ForumGolf 7
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Golf
  6. Golf 7
  7. Schaden / Defekt des DSG-Getriebes durch Gewindefahrwerk?

Schaden / Defekt des DSG-Getriebes durch Gewindefahrwerk?

VW Golf 7 (AU/5G)
Themenstarteram 28. September 2018 um 10:17

Hallo liebe Wissenden,

ich bin seit gut 2 Wochen der neue Besitzer eines Golf 7, GTI Performance, 6Gang DSG.

Bei der Probefahrt, (ausgiebig durchgeführt)sowie der Heimfahrt, (ca. 260KM) sind mir keine "komischen" Geräusche aufgefallen.

Nun nehme ich seit gut einer Woche bei Geradeausfahrt, sowie Rechtskurven ein nicht ordnungsgemäßes Geräusch war. --> drum, drum, drum.....

Dieses ist nicht wirklich laut, jedoch hörbar. Auch merkt man, wie so einen leichten Gegendruck/Klopfen am Gaspedal eintritt, wenn dieses Phänomen sporadisch auftritt.

Gestern wurde das verbaute Gewindefahrwerk (H&R) 1cm nach oben gedreht, da im Radkasten Schleifspuren an 2 Punkten zu erkennen waren. Leider hat diese Maßnahme das Geräusch nicht minimiert oder Abhilfe geschaffen.

Der "Freundliche", welcher die Arbeiten am Fahrwerk gestern durchgeführt hat, hat die Vermutung geäußert, dass durch die Tieferlegung, ein Schaden am Getriebe hätte entstehen können (er kennt sich mit DSG nicht sonderlich aus und vermutet, dass etwas auf den Käfig des Differenzials gedrückt hat)

Nun habe ich natürlich Bammel, dass das Getriebe einen Schaden hat und ausgetauscht werden muss, da dies sehr kostspielig wäre, zumal ich das Auto erst 2 Wochen besitze.....

Kennt jemand einen solchen Fall oder andere mögliche Ursachen?

sonstige eventuell wichtige Infos: Baujahr 2013, 90.000KM, Scheckheftgepflegt, Spurplatten vorne und hinten, 19 Zoll Felgen, Sportentschalldämpfer --> alle Umbauten wurden eingetragen!

Vorab danke, für die Hilfe :)

Ähnliche Themen
28 Antworten

Das klingt nicht wirklich plausibel das das Gewindefahrwerk das Getriebe schädigen soll.

Kann ich mir auch nicht unbedingt vorstellen. Könnte man vermutlich prüfen, Auto auf eine Hebebühne mit Fahrbahnen. Dann prüfen ob die Gelenkwellen sich mittig "verschieben" lassen, es müsste möglich sein.

Druck auf den Achsantrieb entsteht ja nur wenn die Welle derart stramm wird das kein Längenausgleich stattfinden kann. Das dürfte aber andere Probleme mit sich bringen wie z.B. "eckiges" Lenkverhalten.

Spurplatten? Also Spurverbreiterungen? Dann tippe ich eher auf Radlager.

VG Thommi

Themenstarteram 28. September 2018 um 10:55

Meines Erachtens sind das Spurplatten (H&R --> werden auf die Radnase gelegt, bevor der Reifen draufkommt)

Im Zuge der Einstellung des Fahrwerks, war er gestern ja auf der Bühne.

Da ich Leihe bin, kann ich mich nur auf die Äußerungen der "Andren" verlassen.

Die Radlager etc. sahen laut deren Aussage, gut aus.

Antriebswelle vllt. zu lang in Kombi mit dem Fahrwerk? (hatte ich woanders einmal gelesen)

Bei Fahren hat man an sich keine Einschränkung. Er schaltet sauber und fährt die Kurven auch normal. Lediglich das Geräusch und der leichte Gegendruck am Gaspedal ist vorhanden.

Da das Gaspedal rein elektronisch ist und keinerlei mechanische Verbindung zum Antriebsstrang hat, finde ich deine Schilderung etwas merkwürdig. Vermutlich wirst du das eher auf dem Bremspedal oder aber allgemein im Fußraum spüren. Sind die Bremsscheiben i. O.? Keine Fremdkörper in den Belägen, gleichmäßige Abnutzung der Scheiben sichtbar (auch auf der Innenseite)?

Verstärkt es sich beim Bremsen?

Themenstarteram 28. September 2018 um 11:10

Kurioserweise ist der "Gegendruck" auf der Bremse nicht wirklich spürbar. Lediglich auf dem Gaspedal...

Wir hatten uns gestern nur die Scheiben angeguckt und die waren gleichmäßig und in erstaunlich gutem Zustand. (nur die sichtbare Seite)

Nein, beim Bremsen verstärkt sich nichts.

Interessant.....Radlager sahen gut aus....nur das man so etwas nicht sehen kann. Die sind gekapselt und sowohl von der Gelenkwelle wie von der Radnabe verdeckt.

Nochmal gefragt, Spurplatten, Spurverbreiterung?

Im Normalfall ist eine Gelenkwelle nicht zu lang. Sie hat einen Länenausgleich über den gesamten Federweg. Also kürzer wenn eingefedert und länger wenn ausgefedert. Also wie in meinem Vorbeitrag geschrieben, prüfen ob sich der Mittelteil verschieben lässt.

Nochmal: Ich tippe eher auf Radlager. Einfach aus dem Grund das sich die Kräfte bei einer montierten Spurverbreiterung einseitig nach außen verlagern.

VG Thommi

Themenstarteram 28. September 2018 um 11:49

Also wenn ich deine Antwort richtig deute, konnten die gestern gar nicht die Prognose machen, dass das Radlager i.O sei? Trotzdem haben Sie es getan.....

Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Spurplatten und Spurverbreiterung? Es sind Scheiben, die eingehängt werden und durch das Festdrehen der Räder, mit fixiert werden. --> Tut mir leid, dass ich es nicht besser beschreiben kann.

Also meinst du, ich soll explizit die Radlager einmal überprüfen lassen?

Ja das meint er.

Ich gehe auch eher vom Radlager vorne links aus.

Themenstarteram 28. September 2018 um 12:14

Das linke Radlager, wenn er rechts Geräusche macht?

Ist doch richtig so, in der Rechtskurve wird das linke Radlager belastet und macht Geräusche.

Wenn diese Platten zwischen Felge und Radnabe "liegen" sind das Sprurverbreiterungen.

Prüfen der Radlager könnte schwierig werden. Evtl. hilft nur "auf Verdacht" ersetzen, sind eingepresst und werden bei der Demontage zerstört.

Vermutlich tatsächlich links, mit viel Pech jedoch rechts. Dann war 1 x vergeblich, hat jedoch Geld gekostet.

VG Thommi

Du hattest in Rechtskurven geschrieben.

Fährst du eine Rechtskurve wird das linke Radlager stärker belastet.

Edit: Da waren wir ja fast alle gleichzeitig mit unserem Beitrag :D

man testet ein Radlager nicht per Sichtkontrolle, sondern durch Wackeln am entlasteten Rad. Das werden die wohl gemeint haben bzgl. Test. Wenn da nix wackelt und es beim Drehen des Rades auch keine Laufgeräusche von den Lagern zu hören gibt, dann ist zunächst mal auch an den Radlagern alles in Ordnung. Je nachdem, wie dick die Spurverbreiterungsplatten sind kann da aber durchaus ein Zusammenhang zu einem früh- bzw. vorzeitig kollabierenden Radlager bestehen. Gleiches Prinzip natürlich bei Felgen mit geringerer Einpresstiefe;)

Wir war das noch gleich bzgl. deutlicher Tieferlegungen: wenn das Fahrzeug exakt so weit tiefer gelegt wird, dass die Antriebswelle mit Längenausgleich exakt horizontal steht, also der geringstmögliche Restlängenausgleich anliegt, dann werden öfter und stärker Querkräfte auf den Antrieb (hier: Getriebe und Differential) wirken als wenn das Fahrwerk nur so weit oder gar nicht tiefergelegt wird, dass die Antriebswellen nicht genau horizontal stehen. Also hat die Werkstatt auch hier wieder grundsätzlich recht, dass eine starke Tieferlegung das Differential mehr belastet werden kann. Kann, muss aber nicht;)

Nein. Du hast nur horizontale Kräfte wenn kein Längenausgleich stattfinden kann. Unabhängig von waagerecht oder 15°, 10°, etc.

Dafür ist doch der Längenausgleich.

VG Thommi

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Golf
  6. Golf 7
  7. Schaden / Defekt des DSG-Getriebes durch Gewindefahrwerk?