Verbrauch 2.0 TFSI Ultra 190PS

Audi A4 B9/8W

Hat jemand schon größere Touren mit dem Wagen absolviert und kann mal seine Erfahrungen zum Verbrauch posten? Vielen Dank schon mal.

Beste Antwort im Thema

Ich hatte bereits im Nachbar-Thread über meine B9 Limousine berichtet...

Ich habe meinen 2.0 TFSI Ultra vor drei Wochen übernommen und bin bis dato gut 1.200km gefahren, davon primär mein Pendelprofil (1/3 Autobahn, 1/3 Landstraße, 1/3 Innenstadtverkehr). Ich fahre den B9 wenn es geht sportlich und reize die Leistung zumeist aus. Auf der Autobahn gerne auch Vmax. In Summe liegt mein Verbrauch bei etwa 9,4 Liter/100km. Auf schnellen Autobahnetappen geht er mal auf über 10l hoch. Bei zurückhaltender Fahrweise schaffst Du aber auch ganz easy unter 8 Liter, ohne wirklich langsamer unterwegs zu sein. Sparsamer gehts mit "Segeln" und dem Efficiency-Modus mit Sicherheit auch. Ich nutze aber nur Comfort bzw. Dynamic.

Ich bin von dem Motor nachhaltig begeistert. Vorher hatte ich einen B8 Allroad mit 190PS (TDI, Quattro, S-Tronic) und davor einen Q5 mit 177PS (TDI, Quattro, S-Tronic). Bei gleichem Fahrprofil und gleicher Fahrweise wie heute hatte ich etwa 8 bzw. 9 Liter/100km verbraucht. Meinen nächsten Firmenwagen werde ich (im nächsten Jahr) auch wieder mit dem TFSI Ultra bestellen. Von mir in Sachen Leistungsentfaltung, Sound und Verbrauch eine klare Empfehlung!

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Also wir halten fest: Moderne Fahrzeuge _können_ sparsam und normverbrauchsnah fahren, wenn sich der Fahrer an dafür erforderliche Regeln und Vorgaben hält, die die Hersteller nicht kommunizieren und die deshalb keiner kennt, außer @BigBugHmb 😉

Jeder, der so fährt wie üblich, aus Gewohnheit oder Unkenntnis, verbraucht bis zu 100% mehr. Und das ist jetzt also Fortschritt? Ich weiß ja nicht...

Und was die Logik bezüglich des gleichmäßigen Dahingleitens betrifft, kann ich das nicht nachvollziehen. Wenn ich eine konstante Geschwindigkeit halten will, dann liegt der Fuss auf dem Gas und betätigt dieses mal mehr oder weniger oder gar nicht (Schubbetrieb!), um die Geschwindigkeit zu halten. Möglicherweise bekommt das die ganze Rechentechnik etwas besser hin, aber sicher nicht so, dass es "deutlich weniger" verbraucht.

mfg, Schahn

Deine ingnorante Polemik kannst du dir schenken, die gehört nicht ins Forum.

Und wenn schon die einfachste Logik angezweifelt wird, dass über weite Strecken immer wieder gar keinen Sprit (0,0L) einzuspritzen weniger ist, als über die gleiche Strecke kontinuierlich (0,xL) einzupritzen, dann zeigt dass schon sehr deutlich, dass du hier nur trollen willst, denn das kann man gar nicht nicht verstehen. Dazu reicht im Zweifel sogar das simple beobachten des Verhalten des Verbrauchsbalkens im VC, lesen der BA und das Lesen anderer offiziellen Audi Publikationen. Und somit "kann" es jeder Wissen, die Infos dazu sind weder geheim noch versteckt.

Damit bin ich jetzt raus. Mit Trollen spiele ich nicht...

Deine persönlichen Angriffe kannst du dir ebenso sparen. Das geht schon seit Anfang dieser Diskussion so, dass du andere, die nicht deiner Meinung sind, willkürlich als "Troll" beschimpfst!

Ansonsten beende ich jetzt auch gern diese überflüssige Diskussion. Wir sind alle Trolle, und du hast recht.

mfg, Schahn

Zitat:

@BigBugHmb schrieb am 10. Februar 2017 um 15:16:46 Uhr:


Das Stimmt so leider nicht mehr...
Im Schubbetrieb wird z.B. gar kein Sprit verbraucht, da die Einspritzung komplett abgeschaltet wird und unter bestimmten Umständen ist sogar der Segelbetrieb sparsamer, da hier nur ein "lastfreier Leerlauf" des komplett entkoppelten Motors aufrecht erhalten wird. (Die beste Wahl von beiden, versucht der Bordcomputer anhand der Geodaten und verschiedener anderer Parameter wie Verkehrsdichte, Abstand etc. zu ermitteln)
Aber auf jedenfall verbraucht beides deutlich weniger Kraftstoff, als wenn ununterbrochen eine gleiche Menge Kraftstoff im "Lastbetrieb" des teilbetätigten Gaspedals eingespritzt werden muss.
Durch das "DriveByWire" erfolgen auch die Beschleunigungen nur noch einer festgelegten Kurve unter Idealverbrauch...

Schubabschaltung gab es bei VW bereits Mitte der 80er Jahre, "Drive by wire" (also elektrisch betätigte Drosselklappen) ist seit Ende der 90er verstärkt im Einsatz - alles uralte, schmalzige Hüte. Und was soll mir der Hinweis mit dem Segeln sagen? Kann man mit abgekoppeltem Motor die Geschwindigkeit halten? Nein. Meine Aussage war: Gleichmäßige Fahrweise spart mit einer vergleichbar flotten (!) Fahrweise immer Sprit ein, heute wie früher. Dass dies so sein muss, erkennt man schon daran, dass die Bremsanlage Hitze erzeugt, und Hitzebildung ist physikalisch gesehen ein eindeutiges Indiz hierfür, dass Energie in (in diesem Fall) nutzlose Hitze umgewandelt wurde. Das liegt einfach in der Natur der Sache, denn ein Objekt, das ständig beschleunigt und abgebremst wird, benötigt mehr Energieeinsatz als eines, das eh schon in Fahrt ist und locker dahingleitet. Aus genau dem gleichen Grund ist übrigens die Fahrzeugmasse bezüglich der maximal erreichbaren Geschwindigkeit kaum relevant, hinsichtlich der maximal möglichen Beschleunigung jedoch sehr wohl, schon mal jemandem aufgefallen?

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Zitat:

@CrankshaftRotator schrieb am 10. Feb. 2017 um 20:10:49 Uhr:


Kann man mit abgekoppeltem Motor die Geschwindigkeit halten? Nein.

Das stimmt nicht ganz. Sonst erkläre mir wie das mein Auto mit ACC es geschafft hat, ohne schneller zu werden?

Heute auf Bergab fährt, ACC schaltet auf Leerlauf und mein Wagen hält die 99km/h von 100 erlaubten. Es war keine großer Berg, aber schon ein Gefälle.

Aber es kommt auf die ganze Situation an und nicht nur der Moment.

Zitat:

@DJ BlackEagle schrieb am 10. Februar 2017 um 20:21:40 Uhr:


Heute auf Bergab fährt, ACC schaltet auf Leerlauf und mein Wagen hält die 99km/h von 100 erlaubten. Es war keine großer Berg, aber schon ein Gefälle.

Bei einem Fahrzeug mit Handschaltung nehme ich halt dann den Gang heraus, das ist exakt das gleiche - der Motor kann seine Bremswirkung nicht mehr auf die Antriebsräder übertragen. Wo siehst Du also einen Vorteil des neueren Fahrzeugs? Die Sache mit dem Segeln als Allheilmittel wird übrigens überbewertet. Das spart nämlich nur dann Sprit ein, wenn das Gefälle genau passend ist, dass man die geplante und / oder erlaubte Geschwindigkeit halten kann, ohne erneut Gas geben zu müssen oder die Bremsanlage betätigen zu müssen. Ist es stärker, müsste man beim "Segeln" bremsen und wäre mit der Nutzung der Motorbremse besser bedient gewesen.

Übrigens: Es geht so oft bergab, wie es bergauf geht, und egal wo und welches Fahrzeug: Gleichmäßig fahren hilft immer. Wer´s immer noch nicht glaubt, der schlage bitte einfach mal eine beliebige Bedienungsanleitung auf, dort steht es nämlich üblicherweise auch drinnen.

Zitat:

@CrankshaftRotator schrieb am 10. Feb. 2017 um 20:29:15 Uhr:


Wo siehst Du also einen Vorteil des neueren Fahrzeugs?

Habe ich das gesagt oder behauptet? Nein.

Ich sagte nur, nicht immer stimmt das (da Situationsabhängig).

Zitat:

@CrankshaftRotator schrieb am 10. Feb. 2017 um 20:29:15 Uhr:


Das spart nämlich nur dann Sprit ein, wenn das Gefälle genau passend ist, dass man die geplante und / oder erlaubte Geschwindigkeit halten kann, ohne erneut Gas zu geben oder die Bremsanlage zu betätigen. Ist es stärker, müsste man beim "Segeln" bremsen und wäre mit der Nutzung der Motorbremse besser bedient gewesen.

Ja, deswegen sagte ich es kommt auf die ganze Situation an und nicht der Moment.

Zitat:

@CrankshaftRotator schrieb am 10. Feb. 2017 um 20:29:15 Uhr:


Übrigens: Es geht so oft bergab, wie es bergauf geht, und egal wo und welches Fahrzeug: Gleichmäßig fahren hilft immer.

Das Spreche ich auch nicht ab. Sagte auch nichts dazu.

Selbst das gleichmäßige fahren ist ebenfalls Situationsabhängig effizient. Aber im allgemeinen stimmt das auch.

Eigentlich hängt das Sprit sparen von wie sehr man vorausschauend fährt. Um unnötige Beschleunigungen zu vermeiden bzw Bremsvorgänge (was man unter Bremse Schonung packen kann).

Das was wirklich zu Sprit sparen hilft, ist immer vorausschauend fahren und etwas Gefühl was vorne passieren könnte (inklusive niedrige Drehzahlen).

Natürlich soll man auch nicht lahm beschleunigen, sondern zügig die erlaubte (oder gewünschte) Geschwindigkeit erreichen.

Zitat:

@DJ BlackEagle schrieb am 10. Februar 2017 um 20:49:26 Uhr:


Eigentlich hängt das Sprit sparen von wie sehr man vorausschauend fährt. Um unnötige Beschleunigungen zu vermeiden bzw Bremsvorgänge (was man unter Bremse Schonung packen kann).

Das was wirklich zu Sprit sparen hilft, ist immer vorausschauend fahren und etwas Gefühl was vorne passieren könnte (inklusive niedrige Drehzahlen).

Richtig - und damit schreibst Du genau das, was ich seitenweise behauptet habe.

Zitat:

@CrankshaftRotator schrieb am 10. Februar 2017 um 21:16:13 Uhr:



Zitat:

@DJ BlackEagle schrieb am 10. Februar 2017 um 20:49:26 Uhr:


Eigentlich hängt das Sprit sparen von wie sehr man vorausschauend fährt. Um unnötige Beschleunigungen zu vermeiden bzw Bremsvorgänge (was man unter Bremse Schonung packen kann).

Das was wirklich zu Sprit sparen hilft, ist immer vorausschauend fahren und etwas Gefühl was vorne passieren könnte (inklusive niedrige Drehzahlen).

Richtig - und damit schreibst Du genau das, was ich seitenweise behauptet habe.

Hatte ja nie es anders behauptet. Aber es kommt natürlich auch auf die Technik im Auto an, die Masse und Energie.

Weil nicht unbedingt kommt jedes Auto auf die gleiche zurückgelegte Strecke im Leerlauf (was @BigBugHmb meinte).

Es ist ja halt ein Mix aus Geschwindigkeit, Motorbremse und Leerlauf (inkl vorausschauend). So sehe ich das immer.

Z.b. wenn man auf einer ebene Straße fährt. 150 Meter vor dir ist eine Ampel rot. Du fährst konstant 50. Wenn du die Geschwindigkeit hältst und die Ampel geht auf grün. Hast du auf der Strecke nur 7 Liter verbraucht (nur ein ca. Wert). Aber man könnte diese gleiche Situation auch mit dem Leerlauf machen, dann wäre der Verbrauch in dem Moment bei 0,5 (den genauen kenne ich jetzt nicht und man sollte auch nicht zu langsam werden). Somit hätte man gespart. Natürlich ist hier die Voraussetzung ist natürlich Neigung des Bodens und der Wind.

Da drehen wir uns wieder und kommen zum Schluss: Fahrt vorausschauend und mit was Gefühl, dann klappt das auch mit Sprit sparen. 😉

Zitat:

@schahn schrieb am 10. Februar 2017 um 15:39:42 Uhr:


Also die Schubabschaltung hatte schon bei mein seliger GTI aus 1995. Oder noch konkreter, die gibt es, seit es Einspritzer gibt. Und nen Freilauf, neudeutsch "Segeln", hatte schon der Wartburg 353, sogar (mechanisch) schaltbar ;-)
Das sind alles keine Erfindungen der Neuzeit...

mfg, Schahn

Da war der Freilauf auch technische Notwendigkeit, da beim Zweitaktmotor die Schmierung über das Benzin-Öl-Gemisch erfolgt. Geht man da vom Gaspedal ist es für den Motor besser wenn er im Freilauf, unabhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit, auf Standgasdrehzahl weiter laufen kann - da er bei höherer Drehzahl unzureichend geschmiert würde.

Hallo,

normalerweise bin ich in ganz anderen Foren unterwegs ( Volvo s60, 850), aber interessiere mich neuerdings für Audi. Der Grund: Nach einem s60 d5 Volvo 2005 , mit dem ich super zufrieden war bin ich auch grosser Fan der Marke geworden. Hab mir kurz danach einen 850 er als 2,5 170 PS benziner auch dazugelegt. Nach 200000 K problemlose Kilometer mit meinem S 60, habe ich mir den nagelneuen Nachfolger S60 2 BJ 2014 auch als diesel gekauft. Der hat meine Einstellung zu Volvo kaputt gemacht. Obwohl mit supi dupi high tech Motor, verbrauch mehr als sein Vorgänger, bei deutlich schlechteren Fahrleistungen. Alt 2,4 L 5Zyl 185 ps, neu 2,0 L 5Zyl 163 PS. Der Wagen ist sehr komisch übersetzt, der Motor mit extreme ausgeprägter Anfahrschwäche. Und.....extreme viele Probleme: Gurtschloß, Anlasser, Ölfiltergehäuse, Getriebe, Kupplung, Schaltkulisse, und dies alles unter 70K. Da auch die Politik es den Dieselfahrern das Leben schwer machen möchte, habe ich beschlossen a) die Marke zu wechseln, b) kein Diesel mehr. Der aktuelle A4 gefällt mir schön, aber all was ich hier lese, macht mich etwas nachdenklich. Nicht nur Audi- wie kann es sein, dass kein deutscher Hersteller irgendwas vernünftiges auf dem markt bringen kann? Mercedes Benzin-alles Schrott, BMW-geht, aber auch extreme hohe Verbräuche. VAG anscheinend auch Schrott mit hohem Verbrauch. Können die Deutschen keine Autos mehr bauen? Und ja-der Audi 2,0 TFSI ultra ist sehr brummig. Unter last ist lauter als mein 5Zyl Volvo diesel. Und der Verbrauch ist ein Witz. Mein 20 Jahre alter 850 er Verbraucht auch 10 L. Flott und mit 5Zyl unterwegs. 220 ist er auch schnell. Leise auch. Bloss das Alter im Innenraum sieht man ihm an.............

Dass mit jedem neuen Modell die Realverbräuche immer weiter von den NEFZ-Werten abweichen, weil letztere immer weiter gedrückt werden, ist ein generelles Problem bei eigentlich allen Marken. Zumindest wenn Turbomotoren eingesetzt werden, was ja mittlerweile fast überall der Fall ist. Der B9 soll als 2.0 TFSI ultra S-Tronic 5,1 Liter verbrauchen, ich weiss nicht, ob das schon jemals jemand über längere Zeit auch nur annähernd erreicht hat.

Was die hier und anderswo so geschilderten Probleme betrifft: Willkommen in der "Foren-Filterblase" 😁 Es gilt immer die Regel: Nur wer Probleme hat, schreibt in ein Forum. Wer keine hat, schreibt nix. Wieviele B9 fahren in D mittlerweile rum? Sicher über 50.000. Wieviele Nutzer schreiben hier über Probleme? Lass es 100 sein, dann haben 99,8% der Fahrer also keine 😉

mfg, Schahn

Die letzten 5000 km habe ich Durchschnitt von 7,5 Litern. Fahrweise: ACC 140 km/h AB - manchmal aber auch Vollgas! Keine SSA. Strecken: 80% AB 20% Stadt.

Das ist für einen Wagen dieser Größe durchaus ein guter Wert. Allerdings eben 50% über NEFZ.

Ich liege mit meinem B8 1.8 TFSI quattro Handschalter momentan bei einem Allzeit-Schnitt von 9,4 mit allerdings wesentlich höherem Stadt-Anteil.

mfg, Schahn

TFSI 2.0 190PS s-tronic.
Bei mir siehe Bild.
ACC ohne SSA.
90% AB Rest Stadt.

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