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Rennstrecke mit meinem R8 V10 plus.

Audi R8 42
Themenstarteram 27. Febuar 2017 um 21:54

So,hab meine ersten Rennstrecken km mit meinem R8 hinter mir. 330 km in 5 Turns auf der Hockenheim-GP Strecke am Samstag 25.02. Organisiert vom Pistenclub war das wieder mal eine Top-Veranstaltung.

Zum R8:

Da der R8 ja für mich ein absolut neues Fahrzeug ist nach BMW , Porsche 911 und Corvette C6 war ich echt gespannt auf des Fahrverhalten. Bei den Winterrädern hatte ich ja ein starkes Untersteuern bemerkt ,dass für mich in dieser Form absolut neu und unangenehm war.

Mit der Sommerbereifung war dies nun auf dem Ring völlig anders. Ein schieben über alle 4 Räder mit Regeleingriffen der Traktionskontrolle scheinen von einer ordentlichen Balance zu sprechen.

Auf der Geraden wie erwartet eine tolle Beschleunigung. Im Motodrom ohne Chance gegen Porsche GT3 / Gt3 RS sowie AMG GTS...

Ich hatte ständig, trotz Anpassung des Reifendruckes,einen Kampf mit der Haftgrenze.Konnte somit den oben genannten nicht folgen,obwohl es an Motivation nicht mangelte. Meine Referenzzeit im letzten Turn von 5 ( a´45 min.) war 2:05,75 min. Ist sicher nicht ganz sooo langsam, bin aber der Meinung da geht noch ein bisschen mehr mit Fahrwerksseitigen Modifikationen und mehr Übung. Da ich in diesem Jahr noch diverse Kringel-Termine nutzen möchte habe ich schon mal Kontakt mit Wolfgang Weber aufgenommen.

Der meinte mit der Achsvermessung und Umrüstung auf Semislicks sollte schon ein merklicher Unterschied wahrzunehmen sein. Überlege mir ob ich noch in ein KW-Gewindefahrwerk investieren soll.

Denn ,dass die Flachkäfer so locker in engen Passagen wegfahren, möchte ich so nicht stehen lassen ?

Was sind euere Erfahrungen auf der Rennstrecke mit dem R8, und welche Maßnahmen habt ihr evtl. getroffen um Handling und Gripverhalten zu verbessern ?

Übrigens die Keramikbremse hat sehr gut funktioniert, keinerlei negative Auffälligkeiten.

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35 Antworten

Semi - Slicks mit leichteren Felgen -> Ultraleggera HLT mit entsprechender ET

und KW V4 sollten da Abhilfe schaffen.

Luft nach oben ist ja bei der Leistung auch noch.

Meine Wahl: Bilstein Fahrwerk + Michelin Sport Cup und LMX Felgen!

Hast du beim bilstein einstellbaren high und low speed bereich?

Ich glaube Deine Erwartungen sind da etwas hoch;-) Die Jungs vom Pistenclub können schon fahren und haben Ihre Wagen auch meist top abgestimmt. Dir Rennerei ist ihr Hobby und sie investieren sehr viel Zeit und Geld. Dass Du da nicht einfach aufkreuzen und denen um die Ohren fahren kannst ist wohl klar. Sie sind kein Maßstab für einen serienmäßigen R8! Bei den momentanen Außentemperaturen kann man keinen vernünftigen Grip aufbauen. Zudem wundert es mich sehr dass Du die Traktionskontrolle eingeschaltet lässt.

Wolfgang Weber ist schon mal eine gute Wahl. Die serienmäßigen Fahrwerkseinstellungen sind nicht sehr genau. Dort wird das Fahrwerk nur innerhalb bestimmter Toleranzen eingestellt. Zudem ist ein untersteuern gewollt, da das Fahrzeug leichter zu beherrschen ist. Da geht also deutlich was zu verbessern. *Freu Dich auf Wolfgang* Wolfgang wird Dich auch bezüglich des KW Variante 3 beraten und den Wagen dementsprechend abstimmen.

Ich fahre selber auf der NBR GP-Strecke die Michelins. Der Grip ist anständig;-) Zudem sind die Reifen sehr leicht. Mit einem anfänglichen Reifendruck von 2.1 bar bekomme ich die Temperatur auf ca 60-65°. Der Druck steigt hierbei auf 3.1 bar an. Besser wird das mit Stickstoff oder zumindest mit getrockneter Luft.

Der Audi hat serienmäßig schon sehr leichte geschmiedete Felgen. Wieviel Gewicht man mit anderen Felgen an ungefederter Masse sparen kann wäre auch mal interessant zu wissen.

Beim ersten Mal kam die Bremsanlage an Ihre Leistungsgrenze. Abhilfe schaffte ein Wechsel der Bremsflüssigkeit auf DOT 5.1, der Verbau von Stahlflexleitungen und die Montage von Pagid Gelb auch auf der Hinterachse. (Vorne waren sie schon montiert.

Bei mir war der Wechsel von den Sch... Magnetic Ride zu den originalen Bilstein Gasdruckdämpfern mit H&R Federn ein Quantensprung. Zum unkomplizierteren Fahrverhalten kommt noch das bessere Aussehen durch 20 mm Tieferlegung.

Das KW Variante 3 liegt aber schon zum Einbau bereit.

Jörg

Warum v3 und nicht v4? Kostet nicht die welt mehr, kann aber mehr!

Themenstarteram 28. Febuar 2017 um 17:53

Mir ist klar das einige der Jungs ,die regelmäßig beim Pistenclub fahren auch dementsprechend gut fahren können. Die Jungs vom Pistenclub selbst ,selbstredend sowieso.Dass die meisten Auto`s auch dementsprechend abgestimmt und optimiert sind,ist mir auch soweit klar. Ich war ja auch mit dem Serien-R8 soweit zufrieden ! nur wäre ich gerne hier und da noch schneller gefahren kam aber halt öfters an die Haftgrenze was aber halt auch normal ist mit normaler Sommerbereifung.

Das hier Rennstreckenerfahrung und Fahrerisches Können eine grosse Rolle spielen ist mir soweit auch klar.

Der Wolfgang Weber sagte mit dass die normale Sommerbereifung rund 1,2g Querbeschleunigung kann und die Semislickvariante 1,5 g kann, das sind schon mal fast 30% mehr.Also alleine mit der Bereifung wird man hier schon eine deutliche Verbesserung erzielen können.

Eine SACHE kann ich jedoch nicht nachvollziehen.

Warum ein "Untersteuern" gewollt sein soll. Wer bitte möchte denn ein Untersteuern ? Ein neutrales Fahrverhalten mit leichter Übersteuertendenz ist doch eher gewollt als ein "Untersteuern" . Wenn das Auto über die Vorderachse kommt ist es schlieslich meist schon zu spät, du kannst kaum noch reagieren ...wenn es aber leicht über die Hinterachse rutscht kann ich noch reagieren und bin relativ schnell wieder in der Spur.So sehe ich das. Untersteuern geht für mich gar nicht und ist meines Erachtens bei einem Sportwagen in keinster Weise gewollt. Aber ok, ich habe ja wenig Audi-Erfahrung und habe ja bereits gehört das Audi seine Auto`s tendenziell eher zum Untersteuern auslegt. Aber für sportliches Fahren ist diese Auslegung sicherlich nix.

Aber auch hier ist mein Serien R 8 recht ordentlich gefahren und recht gut ausbalanciert,er rutschte denn tendenziell über alle 4 Räder...

Ansonsten habe ich mit Wolfgang bereits gesprochen. Das KW V4 -Fahrwerk ist bereits bestellt. Werden dann zusammen mit Michelin Cup 2 -Bereifung und Achsgeometrie-Vermessung alles zusammen einstellen lassen. Als 1. Stufe hätte sicherlich auch erstmal die Achsvermessung nebst Einstellung und Semislicks gereicht. Selbst dort hätte man sicher einiges erreichen können. Mit dem FW mache ich sicher nichts verkehrt und freu mich damit dann das erste mal auf der Rennstrecke zu fahren. Bilster Berg , Spa sowie Nordschleife stehen auf alle Fälle noch auf der Liste für diese Jahr und nattürlich Hockenheim GP um einen Vergleich zu haben.

Werde berichten.

Du könntest natürlich Kardanwelle, Vorderachsdiff und Antriebswellen vorne ausbauen.

Dann hast du mehr Übersteuern beim rausbeschleunigen. Funktionieren tut es, und spart gewicht. Verlierst halt auf den geraden deine quattro vorteil.

Ich weiß nicht, in wie weit das Rennstreckentechnisch Vorteile/Nachtteile bringt. Bin so noch nie gefahren auf nem Track. Aber gibt bestimmt Leute mit Erfahrung damit.

Frank Du irrst. Ein Untersteuern ist wesentlich einfach zu beherrschen als ein Übersteuern. (Untersteuern, er schiebt über die Vorderräder, Übersteuern ist wenn das Heck rum kommt)

Wenn Du beim Untersteuern vom Gas gehst fängt sich der Wagen. Wenn Du beim Übersteuern zuckst und vom Gas gehst kommt das Heck erst richtig rum und dann nicht zu erschrecken sondern am Gas zu bleiben erfordert Erfahrung. Als Otto Normalo hast Du verloren.

Bezgl Semis hat Wolfgang vollkommen recht.

Jeder Reifen hat eine Temperatur bei der er optimal arbeitet. Beim Semislick liegen die Temperaturen um einiges höher als beim PS2 o.Ä.

Daher muß dann auf die Reifen das Fahrwerk auch angepasst werden. Wenn Du sie nicht auf Temperatur bekommst ist der Verschleiß zu hoch und der Spaß im Keller.

Bezgl Racetrack: Ein Setup für die Nordschleife dass u.A. viel Federweg benötigt ist für die GP-Strecke, Hockenheim etc von Nachteil. Es gibt kein Setup dass überall passt.

Versuch nicht von Anfang an alles exzessiv zu machen. Das gibt nur Stress. Setze die Fahrfreude an erste Stelle und lerne... Verbessere eins nach dem anderen und vergleiche. Der Rest kommt schon;-)

Themenstarteram 28. Febuar 2017 um 20:40

Mag ja sein das du recht hast. Ich bin jahrelang BMW gefahren und hatte hier nie eine Untersteuertendenz., wie eher typisch be Frontrieblern.

Ich mag es überhaupt nicht und denke bei Sportwagen ist ein Ubtersteuern eher nicht gewünscht sondern ein gut ausbalanciertes Fahrverhalten mit eher leichtem Übersteuern. Werde hierzu den Wofgang aber auch nochmal ausführlich interviewen.

So Long ...Haut rein

...leichtes Übersteuern ist relativ. Das kann bei wechselndem Straßenbelag ganz schnell ins Auge gehen....

Die Tatsache dass man in einem Sportwagen sitzt heisst ja nicht dass man sofort ein besserer Fahrer ist.

Die Grenzen sind nur anders.

Jörg

der wolfgang weber is ein geiler kerl, bin mal mit ihm supermoto in einer karthalle gefahren

Zitat:

@Franky2016 schrieb am 28. Februar 2017 um 17:53:29 Uhr:

Eine SACHE kann ich jedoch nicht nachvollziehen.

Warum ein "Untersteuern" gewollt sein soll. Wer bitte möchte denn ein Untersteuern ?

Das Untersteuern ist von den Herstellern so beabsichtigt, selbst die neueren Porsche-Modelle neigen in der Werksabstimmung eher zum Untersteuern als zum Übersteuern.

Der Hintergrund ist der, daß Otto-Normalverbraucher frontal gegen den Baum knallen soll, wenn er die Kontrolle verliert. Dadurch hat er wesentlich bessere Überlebenschancen als wenn übersteuernd seitlich gegen den Baum gekracht wäre.

...ganz sicher ist ein leichtes Untersteuern von den Herstellern gewollt und führt (für Jedermann) dazu den Wagen im Grenzbereich besser abfangen zu können.

Das lernt man u.A. auch sehr schön bei jeden vernünftigen Fahrtraining. Ein mit dem Heck ausbrechendes Fahrzeug (Übersteuern) ist für den überraschten und ungeübten Piloten viel schneller der sichere Abflug.

Beim Untersteuern reicht es eben oft schon vom Gas zu gehen und die Karre fängt sich allein dadurch wieder, wer dabei wild bremst hat hat auch da verloren.

Ich weis nicht ob das der Plan der Hersteller ist uns im Zweifel frontal an den Baum zu schicken, das glaube ich eher nicht, denn das schickt uns u.U. auch frontal in den Gegenverkehr.

Für mich liegt diese Fahrwerksauslegung dann eher doch in der größeren Wahrscheinlichkeit ein ausbrechenden Fahrzeug wieder in den Griff zu bekommen, beim Übersteuern ist das auch möglich, verlangt aber deutlich mehr Übung und Können.

Wer´s beherscht hat seinen Spass dabei und kann sich doch das Fahrwerk seines Sportwagens entsprechend abstimmen.

 

Zitat:

@paul_tracy schrieb am 1. März 2017 um 13:35:07 Uhr:

Das Untersteuern ist von den Herstellern so beabsichtigt, selbst die neueren Porsche-Modelle neigen in der Werksabstimmung eher zum Untersteuern als zum Übersteuern.

Der Hintergrund ist der, daß Otto-Normalverbraucher frontal gegen den Baum knallen soll, wenn er die Kontrolle verliert. Dadurch hat er wesentlich bessere Überlebenschancen als wenn übersteuernd seitlich gegen den Baum gekracht wäre.

Frontal in den Gegenverkehr.. ??

Der Wagen fängt ja nicht schlagartig an zu untersteuern sondern schiebt erst mal sanft über die Vorderräder, was durch leichte Gasrücknahme zu handlen ist.

Zudem ist es für Assistenzsystem wie ESP etc viel einfacher ein untersteuerndes Auto durch Gaswegnahme in die Spur zu bringen. Egal ob Front Heck oder Allradantrieb ist das einfach zu machen. Stell Dir das mal bei nem Übersteurer vor.. Bei Frontantrieb müssten die hinteren Räder gebremst werden, was zum Abflug führt.

Bei Heckantrieb würde Gas weggenommen was unter Umständen auch zum Gripverlust führen kann..

Seh ich doch richtig, oder?

Jörg

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