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über chip

Opel Astra F
Themenstarteram 20. Dezember 2003 um 23:15

leben chip mit motor irgendwann kürzer und schadet schnell mit motor??

möchte nun wissen weil mein auto 105 ps zuwenig für mich und brauche mehr ps damit mehr druck fahren kann

Mfg HugoBoss

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26 Antworten

um zum kernthema zurückzukommen .....

 

einen tuningchip im 1.6er 16v ( 100 ps ) wird kaum seine 5 ps mehr entwickeln .

ich möchte wetten das auch bei vollast von original zu chip keine messbare erwärmung überhaupt messbar ist .

 

eine wasserpumpe und ein mit mücken zugesetzter kühler haben sicherlich da 100000000 mal mehr auswirkung auf die gesamtthermik des motor´s als so ein läppischer chip im sauger !

nud wenn der chip 5 ps bringt ( bei 100 ps halt eben 5 % ) dann ist er schon ok

@ cyberherby. da hast du mich nicht so ganz richtig vertstanden.

ich meinte nicht das man immer auch an der kühlung rumfuchtelt .

ich meine das die veränderungen teilweise automatisch kommen ......

wenn mit nem chip höher gedreht wird ,sind automatisch die fördermengen größer .

und temperatur hat auch ne gewisse trägheit .....

ausserdem ist bei dem beispiel mit dem turbo auch was verkehrt verstanden worden .

beim turbo tuning wird " fetter " gefahren als eigentlich vorgesehen , da bei zu magerer verbrennung ein kolbenschaden vorprogrammiert ist ....also wird bei mehr druck mehr sprit dazugegeben .....höhere leistung durch mehr druck....

ABER : dadurch sinkt in erster linie das notwendige drehzahlniveau .das bedeutet .

die reibungsverluste sind geringer ...und die machen auch einen großteil der wärmeentwicklung aus ...oder warum wird das getriebe heiss obwohl nichts verbrannt wird ?

nene ...die reibungsverluste( reibungswärme ) macht ab dem zeitpunkt wo vollast ansteht den bärenanteil an der wärmeentwicklung aus ....mehr drehzahl ---> mehr reibung ---> mehr hitze die abgeführt werden muss ....glücklicherweise stimmen dann ja die fördermengen von wasser und öl wieder .

gerade die niedrigeren drehzahlen ( bei gleichzeitig hoher geschw. ......wie beim turbo eben ) sind eigentlich top .

die dennoch hohe belastung der auslassseite bei nem turbomotor kommt wieder durch den lader und den vor dem lader herrschenden staudruck der sich nach dem ausllassventil zum turbinenantrieb aufbaut .

somit ist der theoretische vorteil der niedrigen temperaturbelastung durch geringere reibungsverluste wieder dahin .....aber was ist schon umsonst im leben

 

ach ja ....frohes neues euch allen ...hab ich glatt vergessen

am 1. Januar 2004 um 22:46

Hallo!

Also manche von Euch drehen ihre Argumente fein nach dem Wind.

Da werden auf einmal die Wirkungsgrade der Motoren deutlich höher (physikalische Erklärung?).

Oder durch den Leistungszuwachs wird weniger Sprit verbraucht (Werbung der Hersteller) und gleichzeitig wird zur Kühlung der Kolben mehr eingespritzt....

Wenn die vorhandene Leistung abgefordert wird, wird auch eine ensprechende Abwärme frei und die hängt direkt vom Wirkungsgrad ab. Selbst wenn der Wirkungsgrad steigen sollte, so doch nur um ein paar Prozent. Dies wird in der Gesamtwärmebilanz jedoch unerheblich sein.

Das Kühlsystem verbessert sich automatisch, weil der innere Druck steigt (das erklär' mal jemand den Motor-Entwicklungsingenieuren, die würden sich freuen).

Im Übrigen ist die Verlustwärme im Getriebe deutlich kleiner als die Verlustwärme im Motor (also kein Vergleich!), die hauptsächlich durch heiße Abgase (ungenutzte Wärmeleistung des Verbrennungsvorganges, Verringerung des Wirkungsgrades durch schlechteren Gaswechsel bei höchsten Drehzahlen) und NICHT durch Reibung entsteht.

Wenn man die Verbräuche der leisungsfähigeren Motoren ansieht, so wird veranschaulicht, daß Mehrleistung auch Mehrverbrauch bedeutet, besonders wenn die Leistung auch gefordet wird, was i.d.R. der Fall ist (wozu kauft man sich ansonsten so ein Fahrzeug). Auch bei dem Tunen wird wohl die Leistung gefordet, ansonsten kann man es bleiben lassen, oder?

Im Weiteren sollte jedem klar sein, daß eine erhöhte Wärmebelastung (ob diese nun immer abgeführt werden kann oder nicht, sein jetzt mal dahin gestellt) JEDES Bauteil zusätzlich belastet und dies führt sofort zu einer Lebensdauerverringerung. Also gibt es auch eine zusätzliche Belastung für Kühlmittelpumpe (größere Wassermenge. höherer Druck), an allen Verbindungstellen und am Kühler selbst (höhere Temp. und Druck).

Und meine erste Aussage bezieht sich genau darauf:

Wenn das Gesamtsystem nicht stimmt, wird es teuer.

Wer es nicht glaubt, kann es ja ausprobieren. Die Hersteller der Tuningprodukte wissen schon warum sie die Garantie einschränken...

 

So dann noch viel Spaß und ein frohes neues Jahr

duffyTD

Zitat:

Da werden auf einmal die Wirkungsgrade der Motoren deutlich höher (physikalische Erklärung?).

weisst du überhaupt wie man mehrleistung aus nem motor kitzelt ?

 

zum beispiel mit anderen laufspielen zur minimierung der reibung , zum beispiel durch erhöhung der verdichtung auf einen wert der für den motor das maximun bedeutet .

bei höherer drehzahl wird automatisch mehr gefördert an wasser und öl , und den druck erhöht man ganz einfach durch nen anderen deckel am ausgleichsbehälter !

das sind massnahmen die man nicht mal eben bei nem chip macht. aber das mit dem wärmeverlust ist echt der abschuss ....

das sind zwei ganz wichtige punkte die den gesamtwirkungsgrad erhöhen ...... und wenn er sich dadurch von 22 auf 29 % erhöht sind das nicht etwa nur 7 % sondern gleich mal satte 25 % bezogen auf die ausgangsleistung .......das ist auch komplizierter als ich es gerade mal in eurer " dreisatzschreibweise " ausgekaspert hab , kommt aber der realität 100 x mal näher als eure 60 KW mehr wärmeleistung bei 20 kw leistungssteigerung .....

 

weist du eigentlich wieviel kw ne zentralheizung für ein einfamilienhaus hat ????? ca 4 mal weniger als bei dir der anstieg der verlustleistung......

 

ihr lebt in werbeprospekten , leute .sagt mal glaubt ihr das was ihr erzählt ?

solche unschlüssigen argumente höre ich auch immer von leuten die irgendwelche ölzusätze , wunderzündkabel ...etc. versprechen .

 

zum thema minderverbrauch ...... schon mal dran gedacht das man beim astra opc z.b. bei knapp 60 % mehr drehmoment ( original ca 250 mit phase 2 eds über 400 ) .

nen ganz anderen gang fahren kann .....aber meist eben weil die karre schiebt wie ochse nicht macht .

ja klar hat man einen mehrverbrauch wenn man die leistung abruft .....ich meine den spezifischen verbrauch von g/kw

ach lasst mich in ruhe ....... ich hab keinen bock mehr mich drüber zu streiten warum die technik so komplex ist das sie nicht in ein einfaches schema passt .

 

 

Zitat:

Im Weiteren sollte jedem klar sein, daß eine erhöhte Wärmebelastung (ob diese nun immer abgeführt werden kann oder nicht, sein jetzt mal dahin gestellt) JEDES Bauteil zusätzlich belastet und dies führt sofort zu einer Lebensdauerverringerung. Also gibt es auch eine zusätzliche Belastung für Kühlmittelpumpe (größere Wassermenge. höherer Druck), an allen Verbindungstellen und am Kühler selbst (höhere Temp. und Druck).

Und meine erste Aussage bezieht sich genau darauf:

Wenn das Gesamtsystem nicht stimmt, wird es teuer.

Wer es nicht glaubt, kann es ja ausprobieren. Die Hersteller der Tuningprodukte wissen schon warum sie die Garantie einschränken...

ja bei bastelbuden oder extremen leistungen im rennsport bereich .

und der ganze kram der so hoch belastet hat keinen tüv und ist für sportzwecke.... so das jeder der so was kauft in der regel weiss was er da macht , bzw die risiken kennt ...

 

" hier meister , ich möchte mich beschweren .....gerade mal 50 tkm auf dem stw rennmotor und schon ist mir was kaputtgegangen und das bei dem preis ....."

genickschuss für solche typen !

am 2. Januar 2004 um 22:50

hallo,

also wenn ein tuner den wirkungsgrad eines Motors um 7% steigern kann... und dabei eine Akzeptable haltbarkeit erreichen kann....WARUM machen das die Hersteller dan net...

mal ehrlich ohne irgendjemanden angreifen zu wollen hätte Opel beim C20XE NOCHMALS 7% draufgelegt (sie hätten ja einfach bei MAntzel oder Risse anfragen können)...hätten sich Motorenentwickler anderer Hersteller die Kugel gegeben...

 

und ehrlich gesagt kann ich keine der hier aufgestellten thesen nachvollziehen weder die +20KW noch das mit dem Besseren Wirkungsgrad....es widerspricht sich....

ich kann dazu nur sagen der C20NE mit Kopfbearbeitung sowie Nocke und ANGEPASSTEM Steuergerät hat auf der Fahrt nachhause hinter einem Serien C20ne her fast 2 liter mehr gebraucht (7,2 VS 9,0)....

...genau wie das edgar sagt man erhöt den Mitleren arbeitsdruck die abwärme die dabei entsteht wird größer aber durch mehr Kraftstoff abgefördert(man kann wärme durch Kraftstoff abführen....das beweißt VW ja mit dem VR modellen)....wobei einen Satz später steht das der größte teil der wärme durch reibung produziert wird..... :?

genauso wenig kann das mit den 20kw nicht Stimmen da der RTH (ganz grob~ delta K zu delta Teta) z.B. eines Zylinderkopfes dazu bei weitem nicht gut genug sein dürfte...

 

die wahrheit wird wohl so im bereich "KRAFT KOMMT VON KRAFTSTOFF" liegen....

am 2. Januar 2004 um 23:52

Zitat:

weisst du überhaupt wie man Mehrleistung aus nem motor kitzelt ?

Ja, das weiß ich!

Zitat:

zum beispiel mit anderen laufspielen zur minimierung der reibung , zum beispiel durch erhöhung der verdichtung auf einen wert der für den motor das maximun bedeutet .

Die Motorenherstellen würden sich als wenig kompetent erweisen, wenn die innrere Reibung so groß wäre, daß man sie merklich (mit einem Chip ???) mindern kann, ohne groß in die Motormechanik einzugreifen.

Zitat:

das sind massnahmen die man nicht mal eben bei nem chip macht. aber das mit dem wärmeverlust ist echt der abschuss ....

(Lies' mal den ersten Eintrag, dort wurde nur nach einem Chip gefragt!)

Zitat:

das sind zwei ganz wichtige punkte die den gesamtwirkungsgrad erhöhen ...... und wenn er sich dadurch von 22 auf 29 % erhöht sind das nicht etwa nur 7 % sondern gleich mal satte 25 % bezogen auf die ausgangsleistung .......das ist auch komplizierter als ich es gerade mal in eurer " dreisatzschreibweise " ausgekaspert hab , kommt aber der realität 100 x mal näher als eure 60 KW mehr wärmeleistung bei 20 kw leistungssteigerung .....

Folge der Physik! Man kann den Wirkungsgrad nicht so erhöhen!

Zitat:

weist du eigentlich wieviel kw ne zentralheizung für ein einfamilienhaus hat ????? ca 4 mal weniger als bei dir der anstieg der verlustleistung......

Was hat dies mit der Wärmebilanz eines Motors zu tun? Eine Heizung wird schließlich für die Wärmeerzeugung konzipiert. Bei einem Heizwertkessel wird z.B. mehr als 100% des ursprünglichen Heizwertes des Brennstoffs in Wärme umgesetzt (Wie das funktioniert, kann ich Dir auch noch erklären.).

Zitat:

zum thema minderverbrauch ...... schon mal dran gedacht das man beim astra opc z.b. bei knapp 60 % mehr drehmoment ( original ca 250 mit phase 2 eds über 400 ) .

nen ganz anderen gang fahren kann .....aber meist eben weil die karre schiebt wie ochse nicht macht .

ja klar hat man einen mehrverbrauch wenn man die leistung abruft .....ich meine den spezifischen verbrauch von g/kw

W.z.b.w.: Nichts anderes habe ich gesagt, oder? Nur der Wirkungsgrad steigt eben NICHT!

Ansonstem kann ich dleds nur zustimmen. Nur waren meine angenommenen 20kW hier eine Beispielrechnung. Mir ist klar, daß solche Steigerungen nur bei aufgeladenen Motoren zu stande kommen.

Viel Spaß weiterhin

duffyTD

am 3. Januar 2004 um 3:58

Zitat:

Original geschrieben von edgar

weisst du überhaupt wie man mehrleistung aus nem motor kitzelt ?

 

zum beispiel mit anderen laufspielen zur minimierung der reibung , zum beispiel durch erhöhung der verdichtung auf einen wert der für den motor das maximun bedeutet .

bei höherer drehzahl wird automatisch mehr gefördert an wasser und öl , und den druck erhöht man ganz einfach durch nen anderen deckel am ausgleichsbehälter !

das sind massnahmen die man nicht mal eben bei nem chip macht. aber das mit dem wärmeverlust ist echt der abschuss ....

das sind zwei ganz wichtige punkte die den gesamtwirkungsgrad erhöhen ...... und wenn er sich dadurch von 22 auf 29 % erhöht sind das nicht etwa nur 7 % sondern gleich mal satte 25 % bezogen auf die ausgangsleistung .......das ist auch komplizierter als ich es gerade mal in eurer " dreisatzschreibweise " ausgekaspert hab , kommt aber der realität 100 x mal näher als eure 60 KW mehr wärmeleistung bei 20 kw leistungssteigerung .....

 

weist du eigentlich wieviel kw ne zentralheizung für ein einfamilienhaus hat ????? ca 4 mal weniger als bei dir der anstieg der verlustleistung......

 

ihr lebt in werbeprospekten , leute .sagt mal glaubt ihr das was ihr erzählt ?

solche unschlüssigen argumente höre ich auch immer von leuten die irgendwelche ölzusätze , wunderzündkabel ...etc. versprechen .

 

zum thema minderverbrauch ...... schon mal dran gedacht das man beim astra opc z.b. bei knapp 60 % mehr drehmoment ( original ca 250 mit phase 2 eds über 400 ) .

nen ganz anderen gang fahren kann .....aber meist eben weil die karre schiebt wie ochse nicht macht .

ja klar hat man einen mehrverbrauch wenn man die leistung abruft .....ich meine den spezifischen verbrauch von g/kw

ach lasst mich in ruhe ....... ich hab keinen bock mehr mich drüber zu streiten warum die technik so komplex ist das sie nicht in ein einfaches schema passt .

 

 

 

ja bei bastelbuden oder extremen leistungen im rennsport bereich .

und der ganze kram der so hoch belastet hat keinen tüv und ist für sportzwecke.... so das jeder der so was kauft in der regel weiss was er da macht , bzw die risiken kennt ...

 

" hier meister , ich möchte mich beschweren .....gerade mal 50 tkm auf dem stw rennmotor und schon ist mir was kaputtgegangen und das bei dem preis ....."

genickschuss für solche typen !

Hallo!

edgar, du hast sehr viel Erfahrung im Tuningbereich, keine Frage. Aber dafür anscheinend wenig Erfahrung mit simpler Physik (überhaupt nicht böse gemeint, ich weiss deine Beiträge sehr zu schätzen).

Man kann den Wirkungsgrad nicht einfach so erhöhen!

Das ist völlig unmöglich. Wenn man davon ausgeht, dass die Energie 100% ist: steigert sich der Wirkungsgrad, dann bedeutet das natürlich mehr Leistung bei weniger Abwärme und gleichem Verbrauch. (z.B. von 22 auf 30%, dann bliebe für die Verluste nur noch 70 statt 78%). Dass dies in der Praxis auch nicht funktioniert, weisst du auch. Dann würde ein optimal getunter Motor ja fast garkeine Wärme (vergiss die Reibung!) mehr produzieren, sondern nur Höchstleistung bei seriengleichem Verbrauch (oder sogar geringer).

Schliesslich säuft z.B. ein Turbomotor unter Volllast ein Vielfaches dessen, was er unter Teillast verbraucht.

Im Prinzip gibt es bei thermodynamischen Vorgängen nur drei Möglichkeiten, die Leistung zu erhöhen: Vergrösserung bei Druck, Volumen und/oder Temperatur. Auch alle Tuningmaßnahmen (Nockenwelle, Luffi, Turbo...) greifen nur in einen dieser Faktoren ein oder vermindern z.B. andere Verlustfaktoren (erleichterte Schwungscheibe...).

Alles, was nicht unmittelbar mit dem Verbrennungsvorgang zu tun hat, hat eh nicht mit Leistungssteigerung, sondern mit Verlustminimierung (was wiederum nix mit dem Wirkungsgrad des Motors zu tun hat) zu tun .

Physik IST einfach.

Wenn Tante Erna auf den Eiffelturm will, dann ist immer die gleiche Arbeit aufzubringen, egal ob ihre 125kg nun von ihren eigenen Elefantenbeinen selbst hoch gehievt werden, von Onkel Willi getragen oder mit einem Spaceshuttle hochgeschossen.

Nur mal so als Beispiel ;).

Viele Grüsse!

am 3. Januar 2004 um 11:18

Über die physikalischen Dinge die Chiptuning mit sich bringt, will ich gar nichts schreiben, der Grund ist einfach: Hab keine Ahnung davon. :D

Aber auch was anderes bitte beachten: Der Wiederverkauf. Ein gechippter Wagen (auch wenn das Tuning beim Verkauf rückgängig gemacht wurde) wird 5% weniger erzielen als ein Wagen im Serienzustand. Ein Bekannter von mir hat das selbst erlebt als er seinen MB wieder in Zahlung gegeben hat. Der Händler muss das auf Anfrage nämlich dem neuen Käufer mitteilen (der Privatmann übrigens auch) und Mercedes konnte feststellen, dass sein C220 CDI gechippt war, obwohl er das Teil ausgebaut hatte.

Also: Wenn so ein Teil diesen *in meinen Augen* erheblichen Nachteil erzielt, warum dann überhaupt chippen? Ich selber hätte ebenfalls Probleme damit so ein Fahrzeug zu kaufen, denn ich müßte annehmen, dass es über Gebühr "getreten" wurde.

auto

 

hi!

dann ist MB aber die ganz große aussnahme.snst merkt keine werkstatt ob was am motor gemacht worden ist..selbst wenn du einen wagen mit scharfen nocken verkaufst merkt das keiner..und wenn du da mit nem serienwagen hinkommtst mit nem chip drin hab ich bis auf deine aussage da noch nie gehört das das einer gemerkt hat..also das mit dem wiederverkaufwert ist meiner meinung nach nicht sehr ausschlag gebend ob einen motor chipen oder nicht..

am 3. Januar 2004 um 13:10

Ist wirklich passiert, bei MB am Gleisdreieck in Köln. Der Bekannte hatte sich für einen Neuwagen interessiert, sein C220 CDI wurde (weil er in Zahlung genommen werden sollte) auf die Bühne gefahren, eine dreiviertel Stunde durchgecheckt und der Meister kam zurück mit der Aussage: "Sie haben uns aber verschwiegen das der Wagen gechipped war, sowas kann man auslesen". Habe das zwar auch nur aus der Erzählung meines Bekannten, aber warum sollte er mich anschwindeln?

Und jetzt geh mal vom "normalsterblichen" Gebrauchtautokäufer aus, dessen Hauptmotivation es ist, einen Wagen zu bekommen, der noch relativ lange hält: Er wird sich doch eher den Wagen holen, wo alles im Normalzustand ist, als einen Wagen der gechipped ist, oder etwa nicht. Klar, es gibt mit Sicherheit auch Menschen, die viel Power lieben, denen kann ein gewiefter Autoverkäufer den Chip vielleicht sogar als Aufpreis schmackhaft machen, aber ich glaube das bleibt die Ausnahme. Im Normalfall muss man doch annehmen, dass der Wagen nicht so schonend gefahren wurde, wie der Wagen der im Serienzustand belassen wurde oder etwa nicht?

Ich konnte der Argumentation von MB in jedem Fall folgen, ob das in dem Fall jedoch Abzocke war, kann ich nicht beurteilen.

Zitat:

wobei einen Satz später steht das der größte teil der wärme durch reibung produziert wird..... :?

jo ...bei hohen drehzahlen steigt der verlust an reibungswärme überproportional an !

nachzulesen in " tecnik am limit " von fritz indra zu den formel 1 motoren .

Zitat:

Die Motorenherstellen würden sich als wenig kompetent erweisen, wenn die innrere Reibung so groß wäre, daß man sie merklich (mit einem Chip ???) mindern kann, ohne groß in die Motormechanik einzugreifen

wo hab ich behauptet das man mit nem chip die reibung minimieren kann ?

ich sagte sinngemäß das man da anders ansetzen muss als z.b mitm chip .

 

Zitat:

(Lies' mal den ersten Eintrag, dort wurde nur nach einem Chip gefragt!)

ICH soll den ersten eintrag lesen ? da wurde nach nem chip für nen 1.6er 16v sauger gefragt !! also woher kommen denn dann deine 20 kw mehr ???? hast du den ersten eintrag auch gelesen ?

Zitat:

Bei einem Heizwertkessel wird z.B. mehr als 100% des ursprünglichen Heizwertes des Brennstoffs in Wärme umgesetzt (Wie das funktioniert, kann ich Dir auch noch erklären

das funktioniert über rückgewinnund der abgaswärme , und mehr als 100% geht physikalisch auch nicht , nur im vergleich zu anderen kesseln ohne abgasrückgewinnung , hier wird die prozentzahl über die 100% hinaus als " mehrgewinn " gerechnet .....aber ein kleiner abgasverlust bleibt immer ....soviel dazu .

mit der heizung möchte ich dir veranschaulichen das ein haus ( ca 15-18 kw heizleistung ...bei modernen häusern ) auskommt , du aber das 4 fache ZUSÄTZLICH zur normalen kühlung über den kühler abführen willst .......klappt nicht so richtig wegen der kühlfläche .

Zitat:

Alles, was nicht unmittelbar mit dem Verbrennungsvorgang zu tun hat, hat eh nicht mit Leistungssteigerung, sondern mit Verlustminimierung (was wiederum nix mit dem Wirkungsgrad des Motors zu tun hat) zu tun .

was ?

ich sehe den motor / antrieb ( also auch getriebe usw ) als gesamtkunstwerk .....und da hat dann eine reibungsminimierung nix mit gem gesamtwirkungsgrad zu tun ....warum betrachtet ihr die verbrennung isoliert ? ist doch gar nicht real .

wenn von meinen an der kurbelwelle ankommenden ( sagen wir mal 100 ps ) nur noch 80 am antrieb anliegen und bei ner minimierung der reibung und anderer verluste ( kupplungsdämpfung ,geradeverzanhte getriebe , andere materialien , weglassen von synchrontingen ..etc )

dann am ende ca 87oder noch mehr ps anliegen .....warum ist das keine steigerung des GESAMTWIRKUNGSGRADES ?

allein schon ein RAM AIR SYSTEM ( Kawasaki zx 12 hat das zur zeit effektivste ) führt bei der kawa zu ner gesamtsteigerung von ca 2-4 % !!!! weil es die verluste beim gaswechsel minimiert , oder anders rum ...der kolben muss weniger gaswechselarbeit leisten ......

und mit der verbrennung direkt hat das aber auch nix zu tun .

 

Zitat:

Das ist völlig unmöglich. Wenn man davon ausgeht, dass die Energie 100% ist: steigert sich der Wirkungsgrad, dann bedeutet das natürlich mehr Leistung bei weniger Abwärme und gleichem Verbrauch. (z.B. von 22 auf 30%, dann bliebe für die Verluste nur noch 70 statt 78%). Dass dies in der Praxis auch nicht funktioniert, weisst du auch. Dann würde ein optimal getunter Motor ja fast garkeine Wärme (vergiss die Reibung!) mehr produzieren, sondern nur Höchstleistung bei seriengleichem Verbrauch (oder sogar geringer).

Schliesslich säuft z.B. ein Turbomotor unter Volllast ein Vielfaches dessen, was er unter Teillast verbraucht.

Im Prinzip gibt es bei thermodynamischen Vorgängen nur drei Möglichkeiten, die Leistung zu erhöhen: Vergrösserung bei Druck, Volumen und/oder Temperatur. Auch alle Tuningmaßnahmen (Nockenwelle, Luffi, Turbo...) greifen nur in einen dieser Faktoren ein oder vermindern z.B. andere Verlustfaktoren (erleichterte Schwungscheibe...).

also : mein originalmotor hat ne originalleistung von 148 ps ( eintrag ) und hatte 151 ps ( prüfstand) ....ach ja , bitte keine prüfstandsdiskussion jetzt, ich weiss selber um die toleranzen , und die wurden bestmöglich beachtet .

nach der leistungskur , die davon abgesehen sauteuer war .....was erklärt warum das die hersteller nicht selber machen . hatte ich 198 prüfstand´s ps ( noch vor der einfahrphase )

die drehzahl lag ca 1200/min über der serien abregeldrehzahl , die leistungs und drehmomentskurve ist in ALLEN drehzahlbereichen ( ich habe wert auf maximale fahrbarkeit und nicht auf maximal leistung gelegt ) weit ( teilweise ca 70 ps !! ) über der serienleistung .....

also die fläche unter der kurve ist ENORM gewachsen .....

ich habe mit dem serienkühler keine probleme .....laut einigen aussagen müsste ich ja jetzt ca 110 kw mehr !! über den kühler abführen .....

aber am thermomter sehe ich davon nix ...und ich rufe die mehrleistung IMMER ab , da die neue kurve nie unter der alten liegt .

es wurde fast alle laufspiele geändert , eine verlustärmere ölpumpe , nockenwellen , kopfbearbeitung , auslitern ( ihr glaubt gar nicht was da teilweise toleranzen in der serie sind ) , ventilauflageflächen mit geändertem winkel , pleuel und kolben ausgewogen ( in serie ca 7 gramm toleranz leichtester/schwerster) bei den pleueln waren es sogar 12 gramm .

und das geilste .......wenn ich nicht über die seriendrehzahl rausgehe ......verbrauche ich locker 1/2 liter weniger !!! erst wenn ich drüber rausdrehe kommt mehr dazu , aber immer noch nicht überproportional viel.

was soll daran keine steigerung des wirkunsgrades sein ....ud das allerbeste .....

bei ner absoluten mehrleistung von 47 ps ( sauger ) ist trotz extremster verdichtung die schleppleistung nur um 3 ps gestiegen .also erfolg auf der ganzen linie .

aufwand , extrem hoch ...kosten .....das lassen wir besser , sonst heule ich noch ....

nachteil : tüv .......lieber nicht fragen , au ......wenn man genug leute kennt ....

also ich möchte mich nicht darüber streiten was fakt ist und was nun physik .

für mich persönlich stellt sich das problem genau so da wie ich es beschrieben habe .

wer jetzt denkt das ich ein besserwisser bin , kann das gerne tun, wer jetzt ne physikalische formel ausgräbt und versucht mir rechnerisch zu beweisen das es meinen motor gar nicht gibt ...der kann das auch gerne tun.

aber ich bleibe bei meinen behauptungen .

es kann sein das wir ein wenig aneinander vorbei reden weil ich das gesamtkonzept " antrieb " sehe und der eine oder andere nur die verbrennung oder die kraft auf das pleuel ......

abschliessend möchte ich an den threadstarter sagen .

den chip kannste als revolution der leistung vergessen ......

für den 1.6er gibt´s geile saugrohre ( beim schwager am tigra 1.6 letztes jahr verbaut )

die mehrleistung ist durchaus spürbar im sinne von " wow , hätte ich nicht gedacht " aber leider mehr über die drehzahl ....was am ende dann im schnitt fast ein liter mehr ist ...

wenn man es braucht , ansonsten original

was die anderen hier ja dann am ende doch voll bestätigt !

aber eben auch ne " hoppla , mal schnell reinbauen " sache ist .

Über Chip

 

Die meisten Tunigchips bringen nicht sehr viel.

Ein Freund hatte einen für BMW. Im Abzug merkte man das minimal und in der Endgeschwindigkeit nicht viel. Ich glaube es bringt mehr gleich einen anderen Motor zum einbauen, denn Chips und NOS schaden bestimmt auf dauer den Moter wenn immer nur voll Stoff gefahren wird. Den Gute Chips haben auch Ihren Preis.

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