Service, Inspektionen und Co.

Mercedes GLK X204

Die ersten GLK´s haben ja jetzt den oder die ersten Inspektionen hinter sich.

A. bei welchem KM Stand haben sich die Assysts gemeldet

B. wie teuer war der Sercvice

c. Wart ihr zufrieden? wurde der Wagen z.B. Super sauber gewaschen etc.

Gruß Jürgen

Beste Antwort im Thema

Genau, prio, das ist auch meine Erfahrung.

Bei uns in Familie und Bekanntenkreis gehen fast alle, die Benz fahren, schon seit Jahren zu einem bestimmten MB-Vertragshändler. Etwas am Stadtrand gelegen, nicht so frequentiert wie die pompöse Niederlassung in der Innenstadt, dafür aber freundlich, kulant, auch etwas günstiger, aber vor allem sehr persönlich, fast schon familiär. Leben und leben lassen. Man kennt sich, fühlt sich einfach gut aufgehoben dort. Service 1a, auch technisch, und preislich sowieso.

Die Werksniederlassung hat vor ein paar Jahren hier neu gebaut, einen wirklich gigantischen Glaspalast. Raumhöhe im Verkaufsraum etwa 15 m, über 3 Etagen offene Balustraden mit vollverglasten Geländern und verchromten Handläufen. Alles echt super schnieke und ete petete. Außen auf den Parkplätzen hunderte von Vorführ- und Jahreswägen. Wenn ich dort ab und zu mal einen 5L-Classic-Öl-Kanister für die Oldtimer hole am Teiletresen, komme ich mir fast schon deplatziert vor. Der hinterm Tresen ist besser gekleidet als ich. Von den überkandidelten Damen im Zweiteilerkostümchen und Herren in feinstem Zwirn (die hochnäsig herumwuseln zwischen ihren hochpreisigen Ausstellungspretiosen) reden wir mal gar nicht. Aber: braucht man das? Und überhaupt, wer bezahlt das eigentlich alles?

Lange Rede - der Vertragshändler ist übersichtlich, das Personal kennt man mit Namen, auch in der Werkstatt, und sie Dich auch, die Serviceleistung ist tadellos, der Preis passt, und genau deshalb wird der Vertragshändler auch unterstützt. Nicht die hochglanzpolierte Werkskathedrale.

386 weitere Antworten
386 Antworten

Zitat:

@charlytiger schrieb am 8. Februar 2018 um 11:22:50 Uhr:


Hier geht es doch darum, was uns als Kunde berechnet wird und um eine vergleichbare Größe.
Was die einzelnen Betriebe an die Monteure bezahlen, ist doch eine ganz andere Sache!

Wo steht hier irgendwo etwas wie die Monteure entlohnt werden.
Auch dein gestriges geschreibsel beinhaltet 100% unwissend über die Materie AW.🙂🙄😮

Zitat:

@charlytiger schrieb am 8. Februar 2018 um 11:22:50 Uhr:


Hier geht es doch darum, was uns als Kunde berechnet wird und um eine vergleichbare Größe.
Was die einzelnen Betriebe an die Monteure bezahlen, ist doch eine ganz andere Sache!

Hier ging es darum, dass angeblich 24 AW nur für den Wechsel eines Kraftstofffilters berechnet wurden.

Dieser Irrtum wurde bereits korrigiert, die 24AW bezogen sich auf den gesamten Serviceumfang, nicht nur auf den K-Filterwechsel.

Zitat:

@frage12 schrieb am 8. Februar 2018 um 09:52:53 Uhr:



Zitat:

@crumb1 schrieb am 8. Februar 2018 um 08:49:08 Uhr:


Das ist doch verdreht.
Die AW sind doch nur um an die Kunden zu verechnen. Insektion B 22 AW
Bremsen vorn z.B. 14 Aw usw.
Was die Mechaniker bekommen hat mit den AW nichts zu tun.
Und mir st auch recht, das die Mechaniker festen Lohn bekommen anstadt auf Leistung und etventuel fehlerhaft zu arbeiten.

Ich war 14Jahre bei Mercedes. Unsere Monteure wurden im Leistungslohn für geleistete AW bezahlt. Fehlerhafte Arbeit musste vom Monteur korrigiert werden.

Die AW Sätze über zu leistende Arbeit ist von Mercedes vorgegeben.

Zitat:

@frage12 schrieb am 8. Februar 2018 um 11:58:43 Uhr:



Zitat:

@charlytiger schrieb am 8. Februar 2018 um 11:22:50 Uhr:


Hier geht es doch darum, was uns als Kunde berechnet wird und um eine vergleichbare Größe.
Was die einzelnen Betriebe an die Monteure bezahlen, ist doch eine ganz andere Sache!

Wo steht hier irgendwo etwas wie die Monteure entlohnt werden.
Auch dein gestriges geschreibsel beinhaltet 100% unwissend über die Materie AW.🙂🙄😮

1. möchte ich mir deine agressive Tonart verbitten,
2. bist du doch derjenige, der sich auf die Entlohnung der Monteure bezieht!
Uns als Kunden von MB geht es um Vergleichbarkeit von Kosten bei festgelgten AW`s -
und nichts anderes habe ich mit meinem "Geschreibsel" darstellen wollen.

Ähnliche Themen

AW sind betriebswirtschaftliche Faktoren, welche einen 1. deffinierten Arbeitsschritt zeitlich fixieren bzw. erfassen Dieser Wert wird vom autohersteller festgelegt und darf nur wegen besonderer Ausführungserschwerungen, welche zu dokumentieren sind, überschritten werden; 2. dienen Sie als Abrechnungsfaktor für den Kunden. Räderwechsel ist pro Rad mit X mal AW festgeschrieben, also lautet der Kostenvoranschlag auch über Räderanzahl x feststehenden AW. Sollte nicht noch anderes gemacht worden sein und keine erschwerenden Umstände hinzukommen ist Kostenvoranschlag auch Rechnungsbetrag.
Mit der Entlohnung des Monteurs hat der AW nichts zu tun. Nur im erweiterten Sinn kann der AW betriebswirtschaftlich zur Kontrolle des Mitarbeiters dienen.
Wenn 1 Arbeitsstunde 12 AW hat würde das bedeuten, dass der Monteur in acht Arbeitsstunden Arbeitsleistungen abliefern muss welche den Kunden mit 8 mal 12 = 96 Aw in Rechnung gestellt werden kann. Liefert er nur 90 AW ab hat er zu langsam gearbeitet. Oder er hat Arbeiten ohne AW Hintergrund ausgeführt.
Was der Betrieb dem Kunden für 12 AW in Rechnung stellt hat mit dem "Stundenlohn" des Monteurs überhaupt nichts zu tun. Wie der Betrieb betriebswirtschaftlich die fehlenden AW des Monteurs bucht hängt mit dem betriebswirtschaftlichen Background des Betriebes zusammen.
Jede MB-Werkstatt darf für Inspektion A nur den Herstellerfestgesetzten AW berechnen, ist also vergleichbar. In seiner Kalkulation 1 AW= wieviel € ist der Betrieb frei und kann sich also im Rechnungsendbetrag bei gleichen AW unterscheiden.
Nebenbei, der Ölwechsel ist AW mäßig in die Inspektionsgesamt AW integriert. Trotzdem weisen viele Betriebe den Ölwechsel mit zusätzlichen AW aus.
quadrigarius

@quadrigarius:
sehr gut dargelegt; genau dieses wollte ich mit meinem "Geschreibsel" in Kurzfassung auch ausdrücken!
Gruß vom Charlytiger

Hallo zusammen, ich danke euch für die Infos zu den zwei verschiedenen Motorölen. Vielen Dank.

Aha dann frage ich mich, warum unser Betrieb den Grundlohn der Monteure im Leistungslohn bei geleisteten 130% um eben diese 30% dem Grundlohn zugeschlagen hat.

ich denke, es steht jedem Betrieb frei Boni auf Grund frei zu vereinbarender Kriterien auszuloben.
Jeder Betrieb wird die vom Hersteller festgelegten AW für eine Inspektion verrechnen, selbst wen der Monteur die Inspektion mit schnellem Arbeiten in der z.Bsp. Hälfte der AW-Zeit erfüllt hat. Diesen zusätzlichen Gewinn kann der Betrieb mit seinem Arbeitnehmer teilen. Der Monteur, der in 8 Arbeitsstunden Arbeitsleistungen erbracht hat, welche dem Kunden mit mehr als 96 AW(8 mal 12) in Rechnung gestellt werden können erhält eine entsprechende Boni.

In Zeiten der Vollbeschäftigung mit Arbeitskräftemangel war es in Handwerksbetrieben z. Bsp. üblich, dass jeder Arbeitnehmer der an 3 Samstagen freiwillig gearbeitet hat auf alle Arbeitsstunden des Monates 1 DM/€ über dem ausgehandelten Stundenlohn erhielt. Soviel zur partnerschaftlichen Kreativität im Umgang Arbeitnehmer/Arbeitgeber jenseits von Tarifverträgen und Gewinnmaximierung.

Der Leistungslohn kann auch kollektiv ausgeschüttet werden. Bei 140 monatlichen tariflichen Arbeitsstunden steht jeder Mitarbeiter theoretisch für 1680 AW. Bei 5 Mitarbeitern entspricht das 8400 AW. Konnte der Betrieb nun Rechnungen für 10000 AW in diesem Monat stellen so hat er einen betriebswirtschaftlich nicht kalkulierten, außergewöhnlichen Gewinn eingefahren . Einen Teil davon gibt er kollektiv an die Mitarbeiter weiter. Wie er dieses Kind nun nennt z.Bsp. Leistungslohn bleibt seiner Kreativität überlassen.
quadrigarius

Ich habe hier nicht von Otto Normal Handwerksbetrieben, sondern von MB Niederlassungen bzw MB Vertretungen geschrieben. Dann lest euch bitte im MB Forum über das AW Abrechnungssystem schlau.

@frage12
Könntest Du mich bitte schlau machen und die Fehler bei meinen Ausführungen aufzeigen. Ich will weder als Besserwissi unterwegs sein, noch falsche Behauptungen aufstellen und dazu lernen kann man immer.
quadrigarius

Zitat:

@frage12 schrieb am 9. Februar 2018 um 08:06:37 Uhr:


Aha dann frage ich mich, warum unser Betrieb den Grundlohn der Monteure im Leistungslohn bei geleisteten 130% um eben diese 30% dem Grundlohn zugeschlagen hat.

jetzt schreibt du schon wieder über die Entlohnung der Monteure, obwohl du es mir gegenüber ab-

gestritten hast. Wen soll das denn interessieren. Uns als Kunde von MB interessiert doch nur, was

uns berechnet wird und dafür sind die AW`s und deren unterschiedliche Preise wichtig!

Darf er doch, oder bist du ein Admin.
Ihr diskutiert doch seit einer Woche am Thema vorbei.
Entweder kapiert ihr es nicht oder wollt es nicht.🙂🙄😕

Die AW für eine bestimmte Arbeit werden vom Hersteller festgelegt. Somit sind diese gleich, ganz gleich zu welchem Servicebetrieb ich gehe. Der Unterschied liegt im Stundenverrechnungssatz für bestimmte Tätigkeiten ( Mechanik, Elektrik, ggf Karosserie). Somit würde es reichen wenn man bei einem Preisvergleich sich lediglich die entsprechenden Stundenverrechnungssaetze ansieht. In der Regel sind diese auf dem Land günstiger als in der Grossstadt.
Neben dem Lohn eines Montoers werden natürlich auch alle anderen Kosten eines Servicebetriebes bei der Kalkulation dieses Verrechnungspreises mit berücksichtigt. Das hat nichts mit Lohndumping zu tun. Bei kleineren Betrieben sind die Overhead-Kosten in der Regel deutlich geringer.
Turbomori

Ahoi hier meine Inspektion kosten
Service B mit Plus Paket 897,75€
Dichtring
Scheibenwischkonzentrat
Ölfiltereinsatz
Kombifilter
Aral supertronik
Luftfiltereinsatz erneuern
Kraftstofffilter erneuern
Bremsflüssigkeit erneuern
+ Mietwagen 50€

MfG kuderis

Deine Antwort
Ähnliche Themen