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Tesla Model X 60D: Neues Einstiegsmodell

Tesla Model X
Themenstarteram 13. Juli 2016 um 16:26

Palo Alto – Einstiegsmodell hin, Einstiegsmodell her. Erst im April hat Tesla beim Model X die günstigste Variante 70D durch den teureren 75D ersetzt. Für gute 3.000 Euro mehr gab es eine größere 75-kWh-Batterie und 17 Kilometer mehr Reichweite. Jetzt bringt Tesla mit dem Model X 60D erneut eine günstigere Variante auf den Markt.

Die 86.300 Euro teure 60D-Version kommt mit 60-kWh-Batterie und voraussichtlich 355 Kilometern NEFZ-Reichweite. Höchstgeschwindigkeit (210 km/h) und Beschleunigung (6,2 Sekunden von 0 bis 100 km/h) entsprechen dem 9.800 Euro teureren Model X 75D. Die Reichweite allerdings fällt 62 Kilometer kürzer aus.

Batterie-Upgrade für den Tesla Roadster

Mehr Reichweite gibt es dagegen jetzt für den allerersten Tesla. Das bereits 2014 von Elon Musk per Twitter angekündigte Reichweiten-Upgrade für den Roadster ist endlich verfügbar – zumindest in kleinen Stückzahlen. Denn produziert werden pro Woche nur zwei bis drei der neuen Akkupakete. Weil sie anders aufgebaut werden müssen als die Akkus von Model S oder X, entstehen die Stromspeicher quasi in Handarbeit.

Die Reichweite wird mit der von 56 auf 70 kWh erhöhten Batteriekapazität laut Tesla um ca. 35 Prozent erhöht. Rund 550 Kilometer sollen also jetzt drin sein. An den Fahrleistungen des Roadsters soll sich hingegen nichts ändern. Für das Upgrade müssen Roadster-Besitzer allerdings ordentlich Geld hinlegen. 29.000 Dollar, umgerechnet ca. 26.000 Euro werden im Tesla-Shop inklusive Umbau und Logistikkosten aufgerufen. In den USA können sich Besitzer mit einer Anzahlung von 5.000 Dollar auf die Warteliste zum Umbau setzen lassen. Zwischen 2008 und 2012 hat Tesla weltweit ungefähr 2.500 Roadster verkauft.

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39 Antworten

Unabhängig vom Preis für Batterieupgrade ist die Aktion sehr lobenswert. 4 Jahre nach Produktionsende so etwas anzibieten, ist ein starkes Stück Kundenfreundlichkeit und Glaubwürdigkeit, vor allem, wenn man bedeckt, dass Tesla mit den neuen Modellen genug zu tun hat.

Der Preis ist aber schon etwas hoch für das Upgrade. Bei BMW sind es 9.000 € für das 33 kWh Upgrade (i3), also 270 €/kWh wo Tesla 370 €/kWh verlangt.

@AlexT87: Das erklärt sich wohl durch den hohen Handarbeitsanteil und die niedrigen Stückzahlen.

Könnte mir auch vorstellen, dass es gar nicht so wenige Roadster-Besitzer gibt, die das trotz dem Preis machen lassen werden. Der Roadster ist ja eher ein Liebhaber- und Sammlerstück, da sollte das Geld sowieso etwas lockerer sitzen.

Zum Model X: Wie schon bei Model S macht das durchaus Sinn. Gerade in Ländern mit Tempolimits (also quasi überall) und/oder weniger langen Strecken (Schweiz, Österreich, Niederlande, BeNeLux, etc...) wird sich die Variante gut verkaufen und eröffnet durch den niedrigeren Preis auch neue Kundengruppen.

Zitat:

@dnavra schrieb am 13. Juli 2016 um 17:32:40 Uhr:

Unabhängig vom Preis für Batterieupgrade ist die Aktion sehr lobenswert. 4 Jahre nach Produktionsende so etwas anzibieten, ist ein starkes Stück Kundenfreundlichkeit und Glaubwürdigkeit, vor allem, wenn man bedeckt, dass Tesla mit den neuen Modellen genug zu tun hat.

Vor einigen Jahren als es um die HVA Elemente (tickende Geräusche) an meinem 130i (N52) ging, war es ein richtiger Kampf bezüglich der Reparaturkosten. Und das obwohl es ganz klar ein Konstruktionsfehler war. Ich freue mich jedenfalls schon auf das Model 3. Weiß man schon wo die nächsten Tesla Ladestationen aufgebaut werden ? Wann wohl in Düsseldorf bzw. Mettmann/Wuppertal eine aufgestellt wird ?

...in der Preiskategorie bei der Wahl zwischen S oder X, würde ich den X nehmen

Der X ist super

Ein tolles Auto :)

Verdammt - ich würd mir den gerne holen :/

Zitat:

@AlexT87 schrieb am 13. Juli 2016 um 18:28:30 Uhr:

Der Preis ist aber schon etwas hoch für das Upgrade. Bei BMW sind es 9.000 € für das 33 kWh Upgrade (i3), also 270 €/kWh wo Tesla 370 €/kWh verlangt.

Wie ballex schrieb, spielt die Handarbeit bei der Herstellung der Akkupakete eine Rolle und wenn man noch die Arbeitszeit für die Montage und sonstige Kosten mit berücksichtigt (vielleicht müssen noch andere Teile ausgetauscht, spricht angepasst, werden?), dann relativiert sich das Ganze.

Dann bekommt man auch noch 550 Kilometer Reichweite. Schon beeindruckend, wie man das hinbekommt, wenn doch das Auto mit dem alten Akkupaket nur um 1300 Kilogramm gewogen hat, jetzt vielleicht 50 Kilogramm mehr.

Und wenn man den ursprünglichen Preis von über 110 Tsd. USD. berücksichtigt, dann schlägt der Aufschlag nicht mehr so sehr zu Buche.

Die ersten Roadstars müssten jetzt kurz vor Ende der Garantiezeit auf den Akku sein.

Im Sinne der Kundenzufriedenheit ist das sicher ein genialer Schachzug.

Dann hol ihn dir doch.

Zitat:

@Slimbox89 schrieb am 13. Juli 2016 um 20:13:39 Uhr:

Der X ist super

Ein tolles Auto :)

Verdammt - ich würd mir den gerne holen :/

86000 Euro, günstig ist diesem Falle wohl doch relativ .

Wenn dann das Modell 3 für 40000 kommt spricht man sicher von Ramschpreis .:D

Mit 355 km NEFZ ist das kleine X-Modell noch nicht so richtig allroundtauglich, finde ich. Das sind real wohl um die 240 km. Ich denke, wenn ich so viel Geld ausgeben würde, dann lieber gleich einen größeren Akku.

Warum wurde der Roadster eingestellt?

j.

Zitat:

@Mann19 schrieb am 14. Juli 2016 um 09:56:32 Uhr:

86000 Euro, günstig ist diesem Falle wohl doch relativ .

Wenn dann das Modell 3 für 40000 kommt spricht man sicher von Ramschpreis .:D

Der Preis interessiert mich weniger, würde den eh nur leasen. Allerdings höchstens die Zeit der Garantiedauer. Nicht wirklich teurer als ein Verbrenner der für teuer Geld gewartet bzw. repariert werden muss.

 

Zitat:

@SparAstra schrieb am 14. Juli 2016 um 07:44:19 Uhr:

Dann hol ihn dir doch.

Zitat:

@SparAstra schrieb am 14. Juli 2016 um 07:44:19 Uhr:

Zitat:

@Slimbox89 schrieb am 13. Juli 2016 um 20:13:39 Uhr:

Der X ist super

Ein tolles Auto :)

Verdammt - ich würd mir den gerne holen :/

Er wird wohl seine Gründe haben wieso er das nicht tut....

Bin mir nicht sicher, ob hier schon über folgendes geschrieben wurde:

Beim Model X 60D ist das 75kWh Akkupaket schon eingebaut. Es lässt sich auch nachträglich für 9000$ freischalten. (gemäss Electrek)

Ich frage mich, besteht irgendwann die Möglichkeit, dass allenfalls die 60kWh Versionen von Tesla auch in Deutschland gefördert werden? Baut man darum jetzt bei beiden Modellen kleinere Akkus ein? Bisher gab es ja immer eher Steigerungen der Akkuleistung.

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