Rückruf: Hochspannungsbatteriemodul(e) 93U9 – USA

Audi e-tron GE

Anfang dieser Woche hat Audi durch die American Traffic Safety Administration einen Rückruf für das Hochspannungsbatteriemodul des Audi e-tron (sieht aus wie MY19-22) herausgegeben. Audi Kampagnen-Nr. 93U9, NHTSA-Rückruf-Nr. 23V867.

Zusammenfassung
Bei bestimmten Hochspannungsbatteriemodulen liegt ein potenziell kritischer Selbstentladungszustand vor, der in manchen Fällen zu einer thermischen Überlastung führen kann, was möglicherweise zu Rauchentwicklung oder einem Brand führen kann. Eine Überhitzung der Hochvoltbatterie erhöht die Brandgefahr. Bei betroffenen Hochvoltbatterien kann es als Frühindikator zu einem Reichweiten- und/oder Leistungsverlust kommen.

Abhilfe
REPARATUR NOCH NICHT VERFÜGBAR Audi arbeitet an einer vorläufigen Maßnahme, um die von diesem Rückruf betroffenen Fahrzeuge zu unterstützen, bis die Abhilfe verfügbar ist.

Hat jemand in Deutschland/Europa davon gehört?

474 Antworten

Zitat:

Ja, die deutschen Kunden sind für Audi (VW-Konzern) wie für Mercedes, nur noch lästig und haben auch keine Priorität mehr.

Selbst das KBA schreibt: vermutlich betroffene Fahrzeuge Deutschland 1453*

Ich denke, Audi selbst hat die Anzahl der betroffenen/mangelbehafteten Audi e-tron Fahrzeuge für Deutschland noch nicht final beziffern können oder sogar wollen.

Könnte mir gut vorstellen, das sich diese noch einmal ehöht, vielleicht sogar erst in ein paar Monaten, ganz still an den Medien vorbei.

Ich bin zynisch gegenüber Audi, aber ich denke, dass die „wahrscheinlich 1453 Fahrzeuge in Deutschland“ eher mit dem EU-Binnenmarkt zu tun haben, als dass Audi die Zahlen „manipuliert“.

Ich kann mir vorstellen, dass sie so viele E-Tron in Deutschland verkauft haben, aber sie haben keine Ahnung, wie viele dieser Fahrzeuge als Gebrauchtwagen in andere EU-Länder importiert wurden.

@Broesel13 welchen inhaltlich wertvollen Beitrag hast du mit deinem Post geleistet?

“Ich denke …noch nicht final beziffern können oder sogar wollen.”

“Könnte mir gut vorstellen, …”

1. interessant sind bei diesem Thema Fakten - kannst du offensichtlich nicht liefern
2. Was du hier denkst interessiert mich hier nicht.
Vor allem durch deine tendenziöse und spekulative Art.
3. Das ist nicht der erste Rückruf für das KBA.
Ich bringe das Vertrauen mit den MitarbeiterInnen dort zu vertrauen, dass sie wissen was sie tuen.

So wie @RGBLicht fahre ich meinen 03/21 e-tron S weiter.
Genau wie bisher. Lade wie bisher.
Wenn mein e-tron betroffenen ist, werde ich es rechtzeitig erfahren und ihn in die Werkstatt bringen.

Bei uns sagt man: “Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben”

In diesem Sinne, allen jetzt schon Betroffen wünsche ich einen schnellen Termin und bei Bedarf Tausch der Module.

Da bin ich 100% bei Dir. Ich mache das auch so.

Nur eines macht ein wenig "nervös": Sollte ein Fahrzeug eben genau in einer Zelle eines Modules diesen Fehler haben und das betrefffende Modul wird untersucht und entsprechend der Vorgaben getauscht: So weit so gut.

Aber was ist mit den übrigen 120 Zellen im Laufe der normalen Benutzungszeit und nach einer Garantie?
Wenn man denn dann ein Fahrzeug hat bei dem mindestens eine Zelle bewiesen hat, das eine Fehlergefahr schlummert, dann gilt das folglich bei genau diesem Fahrzeug auch für alle andern 120 Zellen, gegebenenfalls abzüglich der bereits getauschten Zellen/Module - sofern diese anders aufgebaut sind und dieser Fehler zukünftig bei den neueren getauschten Zellen, nicht mehr auftreten kann.

Und genau das ist eben ein Faktor, der - auch wenn ein weiterer Defekt niemals bei diesem Fahrzeug mehr aufgetreten ist, seinen Marktwert auf dem GW-Markt deutlich negativ beeinflussen wird.

Gelinde gesagt: Nicht schön.

Zitat:

@audicle schrieb am 23. Februar 2024 um 16:34:54 Uhr:


@Broesel13 welchen inhaltlich wertvollen Beitrag hast du mit deinem Post geleistet?

“Ich denke …noch nicht final beziffern können oder sogar wollen.”

“Könnte mir gut vorstellen, …”

1. interessant sind bei diesem Thema Fakten - kannst du offensichtlich nicht liefern
2. Was du hier denkst interessiert mich hier nicht.
Vor allem durch deine tendenziöse und spekulative Art.
3. Das ist nicht der erste Rückruf für das KBA.
Ich bringe das Vertrauen mit den MitarbeiterInnen dort zu vertrauen, dass sie wissen was sie tuen.

So wie @RGBLicht fahre ich meinen 03/21 e-tron S weiter.
Genau wie bisher. Lade wie bisher.
Wenn mein e-tron betroffenen ist, werde ich es rechtzeitig erfahren und ihn in die Werkstatt bringen.

Bei uns sagt man: “Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben”

In diesem Sinne, allen jetzt schon Betroffen wünsche ich einen schnellen Termin und bei Bedarf Tausch der Module.

Zitat:

@audicle schrieb am 23. Februar 2024 um 16:34:54 Uhr:


@Broesel13 welchen inhaltlich wertvollen Beitrag hast du mit deinem Post geleistet?

“Ich denke …noch nicht final beziffern können oder sogar wollen.”

“Könnte mir gut vorstellen, …”

1. interessant sind bei diesem Thema Fakten - kannst du offensichtlich nicht liefern
2. Was du hier denkst interessiert mich hier nicht.
Vor allem durch deine tendenziöse und spekulative Art.
3. Das ist nicht der erste Rückruf für das KBA.
Ich bringe das Vertrauen mit den MitarbeiterInnen dort zu vertrauen, dass sie wissen was sie tuen.

So wie @RGBLicht fahre ich meinen 03/21 e-tron S weiter.
Genau wie bisher. Lade wie bisher.
Wenn mein e-tron betroffenen ist, werde ich es rechtzeitig erfahren und ihn in die Werkstatt bringen.

Bei uns sagt man: “Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben”

In diesem Sinne, allen jetzt schon Betroffen wünsche ich einen schnellen Termin und bei Bedarf Tausch der Module.

Zu 1.) geliefert - erweiterung abwarten -

@currywurst

sein e-tron wäre von Mitte 2023

Zu 2.) dann lese einfach dranne vorbei

Zu 3.) bei Audi definitiv nicht

Mitarbeiter beim Audi Händler, die wissen was sie tun, ist vielleicht in Erwägung zu ziehen, aber kompetente Mitarbeiter der Technik bei der Audi AG?? und die geben den Reparaturrahmen vor.

Der wievielte Rückruf für die Hochvoltbatterie ist das beim e-tron? Mindestens schon der zweite und ich meine, die Thematik ist nahezu immer noch dieselbe. Dazu kommt noch der Rückruf der Hochvoltbatterie vom e-tron GT.

Ich würde meinen e-tron definitiv nicht mehr weiter fahren, so habe ich es auch mit meinem 22er (Mj.23) e-tron mit 86,5 kWh Batterie gemacht.

Schriftliches Protokoll zum optischen Zustand beim Händler und Mängelliste, die ich auch der Audi AG zur Verfügung gestellt habe, Zug um Zug ausgetauscht.

Alles mit umfangreicher Foto/Video Dokumentation, und bei uns sagt man: Vorsicht ist die Mutter der Porezellankiste 😉

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Zitat:

@Broesel13 schrieb am 23. Februar 2024 um 19:55:08 Uhr:



Ich würde meinen e-tron definitiv nicht mehr weiter fahren

So ist es, du hast ja keinen etron und wahrscheinlich niemand ist an deiner persönlichen Meinung interessiert, die ja eigentlich immer gegen Audi ist.

Nennt man bashing und die Moderatoren sollten auch mal Taten setzen

Mein e-tron ist von 11/21, habe ihn im September 2023 als Werksdienstwagen mit sehr niedrigem, vierstelligen Kilometerstand übernommen.

Ich bezweifle, dass sich durch die ggf. fehlerhaften Batteriezellen bzw. den daraus resultierenden Rückruf alle e-tron durch Explosionen in Luft auflösen oder die Kiste unverkäuflich wird. Dafür ist das Fahrzeug einfach zu schön, fährt sich zu erhaben etc. etc.. Deshalb wird der e-tron auch nächste Woche in den Urlaub bewegt, ist mir lieber als irgendeine Gurke als Ersatzwagen. 😉

Es ist ja nicht so, dass nur e-tron von solchen Rückrufen betroffen ist. Es ist ein Batteriezellen-Problem. Also kann Audi gar nichts dafür, weil sie diese nicht selbst produzieren.
Andere Marken haben auch ähnliche Probleme.

Mich interessiert nur, wie man erfährt, dass man in die Werkstatt muss? Ich habe den Wagen gebraucht gekauft. Wird mich das Autohaus anschreiben oder meldet sich die myAudi App?
War noch nie in meinem Leben von einem Rückruf betroffen 🙂

Eben drum, sowas kann halt passieren. In der myAudi App solltest du eine Info im Bereich Online Car Care bekommen, weiterhin werden betroffene Kunden direkt von Audi angeschrieben. Der Rückruf dürfte also nicht unbemerkt bleiben. 🙂

Keine Meldung bisher unter „Online car care“. Auch auf der Audi Website ist die Rückmeldung negativ.
Vielleicht ist meiner gar nicht betroffen oder es kommt erst später.

Habe heute bei allen 108 Zellen über OBD11 die Spannung ausgelesen, bis auf paar hundertstel Volt alle gleich.

Zitat:

@kotakpay schrieb am 24. Februar 2024 um 06:01:56 Uhr:


Mich interessiert nur, wie man erfährt, dass man in die Werkstatt muss? Ich habe den Wagen gebraucht gekauft. Wird mich das Autohaus anschreiben oder meldet sich die myAudi App?
War noch nie in meinem Leben von einem Rückruf betroffen 🙂

das geht immer über die Zulassung, da ist das Fzg ja auf dich zugelassen

Zitat:

@kappa9 schrieb am 23. Februar 2024 um 17:16:59 Uhr:


...
Aber was ist mit den übrigen 120 Zellen im Laufe der normalen Benutzungszeit und nach einer Garantie?
Wenn man denn dann ein Fahrzeug hat bei dem mindestens eine Zelle bewiesen hat, das eine Fehlergefahr schlummert, dann gilt das folglich bei genau diesem Fahrzeug auch für alle andern 120 Zellen, gegebenenfalls abzüglich der bereits getauschten Zellen/Module - sofern diese anders aufgebaut sind und dieser Fehler zukünftig bei den neueren getauschten Zellen, nicht mehr auftreten kann.
...

Naja, das lässt sich leider einfach beantworten:

Audi hat Dir ein Fahrzeug verkauft. Im Wesentlichen ist das zum Fahren da und soll dafür funktionieren.
Als Sicherheit gibt Dir Audi dafür eine Garantie von 8 Jahren (auf den Akku) - damit steht der e-tron eigentlich besser da als ein Verbrenner, weil da nur max. 5 Jahre Garantie gegeben wird.

Wird in dieser Zeit eine defekte Zelle erkannt, wird sie von Audi ersetzt, um das Garantieversprechen einzuhalten. Auf die restlichen Zellen, hat das (leider) keinen Einfluss. Dir wurden ja nicht die besten Zellen versprochen, sondern eine Haltbarkeit von 8 Jahren garantiert.

Auch hier besteht eigentlich ein Vorteil gegenüber dem Verbrenner, da sich ein Defekt eines Moduls normalerweise nicht auf andere Bauteile auswirkt (einen Brand nehme ich hier mal aus 😉 ).
Das ist beim Verbrenner nicht so. Hast Du hier einen Schaden am Motor, könnte sich das sehr wohl negativ auf die Lebensdauer andere Komponenten auswirken (Vibrationen/Schlag -> Getriebe ; Flüssigkeiten durch Undichtigkeit -> Auspuffanlage). Getauscht wird aber auch hier nur was nötig ist, um das Garantieversprechen zu erhalten.

@RobertP die Unterschiede sind mit aus vielen eigenen Erfahrungen sehr bekannt. Beim Verbrenner kann ein neuer Motor sogar Wertsteigernd sein. Bei GW Garantien bis zu 12 Jahren (bei verschiedenen Regelungen zur Zuzahlung)

Ich weiß sehr wohl was Audi mir verkauft hat.

Eine Akkugarantie war aber gar nicht in meinem Fokus.

Für den Fall dass ein Serien-Qualitätsproblem aufträte, und dann noch viele der betroffenen Bauteile eben NICHT ausgetauscht wurden, mindert das übermäßig den Marktwert dieser auch nur möglicherweise betroffenen Fahrzeuge, selbst wenn alles völlig fehlerfrei funktioniert und durchgemessen wurde.

Selbst der Audi Händler, der mir das Fahrzeug seinerzeit verkauft hatte, würde dann unter Hinweis auf dieses Thema nur noch einen stark reduzierten Preis zahlen, oder das Fahrzeug gar nicht mehr ankaufen/ inzahlung nehmen.

Ähnliches haben wir doch alle über Presse mitbekommen als die vom Abgas-Betrugsskandal betroffenen Fahrzeuge massiv im Wert gesunken sind.

Ja, ich bin ja voll bei Dir.

Aber leider wiederholt sich die Geschichte immer wieder. Und ich befürchte, dass Audi da keine Ausnahme machen wird.

Deshalb hab ich vor Tagen schon geschrieben:

Zitat:

@RobertP schrieb am 19. Februar 2024 um 11:45:06 Uhr:


Zur Dauer der Behebung hab ich meine eigenen Überlegungen:
Die Lösung soll eine Softwarefunktion sein, die anhand der Batteriedaten eine schadhafte Batterie erkennt. Grundsätzlich eine gute Idee, wenn damit nicht versucht wird den Reparaturaufwand in Grenzen zu halten und zu hoffen, dass die Fehler gehäuft erst nach Ablauf der Batteriegarantie auftreten.

Durch einem A4 mit Multitronic und einen Q5 mit Diesel, habe ich schon so manche Selbsterfahrung machen dürfen.

Mein mein e-tron hat diesmal Samsung-Zellen drinnen...

@kappa9
Bei der Thematik bin ich auch absolut bei dir, denn das habe ich mit meinen VW/Audi Dieselbetrugsfahrzeugen, alles hinter mir.

Aber ich sehe bei @RobertP seinem Zitat, die größte Gefahr für Benutzer des e-tron und auch deren Zwiebellederbörse.

Warum entwickelt Audi bis zum Ende des Jahres 2024 überhaupt so eine Software?? Wissen oder vermuten die noch mehr "Brandherde" in ihren Hochvoltbatterien?

Mein Eindruck jedenfalls, die Ladekurve zur Markteinführung 2018, wurde anscheinend nicht ohne Grund im Verlauf der weiteren Produktion eingestampft.

Wenn der Q8 e-tron auch diese neue Software für den Akku bekommt...😮

Sorry, ich wollte mit meinem Zitat niemanden gefährden 😉

Aber, nach meinen Erlebnissen, kommt halt leider so ein Gedanke...

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