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Umrüstung eines V6 mal anders...

Themenstarteram 5. Juli 2008 um 23:37

Hallo,

bin neu hier, habe aber eine Weile schon "passiv" mitgelesen.

Diese Woche habe ich einen gebrauchten V6 3BG gekauft, den ich nächste Woche zum LPG Umrüster fahren möchte. Ich bin leider noch bei 2 Sachen unschlüssig:

1. Radmuldentank (70 L brutto) ist klar...Aaaber: Ich fahre momentan ca 3600-4000 Km pro Monat, und mit meinem jetzigen Wagen war ich ziemlich oft an der Tanke (Vebrauch 10L auf 100Km, LPG Tank mit 27 L netto), was mich mittlerweile ziemlich genervt hat. Jetzt überlege ich mir noch einen 2ten Zylindertank bei dem Passat (Kombi) mit 100L einbauen zu lassen. Daher wird bei voller LPG Betankung der Wagen um 200 Kg schwerer (2*30 für die Tank, Rest LPG). Frage: Wieviel Mehrverbrauch würde bei dieser Lösung entstehen?

2. Der Platz im Kofferraum ist dann um 50% weniger. Mal angenommen, es würde Fahrten in den Urlaub eng werden, könnte ich mir noch eine Dachgepäckbox mit 3xx Liter holen. Wie verhält sich da der Mehrverbrauch? Habe was von 5 Litern auf 100 gehört, was ich so wirklich nicht glauben will....

Danke im Voraus!

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 9. Juli 2008 um 21:57

Alsooooo:

Mal mit Zahlen begründen:

Lass den LPG bei 0,70 liegen, Diesel dabei bei 1,50. Sollten beide gleichauf jährlich mit x% steigen, so ist Diesel am Ende teurer als wenn man den Litervebrauch von LPG als Funktion des Dieselverbrauchs nimmt. Bsp: LPG Verbrauch von ~14 L (bei 140 Km/h und 11 L Durchschnittsverbrauch Benzin * 20% Mehrverbrauch) ist genau 2x den Vebrauch von Diesel mit 7 Litern. Dies ist natürclih nur eine "literweise" Betrachtung. Da die Gleichung aber mit dem Vebrauch konstant bleibt (LPG=2*Diesel), so ist die Vorteilhaftigkeit nur durch den %-Anstieg der Preise ausgedrückt. Da der Literpreis bei LPG schon immer kleiner Dieselpreis/2 (oder sehr nah dran) war, so ist LPG immer kostentechnisch günsitiger (nach Verbrauch in €). Es sei denn, der LPG wird weniger als doppelt so günstig wie der Diesel. Ich persönlich glaube nicht, daß dies in den nächsten 3 Jahren antreten wird, es sei denn, die LPG Autos werden mit einer Sonderabgabe belastet, die dann auf den Sprit umgelegt wird. (Stichwort Ende der Mineralsteuerbefreiung bei LPG)

Wenn man die Gesamtkosten betrachtet:

Wagenanschaffung: V6 Diesel liegt bei Mobile bei 11000 , ich habe für meinen Benziner 10k bezahlt

Hier schon mal 1000 Euro Vorteil für den Benziner.

Mit einem Diesel macht man sich generell keine Gedanken darüber wo man tanken wird. Soabld die Anzeige angeht wird getankt, egal wie hoch der Preis ist. Mit LPG muss man überlegen, wo man tankt, da der Sprit nicht überall verfügbar ist. Und da ich eh kucken muss, wo getankt werden kann, kann ich schon mal mir den günstigeren Anbieter auf der Route aussuchen. So ist z.B. ein Preis von 0,66 machbar, obwohl ich wohnortbedingt häufig für 0,74 tanke.

Wie sieht es dann aus:

40000km á 7 Liter diesel auf 100 = 2800 Liter á 1,55 (k.A. was der Diesel gerade kostet) = 4340,-

40000km á 14 Liter diesel auf 100 = 2800 Liter á 1,55 = 3696,-

macht ein Vorteil von 644 pro Jahr

Steuer:

Diesel 25*15,44=386

Benzin 28*6,75 =189

=> Vorteil pro Jahr 197,-

Jetzt kommt die Versicherung zur Geltung, die nach meinen Angaben für einen Diesel immer höher ist, als für einen Benziner. Jeder sollte seinen Wert hier in die Berechnung einfliessen lassen....

Bei den Reparaturen nehme ich an, daß beide Maschinen gleichauf sind, da beides V6er sind, somit ist ZR-Wechsel z.B. in etwa gleich teuer etc. Ölwechsel sollte man auch in Betracht ziehen, da fehlen mir aber die Infos für den Diesel.

Was kommt in 3 Jahren zusammen: 1000 + 3*644 + 197*3 = 3523.

Die Anlage kostet mich 2400. Ich habe es aber nicht für die ca.1000 Ersparnis gemacht, sondern weil ich annehme, daß die Schere zw. LPG und Diesel presilich noch weiter auseinander gehen wird, und weil ich etwa 10000 KM im Jahr zu Preisen unter 0,60 verfahren werde.

Ich denke, die Rechnung war auch für Laien nachvollziehbar, ich habe mich bemüht ;-)

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am 6. Juli 2008 um 15:39

hast du jetzt einen umrüster gefunden den du vertraust?

wenn ja welchen, ist für die anderren bestimmt auch interresant.

 

1. wie ist denn deine tagesfahrleistung, ich fahre normal werktags min.260km aber eher selten über 350-400km. das heist für mich dann täglich tanken, und nur in sonderfällen mal öfter, und wenn an nem "normalen" tag der rechte fuß mal recht schwer ist hat mann trotzdem noch reserve ;) .

 

an einen zylindertank habe ich am angang auch mal gedacht, allerdings hat man:

1. mehrkosten in der anschaffung

2. mehrkosten im verbrauch

3. schlechteres fahrverhalten, längerer bremsweg...

4. verschenkten platz

 

und bei mir wäre der kofferraum dann fast voll, da ich normal noch den ersatzreifen drinnen liegen habe (natürlich ordentlich gesichert)

 

2.

gut der mehrverbrauch ist eine sache, die ich allerdings nicht beurteilen kann.

aber das ding steht dir den großteil vom jahr im weg rum im Keler/Garage, ist in der anschaffung auch wieder nicht günstig.

dachlast 100kg wenn ich mich nicht irre -> höherer schwerpunkt -> schlechterres fahrverhalten.

 

bei mir hat die kosten nutzen rechnung ergeben dass ich lieber einmal am tag tanke, als den oben genannten rest auf mich zu nehmen, achja und sperrige sachen bekommst du dann auch nurnoch begrenzt in den passat.

am 6. Juli 2008 um 19:30

Zitat:

Original geschrieben von chudomir

 

1. Radmuldentank (70 L brutto) ist klar...Aaaber: Ich fahre momentan ca 3600-4000 Km pro Monat, und mit meinem jetzigen Wagen war ich ziemlich oft an der Tanke (Vebrauch 10L auf 100Km, LPG Tank mit 27 L netto), was mich mittlerweile ziemlich genervt hat. Jetzt überlege ich mir noch einen 2ten Zylindertank bei dem Passat (Kombi) mit 100L einbauen zu lassen. Daher wird bei voller LPG Betankung der Wagen um 200 Kg schwerer (2*30 für die Tank, Rest LPG). Frage: Wieviel Mehrverbrauch würde bei dieser Lösung entstehen?

Danke im Voraus!

Überlege wieviel Mehrverbrauch dein Wagen hat, wenn du mit 4 Personen fährst, dann weisst du wieviel du mit 200kg Mehrgewicht verbrauchst - ganz einfach.

Kurze Frage zwischendurch. Warum kauft man sich nen Passat V6 und macht sich hinterher Gedanken um den Verbrauch? Da hätte es ein 1.8T auch getan und der Verbrauch allgemein weniger.

Weil ein 1.8T nichts vom Hocker reisst bei 1600kg Leergewicht und der Verbrauch im Enddefekt der Gleiche ist gegenüber dem 6ender.

Wer ein nervösen Gasfuß hat + Laufruhe haben will fährt v6 nicht 4 Zylinder. Wer dann noch Geld übrig hat für LPG spart auf 100km noch 50% der Verbrauchskosten auch gegenüber 1.8 T, das währe meine Erklärung!!! (die 0,5 - 1 Liter hauen es einfach nicht raus die ein 1.8er weniger verbraucht auf 100km) Man ertappt sich immer dabei Vollgas zu drücken weil er sonst nicht richtig kommt, das ist der Reinfall an dem Motor.(Spreche nur vom Passat mit dem 1.8 T)

 

Wenn man fragen darf was hat dein 3bg runter, welche Anlage ist bzw. wird verbaut?

Ich weiß ja nicht was du für nen V6 fährst aber die die ich bis jetzt gefahren bin haben auch nix vom Hocker gezogen. Nen 1.8T fährst du mit 8,5l, während du nen V6 nicht unter 10l in der Stadt bewegst. Sorry aber mein Nachbar hat lang genug so nen Motor gehabt und war nicht begeistert.

Du verwechselst hier aber minimum Verbrauch vom realitischen Verbrauch. Wie sieht das beim 1.8er auf der Bahn aus, z.B 160 kmh Reisegeschwindigkeit?Verbrauch beim V6 mit Tempomat bei 11.5 - 12 Liter auf 100km.

Zudem wer wenig Bundesstrasse fährt + AB und 80% Stadt, der hat sich den falschen Motor ausgesucht wenn er sich den 6 ender zulegt.

Aber hier gehts ja nicht darum welcher Motor besser ist, sondern um LPG und mit LPG wird man in den nächsten 5 Jahren nichts falsch machen, die Preise steigen zwar aber die Benzinpreise auch....

Selbst wenn du den 6ender nur in der Stadt bewegst und Lpg hast, ist die Kostenrechnung gegenüber dem mit Benzin betriebenen 1.8t besser.

Also warum nicht Leistung mit Sparfaktor kombinieren. ;) Wenn ich meinen behalte kommt auch nächsten Monat eine Investition von 3000 Euro in die Bude. ;)

Da ich selber nen 1.8T habe, kann ich auch von realistischen Verbräuchen sprechen. Bei 160km/h mit Tempomat zieht meiner max 10l durch. Gut, beim kleinen 1.8T wirst du mit den Fahrleistungen auf der AB vielleicht nicht ganz mitkommen aber bei häufigen Vollgasfahrten verbraucht ein 6 Ender dann auch keine 12l mehr. Wir kommen aber vom Thema ab. Ich wollt halt nur mal wissen warum man sich nen V6 kauft und dann Gedanken um den Mehrverbrauch mit nem 100l Tank oder Urlaubsgepäck macht. :rolleyes:

Ok dachte du kritisierst das er sich LPG bzw. einen größeren Tank verbauen will. Der 6 ender wurde heute Vollgas (soweit wie möglich) 400km km von mir gescheucht da ich es sehr eilig hatte. Durchschnittsverbrauch 14.2 Liter Geschwindigkeiten von 140 - 250 lt. Tacho.

Naja da hast natürlich Recht warum man sich da Gedanken drüber macht. Mein TIP Mulde voll Auslasten und öfters Tanken.

Themenstarteram 7. Juli 2008 um 0:15

@Sebo97***: Ich traue keinem Umrüster, ich werde wohl den kleinsten Übel nehmen. Und da habe ich einen im Kopf, der in meiner Nähe ist (FFM, Rhein-Main-Autogas). Werde aber morgen dorthin fahren, aber es sieht schon mal nicht schlecht aus: Vor allem hat er auch einen zeitnahen Termin für mich, und nicht erst September. Anlage wird wohl Prins sein...

@UURRUS: Ich habe mir den V6 gekauft, da ich einfach Ruhe bei der Fahrt haben will. Und die Durchzugstärke des 1,8T ist mir ziemlich egal. Ich fahre auch nicht mit Vollgas, sondern entspannt rechts mit 130-150, sodaß der Verbrauch sich auch in Grenzen hält (laut BC zw. 10,3 und 11,2)

Bei dem Mehrverbrauch will ich einfach wissen, in welcher Relation sich das verhält. Vor allem ist mir das mit dem 2. Tank wichtig, da bei 4000 Km monatlich einiges an Zeit für Tanken draufgeht...Da soll aber nicht mit "Koste, was es wolle" gemacht werden - die gesunde Relation ist wichtig.

Ach ja, fast habe ich das Wichtigste vergessen: Ich konnte keinen 1,8T finden, der Vollausstattung hat und preisl-/laufleistungstechnisch dem V6 gleich war. Und dem Turbowechsel (wann ungewiss) und dem FlashLube-Einsatz (da gibt es unterschiedliche Meinnugen und Ventilsitze ;-)) habe ich den geplanten Zahnriemenwechsel vorgezogen.

Beantwortest du mal bitte mein Frage? Wieviel Km Laufleistung hat deiner + was für eine Anlage ist verbaut?

Zitat:

Original geschrieben von chudomir

...

Ach ja, fast habe ich das Wichtigste vergessen: Ich konnte keinen 1,8T finden, der Vollausstattung hat und preisl-/laufleistungstechnisch dem V6 gleich war. Und dem Turbowechsel (wann ungewiss) und dem FlashLube-Einsatz (da gibt es unterschiedliche Meinnugen und Ventilsitze ;-)) habe ich den geplanten Zahnriemenwechsel vorgezogen.

Mal nebenbei: das kann ich noch verstehen; aber 1600kg wie oben angegeben wiegt der 1.8T zumindest leer nicht; der Gewichtsvorteil zwischen den Motoren ist nicht zu unterschätzen.

Ich glaube auch, dass ein 1.8T mit einem leichten Tuning (180PS) einem 6er gut davonfährt.

bzgl. Turboschaden würde ich mir keinen Kopf machen - dass kann man reparieren; entgegen üblicher VW-Meinung kann man vieles reparieren und muss nicht immer gleich tauschen.

Schau mal noch genau nach: evtl. passt auch ein 77l-Radmuldentank in den Passi mit ganz leichter (2-3cm) Kofferbodenanhebung.

Außerdem gibt es wohl die Möglichkeit, den Tank entsprechend einzustellen, das mehr reinpasst...

Ansonsten: Glückwunsch zum V6!

(freue mich noch immer über unsere Kinderkiste; außer Leder und Navi alles notwendige drin :D )

1600kg wiegt ein Passat Variant 3bg V6 Quattro in Highline mit Standheitzung ;)

Und der UURRUS fährt ein 1.8T aber nicht im 3bg sondern 35i Variant wenn ich das richtig sehe.....

Da trennt sich das Stroh vom Weizen 300-400kg leichter, daher auch sein verbrauch.

Der 1.8T Variant wiegt ca. 100kg weniger wie mein dicker und selbst wenn der gechipt ist kommt der nicht so aus dem Arsch wie ein SERIEN 3bg V6 ab 140kmh auf der AB, das sind Meine Erfahrungen.Und wer sich sein 1.8t chipt der hat den gleichen verbrauch wie ein 6 ender+den schlechteren Motor wenn es um Langlebigkeit geht.

Sorry Versace aber mein 35i wiegt auch fast 1500kg!!! Ist schließlich kein Golf III. :D Ich hab den 1.8T mit 225PS und hab nen Verbrauch von 8,5l in der Stadt. Wie schon gesagt, ich möchte dich nicht provozieren sondern nur Irrtümer berichtigen. Es kann schon sein das der V6 ein längeres Leben hat als der 1.8T aber ich denke wenn der Motor 250000-300000km hält, dann hat er sein Geld rein. Hab übrigens, regelmäßige Wartung vorrausgesetzt, noch keinen Motorschaden am V6 oder 1.8T gesehen. Ausser die ersten S3 oder TT Motoren, wo ein defekter LMM den Motor verheizt hat.

Der wiegt MAX. 1400kg mit dem TT Motor. (= 200kg Unterschied)

Naja ist ja auch wumpe, streiten tun wir uns ja nicht sondern eine schöne Disskusion führen.

Naja das erste was meistens Platt ist ist der Turbo beim 1.8er. Will den v6 ja nicht schön reden, aber mich kratzt es meistens das alle immer sagen der verbraucht ja sssssooooooooooooo viel und mein 1.8t macht den NASS das ist defenetiv nicht der Fall nochnichtmal mit Chip. (1.8t 150PS) gechippt ca. 175PS alles andere ist eh gelogen wenn ihr wisst was ich meine.

Und der Verbrauch nach chippen ist im selben Lager wie der 6 ender. Man darf auch nicht vergessen das der 2.8 Allrad hat und der will auch bewegt werden. Grundvoraussetzung 3bg Variant.

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