Tesla-Härtetest: Runde 2

Tesla Model S 002

Stuttgart – Vier Tesla-Fahrer strahlen beim Blick auf das Messgerät. Es hängt, abgedeckt von einer zerrissenen Plastiktüte mit Werbung für eine Automobilpublikation, zwischen dem Tesla Model S und einer dreiphasigen Steckdose. Sie strahlen zufrieden, trotz 13° Celsius, trotz Starkregen, der vom Wind durch ihre dünnen Jacken gepeitscht wird. Das Gerät zeigt 9,8 Kilowattstunden Ladung an.

9,8 Kilowattstunden, die beweisen, dass ein Model S P85 mit konstant 120 km/h ohne Zwischenladung von Stuttgart nach München fahren kann

.

Das klingt selbstverständlich, erwartbar, denn Tesla gibt 502 Kilometer als maximale Reichweite für sein Model S an. Doch im Härtetest des Fachmagazins Auto Motor und Sport (AMS) im Juli 2014 versagte der Reichweiten-Bizeps des getesteten Autos mitten im Klimmzug.

46 Kilowattstunden soll das Model S bei konstantem Tempo von 120 km/h pro 100 Kilometer bei starker Hitze verbrauchen, schrieb die AMS damals

. Auf 75,9 Kilowattstunden Netto-Batteriekapazität hochgerechnet ergibt das eine Reichweite von 184 Kilometern. Einer Strecke von Stuttgart bis kurz hinter Augsburg.

Das Model S kommt viel weiter

“, sagten die Model-S-Fans vom

Tesla-Fahrer und Freunde e.V.

(TFF). Sie erkundigten sich nach den Testmethoden, kontaktierten den AMS-Chefreporter Alexander Bloch und

veranstalteten am 23. August 2014 eine Vergleichsfahrt in Hilden

.

Ihre Tesla fuhren bei 20 Grad Außentemperatur im Durchschnitt 363 Kilometer weit

. Bloch und seine AMS-Kollegen waren dazu eingeladen, erschienen aber nicht zum Termin.

AMS gegen TFF: Fachzeitschrift gegen Community

Schon vorher hatte die AMS die Tesla-Fahrer zu einem erneuten Test unter ähnlichen Bedingungen eingeladen:

Am 12. September 2014 folgte der exklusive Nachtest auf einer zertifizierten Teststrecke

. Es herrschten die gleichen Parameter wie beim ersten Versuch. Ein Oval mit genau 3,0 Kilometern Länge, zwei Steilkurven, konstant 120 km/h und am besten 30 Grad Außentemperatur. Aber die gibt es nicht im September in Baden-Württemberg. Dafür Kälte und Regen.

Trotzdem starten beide Parteien gemeinsam den neuen Versuch. Sie wiederholen den ersten Test mit einem privaten

Model S

aus dem TFF. Zehn Runden auf glattem Asphalt, danach eine Ladung auf den zuvor gemessenen Akkustand. 9,8 kWh laden die Tester nach 32,2 Kilometern.

Das bedeutet einen Verbrauch von 30,4 kWh pro 100 Kilometer

(inklusive Ladeverlust). Ergibt eine Reichweite von 280 Kilometern.

Zur Sicherheit fährt ein zweites Model S mit 120 km/h auf dem Oval. So lange, bis der Akku Tempo 120 km/h nicht mehr halten kann. Nach 2:15 Stunden steht fest: Das Model S P85 von TFF-Mitglied Boris Reski fährt unter Testbedingungen 267,7 Kilometer weit – mit Klimaanlage, Heizung und Abblendlicht, aber ohne Radio. Ohne die Reserveladung anzugreifen, fahren die Tester 258,2 Kilometer.

Das entspricht rechnerisch einem Verbrauch von 29,4 kWh pro 100 Kilometer

. Der Bordcomputer zeigt zuletzt 28,6 kWh pro 100 Kilometer an.

„Einphasig laden ist wie Benzin verschütten“

Doch woher kommt die Differenz zwischen den Fahrten?

Die AMS hatte im ersten Test nach 31 Kilometern einen Ladestromverbrauch von 14,3 kWh gemessen – fast 50 Prozent mehr als beim Nachtest.

Die nur 184 Kilometer Reichweite wurden von der AMS auf Basis des gemessenen Wertes berechnet. Ermittelt mit der sogenannten einphasigen Bruttoladung inklusive aller Ladeverluste. Dieser Wert gibt an, wie viel Strom für die vollständige Ladung an einer normalen Haussteckdose nach 31 Kilometern nötig war.

TFF-Vorsitzender Eberhard Mayer sagt: „

Das Model S ist nicht für einphasiges Laden gebaut

.“ Für den Vergleich hatte die AMS alle Testkandidaten einphasig geladen. Doch das sei beim Tesla extrem ineffizient. Besonders für die letzten 8,5 kWh Ladung benötige man viel Strom für Zellausgleich und Akku-Kühlung. Vielleicht habe beim Laden eine Tür offen gestanden. Dann könne die Klimaanlage Strom verbraucht haben.

Bloch sagt, die Ladeprotokolle gäben keinen Hinweis auf außergewöhnliche Situationen. Das einphasige Laden sei unvermeidlich gewesen. Schließlich trat der Tesla in einem Vergleichstest an. Und da sei Vergleichbarkeit essentiell.

Mayer zieht den Vergleich zum Tanken.

Einphasiges Laden sei, als würde jemand Sprit verschütten

. Der schlechte Verbrauchswert müsse vor allem von den Ladeverlusten stammen. Zudem fand der erste Reichweitentest bei 30 Grad Außentemperatur statt. Die Klimaanlage musste das aufgeheizte Auto auf 20 Grad kühlen. Bei einer längeren Strecke wäre die Leistung der Klimaanlage gesunken, damit der Verbrauch. Die Mehrbelastung sei nur am Anfang so stark. Das sorge beim Hochrechnen für eine Ungenauigkeit.

Eine Differenz von 50 Prozent

Bei einer vollständigen dreiphasigen Ladung haben die Tester beim Tesla Model S P85 einen Bruttoladehub von 86,5 kWh gemessen. Das bedeutet:

Bei einer Ladung von null Kilometern auf volle Restreichweite benötigt das Model S P85 86,5 kWh Strom

. Im Akku kommen davon 75,9 kWh an – der Ladeverlust liegt bei dreiphasiger Ladung demnach bei 14 Prozent.

Ein AMS-Testfahrer gab an, der Bordcomputer habe während der ersten Testfahrt einen Verbrauch von ungefähr 34 kWh pro 100 Kilometer angezeigt. Selbst bei einer Ungenauigkeit von einer Kilowattstunde ergibt das eine Brutto-Netto-Differenz von mehr als 30 Prozent zum gemessenen Wert von 46 kWh.

Auf Nachfrage von MOTOR-TALK sagte ein Experte, dass bei einphasiger Ladung und dadurch längerer Ladedauer die Ladeverluste entsprechend ansteigen.

Lüfter, Zellausgleich und Zusatzgeräte müssen dann länger versorgt werden als bei schneller, dreiphasiger Ladung. Das führt unter anderem zu höheren Ladeverlusten. Dreiphasiges Laden sei derzeit eine der effizientesten Methoden.

Ladeverluste beeinträchtigen nicht die Reichweite. Sie geben nur an, wie viel zusätzlicher Strom für die Akkuladung notwendig ist.

Nach dem zweiten Test: Unmut im TFF-Forum

Der Nachtest lässt beide Parteien als Sieger und Verlierer zurück.

Die Tesla-Fahrer sind zufrieden, weil sie trotz widrigem Wetter so gute Reichweiten erzielt haben. Doch die Nutzer des TFF-Forums sind unzufrieden. Einer schreibt: „Schade, dass ihr jetzt wie die kleinen Jungs da steht und AMS wieder sehr generös die Oberhand gewonnen hat. Die Teslafahrer stehen da wie die Korinthenkacker, die überpenibel Wert auf ihre große Reichweite legen.“

Die AMS ist zufrieden, weil der Austausch mit den Tesla-Fahrern gut war. Chefredakteur Ralph Alex sagt: „Die Diskussionen mit den Tesla-Fahrern waren für uns extrem spannend.

Wir nehmen aus den Gesprächen mit, dass es für uns in Zukunft noch wichtiger sein wird, sämtliche Details unserer Testverfahren oder beispielsweise die klimatischen Bedingungen noch plakativer im Heft und in unserem Online-Auftritt zu präsentieren.“

Aber auch die AMS ist unzufrieden. Weil sie aus ihrer Sicht alles richtig gemacht hat, damals und heute. Und trotzdem die Tesla-Fahrer nur bedingt überzeugen konnten.

Die hatten nach dem neuen Testergebnis erwartet, dass die AMS einen Fehler eingesteht. Zum Beispiel diesen: Der erste Test sei praxisfern gewesen und lasse sich nicht hochrechnen. Besonders die AMS-Aussage, das Model S könne bei Temperaturen um die 30° Celsius nicht mit einer Akkuladung von Stuttgart nach München (231 Kilometer) fahren, stieß auf Unverständnis und sei falsch. Test-Teilnehmer Daniel Brandl schreibt: „

Schade, dass die Jungs von AMS so schlechte Verlierer sind und das nicht einsehen wollen

.“

Die AMS-Redaktion betont in der Diskussion, dass sie selbst schon weitaus größere Reichweiten mit einem Tesla Model S erzielt haben, einmal bis zu 444 Kilometer. Doch eben nicht bei Hitze, Sonne und 120 km/h in diesem Oval. Nicht beim Härtetest. Da wurden alle Fahrzeuge gleich behandelt, von der Fahrstrecke über die Klimatisierung bis hin zur Ladung. Von allen Kandidaten lasse sich nur der Tesla dreiphasig laden.

Um die Vergleichbarkeit zu wahren, haben sich die Tester für den ineffizienteren Ladevorgang entschieden

. Alle Ergebnisse, das von heute und das von damals, zeigen jeweils eine Momentaufnahme. Diese lasse sich schwer reproduzieren.

So ist das oft, wenn zwei sich leidenschaftlich streiten. Die einen hören nur das eine, die anderen nur das andere. Wie in jeder Beziehung auf dieser Welt.

Spekulationen um Ladeverluste und Testkriterien

Das Forum spekuliert derweil weiter. Der Hersteller gibt für die Test-Parameter eine höhere Reichweite an. Die TFF-Nutzer zweifeln an der Vergleichbarkeit zwischen Autobahn und Rundkurs. Steilkurven und der Testasphalt hätten das Ergebnis beeinflusst. Außerdem habe der starke Regen die Reichweite reduziert.

Die AMS will künftig die Elektroauto-Tests erweitern und

mindestens 50 Kilometer bzw. 30 Prozent Ladehub sowie eine vollständige Akkuladung weit fahren

. Das soll Unschärfen reduzieren und einen Verbraucher wie die Klimaanlage kompensieren.

Immerhin: Die Tesla-Fahrer haben bewiesen, dass ihre Autos mehr können, als die Fachzeitschrift in dem einen Test zeigte. Die AMS sagt, sie habe das nie bezweifelt, sondern schon vorher bestätigt.

So endet die Geschichte in einem Patt. MOTOR-TALK war als einziger neutraler Beobachter vor Ort und hat auf beiden Seiten Menschen getroffen, die mit großer Leidenschaft ihre Sache vertreten.

Das Tesla Model S fährt in den allermeisten Fällen weiter, als in der Momentaufnahme der AMS gezeigt. Diese Momentaufnahme ist für Tesla wie das 7:1 der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Brasilien. Immer möglich, aber sehr, sehr selten.

Die Elektromobilität wird das Verhalten von Fahrern und Testern intensiv verändern. Autofahrer und Autotester stehen vor neuen Herausforderungen, vor Umdenkprozessen und Änderung der Gewohnheiten. Sicher ist: In schon fünf Jahren wird dieser Streit um die Reichweite so überholt sein wie eine Drei-Gang-Automatik.

Update

: Wir hatten für ein paar Wochen ein

Tesla Modell S

als Testwagen. Lest unseren Bericht. Und was passiert, wenn man den Tesla komplett leer fährt, lest Ihr

hier

.

3068 Antworten

Zitat:

@emobilezukunft schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:47:31 Uhr:



Zitat:

@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:39:06 Uhr:


Der tesla tritt nicht an gegen pferde sondern gegen hocheffiziente motoren mit: und somit immer teurer in der zukünftigen Entwicklung. Sage nur 0,7 l Quattro-Turbo, Bi-Kompressor, 10 Gang DSG mit Energierrückgewinnung, ach geht beim Verbrenner ja nicht. ;)
- weniger reichweite Wer mehr braucht, fährt derzeit weiter Verbrenner und gut.
- mehr ladezeit- Wer die Zeit nicht hat, fährt derzeit weiter Verbrenner und gut.
- hoeheren engergiekosten Stelle ich mal in Frage.
- fraglichen umweltbelastungen Brauchen wir nicht diskutieren. EXTRA für dich, LOKAL EMISSIONSFREI BEIM TESLA!
- subventionierung. Gibt es direkt in Deutschland nur die Steuerfreiheit, selbst beim Telsa also 740€ in 10 Jahren!

jetzt geht das hier mit dem Malkastenfarbensystem auch noch los...

Jungs, es ist nur noch peinlich. Denk einfach mal drüber nach!

:mad:

Zitat:

@ONKELTOM7777 schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:51:10 Uhr:


jetzt geht das hier mit dem Malkastenfarbensystem auch noch los...
Jungs, es ist nur noch peinlich. Denk einfach mal drüber nach! :mad:

Damit die Beiträge nicht mehr so unendlich lang werden, durch das ganze zitieren.

Zitat:

@ONKELTOM7777 schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:51:10 Uhr:


jetzt geht das hier mit dem Malkastenfarbensystem auch noch los...
Jungs, es ist nur noch peinlich. Denk einfach mal drüber nach! :mad:

Auch wenn Du recht hast: schon mal Deine Signatur bemerkt?

;-))

Zitat:

@Noch ein Stefan schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:54:20 Uhr:



Zitat:

@ONKELTOM7777 schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:51:10 Uhr:


jetzt geht das hier mit dem Malkastenfarbensystem auch noch los...
Jungs, es ist nur noch peinlich. Denk einfach mal drüber nach! :mad:

Auch wenn Du recht hast: schon mal Deine Signatur bemerkt?
;-))

Signatur und Post sind aber noch ein kleiner Unterschied.

:)

Die Sig ist wenigstens noch strukturiert und es werden nicht zu 8 Fragen, 8 Antworten in einer anderen Farbe beantwortet, auf die dann in 8 Antworten in einer dritten Farbe wiederum farblich geantwortet wird.

Eine Signatur ist individuell und kann z.B. jederzeit auch geändert werden

;)
Ähnliche Themen

Zitat:

@emobilezukunft schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:47:31 Uhr:



Zitat:

@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:39:06 Uhr:


Der tesla tritt nicht an gegen pferde sondern gegen hocheffiziente motoren mit: und somit immer teurer in der zukünftigen Entwicklung. Sage nur 0,7 l Quattro-Turbo, Bi-Kompressor, 10 Gang DSG mit Energierrückgewinnung, ach geht beim Verbrenner ja nicht. ;)

Energierueckgewinnung ist standart bei BMW, anderswo bestimmt auch. Zugegeben laecherlich, aber nicht unmoeglich und sicher ausbaufaehig.

Zitat:

- weniger reichweite Wer mehr braucht, fährt derzeit weiter Verbrenner und gut.
- mehr ladezeit- Wer die Zeit nicht hat, fährt derzeit weiter Verbrenner und gut.
- hoeheren engergiekosten Stelle ich mal in Frage.

koennen wir gerne klaeren, strom ist teurer als oel.

Die hohe subvention verschleiert das, anscheinend so das du das garnicht mehr erkennst.

Zitat:

- fraglichen umweltbelastungen Brauchen wir nicht diskutieren. EXTRA für dich, LOKAL EMISSIONSFREI BEIM TESLA!

lokal emmissionsfrei ist falsch,

zudem gehoeren die schadstoffe des krafwerks mit rein in die rechnung, das ist doch kindergarten sonst.

Zitat:

- subventionierung. Gibt es direkt in Deutschland nur die Steuerfreiheit, selbst beim Telsa also 740€ in 10 Jahren!

Schon wieder falsch,

die energiekosten sind in prozent etwa nur um die haelfte besteuert.

Hinter dem posten stecken 2stellige mrd. (die man runterbrechen muss auf die anzahl der fahrzeuge) Aber das ist eine gewaltige summe.

Autosteuer zahle ich auch mehr als 740EUR in 10 jahren. Wenn man den tesla bewertet nach den schadstoffen die er macht wird's eher 740 im jahr werden. (nagut das ist jetzt geraten, aber grosse diesel (euro4 damals immerhin) habe ich durchaus mit ca 500EUR / jahr versteuert. Benziner sind etwas guenstiger zahlen aber noch mehr an der tankstelle (steuer versteht sich). Das ist einfach eine leicht andere abrechnungsmethode.

Wie gesagt das batteriefahrzeug zahlt diese steuer garnicht.

Beim laden weniger als die haelfte des diesels (der schon guenstiger ist als der benziner an der tankstelle(nur wegen der steuer)). In prozent gerechnet, weil man kann schwer liter mit kw vergleichen. Wenn eines der beiden fahrzeuge sparsamer ist soll es schon sein vorteil sein. Daher der vergleich in prozent.

Zitat:

@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 18:06:23 Uhr:



Zitat:

@emobilezukunft schrieb am 20. Oktober 2014 um 17:47:31 Uhr:


Energierueckgewinnung ist standart bei BMW, anderswo bestimmt auch. Zugegeben laecherlich, aber nicht unmoeglich und sicher ausbaufaehig.

Zitat:

@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 18:06:23 Uhr:



Zitat:

- weniger reichweite Wer mehr braucht, fährt derzeit weiter Verbrenner und gut.
- mehr ladezeit- Wer die Zeit nicht hat, fährt derzeit weiter Verbrenner und gut.
- hoeheren engergiekosten Stelle ich mal in Frage.


koennen wir gerne klaeren, strom ist teurer als oel.
Die hohe subvention verschleiert das, anscheinend so das du das garnicht mehr erkennst.

Zitat:

@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 18:06:23 Uhr:



Zitat:

- fraglichen umweltbelastungen Brauchen wir nicht diskutieren. EXTRA für dich, LOKAL EMISSIONSFREI BEIM TESLA!


lokal emmissionsfrei ist falsch,
zudem gehoeren die schadstoffe des krafwerks mit rein in die rechnung, das ist doch kindergarten sonst.

Zitat:

@3L-auto-ja schrieb am 20. Oktober 2014 um 18:06:23 Uhr:



Zitat:

- subventionierung. Gibt es direkt in Deutschland nur die Steuerfreiheit, selbst beim Telsa also 740€ in 10 Jahren!


[/quote
Schon wieder falsch,
die energiekosten sind in prozent etwa nur um die haelfte besteuert.
Hinter dem posten stecken 2stellige mrd. (die man runterbrechen muss auf die anzahl der fahrzeuge) Aber das ist eine gewaltige summe.
Autosteuer zahle ich auch mehr als 740EUR in 10 jahren. Wenn man den tesla bewertet nach den schadstoffen die er macht wird's eher 740 im jahr werden. (nagut das ist jetzt geraten, aber grosse diesel (euro4 damals immerhin) habe ich durchaus mit ca 500EUR / jahr versteuert. Benziner sind etwas guenstiger zahlen aber noch mehr an der tankstelle (steuer versteht sich). Das ist einfach eine leicht andere abrechnungsmethode.
Wie gesagt das batteriefahrzeug zahlt diese steuer garnicht.
Beim laden weniger als die haelfte des diesels (der schon guenstiger ist als der benziner an der tankstelle(nur wegen der steuer)). In prozent gerechnet, weil man kann schwer liter mit kw vergleichen. Wenn eines der beiden fahrzeuge sparsamer ist soll es schon sein vorteil sein. Daher der vergleich in prozent.

So mir reicht es jetzt .

Ignore.

Du willst nicht diskutieren, du willst nur anderen deine persönliche Meinung aufzwingen.

Ich zahle übrigens 20€ KfZ-Steuer pro Jahr. ;)

Zitat:

@NormanMuc schrieb am 20. Oktober 2014 um 19:52:26 Uhr:


Ich zahle übrigens 20€ KfZ-Steuer pro Jahr. ;)

Meine Eltern haben als sie ihr Auto neu hatten noch weniger gezahlt (0EUR). Und auch später gab's nochmal eine ähnliche Aktion.

notting

Also, dass der Staat von den E-Autofahrern weniger Geld bekommt als von Verbrennerfahrern ist absoluter Humbug und das habe ich hier schon öfter geschrieben!
Ich habe das gerade heute nochmal mit den aktuellen Strom- und Treibstoffpreisen ausgerechnet:
Ein Dieselfahrer, der weniger als 5,7 Liter/100km verbraucht, zahlt weniger Abgaben für seinen Treibstoff an den Staat als ein Model S Fahrer, der mit 25kWh/100km (ab Steckdose) fährt. WENIGER!
52% des Strompreises gehen an den Staat!
Wenn hier jemand subventioniert wird, dann sind es die Fahrer von modernen Benzin- und Dieselaggegaten - und nicht umgekehrt.
Die Berechnung liefere ich auf Wunsch gerne morgen nach...

Dir ist aber klar, daß du gerade dem Diesel einen Wirkungsgrad von 57% attestierst ? ;)

Nur mal so nebenbei bemerkt, falls mal wieder das Argument kommt, der Diesel hätte einen ach so geringen Wirkungsgrad....... :D

Oder ändert sich bei Euch EV-Jüngern der Wirkungsgrad je nachdem, was man grade zeigen will :eek:

Gruß SRAM

Was hat denn der Wirkungsgrad mit den Abgaben für den Staat zu tun?
Bei einem Diesel mit 5,7l/100km bekommt der Staat 3,80 Euro/100km.
Für 25 kWh Strom bekommt der Staat ebenfalls 3,80 Euro.
Jetzt erklär mir mal, wie du daraus einen Wirkungsgrad des Diesel-Motors errechnest?
Und um mich auf dein Niveau herunter zu begeben: wechselt ihr Verbrenner-Jünger immer das Thema, wenn euch die Fakten nicht gefallen?

Zitat:

@SRAM schrieb am 20. Oktober 2014 um 20:20:24 Uhr:



Dir ist aber klar, daß du gerade dem Diesel einen Wirkungsgrad von 57% attestierst ? ;)

...
Gruß SRAM

Also, das mit dem Wirkungsgrad von 57 % habe ich da nicht rausgelesen. Hmm.

Aber Du meinst doch diesen Post:

Zitat:

Also, dass der Staat von den E-Autofahrern weniger Geld bekommt als von Verbrennerfahrern ist absoluter Humbug und das habe ich hier schon öfter geschrieben!
Ich habe das gerade heute nochmal mit den aktuellen Strom- und Treibstoffpreisen ausgerechnet:
Ein Dieselfahrer, der weniger als 5,7 Liter/100km verbraucht, zahlt weniger Abgaben für seinen Treibstoff an den Staat als ein Model S Fahrer, der mit 25kWh/100km (ab Steckdose) fährt. WENIGER!
52% des Strompreises gehen an den Staat!

Wenn hier jemand subventioniert wird, dann sind es die Fahrer von modernen Benzin- und Dieselaggegaten - und nicht umgekehrt.

Die Berechnung liefere ich auf Wunsch gerne morgen nach...

Wir wollen dieselbe Leistung auf die Strasse bringen.
Da Ihr Fanboys immer 100% Wirkungsgrad für die Elektroschüssel annehmt, hab ich das auch mal angenommen ;)
Wenn der Verbrenner also auch 25 kWh am Rad bringen soll ist der Wirkungsgrad mit Dreisatz fluggs berechnet :) (soll ich dirs vorrechnen ? :))

Unterstellen wir mal für den Verbrenner den von Euch Jüngern in anderem Zusammenhang immer unterstellten Wert von 30%, dann sieht Deine Rechnung aber auf einmal ganz anders aus, nichwahr ? :D

Da fragt man sich doch wieso mal so, mal sorum argumentiert wird.............. :D

Gruß SRAM

Zitat:

[...]Die aussage wie weit ein auto kommt bei konstant xy ist mir voellig neu und gibts nur bei tesla.
Und ja, ist ziemlich wertlos. [...]

Erinnerst Du Dich noch an den alten Drittelmix?

Stadt, Konstantfahrt 90km/h, Konstantfahrt 120 km/h.

Diese Verbrauchsangaben finde ich deutlich aufschlußreicher als den NEFZ mit seinen lustigen, aber völlig realitätsfernen Rampenprofilen...

Zitat:

@SRAM schrieb am 20. Oktober 2014 um 21:37:38 Uhr:



Wir wollen dieselbe Leistung auf die Strasse bringen.
Da Ihr Fanboys immer 100% Wirkungsgrad für die Elektroschüssel annehmt, hab ich das auch mal angenommen ;)

Also in der Regel 95, aber das wollen wir mal gelten lassen.

Zitat:

Wenn der Verbrenner also auch 25 kWh am Rad bringen soll ist der Wirkungsgrad mit Dreisatz fluggs berechnet :) (soll ich dirs vorrechnen ? :))


Ich denke mal, Du meinst 25 kW. Dann kommt aber bei mir die Frage, wo kommt diese Zahl her? Ein einfacher Tesla hat eine Maximalleistung von 285 kW, macht dann pro Rad 142,5 kW. Wirkungsgrad 95 % ergibt 135,375 kW.

Zitat:

Unterstellen wir mal für den Verbrenner den von Euch Jüngern in anderem Zusammenhang immer unterstellten Wert von 30%, dann sieht Deine Rechnung aber auf einmal ganz anders aus, nichwahr ? :D


Also 35% schafft ein Benziner locker, eine Diesel über 40%.
Wenn ich jetzt die 135,375 kW nehme und sie auf den Verbrenner hochrechne (ich nehme jetzt mal 35% Wirkungsgrad an) komme ich auf eine Energiemenge von 386,78 kW (pro Rad), die in den Motor reingesteckt werden müßten. Bei 2 angetriebenen Rädern (wie beim einfachen Tesla) also 773,56 kW Benzinleistung.

Zitat:

Da fragt man sich doch wieso mal so, mal sorum argumentiert wird.............. :D
Gruß SRAM

Habe ich Deine Argumentation so richtig verstanden? Was willst Du damit sagen? Das der Tesla besser ist als ein Verbrenner? Das wissen hier (fast) alle!

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