seltsames Problem mit der Handbremse

Opel Vectra B

Hey Leute,
ich hab folgendes Problem bei meinem Vectra B. Is n 1.8er 16V, Handbremse
und Fußbremse sind also von einander getrennt.

Ich steh bergauf und zieh ganz normal die Handbremse an,
bis zur 5ten Zacke.
Das Auto steht also mit der Schnauze nach oben.
Geh ich jetzt von der Kupplung (Gang is drin) rollt er weg.
Sieht nach verschlissener Handbremse aus.
Also wechsel ich die Handbremsbacken (sahen noch top aus) und stell
das Handbremsseil wieder nach.
Wieder bergauf gestellt, Handbremse angezogen, er rollt weg.
Steh ich auf einer geraden Fläche, lege den dritten Gang ein, und lass
bei laufendem Motor die Kupplung kommen, geht er aus, so wies sein muss.
Bergab gehts also ganz normal.
ich vertehs nich.

Jemand anderes vielleicht?
Danke im Voraus 🙂

23 Antworten

Ich habe es letzte Woche nach knapp 2 1/2 Stunden arbeit auf 34% Differenz geschafft =)

Ohne etwas neu zumachen.

da haste dich aber voll reingekniet 😁

Ja Aufgehalten hat nur immer das Aufbocken - Rad runter - einstellen - Rad drauf. Hauptproblem war, dass anfangs immer die Bremsverstärker gepackt hat.

ich hatte beide Seiten aufgebockt, beide Räder jeweils mit 2 Schrauben nur handfest angezogen, Handbremse im 2. Raster. Dann wie ein Depp von links nach rechts springen, drehen & abschätzen, Handbremse 2 Raster weiter anziehen, wieder springen und drehen & abschätzen, entsprechendes (zu schwer drehendes) Rad wieder runter, Handbremse lösen, nachstellen, Rad wieder drauf, Handbremse 2 Raster anziehen, springen und drehen und das ganze so lange, bis es gefühlsmäßig passt 😁
Ich hatte Glück - passte perfekt 😉

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Ganz genau so hab ichs gemacht. Rückwärts rollt er trotzdem weg.

dann solltest du ggf. mal auf den Bremsenprüfstand und die Werte ermitteln lassen - auch rückwärts.

Wir haben ja einen Bremsenprüfstand. Die genauen Werte kann ich dir jetzt nicht sagen, da der TÜV Bericht unten im AUto liegt. Differenz war aufjedenfall 34%

Zitat:

Original geschrieben von cocker


ich hatte beide Seiten aufgebockt, beide Räder jeweils mit 2 Schrauben nur handfest angezogen, Handbremse im 2. Raster. Dann wie ein Depp von links nach rechts springen, drehen & abschätzen, Handbremse 2 Raster weiter anziehen, wieder springen und drehen & abschätzen, entsprechendes (zu schwer drehendes) Rad wieder runter, Handbremse lösen, nachstellen, Rad wieder drauf, Handbremse 2 Raster anziehen, springen und drehen und das ganze so lange, bis es gefühlsmäßig passt 😁
Ich hatte Glück - passte perfekt 😉

Ganz schöner Aufwand.

Bei alten Bremsbacken wohl nicht zu vermeiden.

Ich habe zur Einstellung mit neuen Bremsscheiben und -backen, sowie Seilen für die Handbremse vielleicht 'ne halbe Stunde gebraucht.
Ich brauchte mit den alten Bremsbacken auch deutlich länger, allerdings gab es hier weniger den Unterschied vorwärts <-> rückwärts, sondern eher links <-> rechts.

Mit den neuen Belägen UND Seilen (HU-Mangel) war es dann easy:
Handbremshebel auf Raste 1 und Backen so eingestellt, dass die Trommel gerade so fest ging (OHNE Rad). Dann Rad dran und von unten am Seil so eingestellt, dass das Rad fest ging, sich aber noch mit viel Kraft noch drehen ließ.
Ergebnis war, dass die Handbremse anfangs auf Raste 3 und nach 'ner Weile auf Raste 4 (kann man, wenn gewünscht, noch korrigieren) die HR zum Blockieren brachte. Abweichung bei der letzten HU ca. 2%.
Und der Wagen steht vorwärts wie rückwärts fest. Einzig ein kurzes Anrucken bleibt, also so, dass sich der Wagen noch ein paar Zentimeter bewegt...

Wichtig sind die Seile. Die müssen BEIDE leichtgängig sein. Sonst ist eine Seite fest, während die andere noch Luft hat. Somit kommt man auf Abweichungen von mehr als 30%. Man kommt zwar unten beschissen ran, aber man hat auf Anhieb 'ne funktionierende Handbremse, auch beim Vechda...

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von hlmd


Ganz schöner Aufwand.

wieso...? weniger als 20 Minuten 😉 Passte ja halbwegs. Backen waren die alten, Scheiben und Beläge waren neu.

Allerdings machte mir eine gebrochene Rückstellfeder den ersten Einstellversuch zur Hölle. Da ging garnix... Aber nachdem beide Federn ersetzt waren, ging es sehr leicht. Man muss nur wissen, wie es geht, ansonsten ist es sehr fummelig und nervig 🙂

Gruß cocker

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