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Saab Werkstattkosten

Themenstarteram 16. Oktober 2009 um 17:21

Hej,

da hatte ich letztens geschrieben, das an meinem 3.0er eine Ölleitung zum Turbo undicht war. Ab zu Saab und gefragt was das kosten könnte. Man wollte zur Kontrolle direkt einen "kostenpflichtigen" Auftrag schreiben, worauf ich dann von allem Abstand nahm. Auf dem Parkplatz des AH kam ich dennoch mit dem Meister ins Gespräch der dann "umsonst" mal schaute und meinen Verdacht bestätigte. Dichtungssatz komplett ca. 50.- €  zzgl.  ARBEITSLOHN ~ 400.- € ! = ~ 450.-€

Diese Arbeit habe ich jetzt in einer kleinen freien Werkstatt (Bosch) erledigen lassen. Defekter O-Ring der Öldruckleitung 3.-€ (beim Motoreninstandsetzer nebenan geholt), Arbeitslohn 135.-€ = 138.-€ gesamt!!!!!

Es lebe der feine Unterschied. Ich mag Saab, es ist auch schade das einige Händler der Marke insolvent sind oder noch werden, aber bei 312.-€ Preisunterschied bin ich mir selbst am Nächsten.

LG rodatina

Wagen läuft, alles dicht und meine Welt ist OK.

Beste Antwort im Thema
am 18. Oktober 2009 um 7:39

Zitat:

Der Beitrag würde eigentlich auch in den Thread "Insolvenzen" passen, da braucht man sich ja über keine Insolvenz mehr zu wundern.

Moin,

ist aber jetzt nicht fair .

Versuche lediglich mein Geld sinnvoll zu verwalten und das beste aus meinem Lohn zu machen.

In Zeiten wo es leider auch immer mehr Privatinsolvenzen gibt sollte man doch auf sein Geld achtgeben.

Wer es sich leisten kann oder es sich leisten möchte, sein Auto in einer Fachwerkstatt reparieren zu lassen soll dies tun.

Er sollte aber nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

MfG

Dahli

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Da macht sich der Unterschied zwischen den Stunden-Verrechnungssätzen echt bemerkbar.

Die freie Bude nimmt 60 Taler...die Saab-Bude nimmt 100 Taler...ungefähr, geschätzt.;)

Es gibt Werkstätten, die mit 3-4 unterschiedlichen Stundenlöhnen operieren.:)

Stufe1: Service-Arbeiten

Stufe2: reine Mechanik, Reparaturen mechanischer/hydraulischer Bauteile

Stufe3: Elektrik und Elektronik

Stufe4: Karosseriearbeiten und Lackierung

Stufe 1 und Stufe 2 sind meist nicht groß unterschiedlich, oft sogar zusammengefasst.

Darunter fallen sämtliche Inspektionen und Verschleiss-Reparaturen.

70% aller Aufträge fallen unter diese Sparte...und von diesen Aufträgen lebt die Werkstatt!!!

 

Die restlichen 30% kann man auf Elektronik und Karosseriearbeiten verteilen, falls Lackierungen ebenfalls gemacht werden.

Warum wird bei der Kalkulation der Arbeiten unterschieden???

Weil zwei Sachen den Unterschied machen.:)

1. Der kaputte Auspuff wird von einem Service-Mechaniker erneuert und nicht vom Meister persönlich.

Um die Elektronik kümmert sich der Meister oder speziell ausgebildete Techniker.

Es gibt unterschiedliche Personalkosten...die nicht unerheblich sind.:D

2. Geräte-Einsatz und Energiekosten

Tester und Computer nebst Software kosten ein Schweinegeld. Das muß irgendwie wieder hereinkommen.

Der Energiebedarf einer Lackierkabine ist sehr hoch.

Die Wartung ist kostspielig (Filtererneuerung)...und die Entsorgung alter Lacke und Lösungsmittel haut richtig rein!!!

Verzichtet die Vertragswerkstatt auf einen unterschiedlichen Verrechnungssatz, zahlen die 70% Service-Kunden den Aufwand für Lackierungen quasi mit.:eek:

Das aber speziell geschulte Leute an den Markenmodellen arbeiten und nicht nur ein Mechaniker mit "Allgemeinwissen", lassen sich die Vertragswerkstätten bezahlen.

Hat auch für den Kunden den Vorteil, daß die Jungs die Schwachstellen der Fahrzeuge kennen und dort besonders drauf achten.

Welcher Boschdienst hat schonmal was von Saabspezifischen Fehlern gehört?

Die wenigsten!!!

Ich traue mich ja auch an andere Marken ran...bis zu einem gewissen Punkt.:)

Luftfederung Mercedes und Audi/Porsche oder Hydropneumatik von Citroen...da lasse ich die Finger von.:)

Nicht wegen mangelndem Wissen...sondern wegen mangelndem Werkzeug.

Man muß nicht alles machen, man muß nur seine Grenzen gut kennen.;)

Den 3.0tid kenne ich zu gut.

DEN packe ich garantiert nicht mehr freiwillig an.

Aber das ist rein subjektiv , vielleicht schrauben andere Leute gerne an diesem Motor.:)

am 17. Oktober 2009 um 13:44

Moin

Leider sind Vertragswerkstätte in der Regel immer bis zu 100% teurer.:o

Meine Vorgehensweise sieht wie folgt aus:

1. Ab zur Saab-werkstatt und den Fehler auslesen oder die Jungs mal eine Analyse machen lassen.

2. Entscheiden liegt die Reperatur noch in einem Rahmen wo man selbst schrauben kann?

Wenn Ja : Ersatzteile beim Schrotti oder beim Händler besorgen und das Problem angehen.

Wenn Nein: Freie Werkstatt mit ausreichend Erfahrung suchen und die Probleme da beheben lassen.

Eventuell selbst ersatzteile besorgen wird nochmal günstiger, sollte aber vorher abgesprochen werden.

Am liebsten ist es mir wenn ich selber schrauben kann, Mann will ja schließlich was lernen.:D

MfG

Dahli

Zitat:

Original geschrieben von d.dahli

Moin

Leider sind Vertragswerkstätte in der Regel immer bis zu 100% teurer.:o

Meine Vorgehensweise sieht wie folgt aus:

1. Ab zur Saab-werkstatt und den Fehler auslesen oder die Jungs mal eine Analyse machen lassen.

2. Entscheiden liegt die Reperatur noch in einem Rahmen wo man selbst schrauben kann?

Wenn Ja : Ersatzteile beim Schrotti oder beim Händler besorgen und das Problem angehen.

Der Beitrag würde eigentlich auch in den Thread "Insolvenzen" passen, da braucht man sich ja über keine Insolvenz mehr zu wundern.

am 18. Oktober 2009 um 7:39

Zitat:

Der Beitrag würde eigentlich auch in den Thread "Insolvenzen" passen, da braucht man sich ja über keine Insolvenz mehr zu wundern.

Moin,

ist aber jetzt nicht fair .

Versuche lediglich mein Geld sinnvoll zu verwalten und das beste aus meinem Lohn zu machen.

In Zeiten wo es leider auch immer mehr Privatinsolvenzen gibt sollte man doch auf sein Geld achtgeben.

Wer es sich leisten kann oder es sich leisten möchte, sein Auto in einer Fachwerkstatt reparieren zu lassen soll dies tun.

Er sollte aber nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

MfG

Dahli

Themenstarteram 18. Oktober 2009 um 12:27

Zitat:

Original geschrieben von d.dahli

Zitat:

Der Beitrag würde eigentlich auch in den Thread "Insolvenzen" passen, da braucht man sich ja über keine Insolvenz mehr zu wundern.

Moin,

ist aber jetzt nicht fair .

Versuche lediglich mein Geld sinnvoll zu verwalten und das beste aus meinem Lohn zu machen.

In Zeiten wo es leider auch immer mehr Privatinsolvenzen gibt sollte man doch auf sein Geld achtgeben.

Wer es sich leisten kann oder es sich leisten möchte, sein Auto in einer Fachwerkstatt reparieren zu lassen soll dies tun.

Er sollte aber nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

 

MfG

Dahli

Hej... da will ich mich Dahli aber gerne anschließen. Wie in meinem Fall mit der Öldruckleitung muß ich ehrlich gestehen, das es mir bei einer Preisdifferenz von 312.-€ von Markenwerkstatt zur freien Werkstatt lieber ist, die teure Markenwerkstatt geht in Insolvens als ich selbst. Beim Geld, für das ich 6 Tage/Woche arbeite, bin ich mir selbst der Nächste und mit gut 300 Euro weiß ich noch einiges Anderes anzufangen.

LG rodatina

Liebe Diskutanten !

Jeder ist sich selbst der Nächste.....

....und unsere Gesellschafts-Gemeinschaft geht dabei den Bach runter.

Linear-Cycle hat schon recht mit seinen Ausführungen.

Natürlich ist das genannte Bsp. mit den € 300.-- Mehrkosten happig. Aber schaut auch mal das Gesamte an:

Bsp. gefällig:

In Stuttgarts Innenstadt gabs mal einen Top-Hifi-Händler über 6 Etagen in Bestlage mit best-geschultem Personal. Also sind die ganz Schlauen dahin zur Beratung und gekauft hat man dann beim Billigheimer nebenan....

Erst verschwand der Topbetrieb, dann der Billigheimer und jetzt kannst Du mal versuchen beim Xy-Billiganbieter in der Peripherie jemanden zu finden, der außer dem Preisschild auch noch die Betriebsanleitung lesen kann. Geschweige denn BEratung....

Vielleicht sollten/müssen wir wieder lernen, die Leistungen anderer anzuerkennen, auch monetär. Oder sind € 5.- bis € 8.-- Std.Lohn im Einzelhandel angemessen ?

WEnn die Preiswert-WErkstatt über Nacht verschwindet und der Schrauber bei HartzIV landet, wird es halt weniger bemerkt, als wenn das große Autohaus an der Hauptstrasse dicht macht.

Ich muss auch mein begrenztes Budget bewirtschaften, dennoch gilt für mich: Leben und leben lassen.

Grüßle

Jazzer2004

Als langjähriger Saabista auch noch Betriebsratsvorsitzender für ca. 250 Menschlein, die ihre Miete bezahlen müssen.

Ich glaube, in der Mitte liegt der Weg! Die Preise, die teilweise bei einigen Händlern aufgerufen werden, sind nicht "normal". Teilweise sind auch die Hersteller mit Schuld daran, weil eben Material, Werkzeug, Schulung etc über die bezogen & refinanziert werden muss. ABER: Ich kenne eben auch die eine oder andere markengebundende Schmiede (leider nicht Saab), bei der man eben halbwegs humane - sagen wir mal angemessene - Preise zahlt und der Laden aber dennoch gut dran verdient und die Kunden wiederrum auch gerne wieder kommen und nicht wegen "10 Mark" Unterschied zu einer freien Bude gehen. Resultat: Die Werkstatt ist ausgelastet, die Kunden kommen wieder etc und der Händler macht gar Fillilalen andernorts auf und schafft so Arbeitsplätze. Besagtes AH hat auch die von LC angesprochenen verschiedenen Stunden-Verrechnungssätze, die transparent direkt am Eingang aushängen. Das passende Ambiente im Hause trägt sicher auch zur Kundenzufriedenheit zu.

Mangelnde Kundschaft durch immer höhere Preise kompensieren zu wollen, ist kein Mittel! Spätestens wenn der Wagen älter wird, wandern die Kunden ab. Und dann fängt die Spirale wieder an sich zu drehen... Stattdessen sollte man sich überlegen, wie man solche Kunden bindet und auf Dauer kalkulierbare Einnahmen macht, statt mit immer weniger Kunden einen Betrag X verdienen zu müssen!

Zitat:

Original geschrieben von d.dahli

Zitat:

Der Beitrag würde eigentlich auch in den Thread "Insolvenzen" passen, da braucht man sich ja über keine Insolvenz mehr zu wundern.

Moin,

ist aber jetzt nicht fair .

Versuche lediglich mein Geld sinnvoll zu verwalten und das beste aus meinem Lohn zu machen.

In Zeiten wo es leider auch immer mehr Privatinsolvenzen gibt sollte man doch auf sein Geld achtgeben.

Wer es sich leisten kann oder es sich leisten möchte, sein Auto in einer Fachwerkstatt reparieren zu lassen soll dies tun.

Er sollte aber nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

MfG

Dahli

Ich stimme Dir grundsätzlich zu, dass jeder das Beste aus seinem Lohn machen soll. Aber für den Fehlercode-Auslesen gibt es m.E. noch keine Rechnung und da habe ich dann schon Probleme.

Zitat:

Original geschrieben von Saab-Frischling

Ich stimme Dir grundsätzlich zu, dass jeder das Beste aus seinem Lohn machen soll. Aber für den Fehlercode-Auslesen gibt es m.E. noch keine Rechnung und da habe ich dann schon Probleme.

Normal ist das Service, ja... Aber ich habe für sowas schon bei meiner alten Marke mal - bei einer eher miesen Werkstatt - knapp 40 Eur für soetwas hingelegt...

am 19. Oktober 2009 um 14:03

Zitat:

Ich stimme Dir grundsätzlich zu, dass jeder das Beste aus seinem Lohn machen soll. Aber für den Fehlercode-Auslesen gibt es m.E. noch keine Rechnung und da habe ich dann schon Probleme.

Moin,

bin um Gotteswillen kein Geiz-Knabe und ignoriere auch nicht die Kaffeekasse aufm Thekenbereich, wenn die Werkstatt keine Rechnung ausstellt oder sagt das wäre Service.

Ein Obulus als dankeschön ist immer drin.

Bin halt nur nicht mit den horenten Preisen einverstanden, die meiner Meinung nach zu überteuert sind.

Habe auch Verständniss für die Kosten die eine Fachwerkstatt oben draufschlagen muss um die Fix Kosten zu decken.

Aber ein Gewinnzuschlag von bis zu 150% und mehr halte ich für wucher nur weil das Firmenlogo aufm Kittel steht.

Ein kleines Beispiel:

Ein Autohaus kauft beim freien Händler, einen Ort weiter, die Ersatzteile für die Kundschaft ein und schlägt dann auf den Kaufpreis 50-80% oben drauf.Der freie Händler hat die Teile sogar noch geliefert, also keine Fracht oder Verpackungskosten oder gar Lagerkosten sind dem Autohaus entstanden. Da frag ich mich gehts noch.

So lange die Großen am langen Hebel sitzen wird sich leider in Deutschland nix ändern und die Kundschaft ist den Großen leider hilflos ausgeliefert.

MfG

Dahli

 

hej san

und guten tag aus schweden

 

auch auf die gefahr hin mich unbeliebt zu machen, muss ich sagen das ich ganz schön generft bin von solchen einstellungen.

getreu nach dem motto mit den grossen hunden pissen gehen und dann das bei nicht heben können.

was glaubt ihr will denn, der mann in der werkstatt (mechaniker ) will wohl auch ein paar kröten verdienen oder nicht ??? UND so viele werkstätten machen bestimmt nicht zu oder werden aufgekauft ( was sicher auch zu lasten vom personal geht ) weil sie so viel verdienen. mal nachdenken!!!

ausserdem wollt ihr ja betimmt auch fuer eure arbeit ordentlich bezahlt werden, oder etwa nicht?????

ich finde solche einstellungen zum weg rennen ich kann mir ja wohl bevor ich mir ein auto zulege ausrechnen das mich ein saab 9-5

mit demensprechend firlefanz ( oder ein anderes auto in der klasse ) etwas teurer kommt ( bei anschaffung als auch bei der unterhaltung ) als ein kleiner kia beispielsweise.

 

ausserdem mal angenommen diese "erst komme ich dann lange nichts und dann wieder ich ...und dann evtl. jemand anders einstellung" wuerde von heute auf morgen wegfallen wären auch einige dinge in der werksatt nicht so teuer.

warum nimmt denn die werkstatt 50 € fuers fehlerspeicher auslesen ????

antwort: wenn alle ihre fehler auch dort reparieren lassen wuerden, anstatt zu kalli um die ecke zu rennen währen die freundlichen nicht gezwungen geld zu mehmen.

da es aber der serviceberater nicht weiss was genau fuer ein mensch vor ihm steht, berechnet er eben fuer alle kunden ein pauschalbetrag zum leidwesen derer die einfach ihr auto abgeben, und den gefundenen fehler auch vor ort und stelle beseitigt haben wollen.

und immer mal dran denken die meissten gehen gehen wol irgend einer arbeit nach. stallt euch mal vor es wuerde eure branche treffen. .....

Mvh från sverige

am 25. Oktober 2009 um 8:44

Hallo und Servus!

Hier sind viele und natürlich auch richtige Argumente gepostet worden.

Ein kleines Beispiel möchte ich jedoch gern ergänzen:

Neue Winterreifen auf beim Händler eingelagerte Alufelgen aufziehen,

die Räder komplett gegen die Sommerräder tauschen und diese wieder

bis zum nächsten Wechsel einlagern.

Hierbei ist keinerlei Reinigung o.ä. Service mit eingeschlossen, wie ich

unlängst feststellen durfte.

Kosten hierfür bei einem bekannten Reifendienst: 64 Euro.

Kosten bei der "Fachwerkstatt": 89 Euro, wobei die Einlagerung als

"Gratis-Service" deklariert wird.

Das macht dann schon nachdenklich...

PS:

Das ist keine fiktive Rechnung, sondern soeben erlebte Realität.

Beispiel Reifendienst erlebt von meiner besseren Hälfte, Beispiel

"Fachwerkstatt" erlebt von mir.

PPS:

Ich denke, dass diese Diskussion nicht den Grundsatz "billig",

sondern "preiswert" trägt. Sicher wollen und müssen die

Fachhändler und -kräfte ihr Geld verdienen, doch ich muß das

auch. Niemand bekommt etwas geschenkt und niemand hat

etwas zu verschenken, das sollte den Werkstätten durch ihre

eigene Erfahrung durchaus bewusst sein.

Es gibt eine Gleichung, die immer stimmt: Zeit ist Geld.

Wenn ich mein Auto in der Werkstatt abgeben will, mit dem Service-Ersatzwagen wegfahre und am Abend ein gewartetes, repariertes und gewaschenes Auto in Empfang nehmen will (Zeit = Minimum), dann kostet das eben entsprechend.

Wenn ich bereit bin, Zeit zu investieren (und das kann je nach Beruf auch ganz schön "teuer" sein), wenn ich selbst recherchiere, bei drei freien Werkstätten vorbeischaue und mir Ersatzteile im Internet bestelle, weil sie dann billiger sind, kann ich mir eine Menge Geld ersparen. Manche Leute können aber in der Zeit, die sie das kostet, auch Geld verdienen - und zwar dreimal so viel, wie sie sich ersparen.

Eine Vertragswerkstatt ist eine Vertragswerkstatt. Sie verkauft Original-Ersatzteile zu Apothekerpreisen (und das tun ALLE Vertragswerkstätten , nicht nur die von SAAB), verrechnet Stundensätze um die € 100.- und legt dafür nach dem Service eine Handvoll Firmenbonbons aufs entstaubte Armaturenbrett.

Wenn man Glück hat, versteht der Meister was vom Auto des Kunden und kann seine Mitarbeiter zu solider Arbeit motivieren.

Eine kleine Werkstatt funktioniert anders: Wenn der Kunde Glück hat, versteht der Meister was von seinem Auto und macht die Arbeit selber. Ich bin aber auch schon von der netten kleinen Werkstatt ums Eck abgezockt worden, dass es nicht mehr lustig war - dieses Risiko geht man immer ein. Schließlich müssen auch kleine Werkstätten leben - und leben kann man auch vom Lehrgeld, das die Kunden zahlen.

In diesem Sinne

saabista63

 

Themenstarteram 25. Oktober 2009 um 13:10

Zitat:

Original geschrieben von saabista63

Es gibt eine Gleichung, die immer stimmt: Zeit ist Geld.

 

Wenn ich mein Auto in der Werkstatt abgeben will, mit dem Service-Ersatzwagen wegfahre und am Abend ein gewartetes, repariertes und gewaschenes Auto in Empfang nehmen will (Zeit = Minimum), dann kostet das eben entsprechend.

 

Wenn ich bereit bin, Zeit zu investieren (und das kann je nach Beruf auch ganz schön "teuer" sein), wenn ich selbst recherchiere, bei drei freien Werkstätten vorbeischaue und mir Ersatzteile im Internet bestelle, weil sie dann billiger sind, kann ich mir eine Menge Geld ersparen. Manche Leute können aber in der Zeit, die sie das kostet, auch Geld verdienen - und zwar dreimal so viel, wie sie sich ersparen.

 

Eine Vertragswerkstatt ist eine Vertragswerkstatt. Sie verkauft Original-Ersatzteile zu Apothekerpreisen (und das tun ALLE Vertragswerkstätten , nicht nur die von SAAB), verrechnet Stundensätze um die € 100.- und legt dafür nach dem Service eine Handvoll Firmenbonbons aufs entstaubte Armaturenbrett.

Wenn man Glück hat, versteht der Meister was vom Auto des Kunden und kann seine Mitarbeiter zu solider Arbeit motivieren.

 

Eine kleine Werkstatt funktioniert anders: Wenn der Kunde Glück hat, versteht der Meister was von seinem Auto und macht die Arbeit selber. Ich bin aber auch schon von der netten kleinen Werkstatt ums Eck abgezockt worden, dass es nicht mehr lustig war - dieses Risiko geht man immer ein. Schließlich müssen auch kleine Werkstätten leben - und leben kann man auch vom Lehrgeld, das die Kunden zahlen.

 

In diesem Sinne

 

saabista63

........ ich habe mit "meiner" kleinen Werkstatt halt Glück! Stundensätze 1/3 niedriger als Saab, Ersatzwagen kostenlos, und bisher - hatte inzwischen insgesamt dort 4 Aufträge - mit der Arbeit und dem Ergebniss sehr zufrieden. Alles in Auftrag gegebene funktionierte und nichts war kaputt. In der Vertragswerkstatt war die Arbeit bisher nicht besser behoben, hatte dort schon mal nach der rep. z.B.: eine abgebrochene Ecke an der oberen Motorabdeckung, weitaus höhere Preise aber dafür einen gewaschenen Wagen. - Toll -

....Also ich habe für MICH "meine" Entscheidung für die Werkstatt getroffen. - Und das liegt nicht daran das ich nicht das Geld für eine Fachwerkstatt hätte - "wie unser schwedischer Freund meint" - Ich habe mir den 9-5er nicht vom Mund abgespart und auch nicht auf 184 Monate finanziert um einen Saab fahren zu können!. Ich arbeite halt nur genügend Stunden und bekomme einen recht guten Entlohn, wie einige Andere sicherlich auch, leiste mir einiges, aber zu verschenken hab ich nichts!

Ich suche mir für MICH die Firma, die für MICH das beste Preis-/Leistungs-verhältnis bietet.

Jedem ist halt etwas anderes wichtig, soll er handeln wie er meint. Ich hatte mich einfach über Saab´s Preispolitik geärgert, hätte ich einen BMW, MB ö.ä. hätte ich mich wohl ebenso aufgeregt.

LG rodatina

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