W 222 S 350 L als Taxi und W 213 AMG Kombi als Krankentransport-/Personenbefördwagen - wie geht das

Mercedes S-Klasse W222

Hallo liebe Forumskolleginnen und Forumskollegen!

In Hannover fährt seit Jahren ein W 222 S 350 L als Taxi! Der Wagen kostet neu ca. EUR 120'...
Die Taxipreise sind festgelegt - für alle Taxis und Taxiunternehmer gleich.
Wie rechnet sich das? Das geht höchstens als Hobby, der Wagen als Hobby, und dazu noch Taxi fahren um etwas Geld einzubringen. Aber auch das macht nur Sinn, solange der Wagen (insgesamt! ggf. mit Fahrer) pro Km nicht mehr kostet, als die Taxi-Gelder einbringen. Siehe auch mein anderes nachfolgendes Beispiel.

W 213 AMG! Kombi (neu) als Krankentransport-/Personenbeförderungswagen, gewerblich mit entsprechender Aufschrift. Nebenbei gewerblich (s. v.) nutzen, um Geld einzufahren? Da ist der Frage, was der Wagen real pro Km kostet. Es könnte schon sein, dass auch die teilweise gewerblich genutzten Km nicht kostendeckend sind... Und dann?

[Losgelöst von dem eigentlichen o. g. Thema:
Einen (S-Klasse) AMG-Mercedes würde ich mir finanziell nicht zutrauen bzw. antun, obwohl ich es finanziell könnte. Auch gefällt mir ein AMG-Mercedes nicht von der Auslegung: härter, lauter, (ggf. tiefer), Optik ... na ja, AMG-Leder mag ich nicht etc. Aber das ist mein persönlicher Geschmack.]

Viele Grüße
Jörg H. und Blau Bär

Beste Antwort im Thema

Sagt mal, wenn ihr ein wenig auf IQ-75-Niveau miteinander chatten möchtet, weshalb tauscht ihr dann nicht eure Telefonnummern aus und verschont den Rest der Welt?

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Zitat:

@bothi schrieb am 12. September 2018 um 19:32:55 Uhr:


Man muß allerdings auch erwähnen, das diese Autos damals bei weitem nicht so reparaturanfällig waren wie heutige Autos, bis Kilometerstand 200.000 fiel meistens so gut wie nichts an, außer Verschleißteile. Der W124 war schon ein extrem zäher Geselle, ich bin ihn wahnsinnig gerne gefahren.

Zitat:

@Eselvieh schrieb am 13. September 2018 um 23:46:01 Uhr:


Ach so eines stimmt schon - evtl auch das was BlauBaer meinte - mechanisch sind die "alten" Fahrzeuge erheblich besser als die Neuen. Damit meine ich auch den W220. Wir haben relativ viel neues von MB in der Firma und dort sind sowohl Fahrmechanisches, als auch Komfortmechanisches kein Vergleich mehr zu Fahrzeugen von vor 10 Jahren.
Schalter sind wackelig und niggelig, Verkleidungen billigster Art, Motoren mit Gleichteilen anderer Hersteller (e.g. Renault), dank Downsizing und krasser Computersteuerung Motoren die nicht auf Laufdauer sondern kurze Leistung getrimmt sind.
Und dabei isses egal ob das nen W205 oder W222 ist - deshalb hab ich noch nie einen privat uebernommen.

Und dann:

Zitat:

@Sebastian Nast schrieb am 16. September 2018 um 02:19:39 Uhr:


Vorteil der modernen Autos ist aber auch noch, das diese i.d.R im Interieur
deutlich höherwertiger/langlebiger ausgeführten sind, als noch die Fahrzeuge
von vor 20/30 Jahren, und das moderne Fahreuge auch mechanisch viel
langlebiger sind, als dies noch vor 20/30 Jahren der Fall war, spielt den
modernen Klassikern ja auch in die Karten.

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Viele Grüße
Jörg H. und Blau Bär

@Sebastian Nast

Verstehe ich das richtig ? Behauptest Du allen Ernstes, das heutige Motoren länger halten als vor 20 bis 30 Jahren ? Ich halte es für mehr als unwahrscheinlich, das ein heutiges 1,4 Litermotörchen mit 180 PS länger hält als ein 1991er 300 E.

Mal davon abgesehen habe ich einen guten Bekannten, der seit etlichen Jahren bei einer Versicherung arbeitet, die auch Gebrauchtwagenversicherungen anbieten. Und es ist leider Fakt, das die Zahlungen für Motorschäden in den letzten Jahren um knapp 30 % zugenommen haben.

Wer das alles nicht glaubt, kann ja mal im W212 Forum reinschauen, Motorschäden sind da keine Einmalgeschichte. Und in den Foren des VW-Konzern auch nicht. Und bei BMW ebenfalls nicht. Und wer mal etwas über richtig krasse Motorschäden lesen will, der schaut mal ins Porscheforum, da gehören solche Schäden ja schon fast zum guten Ton.

Alle anderen schauen in die Foren der 20 bis 30 Jahre alten Fahrzeuge, da gibt es auch Probleme, aber wesentlich seltener kapitale Motorschäden.

Wann gab es denn hier den letzten Motor-oder Getriebeschaden an einem W220, W140 oder W126 ? Und wenn, bei welcher Laufleistung ?

Viele Grüße

Beim W 140:
Getriebe 722.6 ab ca. 09/1995 meistens Murks... ein Lager etc. Teilweise unter 100' km
Diverse Teile (Fangbänder Türen, Schiebedachteile, Fahrwerksteile, Federn, Kunststoffteile usw.) unterdimensioniert. Der 350 Diesel: Probleme;
Ich kenne vom W 126 - heute und damals im vergleichbaren Alter - nicht so viele Zündverteilerproblem wie beim W 140, nicht so viele Motorkabelbaumproblme, nicht so viele Fensterheberprobleme etc.

W 126 eine Gereration älter!
Da traf das noch zu: Bis 200' km nur Verschleißreparaturen und mal ein Teil z. B. Lichtmaschine und das war es.

Dass in einem W 140, W 220 , W 221, W 222 mehr Technik steckt ist da auch kein Argument. Ein W 123 war zuverlässiger und langlebiger als ein Mercedes, Daimler oder Benz von vor dem 1. Weltkrieg.

W 220
Dazu sage ich jetzt nichts.

Stich 8
1989 hatte sich ein Klassenkamerad einen gekauft; Bj. 1971 oder 1973? Benziner!Was war fällig bei dem Wagen? Ein Schlauch für damals 5 DEM!!!!!!!!!

Das war bis zum W 126 oder W 124 oder W 201 eine ganz andere Qualität.

Rost ist kein Argument, auch oder gerade damals nicht, da eine Hohlraumkonservierung das präventiv schnell ausschließen konnte. Mein Großvater hat das damals auch bei seinen beiden Stich 8 machen lassen. Rost war dann trotz ganzjährigem täglichen Gebrauch kein großes Thema. Aber bei den heutigen Müllblechen würde wohl auch eine Hohlraumkonservierung schnell an ihre Grenzen kommen. W 202 und W 203 sehe ich nur noch als Rostkisten und speziell bei allen W 203, die an mir vorbeifahren, mit "schönen" Fahrwerksgeräuschen.

@ bothi: Daten von Reparaturversicherungen wäre eine sehr gute empirische Quelle für die Qualität von Mercedes heute bzw. seit... im Vergleich zu damals. Und die muss man dann auch noch bezogen auf das Alter der Fahrzeuge gewichten.
Parallel dazu wären dann Daten der Reparaturversicherung von X Jahren interessant, bei denen die älteren Mercedes das gleiche Alter hatten wie heute...
Das schrieb ich schon einmal an anderer Stelle, dass man hier gern einmal belastbare Daten haben sollte. Die würden die Mercedes seit... mit ziemlichen Sicherheit ganz übel aussehen lassen. Schönes Thema für eine Diplomarbeit! Aber ein angehender Ingenieur würde mit so einer Arbeit bestimmt nicht von Daimler unterstützt werden. Die wissen schon...

Sicher gibt es immer einmal wieder einen heutigen Mercedes, der relativ störung- und reparaturfrei durch die Jahre kommt, aber diese "Ausreißer" könnten das negative Gesamtbild nich aufhellen. Die o. g. 30 % Zunahme bei Motorreparaturen sind schon sehr deutlich. Zahlen in anderen Bereichen / Baugruppen würden diese Bild mit Sicherheit bestätigen.
Aber wie ich Sebastian Nast kennne hat er dermaßen die rosarote Mercedes-Brille auf, wie man auch in anderen Foren lesen kann, dass derartige Fakten ihn auch nicht "irritieren" würden / von seiner Meinung abbringen würden.

Das Geld was ein Mercedes heute kostet, ist er in Anbetracht seiner Qualität nicht annähernd wert. Damit verkommt die Marke zum Angeber-Lifestil-Leasing-Wegwerf-Auto. Früher fuhren Leute, die es sich leisten konnten, einen Mercedes, weil es etwas ganz anderes war als die üblichen Dünnblech-Stukker-Kreischkisten. Sicher: Ein paar Angeber gab es zu allen Zeiten.

Viele Grüße
Jörg H. und Blau Bär

Zitat:

@Blau Baer schrieb am 16. September 2018 um 17:12:21 Uhr:


Aber bei den heutigen Müllblechen würde wohl auch eine Hohlraumkonservierung schnell an ihre Grenzen kommen. W 202 und W 203 sehe ich nur noch als Rostkisten.

Das kann man so natürlich auch nicht sagen, denn zum einen hat das nichts
mit "Müllblech" zu tun, sondern mit Bakterien in der Tauchbadgrundierung.
Und zum anderen gibts vom 202/210 ja trotzdem mehr Exemplare mit einer
guten MoDi-Karossen, als mit einer rostigen DoFri-Karossen. Das schreib ich
jetzt hier aber nicht alles nochmal. Hierzu einfach mal den entsp. 210er Thread lesen ...

https://www.motor-talk.de/.../...-dem-schlechten-leumund-t6340712.html

Beim 203er ist es ähnlich, zumindest bis 2002, denn aber 2003 sind dei 203er verzinkt! 😉

Zitat:

@bothi schrieb am 16. September 2018 um 17:01:11 Uhr:


Verstehe ich das richtig ? Behauptest Du allen Ernstes, das heutige Motoren länger halten als vor 20 bis 30 Jahren ? Ich halte es für mehr als unwahrscheinlich, das ein heutiges 1,4 Litermotörchen mit 180 PS länger hält als ein 1991er 300 E.
Wer das alles nicht glaubt, kann ja mal im W212 Forum reinschauen, Motorschäden sind da keine Einmalgeschichte.
Alle anderen schauen in die Foren der 20 bis 30 Jahre alten Fahrzeuge, da gibt es auch Probleme, aber wesentlich seltener kapitale Motorschäden.
Wann gab es denn hier den letzten Motor-oder Getriebeschaden an einem W220, W140 oder W126 ? Und wenn, bei welcher Laufleistung ?

Ja doch ist tatsächlich so, zumindest bei Mercedes-Benz, sind aktuelle
Modelle i.d.R. tatsächlich mechanisch haltbarer als Modelle von vor 20/30 Jahren.
Von noch älter ganz zu schweigen. Nicht umsosnt gab es bis weit in die
80er Jahre ja noch diese 100.000km Eherenplaketten auch bei Daimler,
weil es eben bis dahein absolut nicht selbtsverständlich war, das der
erster Motor 100.000km hält ... 😉 🙄

https://cache.willhaben.at/mmo/6/262/048/066_-785716622.jpg

Es wird bei den meisten Altbaureihen nämlich immer wieder der selbe Fehler
gemacht, dass von den wenigen bis heute überlebten Exemplaren, auf alle
gebauten Exemplere geschlossen wird, und so der Blick Vergangenheit starkt
verklärt wird, weil so immer nur das Positive in Erinnung bleibt, und das negative
vergessen/verdrängt wird.

Die Baureihen 123 und 124 sind da ja ein gutes Beispiel, gelten diesen unter
Altbenz-Fans ja häufig als DER Inbegriff der soliden Daimlers. Vergessen wird
dabei aber immer, dass die Exemplare die heute noch übrig sind, die besten
der besten Exemplare sind, die dann auch noch überdurchschnittlich gut gepflegt
wurden.

Die Hundertausende Exempare in aber vorher auf den Schrott gewandert sind,
werden dann immer vergessen. Im Fall des W123 z.B. sind von den 2.7 Mio
gebauten Exemplaren heute keine 50.000 mehr übrig, sprich 98% aller jemals
gebauten 123er wurden verschrottet! - Und zu ihren Neuwagen-Zeiten, waren
auch beim 123er Motorschäden nicht soooo selten, wie man das aufgrund der
heute noch existierenden 2% der Fahrzeuge vermuten könnte ...

http://nast-sonderfahrzeuge.de/.../image32992.jpg

... ähnlich auch beim 124er, dass der min. die ersten 4 Jahre ganz böse Qualitäts-
probleme hatte, und das da z.T. während einer normalen Inspektion ganze Motoren
getauscht wurden ... wird heute alles verdrängt...

http://nast-sonderfahrzeuge.de/.../image118199.jpg

.... wie da immer die Entwicklung ist, sieht man ja aktuell an den 210ern, die
ja in der Altbenz-Szene lange als vermeintlich minderwertig galten, und das die
"natürlich"nie ein echter Mercedes-Klassiker werden können ... genau wie davor
beim 115er, 123er, 124er ... und so werden jetzt auch die 210er als "letzte echte"
Benze wieder entdecken ... und man erkennt die wahren Qualitäten der 210er
die ja tatsächlich nicht nur wirklich echte sehr solide Daimler sind, sondern auch
praktisch alles besser können als 115er, 123er, 124er ...

... und so wie es bei den Daimler-Gesamtfahrzeuge immer wieder eine kontinuierliche
Verbesserung gibt, jede Generation da immer nochmal ein Stück besser ist wie die
Vorgeneration, so gibt es das auch bei den Motoren. Bei den V8 z.B., ein M119 ist
robuster als der M117 (bei dem zu ganze frühen Neuwagenzeiten in den frühen
80ern die Motoren z.Z. schon auf der Überführungsfahrt kaputt gegangen sind,
weil man die Oberflächenhärtung bei den neuen Alu-Blöcken noch nicht im Griff hatte).
Ein M113 ist wiederrum robuster als ein M119. Und der aktuelle M177 ist nochmal
robuster als der M113 usw.

Und wie diese Entwicklung da immer weiter geht, sehhen wir aktuell ja an den
extrem robuten und langlebigen 204er und 212er ...

http://www.autobild.de/.../...00.000-kilometer-dauertest-11360195.html

Ob sowas mit einem 201er 1.8 mit dem M102 auch so problemlos gegangen
wäre, darf zumindest angezweifelt werden....

https://w201.com/index.php?...

Und wer sich an der Topqualität der 212er freuen will, der braucht nur mal wieder
Taxi fahren, wenn man sich die 212er Taxen anschaut, mit 700.000, 800.000km
und die auch am Interieur nahezu keinen Verschleiß zeigen, dass ist schon
ganz großes Kino in Sachen Benzqualität ... 😎

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

Zitat:

@Blau Baer schrieb am 16. September 2018 um 17:12:21 Uhr:


Sicher gibt es immer einmal wieder einen heutigen Mercedes, der relativ störung- und reparaturfrei durch die Jahre kommt, aber diese "Ausreißer" könnten das negative Gesamtbild nich aufhellen.

Das ist ja die Frage, ob das Glas halb voll, oder halb leer ist. Tatsächlich
wird da ja eher umgekehrt ein Schuh draus: Sicher gibt es immer einmal
wieder auch einen modernen Mercedes, der nicht 100%tig störungsfrei
durch die Jahre kommt, aber diese "Ausreißer" könnten das positive
Gesamtbild ja nicht verdunkeln. Denn man darf dabei auch nicht vergessen,
was Mercedes heute für Stückzahlen verkauft, und da fallen einige wenige
"Montagsautos" halt überhaupt nicht ins Gewicht...

Mercedes-Benz Carsales in Europe ...

2017: 906.385
2016: 839.412
2015: 738.351
2014: 657.320
2013: 624.888
2012: 598.300

Zitat:

@Blau Baer schrieb am 16. September 2018 um 17:12:21 Uhr:


Das Geld was ein Mercedes heute kostet, ist er in Anbetracht seiner Qualität nicht annähernd wert. Damit verkommt die Marke zum Angeber-Lifestil-Leasing-Wegwerf-Auto. Früher fuhren Leute, die es sich leisten konnten, einen Mercedes, weil es etwas ganz anderes war als die üblichen Dünnblech-Stukker-Kreischkisten. Sicher: Ein paar Angeber gab es zu allen Zeiten.

Wobei ein Mercedes schon immer vorallem auch ein "Angeber-Auto" war,
einen Statussymbol zu Selbstdarstelllung. Dieses "Badboy"-Image, dass
man sich SO einen Wagen nicht mit ehrlicher Arbeit erarbeiten kann, ( 😁 😎 )
hatten die sehr teuren Mercedes tatsächlich schon immer. Nicht ganz
zufällig fahren ja bis heute fast alle "Bösewichter" in Kinofilmen
vorwiegend schwarze Mercedes-Benz Fahrzeuge ... 😉 😁 ...

http://nast-sonderfahrzeuge.de/.../image19831.jpg

... ob die Mercedes-Benz-Modelle, egal ob heute oder früher, einem die
hohen Preise, und das damit verbundene Prestige wert sind, muss natürlich
immer jeder für sich selber entscheiden. Aber auch wenn man bei Mercedes
die hohen Aufpreise schon immer vorallem fürs Prestige bezahlt hat, richtig
gute Autos hat man aber trotzdem immer beim Stern bekommen, bis heute! 😎

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Mit besten Sterngrüßen
Sebastian

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Zitat:

@Sebastian Nast schrieb am 17. September 2018 um 00:37:19 Uhr:


...gute Autos hat man aber trotzdem immer beim Stern bekommen, bis heute! 😎

Nein! Gerade heute Morgen habe ich bei uns auf der Hauptstraße einen E-Klasse Cabrio gesehen. 7 Monate alt (lt. TÜV-Plakette). Erst dachte ich fast es wäre Mattlack (Farbe orange-rot). Dann habe ich ihn mir näher angesehen.
SO EINE CELLULITE-/ORANGENHAUT-LACKIERUNG AM GANZEN WAGEN HABE ICH NOCH NOCH NICHT GESEHEN!!
(Der Wagen war nicht foliert oder nachlackiert.)
Ich hatte nur das Smartphone dabei. Damit wäre wohl kein brauchbares Foto entstanden. Zudem hätte das bei uns auf der Hauptstraße etwas komisch ausgesehen, wenn ich den Wagen fotografiert hätte.

🙁 Wahrscheinlich ist das der neue Ausstattungscode zusammen mit dieser Lackfarbe: Lackierung mit Orangenmuster pasend zur Farbe; Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen.🙁

Die Kiste hätte ich nicht abgenommen.

Viele Grüße
Jörg H. und Blau Bär

Das hat MB wohl bisher auch noch nicht gewusst, dass sie die 100000 Km Plaketten damals herausgegeben haben weil es ungewöhnlich war das einner ihrer PKW Motoren das geschafft hat und deswegen ausgezeichnet werden musste.

Man bekommt hier ja so manches an "merkwürdigen" Aussagen zu lesen, einige davon sollte man sich ausdrucken und für eventuelle triste Zeiten aufbewahren.

Selten so gelacht, danke für den Beitrag!

Heyo,

daran kann ich mich auch nicht erinnern. Die MB-Historie an die ich mich bei uns im Haus hier erinnern kann geht nun mehr als 30 Jahre zurueck (ohne mich noch viel laenger). Sowas ist mir neu....

Mir ist auch neu, dass MB Probleme gehabt hat 100t km zu erreichen? Hier gabs vom Pagode bis zum W126 alle "aelteren" MB und keiner davon mit Problemen.
Der 560SE hatte am Ende knapp 300t km und nicht einmal ein Ersatzteil ausserplanmaessig gesehen. Der R129 von mir mit 180t km ebenfalls, aber ist ja schon neuer.
Der W116 im klassischen braun damals hat gefuehlt hudnerte Fahrten in die ehem DDR geleistet und forderte nichts extra.
Unser S210 hatte bei kauf 150t km und die Behandlung bis dahin war so... naja. 😁 Heute hat er 250t km in nur 1 1/2 Jahren, sieht innen aus wie 80t km und hat mechanisch grad den TUEV begeistert. Klar rostet er wie viele seiner Kollegen dank der miesen Vorbehandlung - aber er ist treu.
Und gleiches gilt fuer alle meine W220, den R107 (der sogar nach richtig langer Standzeit) und den Smart, der rein technisch nach MB diese KM-Laufleistung gar nicht erreichen sollte.

Heute steht hier ein neuer Smart, ein W205 als Limousine und ein GLC bis vor kurzem - alles billigst. Himmel, Tuerpappen (oh ja da passt Pappen - mal in den Klavierlack druecken!!), Schalter, Navis, Bezuege usw.

Nicht falsch verstehen, als neues Fahrzeug sind die gut - leise soweit, Durchzug fuer 140 Renault-PS sind okay, aber das ist kein MB mehr. Eng, klapprig (immer und ueberall), kratzig, billig.
Aber der Frau gefaellts - die ist erheblich juenger, ohne MB-Historie aufgewachsen und sie mag das Teil. Die liebt auch den CLA SB und andere Entgleisungen.
Lediglich der Vergleich des W222 zum W220 und C257 zum C219 hat offensichtliche Verlierer im Bereich Design, Qualitaet und Verarbeitung zu Gunsten der aelteren Modelle bei ihr. Aber da mag auch eine Basisemotion mitschwingen.

Trotzdem - das ist die Kundschaft heute und die bezahlt das gerne und gut. Die Mitbewerber sind ja auch nur schwer besser. 😁 Zumal die Fahrzeuge sich so aehnlich sind heute - es ist doch egal ob ich in die eine Tuer zu BMW reingehe und bei MB rauskomme - am Ende sind es nahezu identische Fahrzeuge.

Die Zeiten des individuellen Automobils und Markenkerns sind in einer Zeit in der nichts zaehlt ausser das Individuum irgendwie vorbei - paradox...

So ist es. Die heutige Mercedes-Produktpalette mit der "von früher" zu vergleichen, ist einfach nicht möglich. Die kann sich ja gerade mal so mit den Produkten aus der Chrysler-Ära messen >_>
Nuja, bislang konnte ein geneigter Sternist immerhin noch einen G kaufen, aber ich befürchte (habe selbst noch keine Erfahrung damit gemacht), dass die Grünenwähler nun auch den verbockt haben.

Ich würde um einen Schnaps wetten, dass man 100 Leute blind in einen aktuellen Mercedes setzen und herum fahren könnte und nicht ein einziger würde raten, dass er/sie in einem Mercedes oder was vergleichbar teurem sitzt.
Wenn die 100 Leute auch noch Mercedeskenner älterer Modelle wären, würde es ganz düster werden.

Zitat:

@schwertderzeit schrieb am 17. September 2018 um 13:55:55 Uhr:


Das hat MB wohl bisher auch noch nicht gewusst, dass sie die 100000 Km Plaketten damals herausgegeben haben weil es ungewöhnlich war das einner ihrer PKW Motoren das geschafft hat und deswegen ausgezeichnet werden musste.

Das schon, gabs ganz offiziell vom Kundendienst. Gabs so bis Anfang/Mitte der
1980er Jahre, ab dann gab es so eine Plakette für den Kühler aber erst ab 200.000km.
Bis in die 1970er Jahre gab es für das erreichen der 100.000km mit dem ersten Motor
sogar noch eine goldene Anstecknadel! 🙂 War natürlich in erster Linie ein Werbegeschenk,
damit man auch weiter seine Kundendienste bei Mercedes machen ließ. Hatte aber halt
wirklich einen ernsten Hintergrund, denn bis weit in die 70er jahre hinein waren Motor-
schäden auch bei unter 100.000km gar nicht sooo selten waren ... 🙄

Diese Plaketten gabs aber natülich auch nicht nur von Mercedes. sondern von praktisch
allen damaligen Herstellern ... 😉

Kann mich noch gut an meinen Ope erinnert, die führ einen 110er 190 Benziner, und
hat auch irgendwann so eine goldene Anstecknadel für 100.000km mit dem ersten
Motor bekommen... und hat die immer ganz stolz dem Nachbarn unter die Nase
gehalten, (denn Opel Rekord bei 80.000km einen Motorschaden hatte), und ihm
immer erzählt: "100.000Km mit der ersten Maschine ... DAS ist eben Mercedes!" 😉 🙂

Mit besten Sterngrüßen
Sebastian

Zitat:

@Blau Baer schrieb am 17. September 2018 um 12:39:34 Uhr:


Gerade heute Morgen habe ich bei uns auf der Hauptstraße einen E-Klasse Cabrio gesehen. 7 Monate alt (lt. TÜV-Plakette). Erst dachte ich fast es wäre Mattlack (Farbe orange-rot). Dann habe ich ihn mir näher angesehen. SO EINE CELLULITE-/ORANGENHAUT-LACKIERUNG AM GANZEN WAGEN HABE ICH NOCH NOCH NICHT GESEHEN!! (Der Wagen war nicht foliert oder nachlackiert.)

Habe ich so auch noch nicht gesehen. Eine leichte Orangenhaut ist bei den heutigen
Wasserlacken zwar kaum zu vermeiden, aber gerade neue Mercedes-Benz fallen da
ja i.d.R. durch ein überdurchschnittlich gutes Lackbild auf, zumindest bei dehnen die
ich bisher so gesehen habe ... 🙂

Mit besten Sterngrüßen
Sebastian

W116/280SE: mit Kilometerstand 185.000 teuer verkauft, lief wie ein Uhrwerk.
W116/6.9er: mit Kilometerstand 420.000 teuer verkauft, hab die Sitze aufpolstern lassen.
W126, mehrere, der Rekordhalter ein 560er mit knapp 500.000, das Fahrwerk musste überholt werden vorm Verkauf.
Irgendwas muss ich da verpasst haben.

Das mache bzw. versuche einmal heute mit diesen Kisten. Siehe oben die Kollegen mit ihren Beschreibungen.
Da ist man bis 100' km schon sonst was am tauschen. Unser Mieter hat seine B-Klasse (Neukauf) nach ca. 2 Jahren verkauft, weil die Reparaturen nicht mehr auszuhalten waren.

Viele Grüße
Jörg H. und Blau Bär

Zitat:

@Eselvieh schrieb am 17. September 2018 um 14:20:43 Uhr:


Heute steht hier ein neuer Smart, ein W205 als Limousine und ein GLC bis vor kurzem - alles billigst. Himmel, Tuerpappen (oh ja da passt Pappen - mal in den Klavierlack druecken!!), Schalter, Navis, Bezuege usw.
Nicht falsch verstehen, als neues Fahrzeug sind die gut - leise soweit, Durchzug fuer 140 Renault-PS sind okay, aber das ist kein MB mehr. Eng, klapprig (immer und ueberall), kratzig, billig.
Aber der Frau gefaellts - die ist erheblich juenger, ohne MB-Historie aufgewachsen und sie mag das Teil.

Beim smart bin ich durchaus bei dir, wobei da der aktuelle C453 aber immerhin
schon mal deutlich besser gewurden ist, als wie das noch beim C451 der Fall war.

Bei 205er C-Klasse und 253er GLC-Klasse kann ich o.g. Ausführungen aber
aus eigenen Erfahren so absolut nicht bestätigen. Wie haben hier bei uns
ja auch zwei S205 als C200d T-Modelle als Dienstwagen. Und die sind sowas
von solide gebaut, da können alle Opels, VWs, die wir bisher so hatten lange
nicht mithalten, und auch die 204er C-Klasse T-Modell die wir mal hatten nicht.

Und auch der 253er GLC ist doch ein extrem solides Fahrzeug, befreundeter
Statiker hat seit zwei Jahren einen GLC43 AMG ... und der macht nach wie
vor einen super Eindruck, Null quietschen ober klappern, der steht jetzt nach
120.000km noch wie neu da. Wenn da einer den Tacho auf 12.000km zurück-
drehen würde, würde man das dem Wagen abnehmen. 🙂

Oder wie sagt mir ein netter älterer Herr neulich in der Ndl. der gerade auf
seinen 8 Jahre alten W212 E300 mit 250.000km wartete, und mit dem ich
mich kurz unterhalten hatte, auf meine Frage: Ob er sich denn noch einen
213er kaufen würde: Nein wohl nicht mehr. Sein 212er liefe immer noch
wie ein Uhrwerk... denn werden er wohl noch weitere 10 Jahre fahren, und
weiter ... "Wenn man so einen Daimler nur etwas pfleglich behandelt, kann
man die vererben, da hat sich nie was dran geändert.- In 10 Jahren werde
ich meine E-Klasse dann meinem Enkel schenken, und der solle mich dann
damit rumfahren
" ... 🙂

Zitat:

@Ycon1 schrieb am 17. September 2018 um 14:51:09 Uhr:



Die heutige Mercedes-Produktpalette mit der "von früher" zu vergleichen, ist einfach nicht möglich.

Kann man schon, gibt da ja genug direkte Nachfolger. Und das z.B. ein 222er innen
min genau so hochwertig, eher etwas höherwertiger ist, wie ein 126/140/220er wird
ja kaum einer bestreiten wollen ... ähnlich beim 213er vs. 124/210/211 ...

Was stimmt ist, dass die Modellpalette heute sehr viel größer ist, und das die
Traumwagendichte in der heutigen Modellpalette auch nochmal deutlich gestiegen
ist ... von so Fahrzeugen wie einem GLS63 AMG, einem S650 Maybach Cabrio,
einem AMG GTR, oder auch einem A45 AMG hat man doch früher als Benz-Fan
immer nur geträumt. In sofern ist die heutige Mercedes-Modellpalette tatsächlich
nur noch schwer mit der alten Modellplatte vergleichbar.

Zitat:

@Ycon1 schrieb am 17. September 2018 um 14:51:09 Uhr:


Ich würde um einen Schnaps wetten, dass man 100 Leute blind in einen aktuellen Mercedes setzen und herum fahren könnte und nicht ein einziger würde raten, dass er/sie in einem Mercedes oder was vergleichbar teurem sitzt. Wenn die 100 Leute auch noch Mercedeskenner älterer Modelle wären, würde es ganz düster werden.

Na ja, das könnte aber auch bei älteren Mercedes-Modellen kaum einer unterscheiden,
wenn man die Blind mit zeitgenössischen Modellen vergleich würde. 🙂 Ich hingegen
würde schon behaupten, das ich z.B. 177, 213, oder 222 von innen auch Blind von
Fremdmarken-Modellen unterscheiden könnte.🙂

Zitat:

@TimJones schrieb am 17. September 2018 um 16:40:33 Uhr:


W116/280SE: mit Kilometerstand 185.000 teuer verkauft, lief wie ein Uhrwerk.
W116/6.9er: mit Kilometerstand 420.000 teuer verkauft, hab die Sitze aufpolstern lassen.
W126, mehrere, der Rekordhalter ein 560er mit knapp 500.000, das Fahrwerk musste überholt werden vorm Verkauf.

Ok, lass mal kurz rechnen ... wenn die alle durchgehend beim Daimler zur
Inspektion gewesen wären, hättest du heute folgenden Plaketten am Grill:

Für den 116er 280SE eine 100.000km-Plakette
Für den 116er 6.9er .. Vier Plaketten .... 100.000, 200.000, 300.000, 400.000km
Für den 126er 560er auch viel Plaketten, wie es da ja erst bei 200.000 los ging.

Mit besten Sterngrüßen
Sebastian

... dessen 126er 560SE übrigends bei 376.000km die Grätsche gemacht hat,
und bei meinem seligen 126er 380SE ist bei 305.000 der Motor hops gegangen.

Zitat:

@Blau Baer schrieb am 17. September 2018 um 17:05:35 Uhr:


Das mache bzw. versuche einmal heute mit diesen Kisten. Siehe oben die Kollegen mit ihren Beschreibungen.

Normal kein Problem, für 400/500.000km sind Benze, egal welche, eigentlich immer gut ...
... vernünftige Fahrweise und regelmäßige Wartung natürlich vorausausgesetzt ... 🙂

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

Mit besten Sterngrüßen
Sebastian

Zitat:

Beim smart bin ich druchaus bei dir, bei das der aktuelle C453 aber immerhin schon mal deutlich besser geurden ist, als wie das noch beim C451 der Fall war.

Bei 205er C-Klasse und 253er GLC-Klasse kann ich o.g. Ausführungen aber aus eigenem Erfahren so absolut nicht bestätigen. Wie haben hier bei uns ja auch zwei S205 als C200d T-Modelle als Dienstwagen. Und die sind sowas von solide gebaut, da können alle Opels, VW, die wir bisher so hatten lange nicht mithalten, und auch die 204er C-Klasse T-Modell die wir mal hatten nicht.

Genau das meinte ich nicht - der 451 war um Welten besser gebaut als der 453. Nur weil der Neue gewachsen ist, ist er nicht das bessere Auto. Im Gegenteil. Ich bezweifle das der jemals 198t km sehen wird, wie der 451 - schon gar nicht ohne jemals ein Bauteil getauscht bekommen zu haben, geschweige denn ausserplanmaessig zu halten. Is aber auch egal, geht ja mit 30t km zurueck, mehr traut MB seinem eigenen Fahrzeug auch nicht zu. 😉

Die Tatsache (speziell beim 451/453), das du an sich nur Dinge wiederholst die genau so in Pressemitteilungen, Liebesforen (MB Passion z.B.) oder benzfreundlicher Berichterstattung gesagt werden, zeigt mir, dass du wenig mit den echten Autos zu tun hast (vorsicht, Vermutung 😉). Du magst viel sammeln, lesen, anschauen, anfassen, in nahezu jedem Wagen einmal Probe zu sitzen usw usw. Alles super, aber besitzen und benutzen tust du davon nichts. Du gehst nicht Abend fuer Abend um deine Fahrzeuge rum und schaust sie dir an, waescht sie mit Liebe von Hand, faehrst damit tausende km - all das. Das mag auf deine Fahrzeuge aelteren Semesters zutreffen, aber die Neuen sind mehr Blendwerk als Massiv.

Und wie jemand beim W205 sagen kann, der waere derart solide gebaut, das gaebe es nicht nochmal.... uff. Wir haben hier nen Opel Adam - der ist besser als der W205. 😉 Ganz ehrlich, niggel doch mal an den silberbeschichteten Schaltern fuer Sitzheizung, Belueftung, Sitzverstellung usw rum? Und dann tu das mal bei deinem W220 (ne W140 bei dir?). Drueck mal auf das grosse Zierteil Tuere und dann tu das gleiche bei deinem Fahrzeug. Und dann schreib nochmal, dass sich hier nichts bewegt.

So ab 20t km plus beginnt es hinter dem Amaturenbrett zu rattern, bei nahezu jedem W205, egal ob C200 oder C43, der C63 is noch schlimmer.

Das ist jetzt nichtmal Kritik an MB, auch nicht an dir, nicht falsch verstehen. Das ist einfach normal und wie gesagt jeder Hersteller macht es so. Aber es ist nicht mehr die Materialauswahl und -staerke die es mal war. Gleiches gilt auch fuer die mechanische Belastbarkeit. Aber das wird nu zu lang, darum gings ja nie. 🙂 Noch heute sehe ich W140 als Taxis rumfahren - vermutlich mit grosser Liebe und Zuverlaessigkeit. 🙂

P.S.: Das mit der Orangenhaut stimmt so auch, auf den fotografierten Winkeln unmoeglich zu sehen, da orthogonal-flaechige Betrachtung, idealerweise seitlich drauf schauen - gilt aber ja heute als Massstab. Waere der Lack professionell nachlackiert und saehe rein theoretisch sogar besser aus, ist es ein Manko. 🙂

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