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Vibrationen an der Vorderachse

Themenstarteram 16. September 2008 um 23:53

Hallo beisammen,

der Anniversary macht mich grad ein bischen ratlos. Folgendes ist im Laufe des letzen Jahres gemacht worden:

So bei 118tkm,glaub ich, sind beide vorderen Querlenker getauscht worden, da deutliche Geräusche zu hören waren.

Danach wieder alles bestens, bis wieder leichte "Knackgeräusche" von der Vorderachse zu hören waren (hauptsächlich bei leichten Bodenwellen kurz hintereinander). Check aller Vorderachsteile brachte kein Ergebnis, nix defekt .

Dann kamen Vibrationen (mit Lenkradpendeln) im Bereich zwischen 90 und 130 km/h dazu. Ich vermutete die Reifen, da noch die erste Garnitur Sommerreifen! Da aber immer noch gutes Profil, ließ ich nochmal wuchten, keine Besserung, aber der Mechaniker stellte fest, dass die Stoßdämpferschrauben (Zentrale Schraube am "Dom") zu locker waren. Also angezogen und weg war die Schüttelei! Als Ursache für die Knackgeräusche wurden die Domlager diagnostiziert, sollte dann noch gemacht werden.

Bei mittlerweile 133tkm gabs vorne 2 neue Reifen... und... nun sind die Vibrationen wieder da...

Nun hab ich gleich noch die Domlager machen lassen, was aber bzgl. der Vibrationen leider nix brachte und ab und an knackt es immer noch! Reifen mal von vorne nach hinten tauschen (unterschiedliche Hersteller, nicht schimpfen ;), gabs nicht mehr... ) um diese auszuschließen, brachte aber auch nix.

Wer hat noch ne Idee? Hab mir schon die Beiträge zu den Antriebswellen durchgelesen, nur bei mir vibrierts auch ohne Beschleunigung und mal mehr und mal weniger...??

Also immer her mit guten Tips, damit das Auto wieder uneingeschränkt Spaß macht! :D

Grüße

audax

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17 Antworten

Für den Spass hast Du doch den Mini.:D

Ansonsten sind alle Gummibuchsen der Vorderachse zu beachten. Dom-Lager machen vielleicht Geräusche, sorgen aber nicht für´s Flattern.:)

Achswellen ist immer ein Thema.

Aber beim 9³ würde ich auch das Spiel der Wellen im Getriebe nicht ungeprüft lassen.:)

Wenn die Welle fahrerseitig im Getriebe arges Spiel hat...dann hat das Getriebe die besten Tage gesehen.:(

Dann wackelt das Gelenk aber mit 8mm Spiel rauf und runter.:)

DAS ist nicht zu übersehen, wenn man mal die Hände aus der Hosentasche nimmt.:D...und mal an den Wellen wackelt.:)

Der Meister sollte mal den Finger aus dem Arsch nehmen und selber dran wackeln, wenn er denn Ahnung von der Materie hat.:D

Sonst hat es eh keinen Sinn.:(

Ein gewisses Spiel in den Gummibuchsen ist normal und auch gewollt.

Wenn aber per Hand schonein Spiel festzustellen ist, dann ist es während der Fahrt noch extremer.

Sichtprüfung durch einen "wissenden Opelaner oder Saabianer" ist da angesgt.:)

Wenn Du der Werkstatt nicht traust, dann fahre zum TÜV oder DEKRA. Die haben Unterlagen zum Fahrzeug und gucken "relativ" neutral das Fahrzeug an.

Ich kann hier viel schreiben...aber ich sehe die Achse nicht. Und dran wackeln kann ich auch nicht.

Mein Wissen sind nur Erfahrungswerte.

Die können passen...oder eben auch nicht.:)

Themenstarteram 17. September 2008 um 11:30

Servus,

Danke für die ausführlichen Hinweise! Ach ja, Spaß und Mini, da ist auch grad ein ATW-Gelenk defekt... steht als erst mal bis ich Zeit dafür habe.

Der Hinweis mit dem Getriebe schockt mich schon... bei 134tkm? Die Achsteile sind allesamt fest und ohne Spiel.

Bei Dekra war ich schon auf der Bühne, das einzige, an was ich mich glaube zu erinnern ist, dass die ATW getriebeseitig (am Stützlager, heißt das so?) sich minimal bewegen ließ (rauf/runter), was wäre hier zu tauschen? Duie ganze Antriebswelle?

Ansonsten nix festzustellen, an der Achse alles ohne Spiel (Querlenker erst 15tkm alt, Domlager neu).

Aber da eh Ölwechsel ansteht werd ich wohl auf die Saab-Werkstatt verlassen müssen (ich befürchte nur eine kostenintensive Reparatur ohne Wirkung...).

Grüße

Themenstarteram 17. September 2008 um 22:15

Update: Hab mir heute einen Termin zur Inspektion in der Saab-Werkstatt geben lassen, dabei hab ich dem Meister die Probleme geschildert. Er hat dann gleich ne Probefahrt mit kurzer Autobahnstrecke gemacht: Wie beschrieben, deutlich spürbare Unruhe zwischen 90 und 130. 160 und drüber ist völlig ruhig.

Dann noch Chek auf der Bühne, er konnte nichts erkennen. Mir fiel aufgrund der Aussagen von "Linear Cycle" ein Spiel (so 3-4mm) an der fahrerseitigen Antriebswelle (getriebeseitig) auf, der Meister meint, das wäre normal und würde sich "selbst zentrieren" (?). Er sieht die Ursache in den Reifen (ja ich gestehe, ich fahre günstige Reifen von Hankook... ) und würde hier nochmal "nachbessern" (neu wuchten und auf der Felge drehen).

Nun bin ich verunsichert... Kündigt sich nun ein Getriebeschaden an oder sehe ich zu negativ? Ist bei einem Spiel zwangsläufig das Getriebe die Ursache, oder könnte es auch das Antriebswellengelenk sein?

Kommt denn so ein Getriebeschaden bei Saab ohne sonstige Begleiterscheinungen (Geräusche o.ä.)?

Also es bleiben Fragen über Fragen, vielleicht weiß ja noch jemand Antworten dazu :)

Ich habe ein ähnliches Zittern in der Vorderachse. Bei 80 Km/h und um 120 km/h rum.

Das Zittern bei 80 Km/h ist ohne jeden Bremseinfluss, Beschleunigung oder ähnliches spürbar. Bei dem um 120 Km/h bin ich nicht ganz so sicher.

Meine empirischen Versuche fördern unterschiedliche Ergebnisse zu Tage.

Ich denke im moment, es kommt möglicherweise doch von den Reifen/Felgen, da die nicht mehr ideal sind. Es könnte aber auch eine Bremsscheide verzogen sein, so dass hier eine Unwucht besteht. Die Saab Werkstatt hat bei meinem Besuch vor 2 Tagen nichts außergewöhlniches festgestellt.

Werde nun mal die Umrüstung auf die Winterreifen abwarten und weiter sehen. Eventuell lasse ich mir die Spiele aller Wellen und Achsen mal überprüfen. Die Bremsscheiben sind schwer zu kontrollieren. Werde Sie aber irgendwann demnächst auch mal tauschen, so dass ich dieses Problem ebenfalls ausschließen kann.

Gruß

Themenstarteram 21. September 2008 um 23:02

Zitat:

Das Zittern bei 80 Km/h ist ohne jeden Bremseinfluss, Beschleunigung oder ähnliches spürbar. Bei dem um 120 Km/h bin ich nicht ganz so sicher.

Meine empirischen Versuche fördern unterschiedliche Ergebnisse zu Tage.

genauso ist das bei mir auch. Ich fühl mich im Moment täglich als Testfahrer :D

Kommenden Freitag werden im Rahmen der Inspektion die Reifen "optimiert" gewuchtet... mal sehn.

Grüße

Hi,

hatte bei mir auch "Knackgeräusche" , habe meine Kupplung komplett mit Seil, Kugelllager, Semering usw gewechselt und das problem war gelöst, die Geraüsche kamen vom kaputten Kugellager von der Kupplung. (Kupplung hat 100 euro gekostet (mit Kugellager) englische für Saab, Seil 45 euro, Semering 20 euro,neue Saab Batterie 75 euro 70 Amp. H, neuer Luftfilter, distributer cap Bosch um die 70 euro beide u.v.m.) ... sehr preiswert. (alles in Sofia repariert)

Bin aus Bulgarien zurückgefahren, und hatte 1800 km diese Vibrationen , vorher hatte ich die nicht. Genau bei beschleunigen 100 bis 130 ist das Lenkrad am vibrieren. Da die Vorderreifen abgebaut worden sind bei Reparaturen, ist für mich nur eins möglich (bin mir jetzt nicht sicher ob es so auf deutsch so heisst, oder ob es so klar ist was ich meine) unzwar soweit ich weiss muss man nach Abbau von Reifen sie nacher anhand computer und Bemessungen "Zentrieren", also Vorderachse zentrierung bzw. positionen der Reifen in der Vertikalen Richtung korekt stellen... naja hab keine Ahnung wie das genau heisst aber ihr vielleicht?

 

naja doch nicht,

hab überlegt, das ist Quatsch, es ist bestimmt von den Felgen, da die Sommerreifen auf Alu sind hab ich sie bestimmt deformiert.

Hatte auch ein 6000 km Trip (dazu muß ich sagen das die deutschen Strassen ein Traum sind im gegensatz zu anderen Ländern.)

lg Ivan

Themenstarteram 30. September 2008 um 9:59

Update: Letzte Woche Inspektion: Es scheinen also die Reifen zu sein. Das "statische" Wuchten (so nannte es der Werkstattmeister) hat doch deutliche Verbesserung gebracht. Die Vibrationen sind jetzt nur noch minimal zwischen 110 und 120 spürbar, damit kann ich leben.

Was bleibt sind die leichten "Klacker-Geräusche" (metallisch) die sporadisch auftreten. An manchen Tagen gar nicht, dann wieder verstärkt. Es hört sich an wie ein ausgeschlagener Stabi, konnte dort aber kein Spiel feststellen. Vielleicht werd ich sie mal auf Verdacht tauschen.

Ich bin gegen solche Geräusche einfach allergisch... (ich glaube ich bin der einzige, der bei der Dekra den Prüfer darauf hinweist, genau zu schauen, ob er dort nicht etwas findet :D)

Grüße

Statisches Wuchten meint das Anschrauben der Räder an ein Wuchtgerät. Im Gegensatz dazu steht das Dynamische Wuchten, wo die Räder am Fahrzeug bleiben. Dabei werden auch Unwuchten der Bremsscheiben, Antriebswellen etc mit ausgeglichen. macht man wohl aber kaum noch.

Gruß

Jörg

Themenstarteram 1. Oktober 2008 um 23:26

Servus Jörg aus R,

is alles schön und gut, wichtig ist mir das Ergebnis... vielleicht hab ich die Worte des Meisters auch missverstanden.

Wie schon beschrieben wurde nicht nur "normal" gewuchtet (also lt. deiner Beschreibung statisch) sondern versucht evtl. auftretendemHöhenschlag der Felge und des Reifens durch Drehen des Reifens auf der Felge entgegenzuwirken... alle Klarheiten beseitigt?

Aber wie gesagt, eine Resunruhe bleibt, am dutlichsten bei 110 auf gerader Strecke. In langgezogenen Kurven bei diesen Geschwindigkeiten ist es fast weg... (das gleiche Phänomen habe ich im übrigen bei einem meiner Minis und dort ist es definitiv der Höhenschlag der Reifen/Felgen der nicht ganz wegzubekommen ist...)

Und noch eins: War heute mit dem 9-3 Cabrio meines Buders unterwegs, schüttelt sich auch leicht im gleichen Tempobereich, vielleichts sinds ja unsere Straße... :D. Aber die 9-3 Vorderachse scheint doch sehr empfindlich zu sein.

Bleibt nur noch das sporadische "klackern", das kann ich nur schwer ertragen...

Aber was solls, ich mag die Kiste einfach :D

Grüße

Themenstarteram 13. Oktober 2008 um 22:56

es wird wieder unruhiger...:( seit einigen Tagen schüttelt es wieder kräftig im Lenkrad. Hab jetzt sozudagen ein eingebautes "Tempolimit" an Bord... bis 100 km/h nix, ab 110 wirds kräftig und bei 140 wirds wieder leichter...

Bin im Moment ratlos, weil die Saab Werkstatt nix feststellen kann, und die Reifen als Ursache ausmacht, was ich aber widerum anzweifle , da ich mittlerweile mit 2 versch. Reifenfabrikaten ein gleich schlechtes Endergebnis habe...

andererseits war es kurz nach der Inspektion mit Reifen "optimiert" wuchten doch deutlich besser.

Auf Verdachtsreparaturen hab ich keine Lust, kann ich z.b die Achswellen odr das Tripodengelenk selbst prüfen?

Beibt noch der Hinweis auf dasGetriebe (den ich zugegeben aus Kostengründen verdrängt habe) von LinearCycle: Was kann man evtl. dort noch checken?

Grüße

Zu den Geräuschen der Vorderachse habe ich heute einen Thread erstellt. Bei mir waren damit die Geräusche fast ganz weg. Endlösung sind neue Stabistützen (Querlenker zu Stabi).

Wegen dem Spiel der Gelenktöpfe am Getriebeausgang. Das Spiel habe ich auch locker. Meiner liegt ruhig auf der Strasse - egal bei welcher Gechwindigkeit.

Das Verdrehen der Reifen auf der Felge (hiess das nicht "matchen" oder so?) ist stark umstritten. Oft werden die Reifen danach trotzdem getauscht. Ist ein lustiger Zeitvertreib. Wie sieht es mit Wuchten am Auto aus? Da gibt es so spezielle Maschinen, die den Reifen am Fahrzeug antrieben und der Mechaniker sitzt dabei auf dem Gerät wie auf einem Ski-Bob. Dabei wird die Unwucht von Achswelle und Bremscheibe auch erfasst und beseitigt. Ein Reifenhändler sollte so etwas haben.

Ich hatte vor dem Stossdämpfertausch auf Koni auch immer so ein Vorderachsflattern (obwohl die Stossdämpfer vorne auch neu waren (Saab/ Sachs)). Ds gibt es jetzt nicht mehr.

Der 93 hat eine anspruchsvolle Vorderachse. Querlenker dürfen nicht matschig/ ausgeschlagen sein. Stabistützen müssen in Ordnung sein und die Stossdämpfer müssen ihre Funktion erfüllen (ab Aero aufwärts oder Bilstein oder Koni) - alles andere verdient nicht den Namen Stossdämpfer, sondern Teleskopstange.

Themenstarteram 14. Oktober 2008 um 23:30

Hallo 93tid,

danke für Deine Einschätzung. Das hilft mir schon mal. Ich komm mir im Moment vor wie ein Testfahrer...

Ineressant war heute, dass ich auf gerader Strecke mal etwas schneller unterwegs war, und ein Stück davon war frisch geteert: Die Vibrationen waren fast ganz weg. Spräche für die Stoßdämpfer / Stabi - Theorie, oder?

Die unteren Tragarme sind 18tkm alt, schließe ich also aus, Stoßdämpfer sollten noch die ersten sein (135tkm, wäre also denkbar, auch wenn sie beim Stoßdämpfer-Test bei der Inspektion noch gute Werte lieferten). Was ist mit den Längslenkern an der Vorderachse, sind die Gummilager hier separat zu tauschen?

Zudem glaube ich den "Übeltäter" für die regelmäßig auftretenden Geräusche der Vorderachse ausgemacht zu haben: Die Lagerung des Stabi, aber ob diese für das Schütteln verantwortlich sind?

Wahrscheinlich werde ich doch nochmal umfangreicher investieren müssen... hab heute mal wegen Koni-Sport-Kit angefragt...

Grüße

Die Längslenker sind nur hinten mit Lagern angeschlagen. Vorne teilen sie sich das Lager mit dem Querlenker. Längslenker würde ich eher ausschliessen. Die Querlenker sind ja scheinbar neu. Da würde ich nur noch einmal die Stabistützen anschauen. Auch eine Achsvermessung kann noch einmal sicherstellen, dass die Lenkgeometrie stimmt.

Der Stabi ist einmal unterhalb der Feuerwand mit Gummibuchsen angeschlagen. Zur Not diese lösen, die Lagerstelle reinigen und neu mit säurefreiem Fett abschmieren. Hierzu muss aber der Hilfsrahmen gelöst werden, damit du die Klemmschrauben der Gummilager lösen kannst. Diese beiden Lagerstellen dürfen kein Spiel (im gespannten Zustand) aufweisen und der Stabi lässt sich schwer drehen (wenn beide Stabistützen gelöst sind). Dann noch einen Blick auf die Stabistützen. Haben die Kugelgelenke oben Spiel oder sind sehr leicht drehbar? Unten die Gummilager herausnehmen (vorher das Gewinde gut mit Kriechfett einsprühen - das Gewinde dreht sehr gerne ab). Die Gummilager haben an den Auflageflächen Zentriernippel für die Zentrierung im Querlenker. Meist sind diese mehr oder weniger weg. Im Zweifelsfall diese pauschal mit Gummis und Unterlegscheibe tauschen.

Koni Sport Kit: Sehr harte Federn. Je nach Wunsch würde ich eher Eibachfedern nehmen und die gelben Koni-Dämpfer. Das Fahrwerk ist je nach EInstellung der Konis auch komfortabel zu fahren. Unbedingt die Lager oben im Federbein wechseln.

Wenn die Federbeine zerlegt werden: Bei der Gelegenheit auch direkt entrosten und neu lackieren.

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