September 2012-Facelift des Astra J
Nun ist es raus: Ab September 2012 soll der Astra J ein leichtes Facelift erhalten. Neben neuen Farben und Polstern, wird es zu leichten Korrekturen an Front und Heck kommen. Angeblich soll die Übersicht nach vorne und hinten verbessert werden. Bei den Motoren soll es einen neuen 1,4 / 1,6 und 2,0 Liter Benziner geben. Der neue 1,6 Liter Turbo-Direkteinspritzer wird knapp 200 PS Leistung haben. Darüber wird ein 2,0 Liter mit 220 und 280 PS rangieren. Ein neuer - angeblich sehr effizienter - 1,6 Liter Diesel wird ebenfalls in die Motorenpalette des Astra J einziehen.
Zum gleichen Zeitpunkt debütiert die Astra-Stufenhecklimousine mit einer Länge von 4,67 Meter und 1,48 Meter Höhe.
Das neue Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe wird jedoch erst im Jahre 2014 im neuen Corsa debütieren.
Der Astra GSI wird im November 2012 mit 220 PS auch als 5-Türer erhältlich sein. Den Astra OPC mit 280 PS wird es ab Mai 2012 nur im GTC zu kaufen geben.
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Nun ist es raus: Ab September 2012 soll der Astra J ein leichtes Facelift erhalten. Neben neuen Farben und Polstern, wird es zu leichten Korrekturen an Front und Heck kommen. Angeblich soll die Übersicht nach vorne und hinten verbessert werden. Bei den Motoren soll es einen neuen 1,4 / 1,6 und 2,0 Liter Benziner geben. Der neue 1,6 Liter Turbo-Direkteinspritzer wird knapp 200 PS Leistung haben. Darüber wird ein 2,0 Liter mit 220 und 280 PS rangieren. Ein neuer - angeblich sehr effizienter - 1,6 Liter Diesel wird ebenfalls in die Motorenpalette des Astra J einziehen.
Zum gleichen Zeitpunkt debütiert die Astra-Stufenhecklimousine mit einer Länge von 4,67 Meter und 1,48 Meter Höhe.
Das neue Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe wird jedoch erst im Jahre 2014 im neuen Corsa debütieren.
Der Astra GSI wird im November 2012 mit 220 PS auch als 5-Türer erhältlich sein. Den Astra OPC mit 280 PS wird es ab Mai 2012 nur im GTC zu kaufen geben.
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Nach der Überarbeitung des 1.7CDTI wird endlich mal Zeit, dass die schlappen Benziner überarbeitet werden. Hoffentlich kriegen die Opel Ingenieure es hin endlich auch den kleinen 1.4 Turbo Maschinen bisschen Dampf zu machen.
Also zumindest die 140 PS-Maschine ist im Astra gut aufgehoben. Kein Rennwagen, aber souverän. Da sind sie wirklich nicht hintendran.
Für den neuen 1,6T wird's aber wirklich Zeit...
Also überarbeitet werden weder der 1,4 Turbo, noch der 1,6 Turbo mit Saugrohreinspritzung.
Es kommt eine komplett neue Motorengeneration im Benzinerbereich mit Direkteinspritzung und generell Turboaufladung. Der OPC im Mai 12 (GTC) und der GSI im November 12 (Fünftürer und GTC) sind die ersten Vertreter dieser neuen Generation im 2 Liter Bereich.
Nach den letzten Infos, die mir bekannt sind, soll es aber eher unwahrscheinlich sein, dass die neuen Benziner im 1,6 bzw. 1,4 Liter-Segment, schon im September 2012 im facegelifteten Astra zum Einsatz kommen. Haltbarkeit geht vor Schnelligkeit, und da scheint noch einiges im argen zu liegen bzw. GM hält wieder einmal die Hand drauf.😉
Momentan scheint wohl eher das Frühjahr 2013 für den breitflächigen Einsatz der neuen Direkteinspritzer im Astra J vorgesehen zu sein. Es kann sich aber auch noch bis zum Modelljahr 2014, welches bekanntlich im September 2013 startet, hinziehen.
Besonders peinlich ist es für Opel eigentlich, dass die neue Modellreihe des SUV Opel Mokka im November 2012 noch mit den alten Saugrohreinspritzern der 1,4 und 1,6 Liter-Generation starten muss. 😠
Lieber sie zögern es noch raus und bringen was gescheites und haltbares auf den Markt wie so manch andere Automobilbauer, wo dann ständig irgendwelche DSG und Motoren verrecken. Opel hinkt halt einfach aufgrund der wirtschaftlichen Lage der letzten Jahre noch etwas hinterher. Muss man leider ganz klar sagen.
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Zitat:
Original geschrieben von Luisenpark
Haltbarkeit geht vor Schnelligkeit, und da scheint noch einiges im argen zu liegen bzw. GM hält wieder einmal die Hand drauf.😉
Naja, auf eine Pleite bei einer neuen Motorengeneration freut sich die Motorfachpresse schon eine Weile. 😉 Gute Entscheidung, sich da nicht hetzen zu lassen.
Wenn nach den Werksferien der OPC beim Händler steht, ist ja erstmal ein wenig der Druck vom Kessel. Dann kann man sich über dessen Werte so lange auslassen, daß die Zeit bis zum 1,6 DI gar nicht mehr so lange ist. 😉
Und schön zu sehen, daß auch ein "normaler" 2,0 für die Delta-Plattform kommt. Ist gerade für den Zafira Tourer eine sehr schöne Ergänzung.
Gruß cone-A
Rauf auf den Markt damit. Seit wann ist Haltbarkeit ein Verkaufsargument? VW demonstriert das seit Jahren. Die DSG Getriebe verrecken am Stück, die Leute kaufen sie trotzdem reihenweise. Der Touran hat im 100.000 km Test das schlechteste Ergebnis eingefahren. Na und. Die Leute kaufen ihn trotzdem.
Diese schlappen Saugrohreinspritzer sind schlechter für die Marke als vielleicht noch nicht ganz ausgereifte moderne Direkteinspritzer.
Zitat:
Original geschrieben von cone-A
Naja, auf eine Pleite bei einer neuen Motorengeneration freut sich die Motorfachpresse schon eine Weile. 😉 Gute Entscheidung, sich da nicht hetzen zu lassen.Zitat:
Original geschrieben von Luisenpark
Haltbarkeit geht vor Schnelligkeit, und da scheint noch einiges im argen zu liegen bzw. GM hält wieder einmal die Hand drauf.😉Wenn nach den Werksferien der OPC beim Händler steht, ist ja erstmal ein wenig der Druck vom Kessel. Dann kann man sich über dessen Werte so lange auslassen, daß die Zeit bis zum 1,6 DI gar nicht mehr so lange ist. 😉
Und schön zu sehen, daß auch ein "normaler" 2,0 für die Delta-Plattform kommt. Ist gerade für den Zafira Tourer eine sehr schöne Ergänzung.
Gruß cone-A
Hallo
ich gebe dir Recht. Zuverlässigkeit ist eine alte Opel-Tugend, die man dringend hochhalten muss.
Und was ist lästiger, als wenn ein Auto mit einer Panne liegen bleibt?
Gruß
Kler
Hallo,
wenn Opel sich so ein Desaster wie MB mit dem OM651 leisten würde, dann könnte Opel gleich dichtmachen.
Bei MB wird das von der Presse halt schön kleingerdet, indem gar nicht darüber berichtet wird.
Wenn Opel so was machen würde, dann wäre die Hetzjagd aber groß....
Grüße VC
Vorallem was erwartet ihr euch für Wunder von den neuen 1,4er und 1,6er Motoren?
50% Mehrleistung bei 50% weniger Spritverbrauch? Der ganze Spaß wird sich dann im 1 stelligen Prozentbereich bewegen. Im normalen Alltag total irrelevant. Und dann dafür der ganze Hype. 🙄
Zitat:
Original geschrieben von Hectux
Diese schlappen Saugrohreinspritzer sind schlechter für die Marke als vielleicht noch nicht ganz ausgereifte moderne Direkteinspritzer.
Na hoffentlich überschätzt man da nicht die Direkteinspritzung!? ... gerade bei kleinen Motoren, also im grunde bei kleinen Brennräumen ist der Vorteil von Direkteinspritzung eher als gering einzuschätzen. Nicht umsonst stellt ein gewisser Bayrischer Hersteller (nach Lexus) nun auch auf eine Kombination aus Saugrohreinspritzung und Direkteinspritzung um. Und wenn mich nicht alles irrt sind 200Nm immer noch genauso viel wie 200Nm egal ob Saugrohreinspritzung oder Direkteinspritzung ...
Zitat:
Original geschrieben von Q-le@tigra
Na hoffentlich überschätzt man da nicht die Direkteinspritzung!? ... gerade bei kleinen Motoren, also im grunde bei kleinen Brennräumen ist der Vorteil von Direkteinspritzung eher als gering einzuschätzen. Nicht umsonst stellt ein gewisser Bayrischer Hersteller (nach Lexus) nun auch auf eine Kombination aus Saugrohreinspritzung und Direkteinspritzung um. Und wenn mich nicht alles irrt sind 200Nm immer noch genauso viel wie 200Nm egal ob Saugrohreinspritzung oder Direkteinspritzung ...Zitat:
Original geschrieben von Hectux
Diese schlappen Saugrohreinspritzer sind schlechter für die Marke als vielleicht noch nicht ganz ausgereifte moderne Direkteinspritzer.
Die Audi-Ingenieure argumentieren so: Beim Start und hoher Motorlast hat die Direkteinspritzung Vorteile. Bei Teillast bringt die klassische Saugrohreinspritzung mehr Effizienz und vor allem weniger Partikelausstoß.
Allerdings ist der komplexe Aufbau der Einspritzung beim Fahren durchaus zu merken. Ein kleine Gedenksekunde ist beim Wechsel der Einspritzung schon auszumachen.
Der 1,8 Liter liefert jedoch durch diese (und andere) Änderungen nun satte 320 Nm bei 1.400 U/min, statt vorher mit reiner Direkteinspritzung nur 250 Nm. Der A4 hat nun einen Normverbrauch von 5,7 Liter/100km.
Außerdem fordert die EU von den Herstellern bis spätestens 2017 das Problem mit den Partikeln beim Otto-Direkteinspritzer in den Griff zu bekommen. Momentan hat dieser Benzinertyp hier nur eine Ausnahmegenehmigung dank Lobbyarbeit der Hersteller in Brüssel. Ansonsten bekommen einiger moderne Direkteinspritzer in einigen Jahren statt einer grünen eine rote Feinstaubplakette, und müssen aus vielen deutschen Innenstädten leider einfach draußenbleiben.😰
Zitat:
Original geschrieben von Luisenpark
Die Audi-Ingenieure argumentieren so: Beim Start und hoher Motorlast hat die Direkteinspritzung Vorteile. Bei Teillast bringt die klassische Saugrohreinspritzung mehr Effizienz und vor allem weniger Partikelausstoß.Allerdings ist der komplexe Aufbau der Einspritzung beim Fahren durchaus zu merken. Ein kleine Gedenksekunde ist beim Wechsel der Einspritzung schon auszumachen.
Der 1,8 Liter liefert jedoch durch diese (und andere) Änderungen nun satte 320 Nm bei 1.400 U/min, statt vorher mit reiner Direkteinspritzung nur 250 Nm. Der A4 hat nun einen Normverbrauch von 5,7 Liter/100km.Außerdem fordert die EU von den Herstellern bis spätestens 2017 das Problem mit den Partikeln beim Otto-Direkteinspritzer in den Griff zu bekommen. Momentan hat dieser Benzinertyp hier nur eine Ausnahmegenehmigung dank Lobbyarbeit der Hersteller in Brüssel. Ansonsten bekommen einiger moderne Direkteinspritzer in einigen Jahren statt einer grünen eine rote Feinstaubplakette, und müssen aus vielen deutschen Innenstädten leider einfach draußenbleiben.😰
Folgt man dieser Argumentation dann seien ja eben das die Bereiche, die im ECE-Verbrauch nahezu ausschließlich angefordert werden. Dann müsste man ja eben froh sein, keinen Direkteinspritzer zu haben! Hmmm ... also so ganz schlüssig ist das meiner Meinung nach nicht. Also wie gesagt: ich würde mir von der Direkteinspritzer nicht zu viel erwarten, insbesondere was den Verbrauch angeht, emissionsmäßig sind diese ja sowieso deutlich im Nachteil.
Nochmal zu Audi: ich sehe das als ein zurückrudern, früher als Allheilmittel verkauft, (ebenso wie die Schichtladung welche still und heimlich dann doch ganz aufgegeben wurde) erkennt man nun dass das "alte" doch nicht sooo schlecht war und kombiniert beides miteinander. Wahrscheinlich verkauft man es dann wieder als Audi Innovation .... naja ... aber bei so vielen der Audi Innovationen stand ja schon ein anderer Hersteller pate ...
Und sicher, der 1.8 TFSI scheint ein guter Motor zu sein, da habe ich kaum zweifel dran. Nur dass man mich nicht falsch versteht. 😉
Zitat:
Original geschrieben von mottek
Vorallem was erwartet ihr euch für Wunder von den neuen 1,4er und 1,6er Motoren?
50% Mehrleistung bei 50% weniger Spritverbrauch? Der ganze Spaß wird sich dann im 1 stelligen Prozentbereich bewegen. Im normalen Alltag total irrelevant. Und dann dafür der ganze Hype. 🙄
Beim 1,4 wird sich sicher kaum was tun. Für den 1,6T erwarte ich aber schon eine spürbare Verbesserung. Im Inisgnia braucht er nach Norm 1,3 l mehr als der 1,4 T, aber nur 0,6 l weniger als der 2,0 T. Da ist schon noch Luft nach unten.
Gruß cone-A
Hey,
da hast Du vermutlich etwas verwechselt. Der Benzindirekteinspritzer arbeitet effizienter im Teillastbereich, da er ein magereres Gemisch fahren kann als der Saugrohreinspritzer. Dafür hat der Direkteinspritzer das Problem der schlechteren Verwirbelung, weshalb der Saugrohreinspritzer bei sehr hohen Drehzahlen Vorteile hat. Und genau desshalb verbindet man beide Konzepte und verpasst dem Direkteinspritzer eine Drosselklappe und spritzt je nach Situation am OT oder bereits ab dem 1. Takt ein.
Gruß
Whoozy
Im Grunde ist es ja so, dass der 1.6T einfach eine mittlerweile veraltete Konstruktion ist, in seinen Grundzügen stammt er wenn ich mich nicht irre aus dem Meriva OPC von 2006? Das muss erstmal noch nichts schlechtes heißen aber gerade infolge immer strengerwerdenden Abgasnormen und stärkerwerdenden Verbrauchsanforderungen ist es nun langsam bitter nötig diesen Motor neu auszulegen. Eine derartige Downsizingwut war im Vorlauf der Entwicklung dieses Motors bestimmt noch nicht so verherzusehen wie es dann gekommen ist. Für mich macht der 1.6T im Insignia immer einen Beta-Status-Eindruck, so als hätte man ganz andere Motoren vorgesehen in der Entwicklung und dann musste man halt einen 1.6T da rein werfen obwohl man wahrscheinlich einen sehr guten 2.2/2.4 liter oder gar einen softturbo 2.0 Liter gehabt hätte, aber der Markt verlange nach Downschei*** äh ... -sizing.
Die 1.4T's machen da einen besseren Eindruck, sind sie doch vollkommen neu entwickelt und für entsprechende Zwecke von vornherein vorgesehen. Die Frage stellt sich beim 2.0T ja gar nicht 😉 Und auch wenn die 1.4er über keine DI-Einspritzung verfügen, scheinen sie im Verbrauch nicht schlechter dazustehen als Konkurrenzfahrzeuge. Das zeigt nur mal wieder das DI-Einspritzung gerade bei kleinen Motoren (hauptsächlich kleinen Brennräumen) nicht das Allheilmittel sind, wie es immer propagiert wird. Das war damals schon bei der Einführung der (echten) FSI Motoren so, die Verbräuche waren denen der Twinports kaum überlegen (und diese fuhren mit Schichtladung, was wirkliche Verbrauchsvorteile versprach, doch auch viele Probleme verursachte).
Nun ... letztendlich ist es erstmal wichtig den 1.6T zu überarbeiten. Gespannt bin ich aber auch was nun aus dem 3-Zylinder wird. Im Deutschen Markt ja nicht mehr angeboten, sollen ja bald aufgeladene Versionen kommen. Aber die Zeit wird es zeigen ... warten wir mal ab.