Schon mal an einen X5M (F85) gedacht?

BMW X5 F15

Liebe Forum Gemeinde

Wie ihr aus anderen Threads entnehmen könnt, hatte ich bisher Entscheidungsschwierigkeiten zw. M50d und 50i.

Rein durch Zufall hatte ich bei meinem Freundlichen letzthin die Möglichkeit einen M5 (LCI) probe zu fahren. Seither bin ich am zweifeln... Nach dieser Testfahrt blieb mir echt die Spucke weg ob der schieren Kraft und Leistung dieses Motors. Sodann habe ich mir Gedanken gemacht, ob es denn diesmal vielleicht gar ein M werden soll. Von M5 (irgendwie zu wenig "neues" - fahre ja noch den F11) ging das Gedankenspiel vom M6 GC (tolles Auto aber fühle mich def. zu jung dafür) zum X5M.

Nun habe ich noch nicht so viel über den X5M (F15 resp. F85) gehört/gelesen. Hat sich hier schon jemand Gedanken zu diesem feinen Auto gemacht? Abgesehen vom Preis, was spricht für einen X5M oder eben dagegen? Beim alten Modell war ja der Verbrauch exorbitant - mit dem neuen Motor dürfte dies wohl ein bisschen erträglicher sein. Oder aber denkt ihr, ein solcher Motor ist im X5 zu viel des Guten, da so oder so kein Sportauto?

Wahrscheinlich ein Luxusproblem, aber ich verzweifle fast, da ich nicht so richtig weiss, wie ich mich entscheiden soll...

Für Eure Unterstützung bin ich Euch sehr dankbar!

Beste Grüsse
S-B

Beste Antwort im Thema

Ich hab meinen seit einer Woche, bin noch nicht viel zum Fahren gekommen.
Die Lenkung ist auf jeden Fall straffer als beim M50D, er liegt satt auf der Strasse,
man kann ordentlich um die Ecken biegen. Allerdings liegt die volle Leistung noch nicht an,
man muss nach 2000 km zur Inspektion und erst dann wird das volle Feuer freigegeben.
Long Beach blue ist eine geniale Farbe, ich stelle demnächst ein paar Bilder ein.

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Zitat:

@MXCCXM schrieb am 26. Juni 2015 um 08:03:44 Uhr:


Ein veritabler Bock? Über deinen eigenen Fauxpas, der angeblich fehlenden hinteren Luftfederung gehst du aber wie selbstverständlich hinweg. 🙄

Nein, war mein Irrtum. Da hatte ich den alten X5M angenommen und gedacht, beim Neuen wäre das auch so. Asche auf mein Haupt. Aber wir streiten ja nicht, sondern tauschen nur Argumente aus. 🙂

Zitat:

Ich hatte die Aktivlenkung im E70 (mit Adaptive Drive). Im Stadtverkehr ein Segen, bei hohen Geschwindigkeiten im Vergleich zur variablen Sportlenkung des X6M50d E71 aber nicht so präzise und deutlich unruhiger (mehr Korrekturen erforderlich). Dabei möchte ich nicht ausschließen, dass auch andere Faktoren (Fahrwerk, Bereifung) einem Anteil haben.

Ich bin sicher, daß es die anderen Faktoren sein müssen. Denn die Aktivlenkung ist im oberen Geschwindigkeitsbereich nicht kürzer übersetzt, als die M-Lenkung. Ich tippe daher eher auf unterschiedliche Reifen und/oder Reifendruck.

Zitat:

Fakt ist aber, der F85 ist das neue Top-Modell der ebenfalls noch recht jungen F15 Baureihe.
Ich glaube nicht, dass man hier die alte Lenkung aus dem E71 einfach übernommen und nur geringfügig überarbeitet hat. Wäre schön, wenn sich einer der wenigen Besitzer über die Eigenschaften (Lenkung, Verbrauch, Fahrgefühl...) äußeren würde.

Ich habe zwischen meiner AL im E70 und der neuen AL im F15 keinen Unterschied feststellen können. Wenn es einen geben sollte, dann habe ich ihn nicht bemerkt. Bei den M-Modellen weiß ich es nicht. Bin den neuen X5M noch nicht gefahren.

Aber gerade bei einer konventionellen Lenkung (also nicht AL) sind die Möglichkeiten sie zu verbessern oder zu verändern recht begrenzt. Was sollte daran plötzlich neu und anders sein? Beide Baureihen haben vorn doppelte Querlenker und außer härteren Gummilagern und der Sturzeinstellung bleiben den Ingenieuren nicht viele Möglichkeiten, ein anderes Lenkgefühl oder höhere Präzision ein zu bringen. Die Achsgeometrie und die Feder-Dämpfer-Kombination ist ja auch weitgehend ausgereizt, wenn man keine völlig neue Konstruktion liefert (Push-Rods o.ä.). Ich finde, der E70 und der F15 fahren sich so wenig unterschiedlich, daß ich mit geschlossenen Augen nicht wüßte, in welchem ich sitze.

Das wäre in der Tat enttäuschend, wenn der F85 auch so ein Kurbelmonster ist. Ich bin den F15 M50d zur Probe gefahren. Also noch der gleiche Motor wie im E70/71. Der Wagen war quasi neu und hat die ersten Kilometer von mir bekommen. Fairerweise habe ich den Motor daher auch nicht ausgereizt. Er kam mir sowieso etwas zugeschnürt vor. Blöderweise habe ich auf die Lenkung nicht so geachtet, weil ich die ganze Zeit mit der aktiven Geschwindigkeitsregelung rumgespielt habe. Mir ist aber ein großer Unterschied aufgefallen. Man hört den Motor deutlich weniger, was gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr angenehm ist. F15/16 müssen wesentlich besser gedämmt sein. Dafür habe ich dann die Windgeräusche auf der Autobahn mehr wahrgenommen.

Ein Vorteil hinsichtlich Komfort des F85 bzw. F86 gegenüber den normalen Modellen dürfte der Verzicht auf Run-Flat-Reifen sein. Anderseits habe ich mich an die RF so gewöhnt, dass ich den Sicherheitsgewinn eigentlich nicht missen möchte.

Ich bin nicht so sicher, daß der M50d so viel M in sich trägt. Die Lenkung, sprich die härteren Gummilager der M-Modelle gegenüber den normalen X5/6 haben sie vielleicht gar nicht. Daher wäre ich bezüglich des Vergleichs mit einem X5M da vorsichtig.
Den Motor weniger zu hören, mag ja beim Diesel erstrebenswert sein (M50d) aber beim X5M wäre das ein klarer Nachteil.

In der Sportscar gibt es einen Vergleichstest zwischen BMW X5M, Porsche Cayenne Turbo S und Range Rover Sport SVR.
Die Autoren loben den M für seine Fahrwerksabstimmung und eine perfekte Symbiose aus Motor und Getriebe. Der Porsche gewinnt die Sprintwertung knapp mit 3,9s/14,3s gegenüber dem BMW mit 4,0s/14,9s. Der Porsche ist nicht abgeregelt, reicht aber nur für 4 km/h mehr gegenüber dem X5M (280kmH). Sollte hier die Abregelung etwas kundenfreundlich eingestellt sein, könnte der BMW sogar die höhere Endgeschwindigkeit erreichen. Viel wichtiger im Alltag ist aber das Durchzugvermögen. Hier spielt der M in einer eigenen Liga. Getoppt wird das Ganze trotzdem noch durch phänomenale Bremswerte. 100km/h auf Null kalt in 30,9m, warm in 31,5m, 200-0 in 131,2 m!
Ausgerechnet bei der Bremswirkung schwächelte der mit Keramikbremsen aufgerüstete Porsche. Kein Wunder, dass er bei leicht feuchtem Track auch noch eine halbe Sekunde länger für eine Runde auf dem Sachsenring benötigt.
Dem RR wird ein sehr emotionaler Auftritt bescheinigt. Fahrwerkstechnisch punktet er mit Komfort, Beschleunigung und Fahrverhalten sind sehr gut, aber trotzdem deutlich schlechter als beim Bayer und beim Schwaben.
Fazit:
"Der X5M setzt Maßstäbe - auf der Bremse ebenso wie in der Kurve...
Der (Cayenne) muss am Ende sogar aufpassen, dass ihn nicht noch der Range überrollt. Denn der Brite fährt unverschämt mitreißend und beherrscht zudem die hohe Kunst, stilvoll und vulgär zugleich zu sein."

Edit:
Testverbrauch in l/100km:
15,0SP/15,8SP/18,4S

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Sportscar ist ein Blatt von Autobild. Da sollte man nichts auf die Goldwaage legen. Die Jungs schreiben munter, was ihnen so einfällt. Da darf man nicht hoffen, daß ein Redakteur tatsächlich mit diesen drei Fahrzeugen gefahren ist. Geschweige denn, daß irgend welche reproduzierbaren Messwerte vorliegen. Ganz dünnes Eis.

Hi flat_D,
du meinst alles frei erfunden?
Wirst doch nicht zum Verschwörungstheoretiker mutieren? 😉

Ich sag es mal so: Autobild hat den Notbremsassistenten der S-Klasse damals mit einem Holzbrett und einem kräftigen Tritt auf das Bremspedal beim Überfahren dieses Brettes simuliert, weil sie das erste Auto wegen Fehlfunktion des Assistenten oder weil der fahrende Redakteur mit einem Angstfuß das Bremspedal leicht angetippt hatte, gecrashed haben. Verschwörungstheorie? Nein. Gesunde Skepsis? Ja, unbedingt!

Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung von dieser dubiosen Story und sehe auch überhaupt keinen Zusammenhang zur Glaubwürdigkeit des von mir erwähnten Vergleichstests. Dass da keine Notare wie bei den Lottozahlen daneben stehen, ist klar, aber man kann doch nicht deswegen alles in Frage stellen. Ein Test über 7 Seiten, die Messwerte fein säuberlich in der Tabelle. Vom Sachsenring sind sogar die einzelnen Sektorenzeiten veröffentlicht.
Im übrigen möchte ich noch erwähnen, dass man mit einem Smartphone die Seite scannen kann und dann im Video im X5M auf seiner schnellen Runde "mitfahren" kann.
Was auch noch fairerweise gesagt werden sollte, für den RR war die Sportscar voll des Lobes. Der Kompressor-V8 ist den Aggregaten im X5M und Cayenne Turbo S aber unterlegen. Auf einer künstlich aufgeschütteten Sandhügellandschaft soll der RR am weitesten gekommen sein. Dies war aber nicht Bestandteil des eigentlichen Tests.
Der BMW gewinnt den Test recht knapp, Porsche und RR teilen sich den 2. Platz.

Du kennst die Geschichte nicht? Schau mal hier, war doch damals in aller Munde:

http://www.stern.de/tv/...-s-klasse--panne-bei-crash-test-3290156.html

http://www.rp-online.de/.../...nnt-sich-von-chefreporter-aid-1.2419051

Diese unerfreuliche Geschichte ist mittlerweile 10 Jahre her. So wie es da geschildert wird, liegt der schwarze Peter mal hauptsächlich bei Mercedes Benz. Wirklich peinlich. Der gefeuerte Chefredakteur von Autobild hat das gemacht, was Mercedes von ihm erwartete. Es war Betrug.

Aber, was hat das mit einem Vergleichstest aus Juli 2015 von drei absoluten Nischenprodukten in der umsatzschwachen sportscar zu tun?
In den letzten 10 Jahren hat sich einiges im Blätterwald geändert. Opel, Ford, BMW und vor allem Mercedes haben es ganz schwer in den Tests. AMS und Autobild werden von VW am Leben erhalten. So kommen z.T. die kuriosesten Testergebnisse und deren Interpretationen der "unabhängigen" Journalisten zustande. Ich denke, da brauche ich mich nicht weiter auslassen. Der Porsche, ein VW-Konzernprodukt, sollte zumindest nicht benachteiligt worden sein. 😛
Vielleicht schaust am Montag einfach mal in die Zeitschrift rein, brauchst sie ja nicht gleich kaufen. Würde mich nicht wundern, wenn du deine Meinung ("...ganz dünnes Eis"😉 dann zurückziehst.

Du verstehst mich offenbar nicht richtig. Mir geht es nicht darum, ob nun Fahrzeug A oder Fahrzeug B. Mit geht es um die Sinnhaftigkeit und vor allem die Aussagekraft von jeglichen Vergleichstests. Und eben erst recht, wenn der Axel Springer dahinter steckt. Das ist einfach keine Grundlage für eine Kaufentscheidung.

Hast Du eine Zeitschrift, welche Du empfehlen kannst? AMS und Autobild mit den Subprodukten fallen ja schon mal weg...

Ab und an lese ich die SPORT-Auto. Auch, weil es dort keine Platzierungen gibt. Nur Messwerte. Obwohl die pseudo-intellektuellen Ergüsse des Horst von Saurma (Cheferdakteur) nur schwer zu ertragen sind.

Zitat:

@Dave3431...
Im Schnitt sind 15 Liter machbar, unter Volllast bleibt das Auto unter 20 Liter .

Unter Vollast nicht unter 30 Liter...die Verbrauchsanzeige hört schon bei 29.5 Liter auf...aber wenn das DP nicht dabei ist, dann vielleicht 25 Liter...

BigTanti911

Zitat:

@MXCCXM...Getoppt wird das Ganze trotzdem noch durch phänomenale Bremswerte. 100km/h auf Null kalt in 30,9m, warm in 31,5m, 200-0 in 131,2 m!
Ausgerechnet bei der Bremswirkung schwächelte der mit Keramikbremsen aufgerüstete Porsche
...

Ja, das habe ich auch gelesen und das fasziniert mich auch. Der M5 F10 kommt nicht auf diese Werte. Hätte ich nie gedacht...

BigTanti911

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