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Verhandelter Rabatt als Anzahlung ??

Themenstarteram 27. März 2010 um 20:02

Hallo Community,

hoffe ich bin hier im richtigen Bereich...

meine Frage wie der Titel schon verrät, ist sowas überhaupt möglich.

Somit müsste der VW Händler SEIN Geld der VW Bank überweisen ?

zur Info:

Auto Credit (VW), 48 Monate

Gruß misterpolo

Beste Antwort im Thema

Ich gebe auf. Ich glaube du willst nicht verstehen was man dir zu vermitteln versucht

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Themenstarteram 28. März 2010 um 13:00

ja is mir auch bewusst aber ich persönlich mag den Polo sehr, mehr platzt benötige ich auch nicht. Da kaufe bzw finanziere ich mir ein kleinen mit der für mich "notwendigen" Ausstattung. Geschmackssache eben.

Nur um's mal in Zahlen auszudrücken: Ich hatte letztens ein Leasingangebot für einen 5er BMW (Facelift) gesehen - ohne Anzahlung, 10.000km p.a. für 299€ im Monat. Das ist ein richtiger Preisknaller und günstiger geht's kaum noch. Immherin kostet der 5er mehr als das Doppelte von einem Polo. Und für deinen Polo zahlst du im Monat ca. 260€. Eigentlich verrückt ;)

Moin,

da fallen mir ja jetzt doch mal ein par Dinge zu ein. Z.B. lese ich hier immer, dass irgendeine Anzahlung an die Bank überwiesen wird - wieso?? Die Anzahlung bekommt der Händler, den Rest finanziert die Bank.

Dann fällt mir noch ein, dass da vom Kreditantragsteller die Bank besch.... wird - hier wird vorhandenes Eigenkapital vorgegaukelt (eventuell um sich durch das Scoring zu retten?), was garnicht vorhanden ist - der Verkäufer der das mitmacht und damit auffliegt, kann sich schnell nach einem neuen Job umgucken...

Dann stelle ich mir noch die Frage, wer bei VW der Restwertgarant ist. Die Bank, der Händler oder vielleicht auch VW? Der wird ja auch gleich noch mit besch...., weil bei dem künstlich erhöhten Kaufpreis (-> Listenpreis) automatisch auch der zu garantierende Restwert höher ist.

Und somit fällt mir zu der ganzen Frage nur ein: NEIN, das geht nicht!!!

Gruß vom Sause

was ich bisher noch nicht gelesen habe, aber wesentlich ist bzw die auflösung des rätsels:

fall 1)

listenpreis - rabatt => kaufpreis

kaufpreis - anzahlung => finanzierungsbetrag

fall 2)

listenpreis - 0=> kaufpreis

kaufpreis - "anzahlung von händler aufgrund von rabattverzicht" => finanzierungsbetrag

es sollte nun auffallen, dass in fall a neben den z.b. 3'000euro rabatt zusätzlich noch die anzahlung aus der tasche des käufers kommt. in fall 2 hingegen haben wir nur den rabatt von 3000 euro...

zahlenbeispiel mit kp 30'000 euro, anzahlung 3'000 euro und rabatt 3'000 euro

fall 1)

30'000 - 3'000 => 27'000

27'000 - 3'000 => 24'000 finanzierungssumme

fall 2)

30'000 - 0 => 30'000

30'000 - 3'000 => 27'000 finanzierungssumme

nun das problem - der te hat für fall 1 die 3'000 nicht.

fall 1a)

30'000 - 3'000 => 27'000

27'000 - 3'000 => 27'000 finanzierungssumme

die leasingrate fällt nun gleich aus wie in fall 2. ddas ganze noch aus der sicht des händlers betrachtet:

einkaufspreis = 20'000 (annahme)

von der leasinggesellschaft kriegt er 27'000 überwiesen, nur dass er in fall 1 ganze 3'000 weniger im eigenen sack hat, da dieser betrag ja zugunsten des käufers genutzt wird. und genau hier liegt der hund begraben. wollte der händler in beiden fällen gleichviel verdienen, so müsste man in fall 2 anstelle von 27'000 die vollen 30'000 als kaufpreis/leasingsumme der leasinggeselschaft angeben, was jedoch wieder höhere raten zur folge hat... - und man sich folglich das ganze auch gleich sparen kann.

@neunter:

Anzahlung und Rabatt ist in diesem Thread ein Synonym - deshalb kannst du mit deiner Rechnung nochmal von vorne anfangen... :D

Zitat:

Original geschrieben von Sause4711

@neunter:

Anzahlung und Rabatt ist in diesem Thread ein Synonym - deshalb kannst du mit deiner Rechnung nochmal von vorne anfangen... :D

das habe ich am schluss aber entsprechend berücksichtigt.:D der haken tritt ja erst dann auf, wenn man das ganze aus sicht des händlers betrachtet. dass es ein synonym ist, ist ja klar aufgrund des gleichen finanzierungsbetrages, nur dass einmal anzahlung und einmal rabatt vorkommt, die summe unterm strich aber gleich ist;)

lies dir nochmals meinen letzten absatz ab einkaufspreis durch.:cool:

Zitat:

Original geschrieben von misterpolo

 

Zitat:

die frage ist, kann mein Händler die Anzahlung von z.B. 10% des Listenpreises tätigen dafür kein Rabatt vom Listenpreis geben ???

edit: führt wohl kein weg an einem Besuch des Freundlichen vorbei. Kläre das dann ende April.

 

Danke für eure Beiträge bis hierhin

Selbstverständlich kann ein Händler auf den Rabatt verzichten und die Anzahlung tätigen. Es wird aber kein Händler machen, da er Fahrzeuge zur Erzielung eines Gewinnes und nicht eines Verlustes verkauft.

 

Wenn ein Händler Rabatt gewährt, verringert sich die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis, also sein Gewinn. Je höher der Rabatt, desto geringer der Gewinn. Jetzt soll der Händler nach Deiner Meinung eine um so höhere Anzahlung leisten, je niedriger sein Gewinn ist. Welche wirre Logik steckt dahinter.

Entgangener finanzieller Gewinn ist keine Einnahme und wird nicht bilanziert.

 

Wenn der Händler die Anzahlung in Höhe des Rabattes tätigt, dann wäre dies ein ganz normaler weiterer Kredit, der zusätzlich zu dem Bankkredit  abgesichert und verzinst zurückgezahlt werden muss.

 

O.

 

 

 

Kinners, so schwer ist das doch jetzt auch nicht...

Die Karre kostet 30.000,- Euro (Beispiel) Listenpreis und der Händler ist bereit, aus seiner Marge 10% Rabatt zu geben = 3.000,- Euro.

Hier stellt sich nur eine Frage: Tue ich gegenüber der Bank so, als wäre das Auto zum Listenpreis verkauft worden und der Kunde zahlt 3.000,- Euro an (dann Finanzierungssumme 27.000,- Euro) oder sage ich der Bank, der Kunde zahlt inkl. Rabatt 27.000,- und zahlt 0 an (dann Finanzierungssumme 27.000,- Euro).

Marge des Händlers ist in beiden Fällen gleich, nämlich das, was er vom Hersteller über die 10% Nachlass hinaus bekommt...

Zitat:

Original geschrieben von Karl Nickel

Wäre mir zu teuer für einen Kleinwagen. Für die Kohle kannst du problemlos einen Mittelklassewagen leasen...

Oder einen Kleinwagen kaufen du kennst ja meine Meinung zum Privatleasing:p Für 12.500 € bekommt man sogar einen neuen Kleinwagen, welcher sich dann Eigentum nennen darf.

Themenstarteram 28. März 2010 um 14:06

Zitat:

Original geschrieben von Sause4711

Kinners, so schwer ist das doch jetzt auch nicht...

Die Karre kostet 30.000,- Euro (Beispiel) Listenpreis und der Händler ist bereit, aus seiner Marge 10% Rabatt zu geben = 3.000,- Euro.

Hier stellt sich nur eine Frage: Tue ich gegenüber der Bank so, als wäre das Auto zum Listenpreis verkauft worden und der Kunde zahlt 3.000,- Euro an (dann Finanzierungssumme 27.000,- Euro) oder sage ich der Bank, der Kunde zahlt inkl. Rabatt 27.000,- und zahlt 0 an (dann Finanzierungssumme 27.000,- Euro).

Marge des Händlers ist in beiden Fällen gleich, nämlich das, was er vom Hersteller über die 10% Nachlass hinaus bekommt...

so hätte ich es vor, wenn es geht

Zitat:

Original geschrieben von Sause4711

Moin,

 

 

Und somit fällt mir zu der ganzen Frage nur ein: NEIN, das geht nicht!!!

 

Gruß vom Sause

Stimmt genau

Themenstarteram 28. März 2010 um 14:15

wenn es so nicht geht, muss ich eben selber anzahlen...

 

noch ne Frage, kaufe dort bereits mein 2tes Auto, großer VW Händler, Eltern kaufen auch bei ihm ihre Autos.

10% Rabatt müssten gut drin sein oder ?

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Zitat:

Original geschrieben von Karl Nickel

Wäre mir zu teuer für einen Kleinwagen. Für die Kohle kannst du problemlos einen Mittelklassewagen leasen...

Oder einen Kleinwagen kaufen du kennst ja meine Meinung zum Privatleasing:p Für 12.500 € bekommt man sogar einen neuen Kleinwagen, welcher sich dann Eigentum nennen darf.

Deine Signatur spricht ja Bände - um ehrlich zu sein, ist sie beleidigend. Aber da ich mich nicht angesprochen fühle, ignoriere ich das einfach und stelle mir die Frage, was an der Harakiri-mir-doch-egal-Ballon-Finanzierung des Threaderstellers besser ist als am bösen Privatleasing. Ich denke, wenn der Threadersteller die 12.500€ auf der hohen Kante hätte, käme er nicht auf die Idee, den Rabatt als Anzahlung verwenden zu wollen. Oder anders gesagt: Die Kohle für's Auto ist einfach nicht da, der Wunsch dagegen schon. Abgesehen davon, bekommt man für die 12.500€ richtig gute 1-3-Jährige. Ich wollte mit meinem Beispiel nur verdeutlichen, was man für die Rate der Ballon-Finanzierung haben könnte. Wenn man ohnehin plant, das Auto nach 4 Jahren abzugeben, um sich in die nächste Ballon-Finanzierung zu stürzen, spielt's auch keine Rolle, ob einem das Auto gehört oder nicht. Man trägt halt nur das Restwertrisiko und zahlt unnötig drauf. Aber bitte, wer's mag...

Themenstarteram 28. März 2010 um 15:39

"...Harakiri-mir-doch-egal-Ballon-Finanzierung..." :D

Ich denke das hat mit meinem Thema nichts mehr zu tun.

Natürlich geht das.

Muß nur die Bank mitspielen - und das ist der Knackpunkt.

Dem Händler ist letztendlich egal ob er 27.000 von der Bank bekommt bei 0 Anzahlung. (Kreditsumme 27.000) oder 27.000 bekommt bei 3.000 Anzahlung (Kreditsumme 30.000). Außer er hat eine Rücknahmeverpflichtung.

 

Das Problem ist eben der Restwert.

Der steigt eben nicht, trotz höherer Kreditsumme und höherer Schlußrate.

 

Im Prinzip kann man so finanzieren. VW ist ziemlich wertstabil, 60.000 km/4 Jahre dürften noch 50 % bringen.

 

@misterpolo:

Nur wenn schon jetzt kein Geld da ist für ne Anzahlung wo steht man dann in weiteren 4 Jahren?

 

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