Shells neuer Tankchampagner
Hi allerseits :-)
Nachdem in letzter Zeit ja so viel darüber berichtet worden ist hat Shell seinen neuen Wundersprit jetzt auf den Markt geworfen. Irgendwie kann ich nicht glauben das ein Ölkonzern einen Sprit entwickelt der genau so viel kostet wie der alte Sprit aber zu weniger Verbrauch führen soll. Oder ist Shell jetzt mehr an der Umwelt interessiert als am Geld?
Wie dem auch sei, wir können in diesem Tread ja mal unsere Erfahrungen austauschen ob der neue Wundersaft tatsächlich den Verbrauch sinken lässt oder nicht. Sobald mein Tank leer ist werd ich mal Shell tanken und das ganze eruieren.
Ich bin mal gespannt was dabei rauskommt. Vorstellen kann ich es mir nicht so ganz das es funktioniert (zumal es nicht teurer ist). Wie ist eure Meinung/Erfahrung zu dem tollen Saft?
cu Willy
120 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von hmpf
...
Hab mich für den C4 entschieden- und nichts bereut. Ich fahre mit dem 90PS- Benziner im Winter meist knapp über 6l/100km mit ca.60%AB, 20% Stadt und 20% Land. Und das ohne als Verkehrshindernis auf deutschen Straßen unterwegs zu sein-AB meist knapp über 130km/h...
Es geht- und viel mehr als irgendwelche Kraftstoffdiskussionen oder neue Technologien zählt eben immer noch die Fahrweise. ...
da sieht man mal welche "Entwicklung" der ach so tolle Benziner durchgemacht hat... Mein Civic Coupe (EJ2 Bj. '94) mit 101PS lies sich vor sprich 12 Jahren!!! schon ohne Problem mit 6 Liter auf 100 km (Langstrecke) NORMAL Bleifrei fahren. Da hat Citroen also nicht viel geschafft in den letzten 12 Jahre 🙄 Die Diesel hingegen habe schon nochmal kräftig an Verbräuchen eingespart da Einspritzdrücke erhöht wurden und Verbrennungen optimiert werden konnten.
Und nochmal... Feinstaub bei PKW ist meiner Meinung nach einfach kein KO-Kriterium da diese Thematik hochstilisiert wird. DPF sollte natürlich Serie sein, aber das ist der Gesetzgeber gefordert und für Nachrüstungen müsste ein Anreiz gegeben werden. Naja, und was macht unsere Regierung?!? Im Namen des Feinstaubs werden Plaketten verkauft die sich JEDER kaufen muss falls er bei nem Fahrverbot fahren will... ich prophezeie jetzt schon dass die Feinstaubthematik NIE UND NIMMER durch dei Reglemetierung des PKW-Verkehrs reduziert werden kann
Zitat:
Original geschrieben von elGusano
da sieht man mal welche "Entwicklung" der ach so tolle Benziner durchgemacht hat... Mein Civic Coupe (EJ2 Bj. '94) mit 101PS lies sich vor sprich 12 Jahren!!! schon ohne Problem mit 6 Liter auf 100 km (Langstrecke) NORMAL Bleifrei fahren. Da hat Citroen also nicht viel geschafft in den letzten 12 Jahre 🙄 Die Diesel hingegen habe schon nochmal kräftig an Verbräuchen eingespart da Einspritzdrücke erhöht wurden und Verbrennungen optimiert werden konnten.
Aber der Diesel konnte auch nur durch Turbo, Pumpe Düse und Common-Rail überhaupt interessant werden. Vorher wollte denn doch kaum jemand.
Auch heute würde denn keiner kaufen wenn man durch den Turbo nicht so einen Bums von unten heraus hätte.
Dazu kommen natürlich die Spritpreise. Da lockt natürlich sehr viele.
Früher hat ein Diesel ja auch nicht mehr verbraucht wie ein Benziner, Diesel war auch günstiger. Trotzdem wollte da kaum jemand Diesel fahren.
Zitat:
Original geschrieben von elGusano
Und nochmal... Feinstaub bei PKW ist meiner Meinung nach einfach kein KO-Kriterium da diese Thematik hochstilisiert wird. DPF sollte natürlich Serie sein, aber das ist der Gesetzgeber gefordert und für Nachrüstungen müsste ein Anreiz gegeben werden. Naja, und was macht unsere Regierung?!? Im Namen des Feinstaubs werden Plaketten verkauft die sich JEDER kaufen muss falls er bei nem Fahrverbot fahren will... ich prophezeie jetzt schon dass die Feinstaubthematik NIE UND NIMMER durch dei Reglemetierung des PKW-Verkehrs reduziert werden kann
Das sehe ich genauso.
Auch ein Kat ist nicht gesund. Was war da noch gleich drin, Platin,Paladium? *grübel*
Das dann auch Krebserregend sein soll.
Nur ist ein Diesel was die Umwelt angeht wirklich nicht so der Hit.
Diesel ist ok.
Nur es nervt das jedem versucht wird zu verkaufen das ein Diesel besser ist und schon bei ganz geringer Fahrleistung günstiger ist.
Zumindest habe ich das so im Gefühl. Ich habe selten erlebt das jemand seinen Benziner so lobt und den Diesel schlecht macht. Dieselfahrer machen das aber doch ganz gerne.
Vor allem wenn es um die hohen Spritpreise geht, kommen Dieselfahrer oft lächelnd daher und erzählen das sie nen Diesel haben der eh viel besser ist und das sie der Spritpreis gar nicht so berührt.
Da frage ich mich nur ob der Diesel nicht genauso steigt wie Benzin? Das Verhältnis zwischen Diesel und Benzin bleibt ja gleich bzw. wird sogar kleiner.
Das sind alles subjektive Auffassungen von mir.
Ich hab nichts gegen Diesel, soll jeder fahren was er will.
Aber Diesel ist nicht automatisch besser als Benziner bei gleicher Leistung. Es kommt eben auf den Einsatzzweck und die Ansprüche an.
@acJoker:
bitte nicht falsch verstehen... ich will den Diesel nicht besser hinstellen als er ist, aber Diesel sind eben bei weitem nicht mehr die Rußöfen wie z.B. die Dailer W123. Ich möchte nur klarstellen dass er ebenso seine Daseinsberechtigung hat wie ein Benziner... vor allem bei Langstrecke isser kostenmäßig und im Verbrauch halt unschlagbar. Für wenig Kilometer wäre ein Diesel humbug, vor allem weil die Warmlaufphase auch wesentlich länger als bei einem Benziner ist.
Wenn ich nicht Langstrecke fahren würde, dann würde definitiv ein Honda Benziner vor der Tür stehen... trauer ja eh meinem schon damals so sparsamen EJ2 hinterher. Ich krieg halt nur nen Aggro wenn sich Leute von dieser Feinstaubdisskussion blenden lassen, ohne die Hintergründe zu kennen, aber blind die Diesel schlechtreden.
Im übrigen... der grossteil der rußenden aktuellen Diesel sind gechipt. Im "Normalmodus" ist der i-CTDi eine sehr saubere Angelegenheit...
P.S.: Für mich ist eine Nachrüstung des DPF sowieso obligatorisch... nur solange ich keinen Anreiz bzw. Garantie auf Eignung mit meiner Leistungssteigerung hab, lass ich erstmal die Finger von
Man, jetzt sind wir aber ganz schön OFFTOPIC 🙄
Bin da auch deiner Meinung, ein Diesel ist inzwischen eben konkurenzfähig geworden, aber hat den Benziner nicht einfach überholt, sondern ist mit ihm gleich auf.
Nur hat eben jedes Konzept seine Vor- und Nachteile, die jeder für sich abwiegen muss vor dem Kauf.
DPF sollte man auch haben, ohne Frage. Ähnlich wie einen Kat.
Diesel sind auch so beliebt eben weil man für kleines Geld mehr Leistung heraus holen kann, nämlich über einen Chip.
Somit hat man sofort ein "getuntes" Auto und ist auch da dem Benziner "überlegen".
Blöd nur das der Wagen dann wirklich oft anfängt stark zu russen.
Ähnliche Themen
der diesel zeigt seine stärke durch schwarze wolken der benziner halt durch lautes getöse.. aber wenn ma a auto hinter sich in ner schwarzen wolke stehn lässt hat das auch seine reize *gg*
übrigens gibt etlich studien darüber dass die diesel pkws 5-10% des kompletten feinstaubs ausmachen.. da sind straßenbahnen die zur bremskraftverstärkung kies zermalmen viel schlimmer... feinstaubmäßig
ich fahre zwar selber ein Benziner würd aber schon längst auf diesel umsteigen...
wir sind letzens nach frankreich gerfahren ein AUDI A4 1,9TDI BJ 04 und ich mit meinen EG4 ich musste ziemlich hinterherschwitzen und ca 500km vor dem audi tanken der fährt locker seine 180 konstant und liegt bei ca 6.5 liter und ich 9-10 liter bei der geschwindigkeit und komfort...
ich sag nur diesel is ne feine sache ... wenn sich das alles lohnt... und so ein diesel was hier auch noch nicht erwähnt wurde hat "meistens" ne höhere fahrleistung sprich 300000-400000 (bei richtiger pflegung) sollte kein problem sein
Ein Diesel ist ja auch eher etwas für Vielfahrer.
Einfacher vergleich der das vielleicht etwas veranschaulischt.
Bei einem Motorrad wird das gleich viel deutlicher denke ich.
Eine Supersportler dreht extrem hoch und braucht eben Drehzahl. Ein Tourer dagegen will schön ruhig bei niedirger Drehzahl gefahren werden.
Womit kann ich also nun bequemer mit 180km/h über die Bahn in Urlaub fahren?
Mal abgesehen vom Fahrwerk und der Haltung. Und jetzt bitte keine kommentare das man auch mit ner Supersportler 1000km am Stück fahren kann.
Und da wird nie jemand auf die Idee kommen den Tourer vom Motor her als Sportlicher zu bezeichnen.
Also nen Tourer hat original auch so ca. nen 20 L Tank drauf wie nen Sportler. Wenn ich das Leistungspotenzial beim Sportler berücksichtige kann ich durchaus 300 km weit kommen bei 2/3 Last (so die FZR1000). Bei einem Tourer sieht es nicht anders aus, man sitzt halt viel bequemer und könnte länger durchhalten. Es kommt halt immer darauf an wie man fährt. Eine 1100er BMW "Schlachmichtot" die mit 180 betrieben wird muss auch mit dem Tankvolumen fast zur gleichen Zeit tanken wie der Sportler. Diesen Vergleich kannste nicht setzen AcJocker. Meine VT 1100 C2 wollte auch nach spätestens 250 km betankt werden wollen. Lockere Fahrweise weil dat Teil ja dafür gebaut ist, aber weniger Sprit wie nen Sportler im Verhältnis gesehen hat die auch nicht gebraucht, der weg war lediglich entspannter gewesen, halt auch in ner längeren Zeit.
Der Vergleich ging auch nicht um den Verbrauch sondern eher um die Kraftentfalltung des Motors.
Tourer hat eher unten rum Bums, ähnlich einem Diesel, und ne Supersportler liebt hohe Drehzahlen, eben wie ein Benziner.
Richtig, abhängig vom Motorkonzept. Der Diesel hat von vornherein ein fast Doppeltes Drehmoment (da geh ich mal vom Civic FK 1.8 und 2.2 Diesel aus) und fühlt sich stärker an, wenn du ihn aber zu Höchstleistungen bringen willst gibt er sich dem Benziner nicht viel in Punkto verbrauch. Wenn man beide gemächlich fährt und immer schön untertourig oder im mittleren Bereich schaltet wird der Diesel gewinnen wegen dem "Drehmoment" das er aufbringt, und wirkt flotter. Im Spritmonitor kann man den Vergleich sehen, wenn der Diesel mal flotter rangenommen wird ist er auch kein Spritwunder.
Zitat:
Original geschrieben von Lip
wenn der Diesel mal flotter rangenommen wird ist er auch kein Spritwunder.
Sehe ich nicht so. Ich trete meinen Civic sehr, fahre 200, wo's nur geht und fahre SEHR viel Autobahn.
Verbrauch liegt dann alles in allem so bei 7,5 Litern.
Wenn ich bewusst sparsam in der Stadt fahre, komme ich auf 5,5 l/100 km.
Getankt und berechnet. Das ist der Durchschnittsverbrauch über alle Tankfüllungen bis jetzt. (Habe 7.000 km runter). 🙂
Ok, nun könnte man mal den Rechenvergleich anstellen welcher sich mehr lohnt über den Rechner von T-offline.
Der Diesel im Schnitt 7,5 l/100 km und der Benziner im Schnitt 8,5 l/100 km, in abhängigkeit des Kaufpreises bei 2.2 Diesel Sport und 1.8 Benziner Sport.
Also 1.8 im Ausslieferzustand mit 21780 zu 2.2 Diesel 23380
inclusive Lackierung 430 Euro.
Sprit: Super 1.33, Diesel 1.11 . Steuer Benziner 121 Euro, und Diesel 355 Euro. Kilometerleistung 15000 km.
http://www2.auto.t-online.de/c/57/62/33/5762334.html
mal sehen wies wird.
Unsinn, der Vergleich hinkt. Natürlich müsste man die gleiche Fahrweise berechnen, und wenn ich so oft 200 mit dem Benziner fahren würde, wie jetzt mit dem Diesel, würde der Benziner deutlich mehr verbrauchen als 8,5 l/100km.
Ich hab's vor dem Autokauf ausgerechnet, der Diesel lohnt sich etwa ab 20.000 km pro Jahr, ich bringe es auf 33.000 bis 36.000 km im Jahr.
Außerdem habe ich ordentlich Drehmoment, nicht erst in oberen Drehzahlen. 🙂
Thema war übrigens der neue "Tankchampagner" von Shell.