Umfrage: BMW i3 wird eingestellt und bekommt keinen Nachfolger.
Jetzt ist es wohl amtlich.
Der BMW i3 wird eingestellt. Ob er damit wohl irgendwann mal das Zeug zum Klassiker hat?
Es sieht so aus als wenn BMW in diesem Segment auf den MINI Electric setzt.
Was meint Ihr?
Beste Antwort im Thema
Hallo.
Der BMW i3 ist keine Massenware sondern ein "Einzelstück" mit Charakter. So etwas entwickelt man heutzutage nicht weiter. Denn so extravagant wie der i3 nun mal geplant wurde wäre jede kommerzielle Weiterentwicklung mit einer Verwässerung des Ursprungskonzeptes verbunden: Blech statt Alu, anderes Türkonzept, massentauglicher Innenraum, etwas größer und niedriger … und schon steht da ein Auto wie alle anderen auch. Diese Art kommerzielle Weiterentwicklung, andere nennen es Entfeinerung, wäre dem BMW i3 unwürdig.
Ich habe einen der letzten deutschen i3 mit REX. Ein tolles Auto, es macht jeden Tag wieder Spaß. Hoffentlich hält er solange bis BMW wieder mal ein tolles Auto auf den Markt bringt.
Aber die Latte liegt hoch ...
43 Antworten
Hier auch nochmal ein Artikel im MM dazu:
https://www.manager-magazin.de/.../...iter-bauen-lassen-a-1292260.html
Über "Abschied" zu sprechen ist also wirklich noch zu früh. So viel Sinn macht die Umfrage hier dann nicht mehr... 😉
Ich hab einen und ich finde ihn cool. Extrem effizient. So viel Sitzraum wie bei meinem Mercedes E350e. Alle fahren ihn hier gern. Zwischen Mai 19 - Okt 19 hab ich 14TKM abgespult. Wird immer benutzt wenn es geht um Kilometer zu kloppen. Einzig die Ladung auf einer Phase an meinem 11kW Lader ist nervig.
Nach meinen frischen Infos aus der "Finanzbranche" wird die Produktion des i3 höchstwahrscheinlich verlängert...Verkauf läuft "zu" gut und Klatten hat sich pro i3 ausgesprochen.
Finde ich gut...
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Zitat:
@Cyberwarrior schrieb am 24. September 2019 um 11:12:35 Uhr:
Wir haben in der Familie einen 60 Ah i3 REX und noch einen 120 Ah i3s im Leasing. Der Wagen ist doch jetzt schon ein Klassiker. Ich liebe mutige Autos mit dem gewissen Etwas. Leider hat BMW die letzten Jahre völlig verpennt. Die bauen jetzt lieber Panzer wie den X7 mit asozialer Optik (Niere soll angeblich auch im i4 so kommen). Schaut euch den Mini SE an: 6 Jahre alte i3-Technik (ohne Carbon) mit winzigem Akku wird als großer Wurf gefeiert. Der Wagen kann nichts, was der i3 im Jahr 2013 nicht auch schon konnte. Selbst an der nicht mehr konkurrenzfähigen Ladegeschwindigkeit von nur 50 kW per CCS wurde nichts geändert, jeder Opel ist da besser – und Tesla erledigt sowas mal eben per Softwareupdate (Model 3 lädt seit kurzem mit bis zu 200 kW). Nach dem Leasing wird es wohl kein BMW mehr werden. Einen Hybriden will ich nicht, das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Vor dem i3 hatte ich übrigens einen X1. Vielleicht wechsel ich ja das Lager und fahre bald Benz EQC.
Wäre etwas vorsichtig das per OTA verändern der Fahrzeugeigenschaften zu feiern. Tesla hat auf diesem Weg die ersten Fahrzeuge mit 85er Akkus erst einmal in Reichweite und besonders Ladegeschwindigkeit drastisch reduziert. Käufer die sich auf die 8 Jahre Gewährleistung verlassen haben lernen jetzt was die wert ist. Da Reichweite oder Ladegeschwindigkeit keine vertraglich zugesicherten Eigenschaften sind werden die dann halt kastriert um keinen neuen Akku liefern zu müssen. Es ist eine Frage der Zeit bis die 90er, 100er und dann die Model 3 auch wieder eingestehen müssen das die Hardware das nicht verkraftet. Dafür wurde die unterirdische Softwarequalität im Fahrzeug mit regelmäßigen Abstürzen von Center und Dash screen und lächerlich schlechtem Mediaplayer, etc. nie gefixt. Mir ist lieber das Fahrzeug behält die Eigenschaften für die es gekauft wurde.
Zitat:
@Cyberwarrior schrieb am 24. September 2019 um 11:12:35 Uhr:
... Leider hat BMW die letzten Jahre völlig verpennt. Die bauen jetzt lieber Panzer wie den X7 mit asozialer Optik (Niere soll angeblich auch im i4 so kommen). Schaut euch den Mini SE an: 6 Jahre alte i3-Technik (ohne Carbon) mit winzigem Akku wird als großer Wurf gefeiert. Der Wagen kann nichts, was der i3 im Jahr 2013 nicht auch schon konnte.
...
Der Mini SE kann schon etwas, was der i3 nicht kann: niedrigerer Grundpreis.
Es wundert mich, daß BMW nicht den überschaubaren Aufwand treibt, den 7er und X7 mit zwei Nieren-Größen als Ausstattungsvarianten anzubieten. Aus Arroganz spekuliere ich, daß sich normal dimensionierte Nieren in Europa besser verkaufen lassen würden, und die überdimensionierten in Nordamerika und Asien. Aber nachdem beide Autos eigentlich in Europa nur noch Randerscheinungen sind, lohnt es sich wohl einfach nicht.
Bin gespannt, wie groß der Akku beim nächsten Update sein wird. Ich rechnen mit ca. 55 kWh, womit er gegen die mittlere Variante des ID.3 (58 kWh) antreten kann, sofern man den Platz des ID.3 nicht unbedingt braucht.
j.
ich fänd es vielleicht besser, den 120er REX in Europa zu homologisieren, gebaut wird er ja eh schon, dann hätte der I3 wieder ein Alleinstellungsmerkmal
Zitat:
@BaldAuchPrius schrieb am 16. November 2019 um 14:17:31 Uhr:
ich fänd es vielleicht besser, den 120er REX in Europa zu homologisieren, gebaut wird er ja eh schon, dann hätte der I3 wieder ein Alleinstellungsmerkmal
Finde ich auch
Eigentlich kommt man schon mit 42 kWh überall recht problemlos hin. Mit Rex hat man dann mehr Gewicht/Verbrauch bei schlechterer Beschleunigung. Beides nur geringfügig, aber er kostet ja auch noch mal 4500 € Aufpreis. Daher würde ich nach unserer Erfahrung mit dem Smart EQ entgegen meiner bisherigen Ansicht keinen Rex kaufen. Mehr kWh finde ich aber nie verkehrt. Es braucht wohl nur eine neue Akkugeneration.
j.
Wie man es nimmt. Ich denke, den einen würden 10 kWh mehr Akku besser tun, den anderen einen ein REX.
Soviel schwerer wie die Wärmepumpe, die ihm Platz macht, ist der auch nicht
Wobei, wenn mit steigender Kapazität auch die Ladeleistung mal mit steigt, dann könnte ich mir auch vorstellen, dass mir der REX dann nicht mehr fehlt.
Ja so 55kWh könnte ich mir vorstellen. Und dann mit 100kW laden. Und natürlich bidirektional.
Den Rex nur fürs gute Gewissen jahrelang unbenutzt und regelmäßig teuer gewartet durch die Gegend fahren?
Ich glaube nicht.
Ich finde absurd das Autos auf 2x Langstrecke im Jahr ausgelegt werden und riesen Akkus mitgeschleppt und produziert die dann die 50km / Tag Fahrer nicht brauchen. Ich hab jeweils 80% meiner Teslas nicht gebraucht. Es würde der Umwelt besser tun und dem Platz auf der Straße lieber für die Langstrecke einen Verbrenner zu mieten als ständig unnötig kWh wegen eines Fehlers im Kopf der Kunden aufzurüsten. Der erste i3 hatte schon genug Reichweite für die meisten. Nur nicht für die ersten Käufer. Die MS haben 200.000 km / Jahr Fahrer mit kostenlosem Strom gelockt, etc. Wie wäre es mal nicht am Bedarf vorbei zu produzieren? Langstrecke geht mit der Bahn.
Ein bisschen einseitig gedacht @Leto17 .
Für Dich und deine Nutzung hat der 60er I3 schon gereicht, und sicher auch für einige andere. Für mich reicht der 94er gerade so, aber nur, weil er den Rex dabei hat. Ich selbst brauche ihn äußerst selten, aber die wenigen Fälle, in denen ich ihn benutz(t)e wären ohne ein absolutes KO Kriterium gewesen.
Nun kann kein Hersteller für jedes Profil ein Auto bauen, nein, es sollte so breit wie möglich abdecken. Wenn dir theoretisch 20 kWh reichen, dann tut es dir nicht weh, 40 zu haben, andersrum schauts dann aber mau aus, denn nicht jeder kann seine tägliche Strecke für zusätzliche Ladehalte unterbrechen.