze von Zylinder 2 rausgehaut, OHNE , dass da in letzter Zeit was gemacht wurde. Von dem her sage ich, trau dich ruhig sie rauszuschrauben und natürlich ordentlich wieder rein, denn sein kann leider eh immer was, egal was man macht.
Wenn das Ventilspiel so daneben war, sind wir ja jetzt mal gespannt, was das Leerlaufproblem macht...
Zitat:
@GLI schrieb am 7. September 2020 um 22:04:21 Uhr:
Wenn das Ventilspiel so daneben war, sind wir ja jetzt mal gespannt, was das Leerlaufproblem macht...
Da bin ich auch gespannt. Ich habe aber die Ventildeckeln noch nicht engültig drauf gemacht (nur provisorisch mit den alten Dichtungen), weil ich damit gerechnet habe, dass Ihr sagt, dass ich an bestimmten Ventilen nachbessern muss (anhand von dem Video).
Ich persönlich sehe irgendwie keinen Zusammenhang zwischen Ventilspiel und Leerlauf. Kann mich da jemand aufklären?
Zitat:
@Naxel63 schrieb am 7. September 2020 um 18:41:29 Uhr:
Kommt in etwa hin. "Weniger Leistung" ist in diesem Fall dann aber schon eher das Anzeichen für Motorschaden...
Das wäre mega scheiße. Ich hoffe immer noch, dass er keine Schäden abbekommen hat.
Allerdings ist das mit der Leistung von Anfang an so. Sprich: es hat sich in den vier Jahren nicht verändert und gekauf habe ich ihn mit ca 1000 km nach der Resto. Vielleicht ist das auch normal so. Wie gesagt fällt mir die Erfahrung und die Vergleichmöglichkeiten.
Frage: kann man mit Endoskopkamera durch die Zündkerzenöffnung rein und den Zustand begutachten?
Zitat:
@schleich-kaefer schrieb am 8. September 2020 um 13:51:29 Uhr:
Ich persönlich sehe irgendwie kein Zusammenhang zwischen Ventilspiel und Leerlauf. Kann mich da jemand aufklären?
Auweia...
Heißt nix Anderes, als daß Du überhaupt nicht verstanden hast, welche Auswirkungen fehlerhaftes Ventilspiel hat.
Also noch einmal:
Im (theoretischen) Idealfall öffnet und schließt jedes Ventil exakt zum vorgesehenen Zeitpunkt und schließt auch vollständig, d. h., es dichtet den Zylinderkopf vollständig ab. Passiert das so an allen Zylindern, so läuft der Motor, vorausgesetzt, alles Andere paßt ebenso, gleichmäßig rund. Diesen Idealfall erreichen aber bestenfalls wartungsfreie Hydrostößel mit konstruktiv bedingt Null Spiel.
Ham wa nich.
Ist nun z. B. das Einlaßventilspiel an den Zylindern merklich unterschiedlich, werden die Zylinder auch unterschiedlich befüllt, da ja die EV unterschiedlich lange geöffnet sind. Die Menge des verbrannten Gases ist von Zylinder zu Zylinder unterschiedlich, was logischerweise die Gleichmäßigkeit des Laufes stört. Fällt aber nicht so ins Gewicht.
Viel mehr ins Gewicht würden Ventile mit Null Spiel fallen, da diese möglicherweise gar nicht vollständig schließen! Im Verdichtungstakt pfeift a) wertvolles Gasgemisch davon und b) wird durch die verringerte Verdichtung bei niedriger Drehzahl womöglich gar nicht erst gezündet. Der betroffene Zylinder setzt im Leerlauf somit völlig aus. Erst bei höherer Drehzahl, wenn das Gas viel weniger Zeit hat, davonzuzischen, setzt er mit der Arbeit ein. Das womöglich mehrfach und der sprichwörtliche Sack Nüsse ist perfekt...
Logo?
Zitat:
@schleich-kaefer schrieb am 8. September 2020 um 13:58:25 Uhr:
Frage: kann man mit Endoskopkamera durch die Zündkerzenöffnung rein und den Zustand begutachten?
Nein. Selbst dann nicht, wenn sie rückwärts schauen könnte. Wie stellst Du Dir das vor? Da wäre bestenfalls die Unterseite des Ventiltellers zu sehen, nicht aber die Dichtfläche...
Zitat:
@Naxel63 schrieb am 8. September 2020 um 14:06:01 Uhr:
Zitat:
@schleich-kaefer schrieb am 8. September 2020 um 13:51:29 Uhr:
Ich persönlich sehe irgendwie kein Zusammenhang zwischen Ventilspiel und Leerlauf. Kann mich da jemand aufklären?Auweia...
Heißt nix Anderes, als daß Du überhaupt nicht verstanden hast, welche Auswirkungen fehlerhaftes Ventilspiel hat.
Also noch einmal:
Im (theoretischen) Idealfall öffnet und schließt jedes Ventil exakt zum vorgesehenen Zeitpunkt und schließt auch vollständig, d. h., es dichtet den Zylinderkopf vollständig ab. Passiert das so an allen Zylindern, so läuft der Motor, vorausgesetzt, alles Andere paßt ebenso, gleichmäßig rund. Diesen Idealfall erreichen aber bestenfalls wartungsfreie Hydrostößel mit konstruktiv bedingt Null Spiel.
Ham wa nich.Ist nun z. B. das Einlaßventilspiel an den Zylindern merklich unterschiedlich, werden die Zylinder auch unterschiedlich befüllt, da ja die EV unterschiedlich lange geöffnet sind. Die Menge des verbrannten Gases ist von Zylinder zu Zylinder unterschiedlich, was logischerweise die Gleichmäßigkeit des Laufes stört. Fällt aber nicht so ins Gewicht.
Viel mehr ins Gewicht würden Ventile mit Null Spiel fallen, da diese möglicherweise gar nicht vollständig schließen! Im Verdichtungstakt pfeift a) wertvolles Gasgemisch davon und b) wird durch die verringerte Verdichtung bei niedriger Drehzahl womöglich gar nicht erst gezündet. Der betroffene Zylinder setzt im Leerlauf somit völlig aus. Erst bei höherer Drehzahl, wenn das Gas viel weniger Zeit hat, davonzuzischen, setzt er mit der Arbeit ein. Das womöglich mehrfach und der sprichwörtliche Sack Nüsse ist perfekt...
Logo?
Ich würde mal vorsichtig-optimistische sagen - ja, logo. Mal 'ne andere Frage: warst/bist Du im normalen Leben ein Lehrer? So viel Geduld wie Du (aber auch einige andere) hier an den Tag legst, ist für mich immer wieder erstaunlich. So viel Geduld haben normalerweise nur Lehrer, weil sie nicht nur schlaue und schnelllernende Kinder vor sich haben, sondern auch resistenten Beton. Danke!
Zurück zum Thema.
Ist es möglich, dass bei mir ein Ventil abgerissen wurde? Im ersten Beitrag Motor geht im Leerlauf aus habe ich berichtet:
Im Gegensatz zu Montag, fahre ich von der Garage in die andere Richtung, das bedeutet ziemlich steil Berg hoch. Sofort merke ich, dass etwas nicht stimmt. Es fühlt sich an, als ob er nicht die volle Leistung hätte. Vielleicht hat es ein paar kleine Ruckler gegeben, so kurze Leistungsdellen. Dann macht es hörbar ein Geräusch und ich fahre rechts ran. Das waren ca. 100 m Fahrt insgesamt. Der Motor würde jetzt ohne Gasgeben im Leerlauf ausgehen. Ich halte ihn mit Gas am Leben und hoffe, dass er zu sich kommt. Danach sieht es aber nicht aus. Ich steige aus und renne zum Motor. Er geht aus. Die Stufenscheibe ist komplett auf. War sie ja schon vorher.
Zitat:
@Naxel63 schrieb am 8. September 2020 um 14:08:11 Uhr:
Zitat:
@schleich-kaefer schrieb am 8. September 2020 um 13:58:25 Uhr:
Frage: kann man mit Endoskopkamera durch die Zündkerzenöffnung rein und den Zustand begutachten?
Nein. Selbst dann nicht, wenn sie rückwärts schauen könnte. Wie stellst Du Dir das vor? Da wäre bestenfalls die Unterseite des Ventiltellers zu sehen, nicht aber die Dichtfläche...
An der LiMa solange drehen, bis das Ventil maximal öffnet. Dann mit der gebogenen Endoskopkamera rein und druch den Spalt die Dichtfläche anschauen.
Ich glaube nicht, dass da ein Ventil abgerissen wurde. Das abgerissene Teil müsste sich ja dann im Brennraum aufhalten und bei laufendem Motor dort rumklappern. Das würdest Du hören. Außerdem würde der betreffende Zylinder dann nicht mehr mitarbeiten, auch bei höheren Drehzahlen nicht. Ich denke, Du würdest merken, wenn der Motor nur noch auf 3 Zylindern laufen würde.
Und wenn der Ventilteller oder Schaft abgerissen wurde, würde niemand mehr die Ventilfeder daran hindern, den Ventilschaft gegen den Kipphebel bzw. die Einstellschraube zu drücken. Allein die Tatsache, dass Du ein Ventilspiel größer "0" einstellen konntest, ist meiner Meinung nach ein Beleg dafür, dass die Ventilfeder daran gehindert wird und dass somit kein Ventil abgerissen ist.
Viele Grüße,
Peter
Zitat:
@Naxel63 schrieb am 08. Sep. 2020 um 14:8:11 Uhr:
Nein. Selbst dann nicht, wenn sie rückwärts schauen könnte. Wie stellst Du Dir das vor? Da wäre bestenfalls die Unterseite des Ventiltellers zu sehen, nicht aber die Dichtfläche...
Bei einem auf Youtube wohlbekannten Motorinstandsetzer sieht man regelmäßig auf den Endoskopbildern die Dichtflächen von Ventil und Sitz. Mit gutem Werkzeug dürfte das also kein großes Problem sein.
Zitat:
@GLI schrieb am 8. September 2020 um 15:13:04 Uhr:
Zitat:
@Naxel63 schrieb am 08. Sep. 2020 um 14:8:11 Uhr:
Nein. Selbst dann nicht, wenn sie rückwärts schauen könnte. Wie stellst Du Dir das vor? Da wäre bestenfalls die Unterseite des Ventiltellers zu sehen, nicht aber die Dichtfläche...Bei einem auf Youtube wohlbekannten Motorinstandsetzer sieht man regelmäßig auf den Endoskopbildern die Dichtflächen von Ventil und Sitz. Mit gutem Werkzeug dürfte das also kein großes Problem sein.
Das klingt gut. Meinst Du unseren @HD_Juergen?
Ich sehe bei dir keinen Grund, diese Operation durchzuführen...?
Es klappert nichts, du konntest deine Ventile gnaz normal einstellen. Also wozu? Soo schnell geht da nix kaputt. Wie gesagt, das würdest du merken, dass er extrem unrund läuft, und er hat ja noch nicht viele km drauf.
Zitat:
@GLI schrieb am 8. September 2020 um 15:13:04 Uhr:
Zitat:
@Naxel63 schrieb am 08. Sep. 2020 um 14:8:11 Uhr:
Nein. Selbst dann nicht, wenn sie rückwärts schauen könnte. Wie stellst Du Dir das vor? Da wäre bestenfalls die Unterseite des Ventiltellers zu sehen, nicht aber die Dichtfläche...Bei einem auf Youtube wohlbekannten Motorinstandsetzer sieht man regelmäßig auf den Endoskopbildern die Dichtflächen von Ventil und Sitz. Mit gutem Werkzeug dürfte das also kein großes Problem sein.
Ok - konnte ich mir (und kann ich mir nach wie vor) nicht vorstellen und würde mich brennend interessieren. Hast einen link?