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Riemenscheibe lösen 1.2 TSI CBZ (Steuerkettenwechsel)

VW Polo 5 (6R / 6C)
Themenstarteram 4. Mai 2019 um 18:55

Hallo Miteinander,

ich versuche nun leider seit Stunden vergebens die Schraube der Riemenscheibe zu lösen. Der Riemen ist natürlich schon runter. Gang, Vorwärts wie Rückwärts, einlegen und die Bremse treten und dann losziehen bringt leider gar nichts, die Scheibe dreht genauso Munter weiter mit wie vorher. Den Gegenhalter kriege ich nicht fest genug verkeilt, habs auch schon mit Wagenheber drunter usw. versucht aber das verflixte Mistding bewegt sich immer mit... Meine letzte Chance ist wohl den 12-Kant Schlüsseleinsatz aufzustecken und zu verkanten und dann den Motor zu starten. Jetzt wollte ich nur wirklich sicher gehen, dass sich die Schraube links herum gegen den Uhrzeigersinn löst und das man den Motor für wenige Sekunden ohne Riemen starten kann?!

Falls noch jemand einen anderen Lösungsansatz hat wäre ich darüber auch sehr glücklich!

Ps. Eine neue Schraube ist vorhanden sowie Gegenhalter und das Wissen über das Anzugdrehmoment von 150 nm + 180°.

_____________________________________________________________________________________

Wie immer bitte ich um rein Sachdienliche Hinweise und bitte von Off-Topic Geschwätz Abstand zu nehmen (Es ist für jeden einfach müssig hunderte Threads zu durchstöbern bei denen am Ende doch keine Antwort auf die Frage zu finden ist)...

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21 Antworten

Ein Profi- Schlagschrauber kriegt das Ding doch

problemlos auf?

Themenstarteram 4. Mai 2019 um 19:37

Zitat:

@katzabragg schrieb am 4. Mai 2019 um 19:31:51 Uhr:

Ein Profi- Schlagschrauber kriegt das Ding doch

problemlos auf?

Den hab ich hier aber leider nicht....

Dahin fahren, wo einer ist?

Schraube kurz anlösen, wieder festziehen, heimfahren.

Sollte sie wohl aufgehen.

Werkzeug drauf und Motor starten halte ich für keine gute

Idee.

Fliegt schnell was unkontrolliert durch die Gegend...

Themenstarteram 4. Mai 2019 um 20:29

Zitat:

@katzabragg schrieb am 4. Mai 2019 um 20:02:31 Uhr:

Dahin fahren, wo einer ist?

Schraube kurz anlösen, wieder festziehen, heimfahren.

Sollte sie wohl aufgehen.

Werkzeug drauf und Motor starten halte ich für keine gute

Idee.

Fliegt schnell was unkontrolliert durch die Gegend...

Njoa so Samstag abends ist das immer schwer mit, da wo einer ist. Und in meinem Freundeskreis gibt es keinen mit Schlagschrauber...

Versteh das jetzt nicht falsch, aber es ist nun mal eine Tatsache,

dass man für manche Tätigkeiten, als Vorraussetzung, halt spezielles

Werkzeug braucht.

Da wird sonst schon diese einfache Tätigkeit, die normalerweise in ein

paar Sekunden erledigt ist, zur "Problem- Geburt".

Themenstarteram 4. Mai 2019 um 23:09

Joa aber Riemenscheibe ist jetzt runter. Manchmal hilft auch Willenskraft. Ich hab tendenziell alles an Werkzeug nur ein Kompressor der nen Schlagschrauber antreiben kann is mir bisschen viel für die Garage...

Das die Aktion ne Problem geburt wird war mir ja auch vorher klar aber im Angesicht des Preises von über 1.000 Euro is mir das 2 Tage Knechten durchaus wert. So viel verdien ich netto auf jeden Fall nicht in der Zeit, mag anderen da anders gehen...

am 5. Mai 2019 um 1:08

Zitat:

@Burner1988 schrieb am 4. Mai 2019 um 23:09:07 Uhr:

Joa aber Riemenscheibe ist jetzt runter. Manchmal hilft auch Willenskraft. Ich hab tendenziell alles an Werkzeug nur ein Kompressor der nen Schlagschrauber antreiben kann is mir bisschen viel für die Garage...

Das die Aktion ne Problem geburt wird war mir ja auch vorher klar aber im Angesicht des Preises von über 1.000 Euro is mir das 2 Tage Knechten durchaus wert. So viel verdien ich netto auf jeden Fall nicht in der Zeit, mag anderen da anders gehen...

Gibt glaube ich Relativ gute E-Schlagschrauber

Zitat:

@Burner1988 schrieb am 4. Mai 2019 um 18:55:36 Uhr:

Hallo Miteinander,

ich versuche nun leider seit Stunden vergebens die Schraube der Riemenscheibe zu lösen. Der Riemen ist natürlich schon runter. Gang, Vorwärts wie Rückwärts, einlegen und die Bremse treten und dann losziehen bringt leider gar nichts, die Scheibe dreht genauso Munter weiter mit wie vorher.

Hi,

ich verstehe das Problem nicht, ich habe die Steuerkette an meinem CBZ auch alleine gemacht ohne Schlagschrauber. Den habe ich auch nicht vermisst.

Das Absteckwerkzeug für Nockenwelle und den Kurbelwellen-Stop hast du aber? Ohne den machst du da nichts, zumindest nicht anständig.

Mit dem Kurbelwellen-Stop kann sich die Kurbelwelle nicht drehen, mit dem Gegenhalter greift man in die Riemenscheibe um dort der Drehkraft entgegen zu wirken und die Absteckwerkzeuge nicht zu überlasten. Mit einem langen Knebel oder einem Drehmomentschlüssel die KW-Schraube gelöst und fertig. Das war kein Thema.

Ist die Steuerkette evtl schon mal gemacht worden und die hat jemand so angeknallt oder eingeklebt? Meine war noch ab Werk verbaut und war ohne riesen Kraftaufwand lösbar.

Die Anzugsdrehmomente der Schraube mit 150NM und 180 Grad halte ich für einen Fehler im Leitfaden. Diese Drehmomente werden nur verwendet wenn die Schraube auch Druck auf das Kurbelwellenrad ausübt, das ist beim CBZ aber auf der Kurbelwelle verpresst und die Schraub hält lediglich die Riemenscheibe fest.

 

Ich habe es bei 150 NM und 90 Grad gut sein lassen, die 180 Grad sind echt heftig.

 

Das Kurbelwellenrad wird mit getauscht ? Meins war fertig nach nur 60.000 km.

Themenstarteram 5. Mai 2019 um 13:35

Mein Kurbelwellenrad sieht noch gut aus. Ist bei mir noch die erste Steuerkette bei 52000km. Das rasseln beim Start war aber schon mehr als extrem...

Wie hast du dann den Deckel losbekommen und welche neue Dichtung hast du verwendet. Bei mir bewegt sich nichts :/

Ich hab jetzt schon das Öl runter, da eh neues drauf kommt aber die Ölwanne bewegt sich auch kein Stück, die Schrauben sind natürlich alle raus...

Steuergehäusedeckel und Ölwanne sind ja mit Dichtmasse verklebt. Ich dachte auch zuerst das bewegt sich keinen mm. Mit einem Gummihammer auf die Ölwanne kloppen, wie es im Leitfaden steht, hat mir auch nicht geholfen.

Man muss sich einen Anfang suchen, ich habe mir einen Spachtel mit scharf geschliffenen Kanten besorgt, alternativ ein Teppichmesser oder anderes scharfkantiges, flaches verwenden und ein einer gut zugänglichen Stelle anfangen die Dichtmasse einzuritzen, zu lösen. Wenn man einmal einen Anfang hat kann man mit einem Keil stück für stück abhebeln, man kann dann hören wie sich die Dichtmasse löst. Stirndeckel ebenso lösen, es gibt dort 3-4 vordefinierte Stellen wo man hebeln kann mit einem langen Schraubenzieher oder ähnlichem.

Nach reinigen der Dichtflächen habe ich das wieder mit schwarzer Dichtmasse von Caramba eingesetzt, die lies sich mit der integrierten Kartusche sehr gut verarbeiten.

Hier findest du sicher noch mehr Infos

Themenstarteram 5. Mai 2019 um 13:52

Zitat:

@Ringfuchs schrieb am 5. Mai 2019 um 13:49:19 Uhr:

Steuergehäusedeckel und Ölwanne sind ja mit Dichtmasse verklebt. Ich dachte auch zuerst das bewegt sich keinen mm. Mit einem Gummihammer auf die Ölwanne kloppen, wie es im Leitfaden steht, hat mir auch nicht geholfen.

Man muss sich einen Anfang suchen, ich habe mir einen Spachtel mit scharf geschliffenen Kanten besorgt, alternativ ein Teppichmesser oder anderes scharfkantiges, flaches verwenden und ein einer gut zugänglichen Stelle anfangen die Dichtmasse einzuritzen, zu lösen. Wenn man einmal einen Anfang hat kann man mit einem Keil stück für stück abhebeln, man kann dann hören wie sich die Dichtmasse löst. Stirndeckel ebenso lösen, es gibt dort 3-4 vordefinierte Stellen wo man hebeln kann mit einem langen Schraubenzieher oder ähnlichem.

Super, so hab ich auch angefangen.. links hat’s sich schon gut gelöst. Hab nur schiss wegen dem Block, Hebeln = Kratzer = undicht^^

Da brauch man wohl gedult. Kannst du mir dennoch sagen welche neue Dichtung du bestellt hast? ;)

 

Zitat:

@Burner1988 schrieb am 5. Mai 2019 um 13:52:41 Uhr:

Zitat:

@Ringfuchs schrieb am 5. Mai 2019 um 13:49:19 Uhr:

Steuergehäusedeckel und Ölwanne sind ja mit Dichtmasse verklebt. Ich dachte auch zuerst das bewegt sich keinen mm. Mit einem Gummihammer auf die Ölwanne kloppen, wie es im Leitfaden steht, hat mir auch nicht geholfen.

Man muss sich einen Anfang suchen, ich habe mir einen Spachtel mit scharf geschliffenen Kanten besorgt, alternativ ein Teppichmesser oder anderes scharfkantiges, flaches verwenden und ein einer gut zugänglichen Stelle anfangen die Dichtmasse einzuritzen, zu lösen. Wenn man einmal einen Anfang hat kann man mit einem Keil stück für stück abhebeln, man kann dann hören wie sich die Dichtmasse löst. Stirndeckel ebenso lösen, es gibt dort 3-4 vordefinierte Stellen wo man hebeln kann mit einem langen Schraubenzieher oder ähnlichem.

Super, so hab ich auch angefangen.. links hat’s sich schon gut gelöst. Hab nur schiss wegen dem Block, Hebeln = Kratzer = undicht^^

Da brauch man wohl gedult. Kannst du mir dennoch sagen welche neue Dichtung du bestellt hast? ;)

Ich habe diese hier verwendet

Hast du am Steuerdeckel alle Schrauben raus ? Ich erinnere mich das man oben links Richtung WaPu eine sehr leicht übersieht ...

Themenstarteram 5. Mai 2019 um 14:21

Zitat:

@Ringfuchs schrieb am 5. Mai 2019 um 13:56:24 Uhr:

Hast du am Steuerdeckel alle Schrauben raus ? Ich erinnere mich das man oben links Richtung WaPu eine sehr leicht übersieht ...

Ich habe den Deckel jetzt runter, es gibt ein paar gute Stellen zum hebeln, wo man nicht unter die Dichtung muss! Die findet man nur nicht so leicht. Ich hab jetzt auch festgestellt das die zweite kurze Kette vom Ölpumpentrieb sehr locker ist, ich denke nicht, dass das so normal ist? Ich kann die locker 2 cm in jede Richtung bewegen, auf dem Bild sieht man das leider nicht so gut aber ich würde behaupten mit etwas gewallt würde ich die sogar so runter bekommen... Die Steuerkette ist auch nur 2-3mm länger als die neue, der Spanner hakt zwar etwas aber ich glaube beides ist nicht Ursächlich für das Geräusch und vermute den Ölpumpentrieb...

Kette 2
39fdbc30-4873-453b-9030-7a37af70ca76
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