Sammelthread: VW Abgasskandal - Erfahrungen -NACH- dem Softwareupdate

VW

Liebe Schummeldieselfahrer,
Laut Pressemeldungen sollen ja bereits die ersten Rückrufbriefe rausgegangen sein.

Daher würde hier gerne schoneinmal einen Thread eröffnen, in dem Alle ihre Erfahrungen mit einem bereits durchgeführten Softwareupdate schildern können:

Gibt es Leistungseinbußen?
Änderungen in der Fahrdynamik?
Veränderter Verbrauch?
Sonstige Probleme nach Update?

Bitte um rege Teilnahme!

Danke und Gute Fahrt!

Beste Antwort im Thema

Vielleicht sollte man die Veränderungen und deren Folgen für die Motoren einmal auflisten.

Mein wirklich ehrlicher Werkstattmeister aus einer Vertragswerkstatt erklärte es mir so:

Vorher waren die Motoren auf einen bauteilschonenden möglichst geringen Rußausstoß, geringen Verbrauch und damit einhergehende geringe CO2-Emissionen im Alltagsbetrieb ausgelegt.
Dies wurde durch eine "heiße" Verbrennung eines mageren Gemisches aus Luft und Diesel, sowie ohne nennenswerte Nacheinspritzung und möglichst geringer "AGR-Rate" (AGR-Ventil nur in bestimmten Betriebszuständen nur so minimal wie absolut nötig geöffnet, sonst geschlossen) realisiert.
So sollten die Motoren langlebig, sparsam und trotzdem leistungsstark sein.

Im "Prüfstandmodus" für den völlig unrealistischen und von fast keinem Fahrer zu realisierenden NEFZ-Betrieb sahen die Werte anders aus.
Möglichst "kalte Verbrennung" bei sehr fettem Gemisch (dadurch sehr viel Ruß), hohe Nacheinspritzung von Dieselkraftstoff zur Abgaskühlung, extrem hohe AGR-Rate (AGR-Ventil dauerhaft offen) und dadurch entsprechende Rußbelastung aller betroffenen Teile.
Das war nicht weiter schlimm, weil der Motor diesen Modus ja nur in einem Test 20-25 Minuten irgendwie überleben sollte, mehr nicht.
Leistungsentfaltung, Laufkultur, Belastung und Langlebigkeit der betroffenen Baugruppen spielten da also keine Rolle.

Nun werden die Fahrzeuge aber in einen prüfzyklusnahen Dauerbetriebzustand umgerüstet. Das verursacht dann bei allen Fahrzeugen früher oder später die gleichen Probleme.

gestiegener Verbrauch:
- durch die Gemischanfettung für eine kältere Verbrennung steigt der Verbrauch, da mehr Kraftstoff eingespritzt wird, als überhaupt nötig ist.
- durch die dauerhafte Nacheinspritzung (wertvoller Kraftstoff wird nicht zum Vortrieb genutzt, sondern einfach unverbrannt zum Abkühlen der Abgase verschwendet)

unrunder / unruhiger Lauf / Leistungsverlust
- durch die kältere Verbrennung entstehen massiv mehr und größere Rußpartikel. Diese werden durch das nun dauerhaft offene AGR-Ventil wieder in das Einspritzsystem geführt, wo sie das Luft-/Krafstoffgemisch kontaminieren und sich überall ablagern und zu entsprechenden Verkokungen und daraus resultierenden Verstopfungen aller betroffenen Bauteile führen.
Dies versucht man nun durch die Anhebung des Einspritzdrucks hinauszuzögern. Deswegen klappern auch die Injektoren nach der Umrüstung merklich. Die Anhebung des Einspritzdrucks wird bei "noch sauberen" Motoren subjektiv von wenigen Kunden euphorisch als "Leistungssteigerung" empfunden. Der Partikelfilter setzt sich ebenfalls deutlich schneller zu.
Haben die Injektoren, das AGR-Ventil und die Leitungen der Abgasrückführung angefangen sich mit Rußpartikeln zuzusetzen, beginnt der Motor unrund zu Laufen und verliert merklich an Leistung.

häufigere Regeneration / Selbstreinigung des Partikelfilters
- durch oben beschriebene Maßnahmen hat sich die Rußbelastung der Abgase deutlich erhöht. Der Partikelfilter ist nun also erheblich mehr belastet, wofür er nicht konstruiert wurde, und man versucht über häufigere Regenerationen eine vollständige Verstopfung etwas hinauszuzögern.

Diese ganzen Maßnahmen führen lediglich zu einer minimalen Verringerung der Stickoxide, jedoch zu deutlich mehr CO2-Ausstoß und einer erheblich verringerten Lebensdauer der betroffenen Baugruppen.

Aber die Werkstätten sind vom Mutterkonzern dazu angewiesen worden den Kunden die Umrüstung aufzuzwingen und die entstehenden Probleme nicht zu erwähnen, bzw auf Nachfragen immer die gleichen Aussagen zu tätigen ("Nein, durch das Update entstehen keinerlei Probleme." ; "Es sind keine Schäden oder Probleme nach dem Update bekannt"😉und bei Reklamationen dann entsprechend immer behaupten, dass dies unmöglich sei, und der Kunde der allererste ist, der jemals ein Problem nach der Umrüstung hätte.

Die tatsächliche Anzahl der "Einzelfälle" lässt sich dabei ganz leicht aus der Auftragsnummer der Reklamation ableiten. Die Ticketnummern für die Reklamationen nach der Umrüstung werden für jede Marke einzeln fortlaufend vergeben. So müsste man also nur an einem Tag jeweils bei VW, Audi, Seat und Skoda eine Reklamation machen und dann die jeweiligen Ticketnummern addieren. Schon hätte man die tatsächliche Anzahl der "vereinzelten Probleme", welche sich dem mittleren fünfstelligen Bereich immer weiter nähert.

Der Grund für diesen Druck, den der Mutterkonzern auf die Werkstätten und Kunden ausübt, ist die Vorgabe der EU, dass die Fahrzeuge bis zu einem bestimmten Zeitpunkt umgerüstet sein sollen, oder sonst Strafzahlungen drohen.
Also macht man Druck auf die Kunden.
Und durch die Instandsetzung der durch die Umrüstung früher oder später auftretenden Folgeschäden, sofern nicht zeitnah reklamiert wird, kann sich der Konzern auch noch etwas Geld vom Kunden holen.

Die aktuellen Maßnahmen dienen nicht der Lösung der Abgasproblematik, sondern sollen dem Konzern nur etwas Luft verschaffen.
Die Schäden werden bei jedem Fahrzeug nach der Umrüstung auftreten. Je nach Fahrprofil und Zustand bei einigen früher, bei anderen später.
Und bei denen, wo es später auftritt, kann man ja wieder an den Ersatzteilen Geld verdienen, falls diese Fahrzeuge dann noch in einem Land im Betrieb sind, wo auf die Abgaswerte geachtet wird.

Eine tatsächlich funktionierende Lösung im Sinne der Kunden und der Abgasvorschriften hätte anders ausgesehen.
Da wäre, neben einer Softwareanpassung, eine neukonstruierte wirksame Abgasreinigungsanlage in jedes betroffene Fahrzeug eingebaut worden. Sprich neue SCR-Katalysatoren mit Harnstoff-Wasser-Einspritzung, neue Partikelfilter, neue Abgasrückführung und neue Injektoren. Für die Kunden selbstverständlich kostenlos.

Alternativ eine Rücknahme der betroffenen Fahrzeuge durch den Hersteller bei voller Kaufpreiserstattung, da die Fahrzeuge ja eigentlich keine Betriebserlaubnis haben, da sie ja die Abgaswerte nicht einhalten.

Soweit mein etwa eine Stunde dauerndes Gespräch mit einem Werkstattmeister einer SEAT und Skoda Vertragswerkstatt, der auch nur noch genervt ist, dass es keine echte Lösung gibt und die Werkstätten nur der Prellbock zwischen Konzern und verärgerten enttäuschten Kunden mit nach der Umrüstung defekten Fahrzeugen sind.

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Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 07. Aug. 2017 um 13:7:19 Uhr:


Vor allem, da es immer wieder Leute sind, die selbst nichts sachlich beitragen. Sonst sähe das noch ganz anders aus und würde mich nicht so verärgern bzw. mich so reagieren lassen.

Der thread verliert auch komplett an Wert, wenn hier die positiven Erfahrungen einfach nicht mehr gepostet werden, weil die jeweiligen user kein Interesse mehr haben. Warum sollte sich das auch noch jmd antun? Warum? Um als renfield oder wie auch immer betitelt zu werden. Das ist doch ein klarer Fall für die Moderation - nur leider hat selbst er keinen Bock mehr! - Vollkommen nachvollziehbar!!

Also warum sollten wir mit den Erfahrungen überhaupt noch hier schreiben - vor allem wenn sie positiv sind! Warum? Läuft doch! Macht es gut!

@Digger-NRG
Einen Beitrag zu Erfahrungen zum Update habe ich in der Tat noch nicht abgeben können, weil mein nicht geupdatet ist.
Warum: weil Ihr bisher nur geschwafelt habt, von wegen keine Nachteile, aber garantieren wollt ihr mir das nicht.
Wenn das eintritt, lasse ich gern die bessere? Software aufspielen und berichte.
Nichts desto trotz ist es bei dir sehr auffällig, dass alles so schön ist, auch bei Freunden/Verwandten. Es freut mich für dich/euch, ich habe aber meine leichten Zweifel daran.

Zitat:

@edakm schrieb am 07. Aug. 2017 um 13:21:53 Uhr:


weil mein nicht geupdatet ist

Das disqualifiziert dich für diesen thread.

Lass es doch einfach unkommentiert - lies es und bild dir deine eigene Meinung!

Mit welchen Erfahrungen willst du hier eigentlich auftrumpfen und @Diggers Erfahrungen mit dem update entkräften?

Weil du gelesen hast, dass er bei VW arbeitet? Weil er überwiegend von seinem Fhzg nicht im Stich gelassen wurde. Weil du zu Hause sitzt und neidisch bist? - ja wird lächerlich, ich weiß! Im selben Maße wie es lächerlich ist, ihm die Glaubwürdigkeit abzusprechen!

Als würde jeder bei vw arbeiten. Man muss sich ernsthaft entschuldigen, dass einem die Karre nach dem Update nicht in Schall und Rauch aufgegangen ist.

Leute mit positiven Erfahrungen sollten sie einfach nicht mehr weitergeben!

Zitat:

@2.0TDI-GOLF schrieb am 7. August 2017 um 13:03:56 Uhr:


@Polmaster - lies dir doch mal bitte die Beträge von deinem letzten Beitrag bis hierher durch!

Ich empfinde es als absolute Frechheit, dass man hier @Digger-NRG anscheind sukzessive die Glaubwürdigkeit absprechen will. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das im Interesse der Moderation ist!

Was soll dieser Kindergarten eigentlich? Ich würde es vermutlich auch glauben, wenn ich nicht selbst meine Erfahrungen gemacht hätte und seit dem update 38tkm ohne Probleme fahre! Mit welcher Überheblichkeit hier die zwei Kollegen denken @Digger-NRG zu denunzieren, erschließt sich mir nicht mehr.

Edit: es ist ja nun nicht das erste mal!!!

Ich sehe die Beiträge von Digger sehr kritisch, dazu ein Beispiel.

Und die User hier haben ein Gedächtnis.

Letzten Endes ist das vielleicht auch Ansichtssache, aber Fakt ist die Neigung Diggers, andere User mit Beschimpfungen zu überziehen und zwar völlig direkt und ungeniert. Im oben verlinkten Beitrag finden wir folgende Vokabeln in Diggers Wortschatz:

"Scheiss, Hammel, Schwachköpfe, Affen, Kinder, Laien". 🙄

Und da lässt sich objektiv feststellen, dass er außerhalb der NUBs ist.

So wie auch heute wieder:

"Einfach nur Flaschen hier unterwegs....ohne Worte 🙄"
"Du brauchst dich da auch gar nicht so bescheuert rauswinden. Kommt letztlich aufs Gleiche hinaus."
"@transarena und du kannst deinen geistigen Unfug auch in der Birne lassen....Meine Güte, wie mich hier einige nur noch aufregen -.-"

Und wenn man mal ein wenig darüber nachdenkt, wie zynisch, kriminell und kundenfeindlich VW mit seinen Kunden umgeht, müsste eigentlich auch ein VW-Mitarbeiter in der Lage sein, für die daraus entstehende Entrüstung Verständnis zu haben. Das vermisse ich bei Digger.

Denn wenn ein Hersteller mehr als 11 Millionen mal betrügt, ist naturgemäß die Entrüstung groß. Hinzu kommen noch diese Placeboupdates, zu denen man gezwungen wird, ohne dass VW vernünftige Garantien gibt. Letzteres ist besonders perfide und wird auch nicht durch die unsäglichen vertrauensbildenden Maßnahmen kompensiert.

So ist das eben: Die Konzernführung lässt es an Aufrichtigkeit mangeln, lügt, dass sich die Balken biegen und Digger beschimpft hier die User. Passt.

Insofern kann ich den Mod nur bitten, hier auf die Einhaltung der NUBs zu achten.

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Leute, beruhigt euch mal wieder. Wenn sich -JEDER- einigermaßen dem Threadtitel verpflichtet fühlen würde, einen entsprechenden Post abzusetzen, gäbe es keinerlei Probleme hier. Leider birgt der Abgasskandal sehr viel Sprengstoff, der jedoch hier nicht gesammelt und gezündet werden sollte.

Wir (ihr) habt diesen Updatemist nicht verbockt, insofern solltet ihr euch auch nicht gegenseitig beschuldigen oder die Köpfe einschlagen. Es bringt nichts, außer einem erhöhten Blutdruck beim Durchlesen der Folgebeiträge. Wir (ihr) profitiert tatsächlich von den gesammelten Erfahrungen in diesem Thread, solange ihr das auch selbst zulasst. Wenn aber auf jeden unnötigen Post gleich 2,3 oder mehr Post gleicher Art hinterhergeschoben werden ist der Frust auch gleich wieder da. Ihr habt es selbst in der Hand, wie es weitergeht.

Polmaster
MT-Moderation

Selbstverständlich sollten hier auch positive Erfahrungen gepostet werden, denn nicht jedes Update ist ein misratenes Update.
Ich selbst bin nun mal auch mit 3 Fahrzeugen betroffen. 1 Touran, ein Polo und ein Cross Polo.

Und nur der Cross Polo hatte gleich nach dem Update erhebliche Probleme. Böse Zungen könnten nun behaupten, ein Drittel der Fahrzeuge nach dem Update hätte nun Probleme. Das glaube ich allerdings nicht, die wirkliche Zahl dürfte erheblich geringer sein. Ich glaube auch nur deshalb zeigt sich VW bisher sehr kulant bei der Behebung vorhandener Probleme durch das Update. Mein Cross Polo war deswegen 5 mal in der Werkstatt, teilweise mehrere Tage, ein Mietwagen wurde im Bedarfsfall von der Werkstatt kostenlos gestellt. Nun, der Cross Polo läuft inzwischen wieder super.
Bei meinem Touran habe in nach längerem beobachten festgestellt, dass der Verbrauch sogar etwas gesunken ist.

Zitat:

@Steam24 schrieb am 07. Aug. 2017 um 13:48:54 Uhr:


Ich sehe die Beiträge von Digger sehr kritisch, dazu ein Beispiel.

Und die User hier haben ein Gedächtnis.

Letzten Endes ist das vielleicht auch Ansichtssache, aber Fakt ist die Neigung Diggers, andere User mit Beschimpfungen zu überziehen und zwar völlig direkt und ungeniert. Im oben verlinkten Beitrag finden wir folgende Vokabeln in Diggers Wortschatz:

"Scheiss, Hammel, Schwachköpfe, Affen, Kinder, Laien".

Und da lässt sich objektiv feststellen, dass er außerhalb der NUBs ist.

So wie auch heute wieder:

"Einfach nur Flaschen hier unterwegs....ohne Worte "
"Du brauchst dich da auch gar nicht so bescheuert rauswinden. Kommt letztlich aufs Gleiche hinaus."
"@transarena und du kannst deinen geistigen Unfug auch in der Birne lassen....Meine Güte, wie mich hier einige nur noch aufregen -.-"

Und wenn man mal ein wenig darüber nachdenkt, wie zynisch, kriminell und kundenfeindlich VW mit seinen Kunden umgeht, müsste eigentlich auch ein VW-Mitarbeiter in der Lage sein, für die daraus entstehende Entrüstung Verständnis zu haben. Das vermisse ich bei Digger.

Denn wenn ein Hersteller mehr als 11 Millionen mal betrügt, ist naturgemäß die Entrüstung groß. Hinzu kommen noch diese Placeboupdates, zu denen man gezwungen wird, ohne dass VW vernünftige Garantien gibt. Letzteres ist besonders perfide und wird auch nicht durch die unsäglichen vertrauensbildenden Maßnahmen kompensiert.

So ist das eben: Die Konzernführung lässt es an Aufrichtigkeit mangeln, lügt, dass sich die Balken biegen und Digger beschimpft hier die User. Passt.

Insofern kann ich den Mod nur bitten, hier auf die Einhaltung der NUBs zu achten.

Diggers Wortwahl oder seine Ausdrucksweise diskreditieren nicht einmal ansatzweise seine Erfahrungen mit dem update - warum auch? - sollte auch jedem einleuchten!

Mehr sage ich dazu nicht mehr.

Vor allem ist es sehr müßig mit jmd. zu diskutieren, der anscheind motortalker von Beruf ist und offensichtlich Lesezeichen zu jeglichen Verfehlungen seiner Widersacher hat. Solch eine Psycho-Analyse von Digger hast du schon einmal gemacht und ich hoffe, dass ich nicht als einziger dachte: WTF ist der user seltsam.

@Polmaster - super Beitrag! An diese Regeln versuche ich mich auch überwiegend zu halten. Es ist aber einfach deprimierend, wenn sich viele user einfach zurückziehen, weil sie selbst keine Motivation mehr finden gegen diese welle von Hatern anzukämpfen.

Zitat:

@Steam24 schrieb am 7. August 2017 um 13:48:54 Uhr:



Zitat:

@2.0TDI-GOLF schrieb am 7. August 2017 um 13:03:56 Uhr:


@Polmaster - lies dir doch mal bitte die Beträge von deinem letzten Beitrag bis hierher durch!

Ich empfinde es als absolute Frechheit, dass man hier @Digger-NRG anscheind sukzessive die Glaubwürdigkeit absprechen will. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das im Interesse der Moderation ist!

Was soll dieser Kindergarten eigentlich? Ich würde es vermutlich auch glauben, wenn ich nicht selbst meine Erfahrungen gemacht hätte und seit dem update 38tkm ohne Probleme fahre! Mit welcher Überheblichkeit hier die zwei Kollegen denken @Digger-NRG zu denunzieren, erschließt sich mir nicht mehr.

Edit: es ist ja nun nicht das erste mal!!!

Ich sehe die Beiträge von Digger sehr kritisch, dazu ein Beispiel.

Und die User hier haben ein Gedächtnis.

Letzten Endes ist das vielleicht auch Ansichtssache, aber Fakt ist die Neigung Diggers, andere User mit Beschimpfungen zu überziehen und zwar völlig direkt und ungeniert. Im oben verlinkten Beitrag finden wir folgende Vokabeln in Diggers Wortschatz:

"Scheiss, Hammel, Schwachköpfe, Affen, Kinder, Laien". 🙄

Und da lässt sich objektiv feststellen, dass er außerhalb der NUBs ist.

So wie auch heute wieder:

"Einfach nur Flaschen hier unterwegs....ohne Worte 🙄"
"Du brauchst dich da auch gar nicht so bescheuert rauswinden. Kommt letztlich aufs Gleiche hinaus."
"@transarena und du kannst deinen geistigen Unfug auch in der Birne lassen....Meine Güte, wie mich hier einige nur noch aufregen -.-"

Und wenn man mal ein wenig darüber nachdenkt, wie zynisch, kriminell und kundenfeindlich VW mit seinen Kunden umgeht, müsste eigentlich auch ein VW-Mitarbeiter in der Lage sein, für die daraus entstehende Entrüstung Verständnis zu haben. Das vermisse ich bei Digger.

Denn wenn ein Hersteller mehr als 11 Millionen mal betrügt, ist naturgemäß die Entrüstung groß. Hinzu kommen noch diese Placeboupdates, zu denen man gezwungen wird, ohne dass VW vernünftige Garantien gibt. Letzteres ist besonders perfide und wird auch nicht durch die unsäglichen vertrauensbildenden Maßnahmen kompensiert.

So ist das eben: Die Konzernführung lässt es an Aufrichtigkeit mangeln, lügt, dass sich die Balken biegen und Digger beschimpft hier die User. Passt.

Insofern kann ich den Mod nur bitten, hier auf die Einhaltung der NUBs zu achten.

@Steam24 - Danke für diesen Beitrag, nur an einer Stelle muss ich aus eigener Erfahrung heftigst widersprechen. Es sind keine Placeboupdates, schön wäre es, wenn ich dem zustimmen könnte. VW hat mich betrogen, als es mir den Wagen mit anderen, als den versprochenen Eigenschaften verkauft hat. Dem Betrug wurde noch eins draufgesetzt, als man mir ein "Update" aufgespielt hat, das schädlich ist. Da sind wir dann vom Placebo weit entfernt, das enthält ja nun keinen Wirkstoff, aber auf jeden Fall kein Gift. Und giftig ist das Update zumindest für meinen Motor. 3 Tage Werkstatt mit dem Erfolg, dass er kurzfristig wieder richtig lief können darüber nicht hinwegtäuschen. Die Möglichkeit, dass ich mit der Liqui-Moly Diesel Systemreiniger - Brühe für rund 4.500 Abhilfe schaffen konnte und mich jetzt in Runde zwei der Maßnahme befinde, der ich den Versuch mit Ultimate Diesel folgen lassen werde, ist auch keine Lösung. Und jetzt die durch unsere hohe Politik initiierte neuerliche "Drohung" mit einem weiteren Update, obwohl es technische Lösungen gäbe, die zumindest eher hilfreich wären. Das Ganze macht nicht zufrieden und wenn schon der 🙂 von über 20% mit ernsthaften Problemen redet, der Konzern in Sachen AGR mit 50.000 in Rückstand ist, da können einen auch die Äußerungen von Digger-NRG nicht glücklich machen. Bei Medikamenten wären mehr als 20% lebensbedrohende Nebenwirkungen Grund genug es vom Markt nehmen zu müssen,zumindest, wenn es bei einer tödlich verlaufenden Krankheit ein anderes wirksames Medikament gibt. Hier wäre der nachträgliche Einbau einer Harnstoff-Einspritzung das wirksamere und wesentlich nebenwirkungsärmere Medikament. Zuguterletzt wird man noch rechtschaffen sauer, wenn man vom 🙂 beim Neukauf eines anderen Fahrzeugs für den eigenen fahrbaren Untersatz eine geradezu lächerliche Ankaufsumme genannt bekommt. Dem ganzen wird noch die Krone aufgesetzt, dass einem (also genaugenommen mir) sogar eine Wandlung angeboten, die anfängliche gute Stimmung aber gleich wieder auf den absoluten Nullpunkt gebracht wird. Passat HL mit einigen Extras, 170PS, Baujahr 1 2012, mit gelaufenen 140.000 km bringt bei Wandlung noch 3.900€.
Ich werde alle Mitlesenden über den weiteren Gang auf dem Laufenden halten, jetzt versuche ich erst einmal die Kiste wieder richtig auf Gang zu bekommen. Positive Erfahrung im Stile eines Digger-NRG nehme ich gerne zur Kenntnis, reihe mich aber als einer, der diese absolut nicht teilen kann nicht in die Gruppe der Ahnungslosen, Kinder, Deppen und andere nach seiner Vorstellung nicht auserwählten ein. Als technikaffiner Naturwissenschaftler war ich von vornherein recht skeptisch bezüglich einer reinen Softwarelösung und wurde leider bestätigt.

Trotz Frust viele Grüße, Martin

Dass @Steam24 absolut von sich überzeugt ist und auf seiner Meinung hinkt, ist nichts Neues. Dass User wie er mich jedes Mal dahintreiben und ich so reagiere, weiß er auch.
Dass es mir mittlerweile kaum mehr Leid tut, habe ich auch gesagt.
Der Kerl disqualifiziert sich für mich als Mensch, als User und als whatever.
Warum? Weil er einfach nicht die nötige Demut und den A... in der Hose hat, sich zu entschuldigen (lang genug im 2018er Thread verdorben worden).

Dass ich mich auch nicht andauernd katergorisieren und für BELEGTE FAKTEN ANHAND VON MESSWERTEN abkanzeln lassen will, kapiert er einfach nicht.

Keiner von den Typen hier gegen mich hat je auch nur einen Wert beigetragen. Daher haben sie hier in meinen Augen nichts verloren und können ihr Gewäsch in der Pommesbude oder Kneipe untereinander fortführen.

Was genau ist der Zweck dieses Threads? Zweck aus wessen Sicht? Leute mit unterschiedlichem Hintergund verfolgen unterschiedliche Ziele und haben verschieden Erwartungen an diesen Thread (oder auch an andere).

So frage ich mich (als über VW äußerst verärgerter Caddy-Besitzer), welche Hinweise ich in diesem Thread hier finde, welche mir als Argumente dienen im Prozess gegen VW. D.h. ich suche naturgemäß Hinweise in Beiträgen, wo es nach dem Update Probleme gab. Nicht, weil ich die selbst auch gerne hätte (ich habe das Update bewusst abgelehnt), sondern weil mir die bisher in vielen Medien bekannt gewordenen negativen Folgen schon genügend Zweifel sind, das Update abzulehnen und den Kaufvertrag rückabwickeln zu wollen. Nochmal: Das hat nichts mit Voreingenommenheit bestimmten Beiträgen oder deren Verfassern gegenüber zu tun, sondern liegt schlicht an meinen Interessen (die man sicherlich ebenso gut nachvollziehen kann wie die positiven Beiträge hier).

Ich werde hier keinem VW-Teilnahme vorwerfen. Sollte es doch einmal vorkommen, bitte ich das zu entschuldigen. In diesem Thread hier schreibe ich (inzwischen) auch anders als in anderen Threads, da ich selbst eben keine Erfahrungen nach dem Update gemacht habe. Ich hoffe, dass sich nun nicht zu viele Leute darüber aufregen, dass ich hier trotzdem schreibe. Mich interessiert das Thema "Probleme" einfach zu sehr, und ich habe Fragen bzw. möchte gerne auch Hinweise für "Gleichgesinnte" geben (also eher diejnigen, die - aufgrund von Problemen oder aufgrund von Befürchtungen von Problemen - sich gegen VW wehren wollen). Und da führe ich keinen Feldzug gegen individuelle Teilnehmer hier bei MT, wohl aber gegen den VW-Konzern (nicht überraschend), und dafür entschuldige ich mich nicht.

"WTF? Schreibt er immer noch?" Ich beeile mich! Die Frage für viele Betroffene ist doch (wieder) der Zweck dieses Threads: Wird sich ein Betroffener mit Zweifeln in Bezug auf das Update von dessen Durchführung abbringen lassen, wenn er hier negative Berichte liest? Meint Ihr? Ich glaube es nicht, mag mich aber auch irren. Und dasselbe denke ich über diejenigen, welche das Update nicht machen lassen wollen, wenn sie positive Berichte lesen - denn jeder hat doch in diesem spannungsgeladenen Skandal eine festgesteckte Meinung (was ich nicht bewerte).

Also denke ich, dass es am besten ist, die Äußerungen anderer Teilnehmer unkommentiert zu lassen (es sei denn, sie sind objektivierbar falsch, dann kann man das ja vortragen/nachfragen), denn sie mögen aus der Sicht des jeweiligen Verfassers in redlicher Absicht geschrieben worden sein. Falls da tatsächlich absichtlich falsche Berichte (egal, ob positive oder negative) darunter sein sollten, würde es (mich persönlich) nicht stören, wenn die meisten Teilnehmer (s.o.) ohnehin bereits eine feste Meinung dazu haben. Also gibt es eigentlich keinen großen Grund, sich gegenseitig zu diffamieren. Dazu gehört, möglichst sachlich zu bleiben und auf diverse Adjektive u.ä. über andere Teilnehmer zu verzichten - auch wenn es einen noch so juckt.

Dass alleine schon Zweifel an der Folgenlosigkeit des Updates einen Käufer eines betroffenen Fahrzeugs dazu berechtigen können, vom Kaufvertrag zurückzutreten, hat gerade wieder ein Gericht bestätigt:
LG Mainz, 27.07.2017 - 4 O 196/16 - https://dejure.org/2017,28234

Zitat:

@realQue schrieb am 30. Juni 2016 um 08:34:49 Uhr:


Bei der Rückfahrt nachhause habe ich ein leichtes ruckeln festgestellt und mir gedacht, dass möglicherweise noch etwas Luft in den Leitungen ist. Schließlich wurde ja der Dieselfilter getauscht. Nach nunmehr 2 Tage und ca 150km ist es nicht besser geworden.

Bin für eure Antworten sehr dankbar!

Ich habe das Update im Mai 2017 im Rahmen einer Inspektion aufspielen lassen. Das Fahrzeug ist ein Passat Bj. 2012 Blue TDI 140 PS. Nun habe ich seit dem Update das von Dir beschriebene Ruckeln. Das Fahrzeug war bereits 3x in der Werkstatt: Neue Düsen, neue Abgasrückführung (ich hoffe das heisst so) haben bisher nicht geholfen. Morgen kommt das Auto wieder in die Werkstatt. Mir ist aufgefallen, dass der Dieselverbrauch nach o.g. Reparaturen wesentlich geringer ist. Vorher konnte ich ca. 950 km mit 63 L Diesel fahren, mittlerweile sind es über 1200 km bei ca 63 L.

Wie ist der Stand bei Dir? Hat man das Ruckeln an Deinem Fahrzeug beseitigen können?

Zitat:

@Steam24 - Passat HL mit einigen Extras, 170PS, Baujahr 1 2012, mit gelaufenen 140.000 km bringt bei Wandlung noch 3.900€

Kannst du uns kurz mitteilen wie sich der Preis zusammen setzt? Alleine über bekannte Formel gerechnet kann der Nutzungsersatz nicht so hoch sein dass das Fahrzeug fast nichts mehr wert ist 😕😰

Zitat:

@eddie83 schrieb am 7. August 2017 um 16:14:00 Uhr:



Zitat:

@Steam24 - Passat HL mit einigen Extras, 170PS, Baujahr 1 2012, mit gelaufenen 140.000 km bringt bei Wandlung noch 3.900€

Kannst du uns kurz mitteilen wie sich der Preis zusammen setzt? Alleine über bekannte Formel gerechnet kann der Nutzungsersatz nicht so hoch sein dass das Fahrzeug fast nichts mehr wert ist 😕😰

Ich bin zwar nicht Steam24, antworte aber trotzdem gerne. 😉

Der Nutzungsersatz wird so berechnet:

Brutto-Kaufpreis dividiert durch die zu erwartende maximale Laufleistung multipliziert mit dem km-Stand zum Termin der mündlichen Verhandlung

Z.B. 8.357,13 € / 300.000 km * 140.000 km = 3.900,00 € Nutzungsersatz!
Vom Brutto-Kaufpreis bleiben nach Abzug also noch 4.457,13 € übrig.

Bei diesem Bsp. war der Kaufpreis von 8.357,13 € wohl so gering, weil es ein Gebrauchtwagen war, oder der o.g. Betrag von 3.900 € nach Wandlung stimmt so nicht, denn die zu erwartende Gesamtlaufleistung von 300.000 km ist für einen Passat schon hoch geschätzt. Es wären wohl eher 250.000 km, was aber bedeutete, dass der Kaufpreis noch geringer wäre.

Wie auch immer: Da muss man sich vor der Erklärung des Rücktritts und der Rückabwicklung des Kaufvertrags schon fragen, ob die Soße nicht teurer wird als der Braten. Und man muss es abwägen mit den Zweifeln bzgl. der Folgen eines Updates. Ganz ehrlich: Wenn in meinem Fall wo wenig übrig bliebe, würde ich das Update machen lassen, hoffen, dass nichts Problematisches passiert und falls doch, dass VW entsprechend kulant ist. Und dann würde ich das Fahrzeug halt so lange fahren, bis es auseinander fällt - denn verkaufen lohnt sich auch nicht mehr.

Zitat:

@eddie83 schrieb am 7. August 2017 um 16:14:00 Uhr:



Zitat:

@Steam24 - Passat HL mit einigen Extras, 170PS, Baujahr 1 2012, mit gelaufenen 140.000 km bringt bei Wandlung noch 3.900€

Kannst du uns kurz mitteilen wie sich der Preis zusammen setzt? Alleine über bekannte Formel gerechnet kann der Nutzungsersatz nicht so hoch sein dass das Fahrzeug fast nichts mehr wert ist 😕😰

Da ist mit dem Zitieren etwas schief gelaufen, ich habe keine Erfahrungen mit einem Passat. Muss wohl ein anderer User sein, ich kann hier auch nicht erkennen, von wem die Aussage stammt, sorry. 😉

Zitat:

@eddie83 schrieb am 7. August 2017 um 16:14:00 Uhr:



Zitat:

@Steam24 - Passat HL mit einigen Extras, 170PS, Baujahr 1 2012, mit gelaufenen 140.000 km bringt bei Wandlung noch 3.900€

Kannst du uns kurz mitteilen wie sich der Preis zusammen setzt? Alleine über bekannte Formel gerechnet kann der Nutzungsersatz nicht so hoch sein dass das Fahrzeug fast nichts mehr wert ist 😕😰

Hallo, ich finde das auch im Wesentlichen z.K., aber die Rechtslage sagt derzeit, dass man rund 0,666% des Kaufpreises pro gefahrene 1.000 km vom Kaufpreis abziehen muss, um den Rückabwicklungswert zu berechnen. Das würde dazu führen, dass der Wagen bei 150.000 und dieser Berechnungsformel nichts mehr Wert wäre. Da kann man in dem Zusammenhang nur noch sagen, dumm gelaufen.

Viele Grüße, Martin

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