Schaden bestmöglich selbst reparieren

VW Golf 4 (1J)

Im Anhang sehen sie Bilder von dem Schaden an meinem Auto.

Meine Frage lautet, wie man den Schaden am besten beheben kann (ausbeulen, polieren, etc..)

Ein paar Hilfreiche Tipps würden mich freuen.

MfG Jan

Schaden
Schaden
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Beste Antwort im Thema

Hallo Jan,
Wo der Lack ab ist, gibts nix mehr zum polieren.
Was ich machen würde:
Zuerst mal überall, wo blankes Metall ist, Rostschutzgrundierung drauf, damit es nicht zu rosten anfängt. Dose Rostschutzgrund vom Baumarkt und Pinsel, bezahlbar.
Dann, wenn teuer möglich ist, bei einem Blechklempner die Dellen rausdrücken lassen und dann nen Autolackierer dranlassen. Wenn bei allem Profis am Werk sind, sieht man hinterher nichts mehr von dem Schaden. Das kostet aber, das muss klar sein. Erheblich günstiger, aber evtl. qualitativ schlechter gehts bei begabten Hinterhofschraubern, solche lassen sich finden, oder, Spezialidee, es gibt im Internet Portale wie myhammer oder so.
Dort mal so wie hier inserieren, dabei aber nicht nur Fotos, sondern auch in Worten beschreiben, worum es geht und abwarten, was an Angeboten kommt. Hatte 2019 selber dort eingestellt "Baumstümpfe gefällter Bäume im Hinterhof wegfräsen und es kamen Angebote von 100.- bis 1200.- EUR und einer ganz aus der Nähe gab ein Angebot für 200.- ab, ok, gebongt und er hatte in kürzester Zeit superprofessionelle Arbeit abgeliefert und wird bei mir zukünftig noch mehr erledigen dürfen.

Viel Erfolg!
Stefan

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Mit Ausbeulen und Polieren ist da nix.
Entweder Fachmann und teuer, oder billig und so lassen, bzw. allenfalls bissl Rostschutzfarbe aufs blanke Blech.

A:Ich sage wirtschaftlich unrentabel!..~700€
B:Beulendoktor mit Stiftziehen und Spotrepair

Beul das Ding aus. Behandel es mit Rostschutz.
Ist doch halb so wild bei so einem alten Hobel.

Sieht bei mir genauso aus, hab den passenden Kotflügel vorn aus den Kleinanzeigen geholt und schnell selbst getauscht. Die Türen gelassen. Seit mehreren Jahren rostfrei.

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Hallo Jan,
Wo der Lack ab ist, gibts nix mehr zum polieren.
Was ich machen würde:
Zuerst mal überall, wo blankes Metall ist, Rostschutzgrundierung drauf, damit es nicht zu rosten anfängt. Dose Rostschutzgrund vom Baumarkt und Pinsel, bezahlbar.
Dann, wenn teuer möglich ist, bei einem Blechklempner die Dellen rausdrücken lassen und dann nen Autolackierer dranlassen. Wenn bei allem Profis am Werk sind, sieht man hinterher nichts mehr von dem Schaden. Das kostet aber, das muss klar sein. Erheblich günstiger, aber evtl. qualitativ schlechter gehts bei begabten Hinterhofschraubern, solche lassen sich finden, oder, Spezialidee, es gibt im Internet Portale wie myhammer oder so.
Dort mal so wie hier inserieren, dabei aber nicht nur Fotos, sondern auch in Worten beschreiben, worum es geht und abwarten, was an Angeboten kommt. Hatte 2019 selber dort eingestellt "Baumstümpfe gefällter Bäume im Hinterhof wegfräsen und es kamen Angebote von 100.- bis 1200.- EUR und einer ganz aus der Nähe gab ein Angebot für 200.- ab, ok, gebongt und er hatte in kürzester Zeit superprofessionelle Arbeit abgeliefert und wird bei mir zukünftig noch mehr erledigen dürfen.

Viel Erfolg!
Stefan

Zitat:

@Defybrillator schrieb am 24. Juli 2020 um 20:40:19 Uhr:


Sieht bei mir genauso aus, hab den passenden Kotflügel vorn aus den Kleinanzeigen geholt und schnell selbst getauscht. Die Türen gelassen. Seit mehreren Jahren rostfrei.

Blöderweise is hinten nix mit Kotflügel tauschen...

@TE Was soll denn am Ende rauskommen?

Stoßfänger: Bei handwerklichem Geschick abbauen und selbst machen.
Sieht so aus, als wäre das Trägerblech etwas verbogen, daher Spaltmaß nicht mehr ganz korrekt.
Auch wenn das Ergebnis nicht top wird, sähe es aber besser aus.
Die grauen Kunststoffteile (Stoßleiste und Schürzenansatz) mit den Kratzern entweder so lassen oder guten, gebrauchten Schürzenansatz holen und tauschen.
Wo bist denn rangekommen? Kunststoffteile mal gründlich abgewaschen bzw. mit Kunststoffpfleger versucht, wie es dann aussieht?

Kenne die Preise für gebrauchte Stoßfänger nicht, aber ev. könnte das Teil in passender Farbe unter Berücksichtigung aller Faktoren wie z. B. Zeit und Aufwand, fast günstiger sein.

Leider hat der Themenstarter nicht gesagt, welche Ansprüche er an das Ergebnis hat.

Zitat:

@Wendtland schrieb am 25. Juli 2020 um 13:08:27 Uhr:


Stoßfänger: Bei handwerklichem Geschick abbauen und selbst machen.
Sieht so aus, als wäre das Trägerblech etwas verbogen, daher Spaltmaß nicht mehr ganz korrekt.
Auch wenn das Ergebnis nicht top wird, sähe es aber besser aus.
Die grauen Kunststoffteile (Stoßleiste und Schürzenansatz) mit den Kratzern entweder so lassen oder guten, gebrauchten Schürzenansatz holen und tauschen.
Wo bist denn rangekommen? Kunststoffteile mal gründlich abgewaschen bzw. mit Kunststoffpfleger versucht, wie es dann aussieht?

Kenne die Preise für gebrauchte Stoßfänger nicht, aber ev. könnte das Teil in passender Farbe unter Berücksichtigung aller Faktoren wie z. B. Zeit und Aufwand, fast günstiger sein.

Leider hat der Themenstarter nicht gesagt, welche Ansprüche er an das Ergebnis hat.

Mir ist bewusst, dass sich eine professionelle Bearbeitung nicht lohnt, daher will ich selbst Hand anlegen.
Die Frage ist nun, wie ich dies als Leihe bestmöglich hinbekomme... und das am idealsten noch Kostengünstig

Mein Ansatz =
1) Stoßfänger hinten ist aus Kunsttoff , da rostet erstmal nix (schon mal gut) = Ich würde bestmöglich auspolieren was geht. Rest = Kleine Lackdose anmischen lassen und die rauhen Kunststoffstellen mit Pinsel dünn lackieren. (fällt kaum auf)
2) Kotflügelknick = Vorsichtig rausziehen und wieder in Form bringen . Auch hier gut polieren, was noch zu retten ist.
Dann grundieren und ebenfalls selbst lackieren. Das ist Blech, das muss wieder geschützt werden
3) Tür = Polieren und zum Spotrepair , gucken ob der noch was zaubern kann. Eventuell auch den Punkt 2) dort mal präsentiereren...

Zitat:

@W123200D schrieb am 29. Juli 2020 um 11:15:03 Uhr:


Mein Ansatz =
1) Stoßfänger hinten ist aus Kunsttoff , da rostet erstmal nix (schon mal gut) = Ich würde bestmöglich auspolieren was geht. Rest = Kleine Lackdose anmischen lassen und die rauhen Kunststoffstellen mit Pinsel dünn lackieren. (fällt kaum auf)
2) Kotflügelknick = Vorsichtig rausziehen und wieder in Form bringen . Auch hier gut polieren, was noch zu retten ist.
Dann grundieren und ebenfalls selbst lackieren. Das ist Blech, das muss wieder geschützt werden
3) Tür = Polieren und zum Spotrepair , gucken ob der noch was zaubern kann. Eventuell auch den Punkt 2) dort mal präsentiereren...

Danke für den hilfreichen Kommentar!
Wegpolieren konnte ich schon einiges.. Mein Frage ist daher am ehesten, wie ich die Dellen rausbekomme. Ich hab es schon mit Handkraft probiert, vergebens.. Gibt es dafür ein Werkzeug was mir die Arbeit erleichtern würde?

Dort treffen innerer und äußerer Radlauf aufeinander, dass heißt, dort isses recht stabil. Die Delle Richtung Tür wird wohl mit Spottern herausgezogen werden müssen und der Rest evtl. auch.

Ich würd's ordentlich versiegeln und gut is. Außer es muss schick sein, dann kostet's halt'n "paar" Steine mehr...

Zitat:

@AAM-Besitzer schrieb am 29. Juli 2020 um 14:29:00 Uhr:


Dort treffen innerer und äußerer Radlauf aufeinander, dass heißt, dort isses recht stabil. Die Delle Richtung Tür wird wohl mit Spottern herausgezogen werden müssen und der Rest evtl. auch.

Ich würd's ordentlich versiegeln und gut is. Außer es muss schick sein, dann kostet's halt'n "paar" Steine mehr...

Versteht man unter Spotter einen zusätzlichen Kollegen oder wie ist das gemeint?

Da werden Kupferstifte auf(punkt)geschweißt und daran wird eine Art Zughammer befestigt und mittels diesem das Blech (Stück für Stück) herausgezogen, um so wenig wie möglich Spachteln zu müssen.

@jan_elbflorenz = Mach mal aktuelle Bilder nach deiner Polieraktion. Am besten aus den gleichen Blickwinkeln wie die ersten Bilder, wo noch nichts poliert war.

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