vordere Bremsscheibe ausbauen

Ford Mondeo Mk1 (GBP,BNP)

Hallo.
Ich wollte Heute die Bremsscheibe vorne wechseln, aber ich bekomme die alte Bremsscheibe nicht los. Also ernsthaft, ich habe alles versucht, und wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen die ist irgendwo noch verschraubt. Also meine Frage: Was muss man alles tun um die Bremsscheibe los zu bekommen?
Ich habe schon den Bremssattelhalter abmontiert und diese Klemmen von den Gewinden für die Radmuttern abgemacht. Habe ich irgendwas übersehen??

24 Antworten

So, danke erstmal für eure Hilfe. Ich habe es mir jetzt ganz einfach gemacht, ich habe das ganze Schwenklager mit der fest sitzenden Scheibe ausgebaut und bin zu nem Kollegen von mir gegangen der besser Flexen kann als ich. 🙄
Naja, nur wie das nunmal so ist, habe ich jetzt auch schon das nächste Problem: Das Lenkgestänge ist ja mit so einer selbstsichernden Mutter befestigt, als ich die lösen wollte ist mir schon aufgefallen, dass sich das Gewinde manchmal mitgedreht hat. Jetzt wo ich die wieder ansetzen will geht die garnicht mehr höher, weil sich das Gewinde am Lenkgestänge immer mitdreht. 😕 Muss ich da irgendwo gegenhalten???

Zitat:

Original geschrieben von Threadbare


Das Lenkgestänge ist ja mit so einer selbstsichernden Mutter befestigt, als ich die lösen wollte ist mir schon aufgefallen, dass sich das Gewinde manchmal mitgedreht hat. Jetzt wo ich die wieder ansetzen will geht die garnicht mehr höher, weil sich das Gewinde am Lenkgestänge immer mitdreht. 😕 Muss ich da irgendwo gegenhalten???

War da kein Splint in der Mutter? Normal ist da keine selbstsichernde Mutter... Bei meinen beiden MK.I war dort eine Kronenmutter! Weiß jetzt auch nicht ob man dort gegen halten kann. Aber schau mal, ob oben am Kopf, zwei kleine Abflachungen sind, wo ein Schlüssel angesetzt werden kann.

MfG

Hallo.

Nach der Schilderung befürchte ich, er hat nicht den Spurstangenkopf vom Schwenklager getrennt, sondern die Spurstange aus dem Kopf geschraubt...

Grüsse,

Hartmut

Denke doch, er hat den Kopf aus dem Schwenklager geschraubt! (Also nicht raus gedrückt!) An der Spurstange (Kopf) sind die Ansetzpunkte gut sichtbar!

Der Kopf hat glaube aber nichts zum gegenhalten! (Hab ich nie gebraucht! Immer "Pfanne" ausgedrückt und dann ersetzt... Daher musse ich nie gegen halten)

MfG

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Ich verstehe seine Schilderung auch eher so, dass er den Splint an der Kronenmutter "rasiert" hat.

Er schreibt ja auch [Zitat]Jetzt wo ich die wieder ansetzen will geht die garnicht mehr höher, weil sich das Gewinde am Lenkgestänge immer mitdreht.[Zitat Ende], spricht also von "nach oben ziehen".

@Threadbare
Bevor du die Kronenmutter (keine selbstsichernde) wieder ansetzt, sieh dir mal das Gewinde genau an.

Den abgescherten Sicherungssplint musst du erst ausbohren (1,5mm Bohrer), dann reinigst du das Gewinde.
Nun steckst du den Zapfen des Spurstangenendstücks in den konischen Sitz des Schwenklagers und drückst ihn soweit hoch wie möglich (nicht versuchen, den Zapfen durch Anziehen der Mutter reinzuziehen).

Sollte das Gewinde wieder mitdrehen, drückst du während des Anziehens mit dem Handballen von unten das Endstück in seinen Sitz am Schwenklager.
Diese Kronenmutter wird übrigens nicht "angeballert", sondern mit Gefühl angezogen (knapp 30 Nm). Dabei achtest du darauf dass einer der Schlitze der Kronenmutter das Loch im Gewindezapfen für den neuen Sicherungssplint freigibt.

Hoffentlich hast du die Dichtmanschette des Kugelgelenks bei deiner Aktion nicht beschädigt, ansonsten vorher erneuern.

Ey, irgendwas stimmt da nicht.
Die Mutter die ich da rausgedreht habe ist eindeutig eine selbstsichernde, mit so nem Gummi drin und so, kein Splint oder so. Jetz weiß ich ja nich, ob nich einer der Vorbesitzer mal da rumgeschraubt hat und eine andere Mutter genommen hat, aber ich war bei Ford. Dort am PC vom Teilevertrieb war auf dem Bild eindeutig eine Mutter mit Splint abgebildet, der Typ musste die bestellen. Heute komm ich da hin und was gibt der mir? Zwei selbstsichernde Muttern die genau so sind wie die für den Querlenker. Weil eh nur noch die Kassiererin da war, aber niemand mehr der Ahnung von Autos hat habe ich die mitgenommen und mir gedacht, wenn da vorher eine Selbstsichernde drin war kann ja sein das es verschiedene Arten Muttern an dieser Stelle bei verschiedenen Mondeos gibt.
Zu Hause angekommen jedenfalls stelle ich fest, das diese neue Selbstsichernde Mutter nicht auf das Gewinde vom Lenkgestänge passt (wen wunderts...), ich also heute zu einem anderen Fordhändler gefahren in der Hoffnung der weiß Bescheid. Leider hatte ich da meinen Fahrzeugschein nicht dabei, und er meinte zu mir, dass er den unbedingt braucht, weil man nur Aufgrund der FIN sagen kann, was für eine Schraube da reinkommt, Baujahr, Modell etc. reicht nicht aus.
Gibts hier irgendwen der bei seinem Mondeo auch eine Mutter ohne Splint drin hat am Lenkgestänge? Ich werd da am Montag mal mit Fahrzeugschein hinfahren, bin gespannt was ich dann bekomme.

Okay, dann sage ich dir verbindlich, dass da keine selbstsichernde Mutter drauf gehört (weder beim Mk1 noch beim Mk2), sondern eine Kronenmutter mit Splint. Das hat der erste Lagerist ja auch auf seinem Bildschirm richtig erkannt.

Dass er die nicht auf Lager hatte, ist verständlich, normalerweise verwendet man die wieder und erneuert nur den Splint. Aber dass man dir dann die falsche Mutter liefert, ist unverständlich. Diese olle Kronenmutter hab ich ja sogar in meinem privaten Teilelager.

Wie ich im letzten Posting schon schrieb, guck dir mal ganz genau das Gewinde vom Kugelgelenkzapfen an und du wirst entweder eine Bohrung für den Splint, oder eben den abgescherten Rest vom Splint finden, den du ausbohren musst.

Übrgigens, du schriebst "Jetzt wo ich die wieder ansetzen will geht die gar nicht mehr höher, weil sich das Gewinde am Lenkgestänge immer mitdreht.".
Du hast hoffentlich nicht versucht, das Spurstangenendstück von unten in das Schwenklager einzusetzen. Mal abgesehen davon, dass der konische Sitz das eigentlich gar nicht zulässt, würdest du dich anschließend über eine "super" Spureinstellung "freuen".

Ich werde mal genauer gucken nach einem Loch für einen Splint. Diese Kronenmutter muss ich mir ja eh holen, weil ich nur diese selbstsichernden Muttern habe. Ich verstehe echt nich, wie die bei Ford das Falsch machen konnten, oder hat der sich verklickt und die unterseite von der Stabilisatordruckstange erwischt beim anklicken der Kronenmutter?? kA, das ist mir echt zu hoch. 😁

Die Abbildung mit den eingezeichneten Flex-Schnitten mag ja manchem helfen. Bei mir bewirkt sie nur, dass das angedeutete Trapez beim Meißeln abgesprengt wird - sonst nichts.
Da rate ich doch zu radialen Schnitten, die die Scheibe sprengen, wenn man den Meißel vom Außenrand der Scheibe eintreibt. In der Regel reicht ein Schnitt. Man kann ihn aber beliebig oft wiederholen - vor allem an der gegenüber liegenden Seite.
Es kommt ja darauf an, die Umklammerung der Scheibe um die Nabe zu lösen !

Meine Beschreibung vom 24.02.11

Zitat:

"Heute habe ich an meinem roten auch das Bremsscheiben Problem gehabt aber sehr gut gelöst.
Die Abschlag- und Flex- Methode gehört damit der Vergangenheit an.
Arbeits- Beschreibung:
1. Handbremse fest anziehen.
2. Radschrauben vorne lösen.
3. Einseitig anheben und Rad abnehmen.
4. Motor starten und 2. Gang einlegen, jetzt Konzentration: Gas geben und mit etwa 3.000 U
laufen lassen. Mit dem linken Fuß gefühlvoll die Bremse betätigen und mit dem Gas etwa 2.500 bis 3.000 U Drehzahl halten. Nach etwa 30 bis 60 Sekunden sollte man ein dumpfes Geräusch vernehmen, dieses ist das Zeichen, dass sich die Bremsscheibe vom Achsschenkel auf Grund der unterschiedlichen Erwärmung gelöst hat.
5. Motor aus- Vorsicht die Bremsscheibe ist heiß !!!- und mit leichten Hammerschlägen gegen die Bremsscheiben Innenseite klopfen und beobachten wie sich die Bremsscheibe gut ablösen lässt. Dabei die Bremsscheibe weiter drehen und auch weiter klopfen.
6. Nun abkühlen lassen und die weiteren Arbeitsabläufe durchführen.

Gruß Volkmar"

Zitat Ende
 

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