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Subjektives Leistungsempfinden 2.5 TDI vs. 3.0 Benziner?

Themenstarteram 25. Juli 2003 um 14:26

Hallo,

hat jemand mal den A4 oder A6 2.5 TDI (163 oder 180 PS, letzteren fahre ich derzeit als A6) mal im direkten Vergleich mit dem 3.0 gefahren?

Klar, der 3.0 hat viel mehr Leistung. Aber macht sich das im "normalen" Fahrbetrieb bemerkbar? Wie kommt der 3.0 "unten rum" im Vgl. zum 2.5 TDI und wieviel verbracht er so?

Danke für jede Info...

Frank

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33 Antworten

Entscheidung

 

@sst: habe mich tatsächlich für den 3.0 entschieden

@meiko: mit 6 Gang quattro, denn wer einmal quattro gefahren ist fährt nur mehr quattro! würde es mt als quattro geben wäre es eine alternative - aber ich bin ja noch jung und nicht schaltfaul

bin auch den 180ps diesel gefahren, der wirklich auch keinen schlechten eindruck hinterließ

ABER: fährt man einen diesel unter vollast wird er kaputt

und da ich gerne das auto ausreize habe ich mich für den benziner entschlossen

ich hatte mal den audi 80 2.3 quattro 5-zylinder - da hatte ich nie ein problem damit bis 100.000km dann habe ich ihn meinem bruder gegeben, der hat ihn heute noch mit 225.000km und der läuft noch immer wie ein glöckerl

ich freu mich auf oktober

Ich kann Dich nur beglückwünschen!

Beim Benziner, weisst Du, was Du hast.

Der hat nur Ansaugbrücke, Zylinder und Auspuff, das wars.

Beim tdi hast Du: Unterdruck-Ansaugschlauch (zieht sich zusammen), Wastegate-Ventil (erhebliche Serienstreuung), Turbolader (das bekannte Problem mit den Schaufeln / Ladedruck / Wellenklemmer), hochsensible Einspritzpumpe,

schlechten Sound, und und und

Ich fahre den A4 Avant 180 PS quattro tdi und bin mehr als enttäuscht.

Zum Glück nur noch gut ein Jahr. Aber wenn ich das Auto behalten würde, hätte ich ab 100.000 km Angst, was mir als nächstes wohl um die Ohren fliegt.

Ich meine schon jetzt bei 42 tkm ein Nachlassen der Leistung zu spüren, aber bei Audi zuckt man nur mit den Schultern, und ein Rollenprüfstand für Allrad musst Du auch lange suchen.

Die Diesel-Mania ist sehr auf Werbung / Marketing begründet. Selbst bei hoher Jahresfahrleistung rechnet sich ein Diesel kaum, wenn man ehrlich rechnet und neben den horrenden Steuern und Versicherung auch noch Reparaturen ab 100.000 tkm mit einbezieht.

Sportlicher ist der Benziner allemal. Er ist auf der VA einiges leichter, das merkst Du in der Kurve, und die Gasannahme ist mangels Turboloch auch ganz was anderes.

Ich kann nur die Quattro-Besessenheit mancher Kommentare nicht verstehen, außer bei Schnee/Glatteis sehe ich keinen Vorteil. Und ich habe wirklich schon so ziemlich alles gefahren, was Räder hat. Der Fahrspaß ist mit Quattro gleich Null.

@Marc

sorry, das mal so sagen zu müssen, aber wenn Du die Vorteile des quattro-Antriebes nur auf Schnee/Eis bemerkst, dann scheinst Du nur auf Autobahnen bei trockenem Wetter unterwegs zu sein...

Des weiteren stört mich, daß Du den 2,5 TDi schlechter machst als er ist.

Wenn jeder 2,5 TDI so wäre wie Du beschreibst, dann würds schlecht um Audi stehen...

Ich selber fahr ja keinen, kenne aber einen aus der ersten (ach so schlechten) Serie (A6 EZ 10/97 meines Kumpels), der inzwischen 290.000 km drauf hat ohne ein außergewöhnliches Problem (1x LMM), und das bei Abt-Tuning auf 180 PS seit Anfang 98...

Klar verärgert es, wenn man ein übles Montags-Auto bekommen hat und dann auch noch beim Audi-Händler als kleinlich abgestempelt wird. Kann ich auch verstehen.

Aber auch bei BMW oder sonst wo ist man nicht vor Montagsautos gefeit. Ich erspar Euch jetzt die Story vom neuen 325i eines Arbeitskollegen. Aber sind deswegen alle 325I schlecht?

Grüße

Winni

nur A3 TDI seit 5 Jahren und 136.000km problemlos

und noch 4 andere Autos...

Zitat:

Original geschrieben von meiko

Der 3.0 ohne Quattro kommt mir sogar noch schneller vor als der mit! Bin den Quattro mit tiptronic gefahren... War nicht der knaller.

Wenn muß man ja wohl beide als Quattro und mit gleichem Getriebe vergleichen,klar,daß der Fronttriebler etwas schneller ist als der Quattro.Den großen 2,5er gibt es eben nur als Quattro,dann muß man den 3.0 auch als Quattro zum Vergleich nehmen.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Marc V8

Ich kann Dich nur beglückwünschen!

Beim Benziner, weisst Du, was Du hast.

Der hat nur Ansaugbrücke, Zylinder und Auspuff, das wars.

Nur geträumt, der hat eine Einspritzanlage, und Zündkerzen usw. da kann auch eine ganze Menge teures Zeug kaputt gehen. Wastegateventil haben TDIs mit steuerbarer Turbine nicht mehr.

Zitat:

Beim tdi hast Du: Unterdruck-Ansaugschlauch (zieht sich zusammen), Wastegate-Ventil (erhebliche Serienstreuung), Turbolader (das bekannte Problem mit den Schaufeln / Ladedruck / Wellenklemmer), hochsensible Einspritzpumpe,

schlechten Sound, und und und

Ich fahre den A4 Avant 180 PS quattro tdi und bin mehr als enttäuscht.

Das kann schon sein, um sowas zu vermeiden sollte man vorher ja eine Probefahrt machen.

Zitat:

Zum Glück nur noch gut ein Jahr. Aber wenn ich das Auto behalten würde, hätte ich ab 100.000 km Angst, was mir als nächstes wohl um die Ohren fliegt.

Ich meine schon jetzt bei 42 tkm ein Nachlassen der Leistung zu spüren, aber bei Audi zuckt man nur mit den Schultern, und ein Rollenprüfstand für Allrad musst Du auch lange suchen.

Ist doch völlig normal, dass sich das Auto mit der Zeit verändert, bei manchem zum negativen wenn er pech hat oder sein Auto nicht vernünftig behandelt.

Zitat:

Die Diesel-Mania ist sehr auf Werbung / Marketing begründet. Selbst bei hoher Jahresfahrleistung rechnet sich ein Diesel kaum, wenn man ehrlich rechnet und neben den horrenden Steuern und Versicherung auch noch Reparaturen ab 100.000 tkm mit einbezieht.

Der Diesel rechnet sich sehr wohl gerade bei Audi aufgrund der geringen Preisdifferenzen zwischen gleichstarken Diesel und Benzinvarianten. Nicht umsonst werden so viele Diesel Audis verkauft, zurecht. Ich habe zwar nur einen 1.9 TDI den ich sehr sportlich mit 6-7 Litern fahren kann und sparsam mit 5 Litern - alles Durchschnittswerte. Maximalverbrauch liegt bei 15 Litern vollgas den Berg hinauf im 6. Gang. Da säuft der Benziner dann 25-35 Liter. Beim Diesel sparst du im Verbrauch und am Sprit. Das rechnet sich mit jedem gefahrenen Kilometer. Und Fahrspass ist auch da. Meiner hat kein Turboloch, der zieht den Wagen im Standgas auch noch im 3. Gang und ab 14-1500 setzt der Turbo massiv ein, dann wird Kraft aufgebaut bis 1900 die er dann bis ca 3000 fast konstant hält. Der zieht so bis 220km/h laut Tacho - real wohl 204 - gut durch. Es ist klar das der 6 Zylinder schwerer ist und dann noch zusätzlich unter dem Gewicht des Quattroantriebs leidet. Das knabbert dann im Endeffekt an der Mehrleistung gegenüber dem kleinen Diesel oder dem kleineren Quattrolosen 2.5. Quattro ist im Flachland völlig überflüssig und kostet unnötig Sprit und Leistung aufgrund des Mehrgewichts.

Zitat:

Sportlicher ist der Benziner allemal. Er ist auf der VA einiges leichter, das merkst Du in der Kurve, und die Gasannahme ist mangels Turboloch auch ganz was anderes.

Ich kann nur die Quattro-Besessenheit mancher Kommentare nicht verstehen, außer bei Schnee/Glatteis sehe ich keinen Vorteil. Und ich habe wirklich schon so ziemlich alles gefahren, was Räder hat. Der Fahrspaß ist mit Quattro gleich Null.

Zitat:

Original geschrieben von kw76

Ich habe zwar nur einen 1.9 TDI den ich sehr sportlich mit 6-7 Litern fahren kann und sparsam mit 5 Litern - alles Durchschnittswerte. Maximalverbrauch liegt bei 15 Litern vollgas den Berg hinauf im 6. Gang. Da säuft der Benziner dann 25-35 Liter.

Wie kriegst du das denn hin?Da stimmt aber was nicht,ich hatte auch den A4 1,9 TDI mit 96 KW und nur 5-Gang,der verbraucht ja grade auf der Autobahn mehr.Ich bin mal 250 Km Autobahn gefahren,davon etwa 200 Km Vollgas über 200 (war Nacht und frei :) ) ,der Rest eben etwa 150-200 Km/h,und hatte einen Durchschnittsverbrauch von 11 Litern,errechnet,nicht laut FIS.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von kw76

Und Fahrspass ist auch da. Meiner hat kein Turboloch, der zieht den Wagen im Standgas auch noch im 3. Gang und ab 14-1500 setzt der Turbo massiv ein, dann wird Kraft aufgebaut bis 1900 die er dann bis ca 3000 fast konstant hält.

Also nur bis 3.000 Umdrehungen.

Und genau das stört mich bei (fast) allen Dieseln.

Nach Expertenmeinung sollen die Common-Rail Diesel drehfreudiger sein, was ich nach Probefahrten

mit

Alfa 156 2.4 JTD mit und ohne Chip (140 / 170 PS)

MB E 270 CDI dito (170 / 204 PS)

und MB C 270 CDI ohne Chip

auch meine bestätigen zu können.

 

Ich persönlich ziehe zur Zeit den 330 i von BMW vor. Nach ausgiebigen Testfahrten liegt der Verbrauch nicht höher als bei meinem A4 (klar, Super ist schon teurer als Diesel).

Dafür habe ich aber von Leerlauf bis 6.500 Umdrehungen Power und Sound pur. Die Leistung baut sich zwar erst mit der Drehzahl auf, ist dafür aber wesentlich kontrollierbarer, wenn ich an sportliche Fahrweise denke.

Ich war gestern noch mit meinem A4 auf der Nordschleife und musste mich wieder derbe Über die Kopflastigleit ärgern.

Nur bei ausgeschaltetem ESP und Hineinbremsen in die Kurve schiebt er nicht über die Vorderachse, dann kommt er aber gleich so derve mit dem Heck, daß es kriminell wird.

Dagegen sit mein alter 325 i e30 geradezu lammfromm.

 

Apropos Mehrgewicht beim Diesel:

Durch die dem gleichwertigen Benziner gegenüber höhere Belastung aller Fahrwerksteile hat man unter anderem folgende Nachteile:

Die Achsgelenke verschleißen schneller, also eine ärgerliche Reparatur kommt vielleicht schon nach 80 T anstatt 120 T km.

Die Bremsscheiben werden stärker thermisch belastet. (Meine sind selbst nach zweimaligem Austausch bei Audi (Kulanz) sofort nach (ich habe sie selbstverständlich vorher 200km eingefahren) bei der ersten stärkeren Bremsung wieder krumm und rubbeln extrem.

Die Reifen verschleißen entsprechend schneller.

Das Handling wird schleichter > Untersteuern.

Ich verstehe nicht, warum Audi nicht so simple Maßnahmen ergreift, wie z.B. die Batterie nach hinten verbannt.

Also für sportliche Fahrer sehe ich so gut wie keinen Vorteil für den Diesel.

Jedenfalls nicht bei Mittelklasse-Autos oder kleiner.

Bei SUVs a la X5, M-Klasse und Touareg sieht das natürlich anders aus, dort fällt dier Schwerere Motor nicht so ins Gewicht, und der Trinkkonsum macht auch bei sehr dickem Portemonnaie nur wenig Spaß.

Ich freue mich trotzdem, daß im Moment alle auf Diesel stehen. So kann ich mich nächstes Jahr nach einem günstigen 3.0 Liter A4 oder 330 i umsehen.

Also, ich hatte damals die Auswahl zwischen 2.5TDI und 2.8 (den 3.0 gab's noch nicht) und hab mich für den Diesel entschieden.

Der Benziner hat zwar eine flachere Drehmomentkurve, zieht also schön gleichmäßig, ist sehr laufruhig und komfortabel. Allerdings nutzt das breite Drehzahlband bei hoher Zuladung und/oder Hängerbetrieb recht wenig, wenn ständig hohe Drehzahlen nötig sind, um vorwärts zu kommen - und das treibt den Verbrauch nach oben, unter 12 l/100km geht kaum was.

In knapp drei Jahren A6 Avant 2.5TDI (180PS, Tiptronic) hab ich damit gute 130.000km abgespult und zwar ohne größere Probleme. Anfangs gab's tatsächlich Ärger mit dem Turbolader (2x Garantie) aber seitdem ist Ruhe: Verbrauch bei 9,5 Litern Diesel, Öl praktisch gar nicht (0,5l/15.000km). Die Tiptronic kaschiert die - zugegebene - Anfahrschwäche sehr geschickt und läßt den Motor das machen, was er am besten kann: ziehen. Auf der Autobahn zum Überholen ansetzen geht ohne runterschalten, der Schub ist da, wo man ihn braucht.

Klar, das ist kein Spassauto aber der TDI ist im Alltag einfach eine souveräne und wirtschaftliche Antriebsquelle, die entspanntes Ankommen ermöglicht - das ist keine Werbung, sondern Erfahrung ... wenn auch meine persönliche ;-))

Zitat:

Original geschrieben von wacken

Wie kriegst du das denn hin?Da stimmt aber was nicht,ich hatte auch den A4 1,9 TDI mit 96 KW und nur 5-Gang,der verbraucht ja grade auf der Autobahn mehr.Ich bin mal 250 Km Autobahn gefahren,davon etwa 200 Km Vollgas über 200 (war Nacht und frei :) ) ,der Rest eben etwa 150-200 Km/h,und hatte einen Durchschnittsverbrauch von 11 Litern,errechnet,nicht laut FIS.

Gruß

Die Werte sind nicht händisch errechnet, sondern aus dem FIS, erscheinen mir aber anhand der gefahrenen Kilometer plausibel. Ich bin keine Dauergasfahrer, bergab lasse ich ihn ein gutes Stück Rollen, durch die Schubabschaltung verbrauchst du dann gar keinen Sprit. Genauso fahre ich vorausschauend und bemühe mich den Wagen rollen zu lassen um die Schubabschaltung nutzen zu können. Sportlich fahren heist bei mir den Motor auch mal zwischen 2500 und 3500 anstatt wie sonst spätestens bei 2000 schon zu schalten. Der hat ja schon bei 1900 seinen Drehmomentbuckel von 310NM. Wenn du nonstop Plattfuß fährst verbrauchst du sicher keine 7 Liter mit dem Wagen, das habe ich aber nie gesagt - im Gegenteil! Dann säuft die Maschine bis zu 15 Liter. Zwischen 5 und im Extremfall 15 ist alles machbar. Aber ein 11 Liter Durchschnittsverbrauch bedeutet meiner Ansicht nach Verschwendung. Ich

bin mit 3 Personen und reichlich Gepäck die Strecke Bonn- München in annähernd etwas mehr als 4 Stunden gefahren. An dem Tag haben mich nicht viele Leute überholt. Der Verbrauch lag bei ca. 8 1/2 Litern. Mit einem Benziner wie dem 1.8 Turbo und erst recht einem 3 Liter wie dem 330i wäre der Verbrauch an dem Tag sicher nicht unter 14 Litern geblieben.

Ich kann auch nicht verstehen warum immer von einem geringen nurtzbaren Drehzahlband gesprochen wird. Der Diesel dreht doch nur bis knapp über 4000. Innerhalb dieses Drehzahlbandes ist bei meinem der Bereich ab ca 1450 - 4000 komplett nutzbar. Der hat immer Druck, lässt kaum nach. Ich habe gesagt das der ab 1500 massiv aufbaut, bis 1900. Danach hat der diese enorme Kraft fast konstant bis 3000 und auch danach baut der bis ca 4000 nur geringfügig ab. Das Drehmoment sinkt nicht mehr unter 250NM. Ich bin schon andere Common Rail Diesel gefahren die sich ab ca 170 zäh und gemächlich der 200 nähern und auch ein eklatantes Turboloch aufweisen als Beispiel sei hier der TDCI von Ford im Mondeo genannt. Sogar ein CR Diesel der zweiten Generation, der ist zwar leiser aber auch viel kraftloser. Bei meinem Audi keine Spur davon, der zieht durch, wenn ich bei 180 aufs Pedal trete dann gehts nochmal los bis 200. Das hat mich voll überzeugt. Ich befürworte moderne Dieselmotoren, dazu zahle ich den 2.5 von Audi leider nicht. Der 3 Liter Benziner überzeugt mich aber auch nicht.

Ich meinte die 11 Liter ja auch nur in dem beschriebenen Extremfall,sonst natürlich nicht,aber 15 Liter ????Weiß nicht wie das gehen soll?Über 12 ist eigentlich nicht möglich,egal wie man fährt?

Zitat:

Original geschrieben von kw76

Ich

bin mit 3 Personen und reichlich Gepäck die Strecke Bonn- München in annähernd etwas mehr als 4 Stunden gefahren. An dem Tag haben mich nicht viele Leute überholt. Der Verbrauch lag bei ca. 8 1/2 Litern. Mit einem Benziner wie dem 1.8 Turbo und erst recht einem 3 Liter wie dem 330i wäre der Verbrauch an dem Tag sicher nicht unter 14 Litern geblieben.

Hallo kw76!

Hier nur zwei Werte zum Vergleich:

Ich bin neulich die Strecke Dortmund - Lemgo (ca. 140 km) auf der A2 mit meinem Schwager im Konvoi gefahren.

Er 328 i E36 (also das ältere Modell, nicht sehr windschlüpfig etc.)

Ich: mein untenstehender A4 2.5

Er: offiziell 193 PS, echt gut 200

Ich 180 PS, gefühlt eher 160.

Wir sind fastdie ganze Zeit Vollgas gefahren (Sonntag, keine LKWs, viel dreispurig), was Du an der Fahrtzeit von 40 Minuten ersehen kannst.

Ich hatte laut BC einen Schnitt von 13,1 Litern und sah ab 200 überhaupt kein Land mehr. Seiner läuft bis Tacho 255 (echt wohl so 240). Ich kam also nur näher, wenn er mal bremsen musste.

Er hatte laut BC einen Schnitt von 11,5 Litern.

Dazu mein Verbrauch von einer Text A4 3.0 quattro Limo:

17 Liter laut BC nach 24 Stunden, die bei Regen und viel Kolonnenverkehr mit ca. 70 km/h erledigt wurden.

Das Du schreibst, ein 3-Liter kommt nicht unter 14 Liter, stimmt also nicht immer zu.

Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, daß gerade BMW 328 i (E36) und 330 i (e46) verhältnismäßig sparsam sind.

Die kannst Du im Schnitt locker mit 10 Litern fahren. Und dabei ziehen die von Leerlauf bis 2.000 und dann wieder von 3.500 bis Roter Bereich Welten besser ab als jeder Diesel.

Haben einen besseren Sound, werden im Winter schneller warm, sind leichter, besseres Handling, qualmen nicht .... etc. etc.

Aber ich fahr zur Zeit ja auch Audi Diesel, Warum eigentilch!?

Ich bin absolut nicht marken-verliebt. Aber zur Zeit sehe ich keine andere Wahl als mir einen 3er Benziner zu kaufen.

Wenn aber es einen Alfa GTA mit Heckantrieb gäbe, sähe das anders aus.

Ich bin sicherlich kein Freund von Diesel-Motoren, aber selbst ich finde deinen Vergleich unfair. Moderne Diesel-Motoren sind inzwischen sehr sportlich zu bewegen und erzielen sehr gute Fahrleistungen. Im direkten Vergleich mit Benzin-Motoren schneiden sie unter dem Aspekt Fahrwerte aber immer geringfügig schlechter ab.

Was mich aber viel mehr interessieren würde: Zählen für dich nur reine Fahrleistungen bei der Auto-Entscheidung? Ich gebe dir Recht, dass BMW sehr gute Motoren baut. Speziell der 2.5 und der 3 Liter Motor sind absolut top. Auch mag ich persönlich den Heckantrieb, weil man damit etwas aktiver durch Kurven fahren kann. Aber nun mal ganz ehrlich: Wie häufig kannst du so fahren? Für mich zählen auf jeden Fall auch andere Dinge als nur reine Fahrwerte und genau deswegen habe ich mich gegen einen 325i und für einen A4 entschieden. Es ist mir dabei auch egal, dass ich dem 325 auf der Bahn nicht folgen kann.

Hallo Meraka!

Du fragst, in wie weit mich Fahrleistungen interessieren.

Also, da ein Auto ja ein FAHRzeug ist, schon eine Menge!

Sicher sind moderne Diesel top! Wir haben in der Firma gerade einen X5 2 Liter Diesel mit 218 PS bestellt. Für dieses Auto sicher d e r Motor. Auch für einen A8 und weitere große, schwere Autos.

Bei unseren Kalibern a la A4 oder 3er macht beim Diesel aber der Motor das Auto erst richtig schwer. Beim Audi und beim BMW sind das beim Sechzylinder über 100 kg Mehrgewicht.

Da der Motor über der Vorderachse (beim Audi leider sogar weit davor) sitzt, wird das Auto dadurch kopflastig, was sich fahrdynamisch durch weniger williges Einlenken und ein untersteuerndes Eigenlenkverhalten (Kurvengrenzbereich, ohne Gas zu geben oder zu bremsen) bemerkbar macht.

Ich wohne in recht kurvigen Gefilden (Lipperland, falls Dir das was sagt) und eine meiner Leidenschaften ist die Nürburgring-Nordschleife.

War Montag noch mit meinem A4 dort. Da dieser ohne ESP stzark untersteuert, ist dieses eingeschaltet beim zügigen Fahren am Grenzbereich permanent am Regeln.

Das zur Fahrdynamik. Ist bei BMW im Übrigen ähnlich, villeicht nicht so stark ausgeprägt, da nicht noch zusätzliche Antriebsmomente die Haftung an der VA benachteiligen.

Zur Laufkultur etc.: Seit ich den Diesel habe, vermisse ich ein beruhigendes Brummen, wenn ich nach getaner Arbeit abends in mein Auto steige. Für mich ist der Motor ein bischen Musik. Und Mein V6-TDI ist selbst gegen meinen alten 325-Zweitwagen wie Radiowecker gegen Dolby Surround.

Beim Benziner mag ich den Mix aus Ansaug- und Auspuffgeräuschen.

Der Diesel knurrt nur.

Das Ansprechverhalten ist mir zu agressiv, obwohl ich eigentlich bissige Autos mag.

Bei kaltem Motor ist das Drehzahlband (da kommt eerst ab 2.000 ein bischen was) derbe klein, ich will ihn dann ja nicht über 3.000 drehen.

Den Benziner kann ich dann locker so von gut 1.000 bis 3.000 drehen, und bei warmem Motor eröffnen sich ganz andere Horizonte, wo beim Diesel bei gut 3.000 Leistunsmäßig nur noch wenig kommt.

Ein Diesel ist für mich ein Nutzaggregat, welches bei konstanter Drehzahl z.B. als Stromerzeuger oder Schiffsmotor gut seinen Zweck erfüllt.

Beispiel: Um auf 100 zu beschleunigen, bin ich im Audi normalerweise schon im vierten.

Bei einem 330 i geht das noch soeben im Zweiten, mit dem Mini Cooper S meines Bruders ist es ähnlich.

Da die Kombination großer Motor im kleinen Auto (z.B. 330 i) recht sparsam ist, da der Motor selten gefordert wird, halte ich dieses auch auf der Kostenseite für vertretbar.

Meinen Audi fahre ich fast wie einen Elektro-Gabelstapler: Entweder Vollgas oder rollen lassen.

Wenn ich morgens als Linksabbieger aus unserer Straße raus will und schnell in eine Lücke springen will, bin ich nur am Schalten, ohne nennenswert vorwärts zu kommen.

Bei allem was ich so über die Haltbarkeit von Dieseln lese, scheinen mir moderne Benziner bei weitem kalkulierbarer in den Motor-Reparaturkosten zu sein.

Ich verfahre immer so: Lessingwagen wird nach 3 Jahren privater Zweitwagen, also insgesamt 6 Jahre, die dann schon mal an 200.000 rankommen können.

Turbomotoren im Allgemeinen sind schechter zu Dosieren, egal ob A4 1.9 oder Porsche 996 turbo. Nicht ohne Grund ist das Sportmodell, der GT3, ein hochdrehender Sauger.

Und ein Diesel ohne Turbo steht ja wohl nicht zur Diskussion.

Audi gefällt mir bei den Benzinern nicht so gut, weil es keinen Heckantrieb gibt, und quattro ist nach meinen eigenen Erfahrungen durstig (meiner hat jetzt auf 45 tkm 9,9 im Schnitt) und langweilig.

Manchmal sogar gefährlich. Denn wenn Du mir einem Front- oder Hecktriebler im Winter wenig Traktion hast, bist Du gefühlsmäßig vorsichtiger auch beim Bremsen / Abstand.

Habe mich da schon ein paar Mal erschrocken: Der geht zwar den Berg hoch wie die Pest, aber kommt etwas in den Weg, hat man einen gehörigen Adrenalinschub, denn beim Bremsen ist der Allrad durch das höhere Gewicht noch schlechter als ein vergleichbarer Benziner dran.

Ich gebe jedem Recht, der meint, das der A4 im Innenraum teilweise hochwertiger wirkt als MB C-Klasse oder BMW 3er.

Aber wie gesagt: In erster Linie sehe ich mein Auto als

FAHRzeug!!!

Im Prinzip geb ich dir bei deinen sachlichen Argumenten fast uneingeschränkt Recht. V.a. im Hinblick auf deine Aussagen zu Dieseln, Mehrgewicht und zu Heckantrieb muss ich dir zustimmen.

Grundsätzlich haben wir beide aber anscheinend einen ganz großen Unterschied: Ich fahre das Auto - anscheinend im Vergleich zu dir - im Normalfall nicht an den Grenzen. Das mag daran liegen, dass ich jeden Tag ca. 30 Kilometer Bundesstraße zurücklegen muss und das im Berufsverkehr, d.h. ohne Chance permanente Überholmanöver zu starten. Am Wochenende oder wenn ich mal wirklich Lust dazu habe, fahre ich dann auch schon mal "sportlicher", aber auch bei der Gelegenheit würde ich nie auf die Idee kommen, mein ESP auszuschalten. Ich mag zwar Überraschungen und Nervenkitzel, aber bitte nicht auf öffentlichen Straßen.

Eines verstehe ich aber überhaupt nicht: Wie kamst du dazu, dich für einen A4 2.5TDI zu entscheiden? Hattest du einen anderen Fahrstil oder konntest du keinen Vorführwagen auftreiben? Nach Studium der nackten Fahrwerte (lt. Prospekt) sollte dir doch klar sein, dass es sich bei deinem Auto keinesfalls um ein Rennauto handeln kann?

Du hast vollkommen recht!

Ich war irgendwie nicht ganz bei Sinnen.

Stand unter Zeitdruck im Zusammenhang mit neuem Leasingvertrag und Lieferzeiten.

Ich habe den 3er zu dem Zeitpunkt leider nicht probegefahren, da der Bestellzeitpunkt im Herbst 01 kurz vor dem Erscheinen des Facelift-3ers stand und auch das M-Sportpaket II noch nicht erhältlich war. Und der 3er war mir bis datu einfach zu häßlich (vor dem Facelift).

Heute wär mir wahrscheinlich selbst das egal, bei der fahrtechnischen Enttäuschung durch den Audi.

Außerdem war ich wohl auch von der Motorpresse beeinflußt, die eine Zeit lang so schrieb, als wäre Diesel das Nonplusultra. Zur Zeit sind die auch schon wieder am Umschwenken, weil sie wahrscheinlich selbst das Nageln ein bischen leid sind.

Die MB-C-Klasse hab ich als 320er Benziner und als 270 CDI probegefahren, der Benziner ist mir bei hohen Drehzahlen zu zugeschnürt und das Cockpit im Elektroauto-Design gefätt mir überhaupt nicht, nicht mal ein Kühlwasser-Thermometer ist eingebaut, wie soll ich den Wagen da warmfahren?

So habe ich leider ausschließlich Audis testgefahren: Zunächst A4 3.0 Quattro und dann A6 2.5 quattro, wobei mir im direkten Vergleich der Diesel stärker vorkam.

Man wird eben aus Erfahrung klug, solche fahrtechnischen Probleme, wie ich sie jetzt habe, kannte ich von bisherigen 5 BMWs nicht:

325 i truring

M3 3.2

530 V8

325 i Limo E36

328 i Limo E36

War eben nichts schlechtes gewohnt.

Ich meine das rein fahrdynamisch, also auf Fahrwerk, Fahrverhalten, Motor und Bremsen bezogen.

Von der Verarbeitung her bin ich zufrieden. Die Ledersitze haben nach 45 tkm noch nicht eine Falte,, der Lack glänzt wie verrückt, und das Instrumentendesign mit den roten Leuchtzeigern finde ich auch sehr gut.

Es ist nur schade, daß Audi nur die VW-Plattformen zur Verfügung hat, so kommen nur kopflastige Untersteuerer zustande, selbst ein TT hat eine Gewichtsverteilung wie ein 911er, der rückwärts fährt...

Aber ich bin überhaupt nicht makrenverliebt a la BMW forever oder so.

Das Design vom 5er und 7er finde ich auch nicht gerade toll - oder bin ich nocht nicht so weit wie Herr Bangle?!

Den 330, wenn ich ihn denn nehme, werde ich auf jeden Fall ausgiebig als Schalter und als SMG testen.

Ist für mich zur Zeit optimal, supersparsam bei überragenden Fahrleistungen, wie sie bis vor kuzem nur ein M3 etc. bot.

Wenn ich mit dem 330 mit dieseltypischen Drehzahlen fahre (habe ich mit dem 330 ci eines Kumpels schon gemacht) kommt der mit 8-9 LItern aus und macht trotzdem noch Spaß, stinkt nicht und beruhigt das Gemüt mit seinem Sound.

Und der Minderverbrauch ist im direkten Vergleich wohl der einzige Diesel-Vorteil.

Klar, jetzt werden wieder die Sparfüchse kommen, die sagen, sie fahren den 2.5 tdi mit 6 Litern. Dann musst Du trotzdem lange fahren, um die höheren Fixkosten und die höheren Reparaturkosten wieder auszugleichen.

Und selbst bei 50 tkm und mehr im Jahr gebe ich lieber etwas mehr Geld (für Sprit) aus für etwas, was mir Freude bereitet.

Denn wenn ich nur aufs Sparen gucke, sollte ich am Besten zu Fuß gehen, das ist am billigsten.

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