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Opel Insignia nach 150.000 Kilometer noch kaufen?

Opel Insignia A (G09)
Themenstarteram 2. Februar 2013 um 9:10

hi , habe jetzt 150.000 kilometer auf der uhr 2,0 CDTI Sports Tourer ,

kann mir jemand sagen wielange so einn motor hält ?

Beste Antwort im Thema
am 2. Februar 2013 um 13:18

Zitat:

Original geschrieben von Walter4

Nur als Beispiel: Mein Opel-Diesel DTI hat jetzt im Vectra 276.000 km runter und läuft wie geschmiert. Den

Motor gibt's leider nicht mehr. Aber warum sollten andere Motortypen das nicht schaffen?

Man muß halt eines wissen, das vor allem sog. "Sportsfahrer" gar nicht gerne hören:

Wer gewohnheitsmäßig seinen Motor immer ausdreht und auch sonst häufig mit hohen Drehzahlen herumheult, mag ja einen tollen "Sound" genießen und sich sportlich vorkommen, aber er verschleißt eben seinen Motor viel schneller als ein Normalfahrer, der drehzahlarm fährt. Das ist nun mal die Regel bei jeder Wärmekraftmaschine. Der Gasfuß beeinflußt wesentlich die störungsfreie Lebensdauer. ;)

MfG Walter

Na, so uneingeschränkt möchte ich da nicht zustimmen. Niedertourig fahren ist alles andere als "schonend fahren", gerade in Bezug auf Verschleiß. Je mehr Geschwindigkeit und je mehr Drehzahl, desto höher sind die Relativgeschwindigkeiten von Reibpartnern. Wenn man sich Stribeckkurven ansieht, wird schnell klar, dass je höher die Relativgeschwindigkeit von Reibpartnern ist der Verschleiß immer geringer wird (höhere Schmierfilmdicke und weniger Reibflächenkontakt) und rechts des Ausklinkpunktes "null" Verschleiß auftritt, da sich die Reibpartner nicht mehr berühren. Getriebe, Lager, etc. profitieren demnach von hohen Drehzahlen. Bei schwingenden Bewegungen oder Linearbewegungen mit Umkehrpunkten (Kolben und Zylinderkopf z.B.) ist es etwas differenzieler. Mehr Drehzahl bedeutet hier mehr durchfahrende Umkehrpunkte mit suboptimaler Schmierwirkung.

Weiterer Punkt: Bei hoher Drehzahl wird bei gleicher "Kraftübertragung" (also gleicher Endgeschwindigkeit/Beschleunigung) Material weniger beansprucht als bei gleicher Kraftübertragung und geringerer Drehzahl. Für die Dauerfestigkeit und Lebensdauer der Bauteile ist es definitiv nicht von Vorteil, wenn die Bauteile festigkeitstechnisch ständig gefordert werden (hierfür gern mal mit Festigkeitslehre und Mechanik auseinandersetzen und auch Wöhlerkurven betrachten).

Schädlich für die Lebensdauer sind maßgeblich hohe Lasten, die übertragen werden und generell keine optimalen Betriebsbedingungen herrschen. Wenn ich ständig bei 1.500 U/min schalte und dabei nur auf's Gas latsche, ist das schädlicher, als wenn ich sanft bis 4.000 hoch ziehe.

Jetzt zu pauschalisieren "sportlich fahren ist schlecht, niedertourig ist schonend" ist meiner Ansicht nach falsch. Das ist schon etwas komplexer :-D

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Mein Nachbar hat den selben wie du und der hat schon 260000 km auf der Uhr. Was ich so weiß läuft er immer noch sehr gut.

 

Bei guter Wartung bin ich mir sicher das der Motor sehr lange hält.

Lg Marco

am 2. Februar 2013 um 9:24

Zitat:

Original geschrieben von ramon-zerano

hi , habe jetzt 150.000 kilometer auf der uhr 2,0 CDTI Sports Tourer ,

kann mir jemand sagen wielange so einn motor hält ?

Hallo

Solange oder nicht solange wie in jedem anderem Auto und bei jedem anderem Hersteller auch........

Habe mir vor 4 Wochen aus Neugier einen ST angeschaut, mir 238t km

Bj.2009 sah innen und außen gut aus auch der Motor tuckerte normal!!!

Gruß Bernd

Themenstarteram 2. Februar 2013 um 9:34

Zitat:

Original geschrieben von Rockylma

Mein Nachbar hat den selben wie du und der hat schon 260000 km auf der Uhr. Was ich so weiß läuft er immer noch sehr gut.

 

Lg Marco

oh, 260000 ist natülich schon eine große hausnummer.

Zitat:

Original geschrieben von ramon-zerano

Zitat:

Original geschrieben von Rockylma

Mein Nachbar hat den selben wie du und der hat schon 260000 km auf der Uhr. Was ich so weiß läuft er immer noch sehr gut.

 

Lg Marco

oh, 260000 ist natülich schon eine große hausnummer.

Ja ich habe selber sehr gestaunt wie ich diesen km Stand gesehen habe.

Habe gerade mit einem Freund von mir gesprochen der bei einer Opel Werkstatt arbeitet und sagte mir das er vor 2 Wochen so einen Insignia zum Service da hatten und der hatte sogar schon 302000 km auf der Uhr. Echt Wahnsinn was manche Leute fahren.

Also glaube ich nicht das du dir über den Motor sorgen machen musst.

Das einzig schlechte bei über 300000 km ist der Wertverlust.;)

Lg Marco

Themenstarteram 2. Februar 2013 um 10:37

das stimmt , aber ich glaube 300.000 würde ich solange fahren bis das auto auseinander fällt

am 2. Februar 2013 um 11:32

Ich glaube nicht, dass man bei 300.000 noch einen Wertverlust hat :-) Und bei guter, vorbeugender Instandhaltung lebt so ziemlich alles sehr lange. Klar kosten auch Reparaturen Geld, aber die Logik "Ich mache keinen Ölwechsel, ist mir zu teuer ---- Mein Motor ist kaputt, kostet 700 Euro Reparatur, ist mir zu teuer ich kauf mir nen neuen Golf für 28.000,01 €, den muss ich nicht reparieren" habe ich auch noch nie verstanden :-) Die Reparatur solch eines Autos ist doch die beste Wertanlage ;-) Instandhaltungskosten fallen immer an, und günstiger als ein neues Auto (Wertverlust) ist es allemal.

Wenn nichts dazwischen kommt fahre ich meinen jetzigen Insignia auch tot :-)

Nur als Beispiel: Mein Opel-Diesel DTI hat jetzt im Vectra 276.000 km runter und läuft wie geschmiert. Den

Motor gibt's leider nicht mehr. Aber warum sollten andere Motortypen das nicht schaffen?

Man muß halt eines wissen, das vor allem sog. "Sportsfahrer" gar nicht gerne hören:

Wer gewohnheitsmäßig seinen Motor immer ausdreht und auch sonst häufig mit hohen Drehzahlen herumheult, mag ja einen tollen "Sound" genießen und sich sportlich vorkommen, aber er verschleißt eben seinen Motor viel schneller als ein Normalfahrer, der drehzahlarm fährt. Das ist nun mal die Regel bei jeder Wärmekraftmaschine. Der Gasfuß beeinflußt wesentlich die störungsfreie Lebensdauer. ;)

MfG Walter

Zitat:

Original geschrieben von ramon-zerano

das stimmt , aber ich glaube 300.000 würde ich solange fahren bis das auto auseinander fällt

Das stimmt wahrscheinlich und meiner kommt vorher in Museum bevor er 300000 runter hat.:D:D:D

Zitat:

Original geschrieben von C.Kork

Ich glaube nicht, dass man bei 300.000 noch einen Wertverlust hat :-) Und bei guter, vorbeugender Instandhaltung lebt so ziemlich alles sehr lange. Klar kosten auch Reparaturen Geld, aber die Logik "Ich mache keinen Ölwechsel, ist mir zu teuer ---- Mein Motor ist kaputt, kostet 700 Euro Reparatur, ist mir zu teuer ich kauf mir nen neuen Golf für 28.000,01 €, den muss ich nicht reparieren" habe ich auch noch nie verstanden :-) Die Reparatur solch eines Autos ist doch die beste Wertanlage ;-) Instandhaltungskosten fallen immer an, und günstiger als ein neues Auto (Wertverlust) ist es allemal.

Wenn nichts dazwischen kommt fahre ich meinen jetzigen Insignia auch tot :-)

Ich gebe dir natürlich recht. Ich habe das nur so gemeint wegen des Wertverlust. Wenn der Insignia Fahrer mit über 300000 km das Fahrzeug verkaufen möchte das er sicher nicht den Preis erzielt wie z.B. der selbe Insignia mit 100000 km.

am 2. Februar 2013 um 13:18

Zitat:

Original geschrieben von Walter4

Nur als Beispiel: Mein Opel-Diesel DTI hat jetzt im Vectra 276.000 km runter und läuft wie geschmiert. Den

Motor gibt's leider nicht mehr. Aber warum sollten andere Motortypen das nicht schaffen?

Man muß halt eines wissen, das vor allem sog. "Sportsfahrer" gar nicht gerne hören:

Wer gewohnheitsmäßig seinen Motor immer ausdreht und auch sonst häufig mit hohen Drehzahlen herumheult, mag ja einen tollen "Sound" genießen und sich sportlich vorkommen, aber er verschleißt eben seinen Motor viel schneller als ein Normalfahrer, der drehzahlarm fährt. Das ist nun mal die Regel bei jeder Wärmekraftmaschine. Der Gasfuß beeinflußt wesentlich die störungsfreie Lebensdauer. ;)

MfG Walter

Na, so uneingeschränkt möchte ich da nicht zustimmen. Niedertourig fahren ist alles andere als "schonend fahren", gerade in Bezug auf Verschleiß. Je mehr Geschwindigkeit und je mehr Drehzahl, desto höher sind die Relativgeschwindigkeiten von Reibpartnern. Wenn man sich Stribeckkurven ansieht, wird schnell klar, dass je höher die Relativgeschwindigkeit von Reibpartnern ist der Verschleiß immer geringer wird (höhere Schmierfilmdicke und weniger Reibflächenkontakt) und rechts des Ausklinkpunktes "null" Verschleiß auftritt, da sich die Reibpartner nicht mehr berühren. Getriebe, Lager, etc. profitieren demnach von hohen Drehzahlen. Bei schwingenden Bewegungen oder Linearbewegungen mit Umkehrpunkten (Kolben und Zylinderkopf z.B.) ist es etwas differenzieler. Mehr Drehzahl bedeutet hier mehr durchfahrende Umkehrpunkte mit suboptimaler Schmierwirkung.

Weiterer Punkt: Bei hoher Drehzahl wird bei gleicher "Kraftübertragung" (also gleicher Endgeschwindigkeit/Beschleunigung) Material weniger beansprucht als bei gleicher Kraftübertragung und geringerer Drehzahl. Für die Dauerfestigkeit und Lebensdauer der Bauteile ist es definitiv nicht von Vorteil, wenn die Bauteile festigkeitstechnisch ständig gefordert werden (hierfür gern mal mit Festigkeitslehre und Mechanik auseinandersetzen und auch Wöhlerkurven betrachten).

Schädlich für die Lebensdauer sind maßgeblich hohe Lasten, die übertragen werden und generell keine optimalen Betriebsbedingungen herrschen. Wenn ich ständig bei 1.500 U/min schalte und dabei nur auf's Gas latsche, ist das schädlicher, als wenn ich sanft bis 4.000 hoch ziehe.

Jetzt zu pauschalisieren "sportlich fahren ist schlecht, niedertourig ist schonend" ist meiner Ansicht nach falsch. Das ist schon etwas komplexer :-D

am 2. Februar 2013 um 13:19

Zitat:

Original geschrieben von Rockylma

Ich gebe dir natürlich recht. Ich habe das nur so gemeint wegen des Wertverlust. Wenn der Insignia Fahrer mit über 300000 km das Fahrzeug verkaufen möchte das er sicher nicht den Preis erzielt wie z.B. der selbe Insignia mit 100000 km.

Ich weiß schon, wie das gemeint war, und dabei hast du natürlich recht ;-)

Zitat:

..kann mir jemand sagen wielange so einn motor hält ?

Hallo,

 

wurde im Laufe der 150Tsd km etwas erneuert -z.B. Zahnriemen, Wasserpumpe, etc. ?

 

Gruß Blaubeer

@C.Kork

Wahrscheinlich hast du technisch-theoretisch gesehen sogar Recht. Aus dem Blickwinkel läßt sich natürlich alles hinterfragen.

Nur: Ob das in der täglichen Fahrpraxis irgendeine Rolle spielt, darf man bezweifeln.

Dort steht eben Sportsfahrertum gegen vernünftigen und schonenden Umgang. Dies war gemeint. Daß dazu niedrige Drehzahlen gehören -gemeint sind die oberhalb der Ruckelgrenze- sowie "vernünftiges" Beschleunigen, -eben nicht Vollgas aus dem Drehzahlkeller, ist doch logisch und unbestritten (-daß man beim Beschleunigen seltenst 4.000 UpM braucht, übrigens auch).

Es gibt kaum noch einen Motorhersteller (vielleicht Porsche?...), der nicht empfiehlt, stets mit den jeweils höchstmöglichen Gängen zu fahren, -schon aus Spritersparnis. Und unisono betonen alle, daß die Ölversorgung dabei immer gesichert ist.

Für mich läßt dies die Erörterungen über Reibkoeffizienten schon arg theoretisch aussehen (Vorlesung beim Maschinenbau?)...;) :)

MfG Walter

Mein Diesel hatte bei 160tkm gefressen.

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