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Start-Stop VS Turbo

VW Golf 7 (AU/5G)
Themenstarteram 29. Mai 2017 um 15:23

Ich habe einen VW Golf VII 1.6TDI mit Start Stopp getestet. Nach dem Start bin ich ca. 500m gefahren und die letzten 100m unter Volllast (natürlich ist das schlecht und nur zum Versuch gewesen). VCDS hat mir dabei den maximalen Ladedruck angezeigt. Nach diesem 100m habe ich angehalten und der Motor ging sofort aus. Also wie im Gottes Namen soll das gut sein? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass nur mit der Motorabstellklappe und VTG-Öffnung die Turbinendrehzahl auf Leerlaufniveau sinkt. Oder gibt es irgendein Bauteil im Motor, dass mir meine Turbowelle weiter mit ÖL versorgt?

Beste Antwort im Thema

Wie oben schon geschrieben, verbaut VW seit fast 18 Jahren Start/Stopp in der Serie. Wie viele Motorschäden/Turboschäden gab es seit dem die ausschließlich darauf zurückzuführen sind?

Ich will auch niemanden zu nahe treten, aber wer nicht in der Lage ist ein Auto mit Start/Stopp zu bedienen (oder nicht in der Lage sein will) sollte sich wirklich mal Gedanken machen ob er überhaupt in der Lage ist Auto zu fahren. Das soll jetzt nicht beleidigend sein, eher ein Denkanstoß. Im Straßenverkehr gibt es viel größere Herausforderungen als eine einfache Einrichtung wie die Start/Stopp Automatik. Die ist in etwa so anspruchsvoll wie Elektrische Fensterheber.....

Nur eine freie Meinungsäußerung. ;)

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Zitat:

@Florian333 schrieb am 31. Mai 2017 um 22:24:25 Uhr:

Zitat:

@T-Bone7 schrieb am 31. Mai 2017 um 20:36:51 Uhr:

Hier blieb aber wenigstens die Servolenkung aktiv, was gerade in Abbiegesituationen in denen unerwartet der Motor ausgeht ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.

Bei VW-Fahrzeugen bleibt die Servounterstützung auch erhalten.

Sofern das Lenkrad einen bestimmten Lenkwinkel erreicht hat, schaltet S/S den Motor auch nicht ab. Im Car Menü kann man dann sehen, das Motorlauf wegen des zu großen Lenkwinkels gebraucht wird. Auch bei Steigungen + Gefällen, bleibt der Motor an.

Aber der Motor wird auch im Eiskalten Zustand ausgeschaltet:

Startet den Motor und schaltet die Lüftung mit der OFF Taste komplett aus. Der Motor wird nach wenigen Metern Fahrstrecke abgeschaltet. Das habe ich durch Zufall bemerkt, weil ich, je nach Wetterlage, öfters mit ausgeschalteter Lüftung und dafür geöffnetem Dach unterwegs bin. So wie aktuell. Ich habe meine Lüftung schon seit ca. 2 Wochen komplett aus und fahre lieber mit offenem Dach, aber das nur am Rande.

Meiner schaltet zur Zeit gar nicht ab! Grund: Frontscheibe könnte beschlagen!? + Motorlauf notwendig wegen Klima!? (Aussentemperatur 13,5, Soll-Innentemperatur 23,5). Selbst nach 35km kein S/S verfügbar!?? Habe aber nach dem Grund noch nicht wirklich gesucht. Hab jetzt auch immer Panodach offen. Vielleicht liegt es ja daran.

Eiskalt nicht. Auch hier gilt es eine Mindesttemperatur zu haben. Schön, dass die so schnell erreicht wird.

Zitat:

@T-Bone7 schrieb am 31. Mai 2017 um 20:36:51 Uhr:

Das gleiche Verhalten hatte ich aber auch bei meiner vorherigen B-Klasse. Hier blieb aber wenigstens die Servolenkung aktiv, was gerade in Abbiegesituationen in denen unerwartet der Motor ausgeht ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.

Ein Punkt den ich auch wieder nicht verstehe. Irgendwie scheint mein Auto ein ganz spezielles zu sein. Wie hast du das festgestellt? Sobald ich am Lenkrad drehe geht doch der Motor direkt wieder an! So kann man übrigens AUCH verhindern, dass der Motor ungewollt ausgeht. Jetzt werden wieder Leute sagen: "Ich wackel doch nicht am Lenkrad vor jeder Kreuzung!" Bei MIR reicht eine minimale Bewegung; quasi nur das Lenkspiel.

Gut, bei den aktuellen Temperaturen hat selbst die Tiefgarage knapp 20C° gehabt. Aber wenn die Lüftung nicht an ist, fahre ich rückwärts aus meiner Lücke raus, stelle auf D und warte bis das Tor hochgefahren ist. Obwohl ich vielleicht 3 - 4 Wagenlängen gefahren bin und der Motor maximal 2 Minuten läuft, geht der Motor beim Warten auf das Hochfahren aus.

Zitat:

@chrisdash schrieb am 1. Juni 2017 um 07:48:22 Uhr:

Thema ist doch eigentlich durch. Es wurde mehrfach gesagt, dass S+S zu erhöhtem Verschleiss führt und die Spritersparnis in der Praxis gegen Null geht. Also: Zündung an, S+S aus, Motor an, Fahrstufe wählen, fahren. Dann klappt's auch auf Dauer mit dem Turbo, der Batterie und so weiter.

Wenn man dann an eine rotwerdende Ampel heranfährt, die man persönlich kennt und als lahmarschig einschätzen kann, tippt man wieder kurz auf den S+S Knopf. => Ersparnis, aber kaum mehr Verschleiss.

Es wird aber nicht wahrer, auch wenn man es zigmal wiederholt.

Wo sind seriöse Berichte, dass Teile beim Golf 7 durch SS früher kaputt wurden?

Und wo steht, dass je höher der Verschleiß ist, die Spriteinsparung gegen Null geht?

Und um es zu komplementieren:

Wo steht überhaupt das es zu KEINEM Mehrverschleiß kommt und das es überhaupt Nennenswert Kraftstoff spart?

Man kann natürlich alles umdrehen, aber wenn wer behauptet, dass es zu einem Mehrverschleiß kommt, wäre schon jener in der Beweispflicht.

Im übrigen ist es schwer etwas zu beweisen warum es nicht kaputt ist. :)

Nun ja:

Für Start / Stopp wurden ja nicht umsonst einige Komponenten an den Fahrzeugen angepasst:

Verstärkter Anlasser, die hier im Thread genannten geänderten Beschichtungen von Ölgeschmierten Bauteilen im Motor, andere Batterien und sicherlich noch einiges mehr.

Ohne diese Anpassungen würden Standardbauteile schneller Verschleißen => es gibt grundsätzlich einen höheren Verschleiß durch S/S Systeme, der durch Konstruktiven Mehraufwand, der auch bezahlt werden will, kompensiert werden muss.

Zitat:

@lufri1 schrieb am 1. Juni 2017 um 11:46:27 Uhr:

Man kann natürlich alles umdrehen, aber wenn wer behauptet, dass es zu einem Mehrverschleiß kommt, wäre schon jener in der Beweispflicht.

Im übrigen ist es schwer etwas zu beweisen warum es nicht kaputt ist. :)

Wer es wissen will, kann einen beliebigen Taxi-Unternehmer seiner Wahl ansprechen. Die, die ich kenne, haben - egal welches Fabrikat - auf irgendeine Art und Weise die Start-Stop-Automatiken totgelegt, nachdem sie permanent Probleme damit hatten.

Ein Mehrverschleiß wäre ja auch zu tolerieren, ein im Leerlauf laufender Motor ist auch nicht das gelbe vom Ei.

Aber man kann sich schon fragen, warum man immer ins extreme gehen muss. S/S ist ja erstmal eines, kein großer Aufwand, kein großer Verschleiß und sicherlich auch keine große Ersparnis. Irgendwie aber eine überschaubarer Kompromiss, den kann man in dem Fall wohl eingehen.

Wer natürlich morgens nochmal vorm TG-Warten muss, für den blöden Fall gibt es ja dann doch das Knöpfchen (oder ein sanfterer Bremsdruck) ... ich bin früher immer öfters mal schnell zum Tor, habe es geöffnet und bin dann erst zum Auto. Oder eben per Fernbedienung etwas früher gedrückt.

Zitat:

@maody66 schrieb am 1. Juni 2017 um 11:56:02 Uhr:

Zitat:

@lufri1 schrieb am 1. Juni 2017 um 11:46:27 Uhr:

Man kann natürlich alles umdrehen, aber wenn wer behauptet, dass es zu einem Mehrverschleiß kommt, wäre schon jener in der Beweispflicht.

Im übrigen ist es schwer etwas zu beweisen warum es nicht kaputt ist. :)

Wer es wissen will, kann einen beliebigen Taxi-Unternehmer seiner Wahl ansprechen. Die, die ich kenne, haben - egal welches Fabrikat - auf irgendeine Art und Weise die Start-Stop-Automatiken totgelegt, nachdem sie permanent Probleme damit hatten.

Ich zähle jetzt Taxifahrer nicht unbedingt zu jenen die ein "normales" Fahrprofil haben.

Extreme gibt es immer, in jeder Richtung.

Welche Probleme die wohl damit hatten? In der Wartezeit dauernd immer wieder anlaufenden Motor wegen der Klimaanlage oder Heizung? Das ist an sich überhaupt ein Problem...

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