TDI und B7

VW Golf 4 (1J)

So, da ja jetzt der e10 Müll vom Tisch ist sind wir Diesel fahrer dran. B7 Diesel, Diesel mit 7% Bioanteil kommt ab 2009. In Frankreich soll es ja angeblich keine Probleme geben, die haben es seit einem Jahr. Der ADAC meint, es könnte aber zu Motorschäden kommen. Geht das spiel jetzt wieder wie beim E10 von vorne los 😠.
Wird es unseren TDI´s schaden oder nicht?

13 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von TopForce



Wird es unseren TDI´s schaden oder nicht?

nur den entsprechenden enspritzteilen von bosch........von vw her darfste deinen bock mit blanken bio sogar fahren, bosch sagt nein, schmierung schlechter

was die bosch teile kosten, kann man sich selbst denken

ist das normaler biodiesel was da mit reinkommt.... da habe ich schon oft gehört das da welche mit ihrem tdi mit fahren....aber viele sagen das es nicht schön ist......... kommt zeit kommt rat....

Ist glaub die gleiche Brühe wo sie zum Benzin beimischen wollten.
Genau wegen der Bosch aussage habe ich ja bedenken, ob es die PD-Elemente so einfach wegstecken? Die Schmierung wird ja da durch verringert. 

Zitat:

Original geschrieben von TopForce


Ist glaub die gleiche Brühe wo sie zum Benzin beimischen wollten.
Genau wegen der Bosch aussage habe ich ja bedenken, ob es die PD-Elemente so einfach wegstecken? Die Schmierung wird ja da durch verringert. 

na länger leben tun sie davon nicht

und den rest interessiert die gesetzemacher ja nicht

Ähnliche Themen

Ja ja, die Gesetze macher, der Gabriel macht sich echt keine Freunde.
Problem soll ja auch sein dass sich das Öl stark verdünnt und die Schmierung dadurch nicht mehr optimal sein soll. Hauptsache die RPF vertragens alles andere ist ja unwichtig.

Einige schütten sich ja 2-tackt Öl in den Tank, könnte man so die fehlende Schmierwirkung vom Diesel wieder ausgleichen oder schadet es dem Motor mehr?

Z. B. hat ARAL doch schon seit einigen Jahren 5 % Bioanteil im normalen Diesel drin. Das fahre ich weitestgehend ausschließlich ohne Probleme. Ich denke, dass noch 2 % mehr da keinen großen Unterschied machen werden.

In jedem Diesel sind 5% drin, nicht nur in dem von ARAL. Meiner Meinung nach macht jedes % was aus. Beim Benzin gabs wegen den 5% mehr ja auch probleme wie Sau und dass ist ja auch nicht gerade viel. Was ist wenn bei den 5% im Diesel schon die Grenze erreicht ist dann sind nochmal 2% schon schädlicher.

Bei E10 haben z. B. VW aber auch gleich gesagt, dass es beispielsweise bei den ersten FSIs gar nicht geht. Meiner Meinung nach war das aber zumindest für die FSIs etwas zu hoch gepuscht, da die eh Supuer Plus tanken sollten (mein Vater hat z. B. einen solchen) und Super Plus hätte es weiterhin als E5 gegeben. Wie es bei anderen Modellen bzw. Hersteller ausgesehen hätte weiß ich nicht.

Wir haben für unsere AXR-Motoren aber zumindest seitens VW die Freigabe für 100 % Biodiesel, daher sollten die 5 % keine obere Grenze sein.

Dass ist ja das Problem. VW gibt ihn frei aber Bosch seine Teile nicht und für mich zählt was Bosch sagt. Der ist der Teilehersteller nicht VW 😉

Ich fahr neuerdings mit Zweitaktöl im Tank, das schmiert angeblich auch sehr gut. Vielleicht gleicht es die zwei Prozent wieder aus 😁

Dass frage ich mich auch schon die ganze Zeit ob man die fehlende Schmierwirkung so wieder weg machen kann. Bleibt nur noch das Problem mit den Gummischläuchen die sich auflösen. 

Ach naja, bei 7%...so eng seh ich das noch nicht, wenn ich mir angucke das manche hunderttausende von Km mit Biodiesel fahren ohne Probleme...

Hole den Beitrag hier nochmal hoch,
weil ich derzeit von privaten Endkunden vermehrt gefragt werde, was nächstes Jahr mit dem B7 ist
und weil wohl in der ADAC-Motorwelt was stand oder stehen wird.

Nachfrage in der Technik meiner Firma (großes Mineralölunternehmen) ergab, dass man in Bezug auf die Ölverdünnunng und die Ölwechselintervalle durchaus so seine Bedenken habe, jedenfalls bei regelmäßiger Kurzstrecke und generell immer nur geringer Ölerwärmung.

In jedem Fall riet man mir als Diesel-Kurzstreckenfahrer (unterdessen in der Woche täglich nur 28 km innerstädtisch hin+zurück, allerdings noch ohne LL/WIV, zum Glück!), die Ölwechselintervalle in jedem Fall einzuhalten - mach ich aber sowieso.
(Davon haben die Kollegen nix, denn die wissen, dass ich bisher immer Fremdfabrikate in meinen Motor gefüllt habe, ist also kein Verkäufergerede...)

In Bezug auf WIV/LL, womöglich in Kombination mit einem GEREGELTEN DPF (in dieser Kombi dann für Golf IV nicht mehr relevant...!) verweise ich mal auf den
hier genannten Zielkonflikt zwischen
WIV-Intervallberechnung aus Messung der Ölverdickung durch Ascheeintrag (unterdessen Verminderung der Ascheeinträge durch Einsatz ascheärmere LLIII-Öle, woraus also eine Verlängerung der WIV-Intervalle resultiert...!!!)
und der Ölverdünnung und somit der Reduzierung der Schmiereigenschaften durch B7-Zumischung von FAME.

Zitat:

Zitat:

Die Einführung aschearmer Motoröle (Low-Ash-Öl) hat dazu beigetragen, den Toleranzbereich bis zum nächsten Ölwechsel zu vergrößern. Eine Messung des Kraftstoffanteils im Motoröl erfolgt nicht und ist in naher Zukunft nicht geplant.

Genau das wäre bei B7 aber sinnvoll, da die Ölverdünnung, also die Reduzierung der Schmiereigenschaften, zunimmt, gerade bei hohem Kurzstreckenanteil!

Wer mich jetzt fragt, was o.g. ihm nun konkret sagen soll, den verweise ich auf die Aussage der Kollegen:
Auch bei älteren DI-Dieseln wie unserem Golf IV ohne geregelten DPF empfehlen die Kollegen,
bei hohem Kurzstreckenanteil (wenngleich eher dieseluntypisch...) dann von WIV/LL besser auf feste Intervalle (= alle 15.000 km) umzustellen.
Bei Normalbetrieb mit regelmäßigen längeren Überland- oder gar BAB-Etappen sollte aufgrund der dann wesentlich höheren Öltemperaturen die Ölverdünnung durch FAME wieder reduziert werden, also unkritisch sein...

Deine Antwort
Ähnliche Themen