Unverschuldeter Unfall und ein paar Fragen
Hallo liebe Gemeinde,
gestern ist mir ein Fahrer wohl aus Unachtsamkeit beim Spurwechsel in die Seite gefahren.
Der Fahrer war erst uneinsichtig und meinte, der Schaden kommt nicht von Ihm. Nachdem die Polizei sich ein wenig Zeit gelassen hat ist er wohl zur Einsicht gekommen und hat seine Schuld eingesehen und diese bei der Polizei auch zugegeben. (PS die Strafe von 35€ musste er nicht bezahlen!, sollte seinen Jungs vom Fußball einen ausgeben...), Verletzte hat es nicht gegeben, da der seitliche Aufprall bei 50 km/h passiert ist und relativ sanft war.
Der Schaden scheint nicht zu sehr hoch zu sein (beide Türen, Kotflügel und der Spiegel)
Was mich halt sehr ärgert, das man nun wieder ein Unfallwagen hat und ich schon negative Erfahrungen beim Verkauf gemacht habe. Waren aber wesentlich ältere Autos. Meiner ist jetzt 1,5 Jahre alt und hat 22650km gelaufen.
Am liebsten würde ich das Auto abstoßen und wieder ein unfallfreies kaufen. Wie gesagt, die Schuldfrage it zu 100% geklärt und liegt beim Anderen. Was gibt es für Möglichkeiten? Der Weg zum Anwalt hilfreich oder unnötig? Werden die Türen und der Kotflügel ausgebessert oder komplett gewechselt?
Vielen Dank für ein paar hilfreiche Antworten.
Viele Grüße Alex
Beste Antwort im Thema
Hi,
den unverschuldeten Unfall hatten wir letztes Jahr auch, allerdings mit Totalschaden. Lage war klar und zugegeben inkl. Polizei usw. Wir wollten auch keinen Anwalt, weil wir dachten, dass wir das nicht brauchen. Und dann kam die gegnerische Versicherung... sie haben sich komplett quergestellt, wollten weniger bezahlen als der Gutachter geschätzt hat nach dem Motto "friss oder stirb", haben beim Mietwagen und Gutachter quergeschossen. Erst als der Anwalt ins Spiel kam, ging auf einmal alles wie von selbst und wir hatten gar keine Schwierigkeiten mehr. Meine Empfehlung: auf jeden Fall einen Anwalt. Versicherungen zahlen grundsätzlich zu wenig (Stichwort Wertminderung durch Unfall - dass muss nämlich auch übernommen werden). Ich dachte auch immer, bloß keine Kosten verursachen - aber das haben wir letztes Jahr dann zu spüren bekommen. Muss natürlich jeder selbst wissen, aber ich würde es nie wieder anders machen.
17 Antworten
Mal als Update: Habe inzwischen das Fahrzeug gewechselt und habe für 1 Jahr Fahrzeit plus ca. 20000km Laufleistung ein Minus von 2000€ zum Kaufpreis gemacht. Ich denke das ist vertretbar und realistisch.
Der "neue" gebrauchte hat dafür noch ein bisschen mehr als der Vorgänger 🙂
Ja, da sollte man gut mit leben können. War halt auch kein Neuwagen - daher so glimpflich...
Viel Spaß mit dem Neuen!