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S 204 Hitze-Schock ?

Mercedes C-Klasse S204
Themenstarteram 23. Juli 2019 um 11:52

Ich bin gestern Nachmittag (aussen Temperatur 33 Grad Celsius) mit meinem 200cdi OM 651...S 204 Bj.2011 Mopf, Kilometerstand 230 tkm, auf der Autobahn ein Stück mit 160 kmh gefahren. Bis ich die Kühlmittel Anzeige gefährlich in der Nähe des 100 Grad Celsius wahr genommen habe, ich bin vom Gas runter und habe das Auto mit 120 ausrollen lassen. Sofort ist auch die Temperatur Anzeige richtung 85 Grad gesunken und dort geblieben, während des weiteren Fahrt. Ich habe mich nicht getraut es nochmals zu testen, mir war's wichtig heim zu kommen. Heute beim kalten Motor habe ich die Motorhaube gehoben und den Ausgleichbehälter zu kontrollieren, es past alles.

Woran kann die Temperatur Steigung liegen? Möchte mir die Wasserpumpe etwas "sagen"? Oder ist die Kühlmittel bereit zu erneuern?

 

MfG Johannes

Beste Antwort im Thema

100 °C ist noch weit weg von gefährlich. Ich würde mir da keine Sorgen machen. Erst deutlich darüber, also Richtung 110 °C würde ich mir Sorgen machen und mal prüfen, ob das Thermostat einwandfrei arbeitet.

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Das sehe ich auch so. Im Death Valley werden die Autos mit 2000kg hinten dran im 50km Tempo die Steigung hochgefahren und werden oben 20cm vor einer Wand abgestellt mit laufendem Motor. Burn-in nennt man das. Da hat es schon mal deutlich über 50° und die Klimas laufen da auch, mit 21° innen.

Hat mir ein Bekannter, der mit seinen 84 einmal im Jahr nach Portugal fährt gesagt: Morgens los und keinesfalls tagsüber anhalten, zumindest nicht in der Sonne. Abstellen also bestenfalls in einem schaztigen Parkhaus oder besser TG. Dann kann man die Schönheiten Südfrankreichs oder Nordspaniens genießen. Abends Auto abstellen am Hotel, egal wie, weil man ja erst morgens weiterfährt. So lange das Auto rollt, hält die Klimaanlage die 21-23° innen. Aber sie bringt unter südlicher Sonnen das aufgeheizte Auto nicht mehr runter. Der fuhr früher eine E-Klasse und nun eine B-Klasse. Aber wenn ich dran denke, BMW hat in den 3ern mal um die 40 Varianten der Klimaanlage verbaut, je nach Land für die Auslieferung unterschiedlich. Skandianien schwächer, Italien stärker. So ein Schwachsinn, der wurde dann abgestellt, also auchn dem letzten BWLer aufging, dass das nichts bringt.

toll, wie viele Leute sich schon im Death Valley beim Burn-In diverser Automarken vergnügt haben....

Vor allem wenn Lasten gezogen werden für die niemals eine Zulassung erfolgen wird, nicht mal ansatzweise.

Aber egal, jeder liebt seine Legenden.

Zitat:

@Crizz schrieb am 26. Juli 2019 um 19:42:58 Uhr:

toll, wie viele Leute sich schon im Death Valley beim Burn-In diverser Automarken vergnügt haben....

Vor allem wenn Lasten gezogen werden für die niemals eine Zulassung erfolgen wird, nicht mal ansatzweise.

Aber egal, jeder liebt seine Legenden.

Ja, das erinnert mich an die Skandinavien-Tests die alle Hersteller machen.

Da gibts keine Probleme und im deutschen Hausfrauen-Modus verrecken die Motoren dann reihenweise im Winter (siehe VAG ...)

Gruß

Ralf

yep, is das gleiche , nur im Winter. Deshalb kam ich drauf.

Und noch eines nebenbei, für die Verfechter der "Idealen Motorisierungs-Theorie", die unabhängig vom Environment gilt : vergesst es, die Fahrzeuge werden mit unterschiedlichen Thermostaten ausgeliefert, je nachdem in welchen klimatischen Bedingungen sie eingesetzt werden. Da gibt es welche von 78° bis 92°C Öffnungstemperatur, und ein Re-import der in Californien oder in Weißrussland zu Hause war wird sich hier komplett anders verhalten als erwartet, weil nämlich solche Kleinigkeiten für einen optimalen Motorlauf von den kurzsichtigen Web-Drivern einfach unter den Tisch gekehrt werden.

Für Deutschland haben die Fahrzeuge übrigens einen 92°C Thermostaten, und wenn mir jemand erzählt das sein Kühlwasser auf über 100°C hoch war und dann auf 75°C gefallen sei, dem kann ich nur zu einem Tausch des Thermostaten raten, denn das sieht ganz klar nach einer Spätumschaltung auf den großen Kühlmittelkreislauf aus, i.d.r. verursacht durch Materialfehler oder Verkalkung im Thermostat (letzteres = Nutzer-Verursacht)

Ja, 100 ist definitiv zu viel und 75 zu wenig

Kostet nicht viel und kann man locker selbst einbauen.

Themenstarteram 26. Juli 2019 um 21:51

Ich tendiere auch zur "Thermostat Theorie" weil ich denke, er hat in meinem Fall einfach zu spät geöffnet. Also wird beim Kühlmittel Tausch erneuert.

Zitat:

 

Für Deutschland haben die Fahrzeuge übrigens einen 92°C Thermostaten, und wenn mir jemand erzählt das sein Kühlwasser auf über 100°C hoch war und dann auf 75°C gefallen sei, dem kann ich nur zu einem Tausch des Thermostaten raten, denn das sieht ganz klar nach einer Spätumschaltung auf den großen Kühlmittelkreislauf aus, i.d.r. verursacht durch Materialfehler oder Verkalkung im Thermostat (letzteres = Nutzer-Verursacht)

naja, der OM651 hat einen gesteuerten Thermostat.

"Durch die Stellung des Kühlmittelthermostats kann die durchfließende Kühlmittelmenge zum Kühler bzw. direkt zur Kühlmittelpumpe exakt eingestellt werden. Auf diese Weise wird die Temperatur des Kühlmittels im Kühlmittelkreislauf geregelt.Das Kühlmittelthermostat wird über das integrierte Heizelement gesteuert. Die Kühlmittelpumpe und das Heizelement werden über das Steuergerät CDI gesteuert."

Die Eckwerte kenn ich noch nicht, aber das Verhalten ist reproduzierbar. Die Temperatur sackt nicht durch bei moderaten Aussentemperaturen oder nicht gleichmässiger Fahrt, etwa auf Landstraße. Bei 40° Aussen macht das Absenken ja auch Sinn. NOx geringer und mehr Puffer, sollte doch Leistung abgefordert werden.

Mercedes ist ja nicht der einzige Hersteller, der sowas macht.

Gruß

Ralf

Zitat:

@wolfgangpauss schrieb am 26. Juli 2019 um 16:31:20 Uhr:

.....

Aber wenn ich dran denke, BMW hat in den 3ern mal um die 40 Varianten der Klimaanlage verbaut, je nach Land für die Auslieferung unterschiedlich. Skandianien schwächer, Italien stärker. So ein Schwachsinn, der wurde dann abgestellt, also auchn dem letzten BWLer aufging, dass das nichts bringt.

Das Problem sind nicht "die BWLer", sondern eher die Ingenieure, die sich selbst für gute Kaufleute halten.

Winterkorn (VW), Schrempp, Zetsche, Reuter ("Bullshit Castle") (alle Daimler) sind Beispiele dieser "erfolgreichen Spezie".:D

Nota bene: Der letzte BMW-Chef, der nicht Ingenieur (oder Physiker, Helmut Panke) war, war Gerhard Wilcke (bis Ende 1969), der war Jurist.

Vielleicht sind auch die Leute, die denken sie wüssten über alles bescheid, das Problem?

Sicher sind immer die Ingenieure und die BWLer und was weiss ich noch schuld. Denn hier sind nur Gutmenschen unterwegs, die alle nachhaltig und vor sich selbst für alle anderen Menschen dieser Welt handeln.

Hier ist auch keiner der am besten nix bezahlen will aber nur das Beste bekommen möchte... Somit liegt es natürlich ausschließlich an den anderen. Nicht an der Gesellschaft an sich, die auch ihren Teil dazu beiträgt und sei es auch nur Dinge nicht zu hinterfragen.

Wie viele Gedanken mach ihr euch bei der Arbeit täglich um andere Menschen? Um direkte oder indirekte Kunden? Oder seht ihr eher zu euren Stiefel runter zu reissen und dann ab nach Hause zu kommen? Gerade bei diesen Temperaturen?

Ach wir kommen wieder vom Thema, ab wie so oft... Vielleicht ist es auch nur die "Hitze"...

Mein 204 läuft klasse bei dem Wetter, Temp stimmt, Verbrauch super, Klima kühlt bestens... Einfach top! Mir wurscht was für'n Thermostat oder welche Klima verbaut ist. Wenn es nicht so ist, dann ist wohl was defekt.

Läuft der Motorlüfter denn? Das war bei mir nämlich die letzten Tage das Problem. Motorlüfter getauscht, jetzt ist alles wieder gut :-)

Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad scheinen mit einem Lüfter normal zu sein, da schlägt die Instrumentenanzeige auch nicht aus und zeigt munter 90 Grad an. Erst so ab 110 gehts dann auf 100 und kurz danach auf 120.

Symptome waren bei vor allem immer wieder ein kurzes Anzeigen des Kühlmittelsymbols, das nach einigen Sekunden wieder weg war. Außerdem hat er wohl durch die hohen Temps auch Kühlwasser verloren.

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