Sportluftfilter Pro und Contra

Audi A4 B5/8D

Servus,

Ich überlege seit einiger zeit in meinen ADR einen Sport Luftfilter von K&N zu verbauen.
In der Spätschicht habe ich heute mit einem Audianer meines Vertrauens darüber geredet und dieser meinte es kann zwar ein wenig mehr Leistung bringen allerdings rät er mir dringend davon ab so einen beim ADR einzusetzen da der Motor schon die 300k marke hinter sich gelassen hat. Er meinte Durch den vermehrten Durchsatz an frischluft könnte es durch heißere verbrennung sein das die ZKD schaden nimmt bzw. der Motorblock einen Riss Bekommt. Wobei ich mich wiederum frage wie das möglich sein soll da das gemisch durch den LMM gesteuert wird in diversen foren heist es sogar das der verbesserte luftdurchsatz des filters den motor schont da dieser nicht mehr soviel saugarbeit hat es wird aber auch darauf hingewiesen das der Filter regelmäßig gereinigt werden muss damit keine Pollen in den verbrennungsraum kommen.

Der Kollege meinte auch noch das wenn ich die leistung vom ADR erhöhen will ich besser nicht an den Motor ran gehe sondern besser an den Auspuff da man dadurch leistung erhöhen kann und dabei der motor ganz normal weiter arbeitet.

Meine Frage nung : Was meint ihr dazu ?

Beste Antwort im Thema

Der gute, alte Sportluftfilter. Entwickelt in den USA für die dort herrschenden Einsatzbedingungen: Lange, staubige Highways, 8 Liter Hubraum (welche mit Luft befüllt sein wollen) und endlose Fahrten.

Was geblieben ist: Das »Sport« im Namen. Wenn ich Sportschuhe anhabe bin ich auch schneller, wenn ich in meiner Sporthose (sprich: Schlabberjogginghose) am Tisch sitze, esse ich auch schneller. 😉

Die Dauerluftfilter - was übrigens der richtige Name wäre - haben ihre Daseinsberechtigung. Wer z.B. mit dem Motorrad mal eben 15'000 km in einem Jahr in fremden Regionen herumtuckert (oder mit seinem Quattro die Wüste Gobi durchquert) will nicht ständig den Luftfilter wechseln müssen. Da kann ein Dauerluftfilter praktisch sein.

Für Ottonormal (oder Feinstaubdiesel) als Anweder -> bringt nichts. Außer dem guten Gewissen mal wieder Geld investiert zu haben.

Ich fahre mit Papierfiltern. Sowohl beim PKW wie auch bei den Motorrädern. Leistungszuwachs? Dann würde der TÜV bzw. der Freund und Helfer bei der Kontrolle ganz genau hinschauen. Daher: Ein beständig wiederholtes Märchen. Einzige Ausnahme: Wenn der Papierfilter zuvor schon rabenschwarz war (80'000 km ohne Tausch durch Braunkohleheizkraftwerkgebiet), dann hat der neue Filter immer eine Leistungssteigerung zur Folge - egal ob Papier oder Baumwolle mit Öl. 😉

Grüße, Martin

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dein kollege hat dir müll erzählt....
bringen tut der filter dir erst mal an leistung gar nichts. mehr leistung heist mehr luft, mehr kraftstoff, grösserer auspuff und das drumherum drauf abgestimmt. den einzigen vorteil den du hättest wäre das er nicht gewechselt werden muss. nachteil: wenn beim reinigen zu viel luftfilteröl genomen wird zerstört dieses deinen lmm. wenn zu wenig genommen wird reinigt er zu schlecht.

Außerdem kann es sogar zu einem Leistungsverlust führen wenn ein offener Sportluftfilter verbaut wird (mal davon abgesehen, daß man es nicht eingetragen bekommt), weil warme Luft angesaugt wird.

Und ja, den Blödsinn mit der ZKD kann ich auch nicht nachvollziehen...

Einziger Vorteil den ich außer dem längeren Einsatz des Filters sehe: geringfügig besseren Luftstrom, also minimal besseres Ansprechen des Motors...

Der Abgastrakt hat so gut wie kein Einfluss auf die Leistung, so lange der Durchmesser stimmt. Ich erwähne das Entfernen der Kats absichtlich nicht, weil das wieder ein Thema für sich ist.

Auch ist es egal, ob der Durchmesser des Auspuffs größer ist, der Motor braucht kein "Staudruck". Es kann höchstens minimale Probleme bei einem Turbomotor geben, die kann man aber lösen...

HTC

Zitat:

@HTC schrieb am 20. Dezember 2016 um 07:56:23 Uhr:


Außerdem kann es sogar zu einem Leistungsverlust führen wenn ein offener Sportluftfilter verbaut wird (mal davon abgesehen, daß man es nicht eingetragen bekommt), weil warme Luft angesaugt wird.

Und ja, den Blödsinn mit der ZKD kann ich auch nicht nachvollziehen...

Einziger Vorteil den ich außer dem längeren Einsatz des Filters sehe: geringfügig besseren Luftstrom, also minimal besseres Ansprechen des Motors...

Der Abgastrakt hat so gut wie kein Einfluss auf die Leistung, so lange der Durchmesser stimmt. Ich erwähne das Entfernen der Kats absichtlich nicht, weil das wieder ein Thema für sich ist.

Auch ist es egal, ob der Durchmesser des Auspuffs größer ist, der Motor braucht kein "Staudruck". Es kann höchstens minimale Probleme bei einem Turbomotor geben, die kann man aber lösen...

HTC

die rede ist hier auch nicht von einem offenen Luftfilter sondern von der version die ganz normal in den luftfilterkasten kommt. Zum " minimal verbesserten luftstrom " : https://www.youtube.com/watch?v=UZq3VnGbn3M ... und das sagt schon einiges aus.

und zum Thema der Abgastrakt hat keinen einfluss auf die leistung, dann kannst du mir auch sicher erklären warum ein Fächerkrümmer in deutschland so ein tabu thema ist ... abgesehen jetzt von der leicht gesteigerten lautstärke des motors

Ein Sportluftfilter bringt Dir absolut gar nichts.
Hier wurde das mal genau analysiert Viel Show, kaum Nutzen: Sportluftfilter

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Ganz neue Erkenntnisse für "10 Cent" Tuner, ein alter, "verstopfter" Papierfilter bringt die besten Werte... das wird die "Tunerszene" kräftig durcheinanderrütteln, ich bin entsetzt.... 😁

Zitat:

@nogaroc4 schrieb am 20. Dezember 2016 um 11:25:42 Uhr:


Ein Sportluftfilter bringt Dir absolut gar nichts.
Hier wurde das mal genau analysiert Viel Show, kaum Nutzen: Sportluftfilter

okay erstens versteh ich bei der tabelle nur bahnhof und abfahrt und 2. gehts mir nicht zwingend um mehr leistung sondern eher um entlastung des motors das alter soll man ja bekanntlich ehren 😉

und 3. Sagt irgendwie jeder was anderes sodass man sich nicht auf eine aussage fixieren kann.

Ein Fächerkrümer verhindert einen Luftstau direkt nach der Verbrennungskammer. Es optimiert also den Luftstrom im Abgassystem. Weiter hinten, also hinter dem Flexrohr ist es bereits homogenisiert und da ist es egal...

Optimierungen des Krümers sind aber auch erst ab gewissen Drehzahlen interessant, wenn es darum geht, daß Abgase schnell aus der Brennkammer transportiert werden, bei dem von dir gefahrenem Fahrzeug ist das nicht notwendig, weil da kein "Stau" entsteht. Die Abgase langweilen sich eher durch die überdimensionierten Röhren...

Aber ich merke, daß mein Wissen wohl nicht ausreichend ist um die Frage des TE zu beantworten...

HTC

Zitat:

@KITT1989 schrieb am 20. Dezember 2016 um 12:32:41 Uhr:


okay erstens versteh ich bei der tabelle nur bahnhof und abfahrt und 2. gehts mir nicht zwingend um mehr leistung sondern eher um entlastung des motors das alter soll man ja bekanntlich ehren 😉

und 3. Sagt irgendwie jeder was anderes sodass man sich nicht auf eine aussage fixieren kann.

Alter in Ehren ? Ich hatte bei dem Kauf meines S6 einen offenen Sportluftfilter verbaut gehabt und gleich den Originalen Filterkasten wieder mit Originalen Plattenfilter ( Papier ) verbaut. Unterschied habe ich absolut keinen bemerkt weil der beim Turbo auch keinen Sinn macht. Das was in dem Bericht klar wird ist das einfach diese Versprechungen nichts als Versprechungen sind und in der Realität das immer anders aussieht.
Was glaubst Du denn was der Filter gutes für dein Auto tut ? Denkst Du das der Motor freier atmet und dadurch länger hält ? Doch nicht wirklich oder ? Ich würde da mehr schaun das Du eher mal die Lambdasonde, Zündkerzen wechselst um die Verbrennung zu verbessern. Auch gutes Öl tut dem Motor besser als ein Sportluftfilter, denn bedenke mehr Luft heißt auch mehr Dreck kommt durch. Je höher die Filterwirkung desto mehr Partikel werden raus gefiltert. Da gibts viele andere Ansätze die mehr bringen als ein Luftfilter.

Der gute, alte Sportluftfilter. Entwickelt in den USA für die dort herrschenden Einsatzbedingungen: Lange, staubige Highways, 8 Liter Hubraum (welche mit Luft befüllt sein wollen) und endlose Fahrten.

Was geblieben ist: Das »Sport« im Namen. Wenn ich Sportschuhe anhabe bin ich auch schneller, wenn ich in meiner Sporthose (sprich: Schlabberjogginghose) am Tisch sitze, esse ich auch schneller. 😉

Die Dauerluftfilter - was übrigens der richtige Name wäre - haben ihre Daseinsberechtigung. Wer z.B. mit dem Motorrad mal eben 15'000 km in einem Jahr in fremden Regionen herumtuckert (oder mit seinem Quattro die Wüste Gobi durchquert) will nicht ständig den Luftfilter wechseln müssen. Da kann ein Dauerluftfilter praktisch sein.

Für Ottonormal (oder Feinstaubdiesel) als Anweder -> bringt nichts. Außer dem guten Gewissen mal wieder Geld investiert zu haben.

Ich fahre mit Papierfiltern. Sowohl beim PKW wie auch bei den Motorrädern. Leistungszuwachs? Dann würde der TÜV bzw. der Freund und Helfer bei der Kontrolle ganz genau hinschauen. Daher: Ein beständig wiederholtes Märchen. Einzige Ausnahme: Wenn der Papierfilter zuvor schon rabenschwarz war (80'000 km ohne Tausch durch Braunkohleheizkraftwerkgebiet), dann hat der neue Filter immer eine Leistungssteigerung zur Folge - egal ob Papier oder Baumwolle mit Öl. 😉

Grüße, Martin

Wie schrecklich desillusionierend und das auch noch zu Weihnachten 😁

Ich tausch den Luftfilter (Papier) bei jedem Ölwechsel, d.h. alle 15tkm.
Fahre damit ganz gut^^

Kann man so machen. Ich schaue mir den Filter nach einem Jahr an und entscheide dann ob er ausgewechselt werden muss. Man kann Ihn auch ausblasen und dann noch eine Saison fahren. Nötig ist erst wenn er schwarz ist oder voller Dreck.
Entscheiden kann das jeder wie er möchte. Jedenfalls kann man für den Preis eines Sportluftfilter ob Platte oder Offen viele Papierfilter kaufen bis man das Geld für ein Sportluftfilter raus hat. Man muss ja das Öl und den Reiniger dazu rechnen zu dem Preis des Filters.

Zitat:

@zufruehauf schrieb am 24. Dezember 2016 um 18:52:14 Uhr:


Wie schrecklich desillusionierend und das auch noch zu Weihnachten 😁

Weihnachten ist doch immer desillusionierend? 😉

Grüße, Martin

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