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Taugt der Dieselmotor im Civic ?

Themenstarteram 27. April 2009 um 11:00

Fahre aktuell einen Seat mit 2.0TDi. Dieser 140PS Motor ist ja eher verrufen.

Wie sieht das mir dem 2.2er Diesel bei Honda aus ?

Wie langlebig ist er ?

Hat er auch eine Anfahrschwäche wie der VW ?

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60 Antworten

Also, der Motor ist deutlich besser, als der Rumpel Düser von VW. Was sehr vorteilhaft ist, ist die Tatsache, dass der keinen Zahnriemen, sondern eine Kette hat. die anfahrschwäche ist minimal, er ist insgesamt harmonischer, und viel leiser. Dafür hat er nciht so viel subjektiven Bums und reagiert mitunter sehr verzögert auf Gas. Meiner machte mit dem DPF Ärger, aber das ist sehr unterchiedlich und andere Marken sind davon auch nicht verschont.

Der Verbrauch ist meiner Meinung nach für eine Diesel nicht übermäßig günstig.

haltbar ist er sicher, man hört hier wenig oder nix Negatives. Allerdings ist dieser Motor nicht mehr der letzte Schrei von Honda, der iDTEC ist Stand der Technik, wird aber nur im Accord angeboten.

Nichts desto Trotz kann ich den Wagen empfehlen, auch wenn ich mit dem DPF Pech hatte.

Der 2.2i-CTDi ist unter den 4-Pott-Dieseln der Beste den ich je gefahren bin (als Ex-Bosch-Entwickler waren das schon einige). Er ist extrem ruhig und kraftvoll, das typische Dieselnageln ist quasi nur nach einem Kaltstart vorhanden. Vom Verbrauch her ist er durchschnittlich, hier ist die PD-Konkurrenz besser (ob einem diese 0.2l/100km das Gerumpel wert sind möge jeder selbst entscheiden).

Mein FK3 (mit DPF) fährt seit 101.220km ohne nennenswerte Probleme (2x brauchte er ein SW-Update), der DPF hingegen machte nie Probleme. Subjektiv fährt er noch wie am ersten Tag, ob er noch die gleiche Leistung bringt wie damals (157PS statt 140PS) messe ich aber nicht mehr nach.

Ich bin auch schon den i-DTEC gefahren, der wieder deutlich ruppiger zu Werke geht als der i-CTDi. Die 10PS mehr (der DTEC hat 150PS) merkt man nicht wirklich. Der i-DTEC ist DPF-mäßig eine Generation weiter und wahrscheinlich weniger anfällig als der i-CTDi, aber von der Laufkultur und dem Klang kann er dem i-CTDi nicht das Wasser reichen....

Grüße,

Zeph

Zitat:

Seitdem ich den FK3 fahre, frage ich mich ob der Benzinmotor im Civic überhaupt was taugt?

:)

Auch wenn ich mich damit weit aus dem Fenster lehne: in seiner Klasse ist der Diesel im Civic der beste. Es gibt momentan nichts besseres bei den Kompakten. Und ich hatte einige davon schon unterm Lachs gehabt von den aktuellen Modellen.

Toller Motor, bereue es bezüglich Fahrspaß bis heute nicht, daß ich mich gegen den 1.8 i-VTEC und für den 2.2 i-CTDi entschieden habe. Einen finanziellen Vorteil gibts aber auch in Österreich nur mehr für Vielfahrer.

Motoröl nimmt sich meiner (ohne DPF) nach mittlerweile fast 60.000 km noch immer schlückchenweise, aber im absolut toleranten Rahmen (0,7 Liter auf 20.000 km).

Eine kleine "Gedenksekunde" gibt es, das kann ich nicht abstreiten. Ab 2.200 Umdrehungen zieht er dann aber sehr kraftvoll bis in den Begrenzer.

Ein sportlicher, kultivierter, laufruhiger Dieselmotor. Sparmeister ist der Motor keiner, da gibts bessere. Ein Bekannter fährt seinen Audi A3 mit 5 Liter/100 km, allerdings mit dem 1.9 TDI mit 105 PS. Also leistungsmäßig nicht unbedingt vergleichbar.

Mein Civic 2.2 i-CTDi nimmt sich derzeit laut BC 6,1 Liter, was in der Realität wohl zirka 6,4 Liter entsprechen sollte. Fahre für österreichische Verhältnisse schon recht flott.

 

Zitat:

Original geschrieben von V70_D5

Dafür hat er nciht so viel subjektiven Bums und reagiert mitunter sehr verzögert auf Gas.

seit dem update 2.70 hängt er viel besser am gas und die verzögerung ist deutlich weniger, auch der reinigungszyklus ist nicht bei 400 wie vor dem update sondern bei 700-750km vom dpf.

bin vorher 2 vw diesel gefahren und muss sagen das der verbrauch eigentlich nicht negativ gegen den honda ausfällt obwohl der einen dpf hat.

wenn du chipen willst sei noch gesagt das der motor in japan (so gelesen) mit der gleichen hardwar mit 160 ps ausgeliefert wird und der motor steckt die mehrleistung so gut weg das man glaubt mit einem nicht-gechipten auto unterwegs zu sein.

bei den vw´s war das schon etwas anders, wenn man z.b. eine strecke vollgas gefahren ist so hörte sich der motor schon etwas anders an beim nächsten starten, auch die materialien so schien es waren beim vw etwas weicher und so kam es das ich nur materialschwierigkeiten hatte, beim 5er nach dem chipen vibrierte die kupplung derart stark das ich nochmals hin musste und den drehmoment zurücknehmen lassen musste, bei 90tkm. kupplung hin und bei 130tkm. ein derart grosses flankenspiel im getriebe das er fast (probefahrt) unverkäuflich war, dies war aber schon sehr viel früher auch spürbar und so musste ich schon ab 60tkm. sehr schonend fahren und die mehrleistung kaum nutzen.

nach opeldiesel fuhr ich einen citroen und danach 2 vw-diesel und kann sagen der honda ist mit abstand der robusteste was chipen angeht, hat aber auch dem grössten hubraum von denen ich hatte und um 235ccm noch mehr wie der vw.

zum reifenverschleiß noch zu sagen das der vw durch seine ungestüme art zu beschleunigen es sehr viel reifenverschleiß kostete, der honda ist wie andere cr motoren und hat nicht diesen bums untenrum und ich wunderte mich das ich mit der gleichen fahrweise sehr gute winterreifen einlagern konnte.

 

also ich denke schon das der motor was taugt...er zieht kräftig von unten raus, hat oben auch noch reserven wo andere längst aufgeben, liegt sicher auch am größeren hubraum und dem hammer drehmoment.

wie langlebig der motor ist weiß ich nicht, hängt aber sicher von der pflege des nutzers ab. im allgemeinen kann man sagen das honda motoren eher unkaputtbar sind..der diesel hat überdies ne steuerkette, ich weiß nicht wie das beim leon ist.

Klasse Motor. Leise, zupackend und mit etwas Übung auch sparsam. Wobei der Verbrauch von vielen Dingen abhängt. Die 225er Reifen machen sich zum Beispiel deutlich negativ bemerkbar, und wenn Dir die Straßenlage nicht so wichtig ist, tun es auch 205er (und bieten immer noch eine gute Straßenlage).

Sogar mein Nachbar lobt den Motor - als absoluter VW-Fan. Lästig ist die fehlende Bodenfreiheit - der schwere Diesel zieht die Schnauze nach jedem Hubbel nach unten. Wenn ich über eine Schikane fahre, setze ich sehr häufig auf. Zum Glück gibt´s die fast nur im Ausland.

Als Wetterbericht taugt der Motor auch - er nagelt nur selten, und wenn, dann weiß ich, das es regnet :-).

Ich fahr den FK3 jetzt zwar erst 3.000 km, aber der Motor ist klasse. Kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen. Ich glaube aber, dass er in den ersten beiden Gängen etwas abgeriegelt wurde, denn erst im 3. zieht er brachial los.

 

Spritverbrauch 5 Ltr., Ölverbrauch null, nach 2 Minuten ist das Nageln bei Kälte weg, im 6. Gang bis 3.500 Touren = 195 km/h ist er locker hochgezogen ohne Pause, und es gab noch viel Luft unter dem Gaspedal.

 

Ab 2.000 Touren wird er giftig und die Post geht ab.

 

Alle 20.000 Ölwechsel ist o.k., besser so, als irgendwann die Grätsche gemacht, weil sich ein Techniker verkalkuliert hat.

 

Wer ihn sich nicht leisten kann, soll sich halt etwas anderes holen. Ich habe mir den Motor gegönnt (1.300 Euro Aufpreis zum FK2) und bereue es keine Sekunde (Danke an alle, die mir den Motor empfohlen haben - ihr hattet alle Recht).

 

Gruss von ralphus1

Zitat:

Original geschrieben von ralphus1

Ich glaube aber, dass er in den ersten beiden Gängen etwas abgeriegelt wurde, denn erst im 3. zieht er brachial los.

Nein, er ist nicht abgeriegelt, sondern der Motor selbst kann nicht schneller hochdrehen, der Turbo braucht zu lange um den vollen Ladedruck aufzubauen. Bist das geschehen ist, ist er im 2. Gang schon im Begrenzer....

Grüße,

Zeph

Hallo Zeph,

 

danke für die Erläuterung - vlt. hätte man die ersten beiden Gänge etwas länger auslegen sollen. 76 km/h Maximalgeschwindigkeit für den 2. Gang eines Autos, welches 210 km/h echt läuft, sind nicht wirklich viel. Und so knapp ist das Drehzahlband unseres FK3 doch nicht bemessen, als dass man diesen Wunsch utopisch nennen müsste.

 

Beste Grüsse von ralphus1

Fahre selber den Diesel und muß sagen das ich das garnicht so schlimm fnde, das der Wagen so relativ kurz übersetzt ist.

Immerhin besser als bei dem Firmenwagen meines Chefs.

Audi A3 TDi 170 PS....

Bin froh das der Civic nicht so ein Turboloch hat, wie er.

Ist meiner Meinung zu viel LEistung für den Wagen.

Es sei denn er währe ein Quattro.

Grüße

ich

Dem muss ich beipflichten, es gibt wenig geileres als ein kurz übersetztes Getriebe. Anfangs fand ich den ersten Gang auch zu kurz, aber mit der Zeit... Das Getriebe ist perfekt abgestimmt auf das Auto.

Zitat:

Original geschrieben von Zephyroth

Zitat:

Original geschrieben von ralphus1

Ich glaube aber, dass er in den ersten beiden Gängen etwas abgeriegelt wurde, denn erst im 3. zieht er brachial los.

Nein, er ist nicht abgeriegelt, sondern der Motor selbst kann nicht schneller hochdrehen, der Turbo braucht zu lange um den vollen Ladedruck aufzubauen. Bist das geschehen ist, ist er im 2. Gang schon im Begrenzer....

Was heißt das für die 8.6 Sekunden von 0 auf 100 km/h? Schafft der Motor diese Beschleunigung tatsächlich ohne große Unterstützung durch den Turbo?

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