Verbrauch und Ladekosten VW ID 3

VW ID.3 ID.3 (E1)

77kWh=57,7KWh beim Laden 5-80%, damit komme ich bei 18kWh/100Km=320Km Weit.
Im Winter immer noch über 250Km, würde also passen. Heckklappe, Schenkelverlängerung passt, Aber wo oder wann kommt der AWD ??

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Ich habe mal einen Vergleich mit unserem Polo (Benziner 1,2 mit DSG).
Auf meiner regelmäßigen Fahrt zum Golfplatz (gemütlich) braucht der Polo auf dem Hinweg (viel berghoch) 6,8 l und auf dem Rückweg 5,2 l Benzin, d.h. im Schnitt 6,0 l.
Der ID.3 benötigte auf dem Hinweg 18,7 kw und auf dem Rückweg 11,7 kw; also im Durchschnitt 15,2 kw.
Mein Durchschnittsverbrauch insgesamt liegt z.Z. bei 16,2 kw.

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Zitat:

@The_Pope schrieb am 6. Februar 2021 um 12:34:15 Uhr:


20% Akku von einem 58KwH ID3 waren bei unserem ersten e-Auto nahezu ein Drittel der Kapazität und da hat man sich echt noch keine Einschränkung gewünscht....also das sollte man schon auch , bei der Akku-Größe, im Auge behalten.

Du kannst den ID im Gegensatz zu anderen E-Fahrzeugen mit nur sehr geringen Einschränkungen bis 0% herunter fahren (und dann hast Du immer noch eine minimale Reserve bevor er in den restriktiven Turtle-Mode geht). Darüber ist die Leistungseinschränkung sehr moderat und manches ältere E-Auto fährt bei voller Leistung schlechter. Das ist schon ordentlich gemacht.

Bei der Akkuheizung habe ich schon Hoffnung. Heizleistung und Temperatursteuerung sind Parameter mit denen man schon viel besser machen kann und die kann man mit Sicherheit über Software, oder sogar Parametrierung ändern. Da wird etwas kommen ...

Zitat:

@radio schrieb am 6. Februar 2021 um 09:57:16 Uhr:


Jetzt mal ganz langsam:
401g CO2 pro KW/h im Deutschen Strommix (2019).
2,3 kg CO2 pro Liter Benzin.

Das Problem an der Rechnung, das Benzin entsteht nicht in der Zapfsäule 😉

Förderung, Raffinierung, Entschwefelung und Transport,.....

Zitat:

@radio schrieb am 6. Februar 2021 um 09:00:17 Uhr:


Das mit den CO2 Deals ist sowieso Unsinn. Jeder kann mit seinen Verbrenner für 10€ im Jahr "Co2-neutral" fahren.

Greenpeace kritisiert die CO2-Deals auch. Beim ID.4 sind es wohl so um die 100 €/Auto (ca. 15 t auszugleichen). Der CO2-Schaden ist real deutlich größer. Warum diese Zahlen gelten und nicht höher sind, weiß ich auch nicht. Man darf aber nicht vergessen, dass auch Verbrenner nicht CO2-neutral sind. Die 50% CO2 mehr beim E-Auto ggü. Verbrenner stehen auch bei Greenpeace drin. Das entspricht grob den Gewichtsverhältnissen zwischen Golf und ID.3. Demnach dürfte ein größerer Verbrenner (Touareg, > 2t) wohl etwa genauso viel oder noch mehr CO2 in der Herstellung verursachen wie ein ID.3. Darüber wurde noch nicht geschrieben, glaube ich. Greenpeace fordert vor allem CO2-neutralen Stahl. CO2 bei der Herstellung von Verbrennern war nie ein Thema, zumindest nicht in den Medien. Das kam erst mit dem E-Auto. Ebenso hat das E-Auto auch das Thema Akku-Recycling erst richtig angestoßen, obwohl weltweit schon lange viele Laptops, Handys, Rasenmäher und andere Geräte Akkus enthalten. So muss man doch auch etwas Gutes daran sehen 🙂. Das Thema CO2 und Akku-Recycling kommt durch E-Autos mal ins Zentrum der Gespräche, um Lösungen zu finden.
Btw: Greenpeace selbst fordert trotz des höheren CO2 einen schnelleren Wandel zur E-Mobilität mit Batterie. Das sagt wohl einiges.
j.

Greenpeace PDF: https://www.greenpeace.de/.../..._suv_id4_studie_09_2020_dt_fly_04.pdf

Zum ID.3: https://www.elektroauto-news.net/.../...s-elektroauto-id-3-co2-neutral

Allgemein: https://utopia.de/.../

Zitat:

@jennss schrieb am 6. Februar 2021 um 13:21:22 Uhr:



CO2 bei der Herstellung von Verbrennern war nie ein Thema, zumindest nicht in den Medien. Das kam erst mit dem E-Auto.

Nicht ganz, das wurde beim 3l-Auto thematisiert. Ich erinnere mich an Umweltbilanzen beim 3l-Lupo, da wurden auch Primärenergiebedarf und Co ausgerechnet. Letztlich war es dort die gleiche Abstrusität wie heute, nicht beim herkömmlichen Fahrzeug wurde besonders kritisch rumgerechnet sondern beim Neuen.

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Ich hoffe, das E-Auto wird jetzt nicht kaputtgerechnet...
j.

Zitat:

@jennss schrieb am 6. Februar 2021 um 14:55:10 Uhr:


Ich hoffe, das E-Auto wird jetzt nicht kaputtgerechnet...
j.

Hmm, Ich hoffe eigentlich eher dass sie endlich mal damit aufhören 😉

Tatsächlich wird manches bei der Kritik am E-Auto übertrieben und bei den Rechnungen kann man eben auch viel manipulieren bzw. einseitig betrachten, so dass die Rechnung in die gewünschte Richtung ausfällt, siehe Studien der letzten Zeit. Selbst bei jenen, die sich kaum damit beschäftigen, bleibt einiges im Hinterkopf hängen, mit Kinderarbeit, CO2-Rucksack etc. Im Zweifelsfall kauft man dann besser kein E-Auto. Man könnte ja schief angesehen werden... Nicht jeder hat die Energie, Argumente der Bekannten zu widerlegen. Ich sage dann meist: Die Bundesregierung wird schon wissen, was sie da fördert und Greenpeace auch. Damit brauche ich mich selbst nicht mehr als Fachmann zu beweisen 🙂.
j.

Die haben ja auch Diesel gefördert. Bzw wird ja immer noch gemacht...

Also ich kann für mich sagen, dass ich mit dem Verbrauch zurecht komme. Corona bedingt bin ich jetzt natürlich nicht so viel Kurzstrecken mäßig unterwegs.
Habe jetzt bei meinen Kurzstrecken so um die 20-27kWh/100km bei Temperaturen von 0-7°C.
Aber für mich ist einfach der Vorteil:
- Beim E-Auto kümmert es nicht nicht ob er kalt oder warm ist.
-> Bei meinem Verbrenner hab ich da immer im Hinterkopf "Das arme Auto" + hoher Verbrauch.
- Ich kann zu Hause günstig "tanken"
- Hier in der Gegend gibts Säulen mit Gratisstrom und beim Ladepark Hilden (Seed & Greet) gibts auch günstig Strom und lecker Essen 😉

Es fängt er immer noch mit Wasserstoff an, aber das ist im Moment relativ leicht durch das Argument das macht erst Sinn bei über 100% Ökostrom zu widerlegen.

Wasserstoff im Auto macht gegenwärtig nicht viel Sinn, obwohl es funktioniert. Aber bevor die Windräder abgeschaltet werden, weil gerade kein Strom benötigt wird, können sie auch Wasserstoff produzieren. Der kann dann begrenzt ins Gasnetz eingespeist werden.

Genau so gut kann man die Windräder auch laufen lassen um dreimal so viele E-Autos zu laden. Das Argument zieht erst, wenn wir so viel Ökostrom über haben, dass wir nicht mehr wissen wohin damit.
Solange die Strommenge begrenzt ist, hat Wasserstoff einen energetischen Nachteil mit ca. Faktor 3.

Und selbst, wenn man Wasserstoff als Puffer nutzt, ist es viel besser den produzierten Wasserstoff in zentralisierten großen stationär betriebenen (und damit effizienten) Brennstoffzellen zurück ins Stromnetz zu speisen und damit BEVs zu laden: Der ganze Overhead, den Wasserstoff in kleine mobile Hochdrucktanks (PKW) und dann in ebenso kleinen Brennstoffzellen mit vielen Kompromissen bzgl. Effizienz wegen Bauraum und hoch transientem kurzzeitigem Betrieb (Wenige Minuten bis Stunden) zu bringen und dort zu verstromen ist einfach Verschwendung hoch drei.

Hier der Verbrauch eines WeShare Carsharing id 3 nach über 8.500 km Stadtverkehr, immer Kurzstrecke, unterschiedliche Fahrer, 2 Wochen -5 bis -15‘C . Unter diesen Bedingungen finde ich den Verbrauch ok. Fotos sind von heute!

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Und das mit der ganz alten Softwareversion...

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