Unsicherheiten nach Kauf
Hallo liebe Freunde des Insignia,
ich habe mir gestern einen Insignia a zugelegt. 109.000 km, Erstzulassung Ende 2016, 1. Vorbesitzer (Firma), Scheckheftgepflegt, mit dem 2.0 CDTI 170 PS, und ganz wichtig für mich, Automatik. Bei der Probefahrt konnte mich das Auto überzeugen. Ich konnte den Händler auf 10.200€ runter handeln, habe noch einen Satz Winterreifen dazu bekommen und TÜV wird auch neu gemacht.
Das hört sich alles erstmal sehr gut an, aber irgendwie beschleichen mich Zweifel. Nirgends wird so richtig positiv von ihm gesprochen (Zu Schwer, inzwischen veraltet, Automatik schlechtetc) und jetzt habe ich auch noch beim ADAC gelesen "In der Pannenstatistik bleibt der Insignia aber auf einem der letzten Plätze und kann hier nicht überzeugen"
Ich weiß irgendwie nicht weiter. Nächste Woche kann ich das Auto abholen, aber spiele bereits mit dem Gedanken vom Kaufvertrag zurück zu treten. Oft wird ja auch gesagt man soll stattdessen den Astra K nehmen, dieser hat mich bei der Probefahrt aber nicht wirklich überzeugen können, zudem sind Astras mit ähnlichen Baujahr/KM mit Automatik wesentlich teurer da vermutlich seltener.
So, der langen Rede gar kein Sinn: machen die Insignias wirklich überdurchschnittlich Probleme, wie zufrieden seit ihr mit euren? Freue mich auf Erfahrungen (die mich hoffentlich auch etwas beruhigen)
50 Antworten
Der Zahnriemen ist halt bei der Kombi wahrscheinlich erst bei 150.000km dran. Da wird er den bei 109.000km schlecht raushandeln können...
Batterie und "Turboschlauch" waren bei mir auch schon beide dran. Batterie ist relativ leicht zu diagnostizieren, wenn man es weiß, ansonsten suchst du dir den Wolf. Wenn irgendwas immer wieder spinnt, dann ist es einfach die Batterie. Tauschen, nicht auf irgendwelche Menschen hören, die sagen "die Batterie muss noch gut sein, das kann es nicht sein". Der "Turboschlauch" ist ein billiges Plastikteil, da reisst einfach irgendwann der Anschluss. Leider nicht billig, weil auch nur ein Lieferant. Ansonsten sind das die Reparaturen in den letzten 60.000km (habe meinen bei 70.000km gekauft, auch 170PS Diesel und Automatik aus 2016).
Die Automatik finde ich nicht so problematisch weil sie langsam schaltet oder nicht sportlich ist. Mich nervt eher, dass sie in keinem Fall unter 2000 Umdrehungen schaltet, also eher der umgekehrte Fall. Das Gewicht merkt man halt nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Verbrauch. Verstärkt durch die Schaltcharakteristik der Automatik.
Wenn jemand weiß, wo ich die Schaltcharakteristik der Automatik abändern lassen kann, wäre ich sehr dankbar :-D
Der Riemen ist bei 6/120 fällig 😉
Also schon verhandelbar, man möchte ja Ruhe haben und nicht in 7 Monaten wieder Summe x in die Hand nehmen 😉
90 Euro für den Schlauch bei Opel Dello bzw 50€ aus England finde ich jetzt auch nicht teuer 😉
Zitat:
@gott in rot schrieb am 16. Mai 2021 um 10:01:23 Uhr:
Der Riemen ist bei 6/120 fällig 😉
Also schon verhandelbar, man möchte ja Ruhe haben und nicht in 7 Monaten wieder Summe x in die Hand nehmen 😉90 Euro für den Schlauch bei Opel Dello bzw 50€ aus England finde ich jetzt auch nicht teuer 😉
Weil du von Summe x spricht, mit wie viel (Pi x Daumen) muss ich dann ungefähr rechnen? Ich denke nicht dass der Händler da im Nachhinein noch mal mit sich reden lässt, Kaufvertrag ist unterschrieben, und für den Preis finde ich auch bei Mobile nichts vergleichbares, vor allem nicht mit Automatik
Zitat:
@Wumba schrieb am 16. Mai 2021 um 09:46:58 Uhr:
Wenn jemand weiß, wo ich die Schaltcharakteristik der Automatik abändern lassen kann, wäre ich sehr dankbar :-D
Ja das mit der Schaltcharakteristik hätte ich auch gern gewusst. Habe zwar den OpelScanner aber ans Automatik-Getriebe kam ich bis jetzt noch nicht ran. Habe bei uns im Gebirge das Problem, dass es Situationen gibt, wo er nicht zurückschaltet und schon extrem untertourig läuft, da muss ich dann immer mit den Schaltwippen nachhelfen...
Gruß, René
Ähnliche Themen
@Haystacks1516 das kommt ganz darauf an, wo du es machen lässt und wie gut dein Verhandlungsgeschick ist.
Um 500€ wirst rechnen dürfen.
WR sind hoffentlich auch die passenden 😉
Nicht das er dir irgendeinen 16“ Satz ins Auto legt, die garnicht passen bzw gefahren werden dürfen.
Das hatte letztens nämlich ein anderer User.
Auto gekauft im Sommer und auch WR dabei bekommen. Leider kompl falsche Felgen und Reifengröße, wie er im Winter bemerkte.
@gott in rot Das mit den Rädern habe ich leider nicht geprüft, nur auf Profiltiefe und DOT geachtet... Mal sehen sobald ich ihn habe.
Du kennst dich ja gut mit dem Insignia aus, kannst du mir sagen wie das mit dem RDKS ist? Muss man die Reifen immer anlernen wie beim Astra K oder macht er das automatisch? Die Reifen scheinen die Original vom Vorbesitzer zu sein, also müssten schon Sensoren verbaut sein
RKDS Sensoren müssen N I C H T angelernt werden, der Insignia erkennt diese selbstständig.
Es kann zwischen einem > 50Km gefahrenen Kilometer dauern, meist aber schon nach ein paar Minuten.
In der BDA steht sogar drin, dass man auf die AB sollte, das war bei meinen Opels nie der Fall.
Das Getriebe ist relativ unproblematisch, um jedoch dein Gewissen zu beruhigen, mach doch eine Getriebespülung beim Fachmann.
Warum muss es immer direkt eine Spülung (nach TE) sein, wenn es keine Auffälligkeiten mit dem Getriebe gibt.
Da reicht imho ein normaler Ölwechsel.
Zitat:
@Haubenzug schrieb am 17. Mai 2021 um 09:09:32 Uhr:
Warum muss es immer direkt eine Spülung (nach TE) sein, wenn es keine Auffälligkeiten mit dem Getriebe gibt.
Da reicht imho ein normaler Ölwechsel.
Man muss ja auch erstmal jemanden finden der das nach TE macht. Auf ihrer (vielleicht auch nicht mehr aktuellen Webseite) hat TE ja eine Liste mit allen Standorten bzw Werkstätten die das anbieten. Die näheste wäre über 2 Stunden weg
Öl Wechsel bringt nicht viel weil das meiste Öl im Getriebe bleibt. Und somit ist das neue Öl ziemlich schnell versaut
Auf keinen, auf überhaupt keinen Fall nach TE Methode, sondern eine Spülung machen.
Öl besitzt Additive und die werden zwischen den mechanischen Bauteilen zerrieben und verliert dadurch Eigenschaften, die ein langes Leben möglich machen.
Und die Argumentation ist falsch, erst dann einzugreifen, wenn man Probleme mit einem Getriebe hat, es sollte präventiv erfolgen.
Zitat:
@Hapabla schrieb am 17. Mai 2021 um 10:37:22 Uhr:
Auf keinen, auf überhaupt keinen Fall nach TE Methode, sondern eine Spülung machen.
@Hapabla
Was bitte ist der Unterschied zwischen einer Spülung und eine Spülung nach TE (Tim Eckhart)?
Unter der "TE" Methode wird das Öl abgelassen ( Motor aus ), dann auf aufgebockt dass noch etwas aus dem Wandler heraus fließt, dann wieder verschlossen und neues Öl wird eingefüllt.
Ein Ölwechsel ist das nicht, eher Gematschte, so dass sich im Schieberkasten Dreck ansammeln kann und dann erst recht zu Schwierigkeiten kommen kann.
Eine Spülung ist da Mittel der Wahl .... Oben wird neues Öl im laufenden Betrieb eingedrückt und solange durch Neues getauscht, bis nichts mehr vom alten drin ist.
Meist reichen da gut 10 Liter.
@Hapabla
die Anleitung von TE beschreibt alles, und anders als Du es behauptest.
https://www.automatikoelwechselsystem.de/anleitung.html#c68