Rostvorsorge Mike Sanders Neuer G
Ich mache hier einen extra Korrosionsschutz Thread auf, in dem jeder seine Erfahrungen einbringen kann. Ist sicher interessant für die Leser und zur Entscheidungsfindung.
Ob Mike Sanders, Fluid Film o.ä. ist eigentlich egal, Hauptsache Info wer, wie, was, wo gemacht hat und wieso.
Kopie aus einem anderen Thread, Beitrag von mir
Noch etwas zu dem Thema Mike Sanders ja oder nein ....
Ich habe mich entschlossen, dies machen zu lassen (G neu, kein Winter), ein paar Punkte dazu habe ich ja schon etwas angerissen.
Mag sein, dass die Werksvorsorge gut ist, sie ist definitiv besser wie früher, so gesehen....abwarten ist auf den 1. Blick ok.
Aber
Was ist mit Scheibenrahmen, Türgriffen, Türkanten, Leistenbefestigungen, Hecktür unten, Bremsleitungen, Trittbretter, Lampenschrauben, Stossdämpferaufhängungen, Schraubverbindungen, Heckbleche und den gefühlten 50 weiteren Dingen....
Also lt meinem Sanderer ist es jetzt auf jeden Fall deutlich besser bzw. perfekt.
Das Material wird auf 100 Grad erhitzt und dann mit Flächendüse eingespritzt bzw. aufgetragen. Man kann sich als Laie schon etwas vorstellen, dass da eigentlich nicht so viel Liter verbraucht werden, ist ja effizient. Ich gab den Auftrag zur maximal Vorsorge und am Ende sind nun 25 kg von dem Zeug in meinem Auto. Wenig ist irgendwie anders...
Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber das war es mir wert. Spätere Entrostungen mit den Folgekosten gehen in die Tausende... Würde so etwas ab Werk angeboten, auch mit Aufpreis Option, ich bin sicher, viele würden da das Bestellkreuz machen.... Und wertsteigernd ist es ganz sicher.
Mein MB Werkstattleiter, der alle G's kennt, meinte, das sei eine top Entscheidung gewesen. Rostgarantie hin oder her, damit sei das Thema definitiv durch...
Die Firma. die ich gewählt habe, ist auf MB Restauration spezialisiert und baut die Angebote modular auf. Sie haben auf der Webseite auch Bilder von G's, wen es interessiert, einfach mal durchsuchen. Ich meine, der Eindruck entspricht für mich schon für eine Firma, die weiss, wie man etwas richtig macht. Ich will auch keine Sanders Station, die zwar gelistet ist, irgendwo im Hinterhof aber VW Busse, Triumph etc. herrichtet, ich will eine, die beim G weiss, wo was zu machen ist und den Wagen anschliessend auch wieder richtig zusammenschraubt.
Ich habe noch Bilder von einem G gemacht, der dort zur "Behandlung" ist, er ist noch gar nicht so alt, ich meine es ist ein G320 CDI, da bin ich schon ins Grübeln gekommen, was da ab Werk "so gemacht" wurde....
Eigentlich war ich aber doch etwas schockiert als ich mir das dann näher angeschaut habe, Türgriffe angesammelt, teils schwer rostig, die Kotflügel Befestigungen alle rostig, mussten alle angeschliffen werden, Bleche teilweise durchgerostet, Neuaufbau, die Schrauben zur Türgriffbefestigung sind Müll, alle korrodiert, teilweise festgerostet und konnten nicht mehr gelöst werden usw....
Beste Antwort im Thema
Hier etwas, was gut zum Thema passt und vielleicht dem ein oder andern helfen könnte :-)
145 Antworten
Also eine Konservierung mit dickem Fett oder Wachs würde ich aus Gründen der Kühlung nie machen.
Außerdem kommt bei feinen Rissen Feuchtigkeit rein und dann geht erst richtig los.
Was hochinteressant ist ist die elektrochemische Rostkonservierung wie sie jeder von uns zu Hause hat.
Google - > Opferanode aus Zink (Schiffe, Heißwasserboiler)
Das funktioniert über den Elektronenfluß edler und unedler Metalle. Da Zink unedler als Eisen ist, rostet die Zinkopferanode zuerst weg und der G bleibt frisch.
Zitat:
@Tube Amplifier schrieb am 8. November 2016 um 18:44:04 Uhr:
Also eine Konservierung mit dickem Fett oder Wachs würde ich aus Gründen der Kühlung nie machen.
Außerdem kommt bei feinen Rissen Feuchtigkeit rein und dann geht erst richtig los.Was hochinteressant ist ist die elektrochemische Rostkonservierung wie sie jeder von uns zu Hause hat.
Google - > Opferanode aus Zink (Schiffe, Heißwasserboiler)
Das funktioniert über den Elektronenfluß edler und unedler Metalle. Da Zink unedler als Eisen ist, rostet die Zinkopferanode zuerst weg und der G bleibt frisch.
Wurde bereits auf Seite 1 belächelt.
Zitat:
@doceicker schrieb am 8. November 2016 um 19:24:50 Uhr:
Und wo muss die Opferanode positioniert werden?
Man kann mit einer Opferanode nur elektrisch miteinander verbundene Teile schützen (Elektronenfluss).
Ich kann die Frag nicht definitiv beantworten, aber 1 x am Rahmen und 1 x am Häusl wären das Minimum.
Auflöten von Zinkblech an unsichtbaren Stellen.
Das hat mit couplertec von Seite 1 nichts zu tun. Das ist einfach Elektrochemie, elektrochemische Spannungsreihe.
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Das funktioniert aber nur in Verbindung mit einem Elektrolyt, z.B. Wasser oder ggf. noch in sehr feuchter Luft. Deswegen werden Opferanoden gerne an Schiffen oder in Heißwasserboilern eingesetzt.
Luft ist ein guter Isolator, man müsste also alle paar cm eine Opferanode leitend mit der Karosse verbinden.
ja genau,die opferanoden (Zinkblech) anlöten. Alles was miteinander elektrisch verbunden ist (Rahmen, Häusl) wird geschützt. Die Elektronen fließen zum unedleren Zinkblech, welches sich mit der Zeit auflöst.
Zitat:
@brutusnero schrieb am 12. November 2016 um 15:51:05 Uhr:
Das funktioniert aber nur in Verbindung mit einem Elektrolyt, z.B. Wasser oder ggf. noch in sehr feuchter Luft. Deswegen werden Opferanoden gerne an Schiffen oder in Heißwasserboilern eingesetzt.
Luft ist ein guter Isolator, man müsste also alle paar cm eine Opferanode leitend mit der Karosse verbinden.
So ist das. Schade, wär' ja auch zu schön.
Zitat:
@i-f-s schrieb am 19. November 2016 um 20:27:05 Uhr:
Zitat:
@brutusnero schrieb am 12. November 2016 um 15:51:05 Uhr:
Das funktioniert aber nur in Verbindung mit einem Elektrolyt, z.B. Wasser oder ggf. noch in sehr feuchter Luft. Deswegen werden Opferanoden gerne an Schiffen oder in Heißwasserboilern eingesetzt.
Luft ist ein guter Isolator, man müsste also alle paar cm eine Opferanode leitend mit der Karosse verbinden.So ist das. Schade, wär' ja auch zu schön.
Elektrolyt ist ein weitaus schlechterer Leiter als eine Lötverbindung Metall auf Metall
Bei Schiffen und Boilern ist die Rostgefahr durch Salzwasser wesentlich größer deswegen wird es dort eingesetzt.
Die Elektronen fließen aber immer durch das Metall und nicht durch das Salzwasser.
Elektrochemische Reaktionen finden ausschliesslich im wässrigen Medium statt, kein Wasser, keine Korrosion. Daneben wirkt noch die "normale" Oxidation, die bei Alu schützt und bei Stahl zur Materialauflösung führt. Auch das ist natürlich eine Sauerstoff vermittelte elektrochemische Reaktion im wässrigen Medium. Der G hat von allem reichlich.
OpenAirFan
Hallo Stefan,
Bei Schiffen und Boilern sitzt die Operanden immer im Wasser. Stell dir mal die Frage warum. Es wäre doch soviel einfacher, säße sie gut zugänglich an der Luft ...
Grüße vom Hybridamplifier (hoffe, Du rümpfst jetzt nicht die Nase :-))
Zitat:
@i-f-s schrieb am 20. November 2016 um 19:15:23 Uhr:
Hallo Stefan,Bei Schiffen und Boilern sitzt die Operanden immer im Wasser. Stell dir mal die Frage warum. Es wäre doch soviel einfacher, säße sie gut zugänglich an der Luft ...
Grüße vom Hybridamplifier (hoffe, Du rümpfst jetzt nicht die Nase :-))
Nein, nein!
Ich LIEBE symmetrische PATHOS INPOL Class A Hybridverstärker.
Open Air Fan und Du habt natürlich recht - hier geht es um OXIDATION.
Die Opferanode hat in etwa den gleichen Zweck wie verzinktes Stahlblech.
Ist das Blech von G überhaupt verzinkt????
Hallo
Mal unabhängig vom Konsrevierungsverfahren.Ich habe letztes Jahr mal den Deckel über dem Tankgeber abgenommen da dort Rostblasen zu sehen waren.Der Tankgeber war total verrostet da er in einer Mulde des Tanks sitzt.Dazu kommt dann noch das der Tankgeber einen ca 5mm hoher Rand hat in dem sich das Wasser schön sammeln kann.
Habe dann den Rost abgeklopft,alles mit Rostumwandler bepinslet und im anschluß alles mit Wachs koserviert.Steht jetzt auf meiner Liste für regelmäßige Kontrollen,alle 1-2 Jahre.
Und aus VA habe ich mir dann noch einen neuer Deckel gemacht.
Da sollte ihr ggf auch mal nachschauen.
als ich vor einigen jahren meinen G gekauft habe, habe ich ihn sofort mit mike sanders bearbeitet. insgesamt waren es 12kg - und 2 tage arbeit (selbst).
bei der bearbeitung habe ich alle plastikteile, radlaufverbreiterungen, innenradhäuser und der gleichen abgenommen, und war sehr positiv überrascht, dass da nirgend wo rost war.
der rahmen ist neuwertig.
dazu ist zu sagen, dass der wagen vorher 10 jahre in einer trockenen garage gestanden ist, da der vorbesitzer verstorben war und bisher noch nie streusalz gesehen hat. er kommt aus der südoststeiermark.
bj. 1994.
ich fahre im winter nicht mit dem G.