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Verbräuche Tesla MX LR Raven

Tesla
Themenstarteram 21. Januar 2020 um 23:12

Da ich nun doch gut 3 Wochen Erfahrung mit meinem Tesla habe würde mich der Vergleich mit euren Verbräuchen interessieren.

Teslabjörn hat bei seinen Longruns ja Verbräuche um die 230wh/km hinbekommen.

Da waren aber milde Temperaturen und Landstrassengeschwindigkeit.

Derzeit pendeln meine Verbräuche zwischen 350 und 400wh/km bei Temperaturen um -5°C sowie sehr vielen Kurzstrecken.

Sprich 90% der Fahrten sind bei mir weniger als 5km am Stück. Da kommt wohl der Akku nie richtig auf Temperatur und insofern sind auch die Verbräuche etwas höher.

Deckt sich das mit euren Erfahrungen?

Natürlich laufen auch sonstige Energiefresser wie Sitzheizung, ab und an Lenkradheizung und gemütliche Temperaturen im Innenraum (23,5°C).

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27 Antworten

Bei Kurzstrecken kann es Sinn machen den Reichweitenmodus anzustellen. Dann heizt er den Akku nicht unnötig hoch. Er fährt aber auch die Heizleistung im Innenraum runter.

Themenstarteram 21. Januar 2020 um 23:36

Ok probiere ich mal

Der Verbrauch wundert mich gar nicht. Bei den Temperaturen versucht das Auto nach jedem Start den Innenraum aufzuheizen, sprich, es geht schon mal enorm viel Energie für die Heizung drauf. Ich erinnere mich dunkel dass die Tesla Heizung bis zu 6 kW ziehen soll. Gehen wir mal von 4 kW aus, dann braucht die Heizung auf den 5 km bei angenommenen 50 km/h Schnitt, also ca. 6 Minuten Fahrtdauer schon alleine 400 Wh. Auf die 5 km runtergebrochen wären das dann 80 Wh/km nur zum Heizen (außer ich hab mich jetzt grob verrechnet, dann nehme ich alles zurück, bin grade erst aufgestanden:D)

Dazu ist der Akku kalt, die Reku eingeschränkt. Auf den ersten paar km hab ich bei solchen Temperaturen beim Model S auch immer Horrorschnitte, erst dann pendelt sich das ein.

Sobald die Temperaturen wieder zweistellig positiv sind schaut die Sache wieder ganz anders aus.

Themenstarteram 22. Januar 2020 um 8:38

Das beruhigt mich irgendwie, auch wenn ich es mir schon gedacht habe, dass diese tiefen Temperaturen nicht ideal für ein E Auto ist. Wobei das auch der Grund ist, wieso ich vom Diesel weg bin, der für Kurzstrecken ja gar nicht geeignet ist.

Kommt man bei den Verbräuchen im Sommer wirklich auf 25-30% geringere Verbräuche?

Fährst du die Kurzstrecken von zu Hause aus los, oder "von unterwegs"? Im ersteren Fall könntest du die Energie fürs Anheizen ja via Kabel aus dem Netz ziehen, das entlastet den Verbrauch wenigstens auf dem Papier ..

Wenn du ständig von a nach b nach c fährst, wird das natürlich nicht gehen...

Zitat:

@Glyzard schrieb am 22. Januar 2020 um 08:38:27 Uhr:

 

Kommt man bei den Verbräuchen im Sommer wirklich auf 25-30% geringere Verbräuche?

Bei mir sind es ca 20 % weniger von April bis September gegenüber Dezember bis Februar. Bei Deinem Fahrprofil könnte ich mir schon vorstellen dass der Gap noch größer ist. Ich fahre viele längere Strecken >100 km.

Zitat:

Wobei das auch der Grund ist, wieso ich vom Diesel weg bin, der für Kurzstrecken ja gar nicht geeignet ist.

Das ist auch richtig so, dem Diesel schaden die vielen Kurzstrecken ja wirklich, dem Elektromotor ist das relativ wurscht. Der Diesel wird auf den 5 km bei Minusgraden ja nicht mal lauwarm. Im Elektro ist es nach 500 m schon kuschelig. Und energietechnisch ist es ja auch immer noch besser die Energie zum Heizen des Innenraums aus dem Akku zu ziehen als erst Erdöl so lange zu verbrennen bis die Verbrennungskraftmaschine aufgrund des schlechten Wirkungsgrads so viel Abwärme produziert dass ein wenig der ohnehin verlorenen Energie zum Aufwärmen des Innenraums genutzt werden kann:D

Also alles gut. Und der Tip von @ancalagon kann natürlich auch was bringen. Besser noch an der Steckdose vorheizen wenn möglich.

Themenstarteram 22. Januar 2020 um 9:16

Das mit dem Vorheizen geht derzeit nicht, weil wir noch in einer Mietwohnung sind. Ist aber für die Zukunft ein guter Tipp. Wobei ich ja eher eine leicht beheizte Garage geplant hätte :D

Also meine Garage ist ins Haus integriert (im Keller), da muss nichts beheizt werden, da sind auch im winter ca. 10°C...

Je wärme es in der Garage ist, desto besser kann das Salzwasser "arbeiten".

Bin mal gespannt wieviel das vorwärmen bring, bei mir scheitert es ja leider noch an der Auslieferung.

Gestern bin ich auch mit kalten Model S gefahren und waren im Stadtverkehr bei 360+,dann war ich zwischendurch laden und der Akku war danach warm und ich war war runter auf 240-260. Im Sommer dann was um die 200 wh

Reichweitenmodus habe ich auch an, weil eher kurze Strecken. Das Vorheizen mit der Standheizung ist gut programmiert: Zunächst wird der Innenraum, auch mit Defrost der Windschutzscheibe, gewärmt, dann schaltet die Batterieheizung ein (alles auch in der App zu beobachten). Wenn Du 30 min vor der Abfahrt einschaltest, ist der Akku vielleicht sogar schon ohne Rekuperationseinschränkung (natürlich abhängig von der Außen- bzw. Garagentemperatur). Das ganze mit Stecker in situ schont die Verbrauchsanzeige im Auto, die Energie wurde aber natürlich trotzdem gezogen...

Bei viel Kurzstrecke ist selbst beim 3er der Verbrauch erschreckend. Das ständige Aufheizen fordert halt Energie. Ich hatte schon für Einkaufsfahrten ins Nachbardorf mit mehreren Zwischenstops wegen Kind usw. höhere Verbräuche als für meine erheblich längere Fahrt ins Büro.

Zur Heizung: die zieht bis zu 11 kW, wenn alles an ist (Heizung vorne und hinten sowie Sitzheizung auf einigen Plätzen).

Man kann es zwar nicht während der Fahrt sehen, aber im Stand wenn man an einem 22 kW Anschluss hängt und der Akku fertig geladen ist. Dann zeigt das Auto weiterhin die Leistung an welche über den Anschluss gehen. Siehe dazu das angehängte Foto. Die Batterieheizung ist im Beispielbild übrigens aus und käme noch hinzu. Deren Leistung kenne ich (noch) nicht.

Fazit: Wie schon geschrieben sollte bei kurzen Strecken der Reichweitenmodus angeschaltet werden. Das macht sich deutlich bemerkbar.

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Zitat:

@Glyzard schrieb am 22. Januar 2020 um 09:16:38 Uhr:

Das mit dem Vorheizen geht derzeit nicht, weil wir noch in einer Mietwohnung sind.

Auf den Verbrauch hat das Vorheizen aus dem Stromnetz auch keinen Einfluss. Es verhindert nur, dass die Reichweite sinkt. Wenn du sowieso nur Kurzstrecke fährst, ist das aber bis auf die Kosten egal.

Ich hab zwar keinen Raven und schon gar kein Model X, aber im Schnitt schwankt bei mir der Verbrauch auch von 220 Wh/km im Sommer und 280 Wh/km im Winter, also ca. 25% mehr. Und da ist noch nichtmal das Vorheizen via Wallbox drin, da das der Bordcomputer nicht zählt. Fahrprofil ist das ganze Jahr über fast gleich.

Mein kleiner 3er nimmt zwischen 15 kWh (Sommer) bis aktuell so 19 kWh pro 100km im Schnitt während der Fahrt(!!). Die Vorheizerei fließt in die Anzeige des Verbrauchs ja leider nicht mit ein.

Aber in den SoC des Akkus ... daher wunderte ich mich zu Beginn im Herbst mit (Vor-)Heizung bei Kurzstrecken, wie flott der Akkupegel runter ging für das bisschen hin und her.

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