Vergleichstest Autozeitung: TT3.2 vs Cayman
Cayman hat 19" drauf und PASM, der TT 18" und MR! (Beide 6Gang Handschaltung)
Leergewicht Cayman: 1406 Kg
Leergewicht TT : 1455 Kg
Fahrleistungen:
Cayman
0-100 6.5
0-120 8.9
0-140 11.8
0-160 15.2
0-180 19.6
Handling 1:44,1
Verbrauch: 10,2 SP
TT 3.2
0-100 6.5
0-120 8.7
0-140 11.7
0-160 15.1
0-180 19.7
Handling 1:45,5
Verbrauch: 11,1
Bremsen aus 100 Meter:
Cayman kalt: 34,0 m
Caman warm: 34,8 m
TT kalt: 35.3
TT warm: 34,5
Hier noch ein paar Zitate:
"Der V6 des TT wirkt insgesamt agiler und antrittsstärker"
"Mit warmen Bremsen überflügelt er den Cayman sogar"
"Der Audi ist nicht so kompromisslos ausgelegt wie der Porsche"
"Schnell wie echte Sportwagen aber längst nicht so durstig"
Auszug aus dem Fazit:
"Mit dem neuen Audi TT 3.2 ist dem Porsche Cayman ein ernstzunehmender Gegner erwachsen, der vieles besser kann als der Sportwagen aus Zuffenhausen"
Der TT 3.2 gewinnt den Vergleich souverän mit 3463 zu 3356 Punkten..
45 Antworten
"...ihr reißt euch ja hier fast die Köppe ab."
Keineswegs, bei mir fällt das unter erfahrungs - & meinungsaustausch. :-)
"...Hierzu eine Lektüre, bitte komplett lesen:"
Habe ich. Unbestritten, wenn man das gaspedal streichelt, daß bei nässe fast kein unterschied feststellbar ist. Das ist von mir auch nicht gemeint, sondern kfz mit ca. 200ps & mehr, welche optimal vom stand wegbeschleunigt werden sollen, oder man auf rutschiger bodenbeschaffenheit (kopfsteinpflaster, straßenbahnschinen, gewisse asphaltsorten, split ect.) bei niederen geschwindigkeiten fester beschleunigt. DAS habe ich dutzendemal mit allen antriebsarten erlebt & nach 1,2mill km weiß ich wovon ich schreibe.
Optimale traktion gibt's nur MIT 4wd & zum x-ten mal: Rallye weltmeisterschaftsläufe gewinnen nur 4wd-kfz! Wäre HA ebenbürtig, könnte man sich die aufwendige 4wd technik dabei sparen.
Audi, als vorreiter des quattro antriebes wird nach mehr als 20 jahren wohl wissen, weshalb sie 4wd antrieb noch immer in der mehrheit ihrer modelle anbieten, bzw. manche nur MIT 4wd produziert werden.
DC blieb aus wettbewerbsgründen nichts anderes übrig, als mit 4-matic versionen etwas vergleichbares anzubieten.
Gruß - magic5
Naja, Rallye-Bedingungen haben wir auf deutschen Straßen zum Glück nicht 😉. In der DTM z.B. ist jedoch Heckantrieb dominant und erfolgreich, selbst der A4 ist dort heckgetrieben.
"...Rallye-Bedingungen haben wir auf deutschen Straßen zum Glück nicht."
Natürlich nicht - ebensowenig wie rennbedingungen der DTM, wo sich HA boliden bei nässe (davon ist hier in erster linie die rede), mit den vielen ps an der hinterachse, dann auch schwer tun.
4wd wurde in der DTM generell verboten, da Audi damit vorteile hatte, welche die anderen DTM teams nicht akzeptierten.
Gruß - magic5
Zitat:
Original geschrieben von pb.joker
Mann, ihr reißt euch ja hier fast die Köppe ab...
Hierzu eine Lektüre, bitte komplett lesen: klick.
bestätigt meine Meinung ja klar.
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Man muss das mit Allrad auf Nässe/Schnee etwas differenzieren.
Bei reinen Rundenzeiten ist der Allrad nichtmal auf Schnee sonderlich viel besser - wir reden hier von vielleicht 3-5% höherer Durchschnittsgeschwindigkeit.
Gab mal nen Test der AMS zu dem Thema - Handlingparcours bei Schnee, irgendwas mit 44km/h zu 42km/h.
Auf Nässe und Trockenheit waren Front vs. Allrad ziemlich identisch.
Die Vorteile liegen natürlich in erster Linie beim Anfahren.
Wer sich mal die Mühe macht und Beschleunigungswerte 0-40 von z.B. der Autozeitung ansieht, der merkt schnell dass Quattro selbst auf trockener Fahrbahn richtig was hermacht.
Da hat ein TT 3.2 z.B. 1,4sec von 0-40, während ein Cayman S (!) sich mit 1,8 und ein 350Z gar mit 2 Sekunden abquält, aufgrund mangelnder Traktion.
Bei Nässe wird das noch erheblich drastischer und von Schnee brauchen wir garnicht reden.
Im übrigen bringts sogar die heckgetriebene Corvette Z06 mit 512 PS nur auf 1,6sec von 0-40.
Klar - wie oft braucht man diese Disziplin...selten bis nie.
Aber man darf auch nicht vergessen dass die gefühlte Beschleunigung schon gigantisch ist bei 1,4sec von 0-40.
1,4sec für 40km/h (egal von welcher Geschwindigkeit aus) kriegt die genannte Corvette z.B. überhaupt nie hin.
Das kann schon faszinieren auch.
Emulex
Emulex - den ausführungen kann ich mich großteils anschließen...
"...das kann schon faszinieren auch."
Darum geht's auch - neben den vorteilen & einigen nachteilen. Ist einfach angenehm zu wissen, jederzeit "voll draufsteigen" zu können, ohne mit einem reißen am lenkrad (FA), ausbrechen des hecks (HA), oder völligem abfall der drehzahl (ASR) rechnen zu müssen & viele ps sofort in beschleunigung umsetzen zu können.
Durch zusätzliches gewicht, zuätzlichen reibungswiderstand des 4wd hat man leicht erhöhten treibstoffverbrauch & die bremswege können etwas länger sein, doch all dies nehme ich für die gebotenen vorteile in kauf.
Kann ja jeder für sich selbst entscheiden ob er FA, HA oder 4wd antrieb bei seinem kfz präferiert - ich weiß seit 15 jahren was mir bei einem ganzjahres kfz spaß macht, mir sicherheit gibt & daher gut tut. :-)
Gruß - magic5
Ich hab den Cayman S, den Z4 3,0 SI, sowie den neuen TT 3,2 zur Probe gefahren, und hatte/habe selbst nen Boxster bzw. TT - also erlaube ich mir einfach eine Rangfolge der für mich sportlichsten Autos festzulegen - und bitte, ich bin meilenweit entfernt an die vorgegebenen Nordschleife bzw. Hockenheim Zeiten ran zu kommen:
1. Cayman S
2. Z4 3,0SI
3. TT2 3,2
Aber selbst mit meinen "bescheidenen" Fahrkünsten bin ich auf kurvigen und nicht topfebenen Landstraßen in genau dieser Reihenfolge schnell und sicher unterwegs.
Den Z4 hab ich auf der Nordschleife noch nicht bewegt, also kann ich darüber noch nichts sagen...
Jeder der hier über die "Sportlichkeit" der genannten Automobile diskutiert sollte doch auch bitteschön etwas mehr vorzuweisen haben, als ein Studium der Fachpresse, und sei es noch so intensiv. 😉
Zitat:
Jeder der hier über die "Sportlichkeit" der genannten Automobile diskutiert sollte doch auch bitteschön etwas mehr vorzuweisen haben, als ein Studium der Fachpresse, und sei es noch so intensiv.
Da gebe ich Dir recht. den TT 2 bin ich leider noch nicht gefahren und kann daher hier nur auf "Zeitschriftenwissen" zurück greifen. *schäm* Dafür kann ich den TT 1 ins Rennen werfen.
Was Z4 und Cyman betrifft kann ich Deine Rangfolge nachvollziehen. Auch meine Fahrkünste sind denen eines gewissen Herrn Schumacher nicht annähernd ebenbürtig (eigentlich noch nicht mal im gleichen Universum 😉 ). Mein Eindruck war, dass der Porsche deutlich leichter schnell zu fahren ist. Alles geht "fließender". Der Z4 benimmt sich dagegen recht "zickig" – verdammt schnell ist er trotzdem.
"...jeder der hier über die "Sportlichkeit" der genannten Automobile diskutiert sollte doch auch bitteschön etwas mehr vorzuweisen haben, als ein Studium der Fachpresse, und sei es noch so intensiv."
Ja, doch gibt es eine vielzahl von TT interessenten & seinen mitbewerbern.
Jene welchen:
1) der neue TT nicht gefällt & deswegen weder darüber allzuviel lesen, noch ihn probefahren & daher auch nicht kaufen.
2) er gefällt, alle testberichte & daten (fast) "auswendig können," ihn vielleicht probefahren, sich ihn aber nicht leisten können.
3) er gefällt & sie sich ihn einfach kaufen, ohne alle tesberichte zu studieren, da sie sich nicht sonderlich für daten & fahrleistungen interessieren.
schließlich jene, welche:
4) alle testberichte & daten kennen, alles ausgiebig testen, probefahren (bzw. teilweise besitzen) was vergleichbar wäre & sich danach zum kauf entschließen, bzw. es bleiben lassen. :-)
Gruß - magic5
Richtig, aber eigentlich is es doch egal zu welchem (von dir erstellten) Interessentenkreis man zugehörig ist. Denn es spielt nach wie vor bei einer solchen Diskussion keine Rolle "wo man herkommt", sondern viel mehr was man an eigenen "Erfahrungen" mitbringt.
Man deklassiert sich doch automatisch selber, wenn eine Argumentation nur aufgrund von Zeitungsberichten geführt wird. 😉 Oder sind solche Argumente etwa Überzeugend (außer für den User der die sinnbefreiten Mediensprüche um sich wirft)?
Ich hab nen leichten Blick hinter die Kulissen der bekannten Autoredaktionen werfen können - ihr glaubt gar nicht wie heftig die Redakteure von den einzelnen Herstellern bzw. Pressesprechern umworben werden. 😉 Soll heissen das es durchaus möglich ist, den ein oder anderen Wagen unter Moet einfluss (im Firmenjet auf dem Weg zum Testgelände im benachbarten Ausland) "plötzlich" in einem ganz anderen Licht zu sehen, und dann auch dementsprechend darüber zu berichten.
"...sondern viel mehr was man an eigenen "Erfahrungen" mitbringt."
In verbindung mit fundiertem kfz-verständnis, wäre das der idealfall. :-)
"....ich hab nen leichten Blick hinter die Kulissen der bekannten Autoredaktionen werfen können - ihr glaubt gar nicht wie heftig die Redakteure von den einzelnen Herstellern bzw. Pressesprechern umworben werden. Soll heissen das es durchaus möglich ist, den ein oder anderen Wagen unter Moet einfluss (im Firmenjet auf dem Weg zum Testgelände im benachbarten Ausland) "plötzlich" in einem ganz anderen Licht zu sehen, und dann auch dementsprechend darüber zu berichten."
JA - SO ist es! Kenne ich sehr gut, da mein vater (vor jahrzehnten) motorjournalist bei ams war, doch war es damals nicht so krass wie heute.
Gruß - magic5
Zitat:
Original geschrieben von burnouTT
Man deklassiert sich doch automatisch selber, wenn eine Argumentation nur aufgrund von Zeitungsberichten geführt wird. 😉 Oder sind solche Argumente etwa Überzeugend (außer für den User der die sinnbefreiten Mediensprüche um sich wirft)?
Setz jemanden in leistungsmässig gleichstarke Autos, einen kurz übersetzten Diesel und einen länger übersetzten Benziner (Fahrleistungen identisch) welchen wird die Mehrheit als "schneller" empfinden ?
So oder so ähnlich ist es mit allen subjektiven Eindrücken - sie können aufgrund "anderer" Wahrnehmung extrem verfälscht werden.
Ein saulauter Porsche Cayman mit extrem direkter Lenkung wird einem subjektiv IMMER schneller vorkommen - ob er es objektiv ist steht auf einem andren Blatt.
Ein schönes Beispiel ist auch der Luftdruck in den Reifen - mit viel Luftdruck fühlt sich der Wagen in der Kurve sicherer und besser an als wenn er aufgrund weniger Luftdruck etwas "schwimmt".
Tatsächlich ist er mit weniger Luftdruck aber schneller (mehr Aufstandsfläche), auch wenn er sich nicht so anfühlt.
Emulex
Zitat:
Original geschrieben von Emulex
So oder so ähnlich ist es mit allen subjektiven Eindrücken
Emulex
Und wie objektiv ist also nun die Meinung eines Redakteurs?
Oder andersrum - ist ein Redakteur IMMER objektiv (genau wie platte Reifen, in einer Kurve, IMMER schneller sein sollen)? 😉 Fällt dir was auf?
Um sich eine eigene Meinung bilden zu können fährt man am besten die Kisten für 2-3 Tage, DANN kann man seine EIGENE Meinung auch kundtun. Alles andere is völliger Schwachsinn, denn die Automobilzeitschriften können sich die meisten hier auch am Kiosk holen.
Was hier zählt sind Erfahrungsberichte von "normalen" Käufern, die eine solche Diskussion nicht durch eine Hersteller-Brille sehen.
"...einen kurz übersetzten Diesel und einen länger übersetzten Benziner (Fahrleistungen identisch)"
Diesel-kfz sind immer länger übersetzt als solche mit otto-motoren, weshalb das höhere motordrehmoment nicht in der gleichen Nm-anzahl an den antriebsrädern ankommt, wie bei benzinern - dieser effektivwert beim fahren aber wohl zählt.
"...ein saulauter Porsche Cayman mit extrem direkter Lenkung wird einem subjektiv IMMER schneller vorkommen"
Das passiert aber nur anfängern, welche noch keine 20 verschiedene autos gefahren sind. Nach 100 & mehr läßt man sich von soetwas nicht mehr beeindrucken. :-)
"...was hier zählt sind Erfahrungsberichte von "normalen" Käufern, die eine solche Diskussion nicht durch eine Hersteller-Brille sehen."
DAS wird's nie geben, da selbst "normale käufer" zu gewissen marken/modellen tendieren & jeder sich von einem kfz etwas anderes erwartet. Das ganze kfz-thema ist viel zu komplex & individuell, um eine auf hunderte personen zutreffende aussage machen zu können.
1:1 vergleichen kann man nur nackte test-daten, zahlen ect.
Gruß - magic5
Zitat:
Original geschrieben von magic5
Diesel-kfz sind immer länger übersetzt als solche mit otto-motoren, weshalb das höhere motordrehmoment nicht in der gleichen Nm-anzahl an den antriebsrädern ankommt, wie bei benzinern - dieser effektivwert beim fahren aber wohl zählt.
Hab ich falsch formuliert, ich probiers nochmal *g*:
Vergleiche den A4 3.0TDI mit 204PS mit dem 2.0T mit 200PS, der TDI mit vollwertigem 6-Gang-Getriebe, der 2.0T mit 5+E, d.h. viel längeren Gangreichweiten, die ihm die Spritzigkeit nehmen.
Jeder wird den Diesel als "schneller" empfinden, obwohl der Benziner ihn objektiv (Messwerte) sowas von abzieht.
Zitat:
Das passiert aber nur anfängern, welche noch keine 20 verschiedene autos gefahren sind. Nach 100 & mehr läßt man sich von soetwas nicht mehr beeindrucken. :-)
Ach ich weiß nicht - man kann die eigene, genetisch bedingte Wahrnehmung nicht komplett umkrempeln 😉
Zitat:
"...was hier zählt sind Erfahrungsberichte von "normalen" Käufern, die eine solche Diskussion nicht durch eine Hersteller-Brille sehen."
DAS wird's nie geben, da selbst "normale käufer" zu gewissen marken/modellen tendieren & jeder sich von einem kfz etwas anderes erwartet. Das ganze kfz-thema ist viel zu komplex & individuell, um eine auf hunderte personen zutreffende aussage machen zu können.
1:1 vergleichen kann man nur nackte test-daten, zahlen ect.
100% Zustimmung.
Emulex