Reifendruck --> tolle Seite!
Hallo,
damit ich mal nicht nur mit blöden Fragen glänze...
Wer diese Seite noch nicht kennt, bitteschön.
Mir stellte sich die Frage, wie hoch wohl der Reifendruck für meine 19"-Räder bei genau meinem Audi sein müsste. Im Tankdeckel klebt aber nur der Aufkleber für die Standard-Reifen.
Beim TireManager kann man sein Fahrzeug genau anpassen und den Reifendruck abfragen. Wer es noch nicht kannte, viel Spaß!
Gruß, Andi
40 Antworten
Also Manuel,
das war seit langem mal wider ein schöner Beitrag von Dir der mich herzlich zum lachen gebracht hat.
Ich werde Deinen Rat befolgen und bei meiner Urlaubsreise im August im Tower von Dresden anrufen und Zwecks Ankunft auf Sylt dort den Tower in Westerland Flughafen kontaktieren. Daraus werd ich dann das Mittel für meinen Reifenfülldruck errechnen ;-)
viele Grüße
Also die 3bar sind auf keinen Fall zu viel. Habe schon 4 Fahrertrainings (inkl drift) absolviert und bin immer super mit klar gekommen.
Tabelle:
http://img352.imageshack.us/img352/5143/besuchmanudany2346yy8.jpg
Profil nach ca 40.000km
http://img362.imageshack.us/img362/7725/besuchmanudany2351ho0.jpg
Zu den Reifenplatzern:
Die meißten Reifenplatzer entstehen doch durch Flankenschäden, verursacht durch Schlaglöcher und Bordsteinberührungen bei zu geringem Luftdruck.
Und; zu geringer Luftdruck bedeutet eine übermäßige Erwärmung des Reifens, welche zu instabilem Fahrverhalten führt. Der Geradeauslauf wird unruhig und in der Kurve können sich die Reifen verformen ( walken ), was wiederum zu einem schnelleren Verschleiss führt.
Meine Reifen sind mit 64psi Max angegeben, was so ca 4,4bar sind. Habe mal vor einer Urlaubsfahrt 3,0bar (also wie immer) drauf gemacht und als wir nach 500 km tanken waren (nur 180-240km/h) waren es immer noch 3,0 bar.
Außentemperatur über 30° und Sonne.
Wobei ich nicht weiß, wie genau diese digitalen Anzeigen sind und beim an- bzw abklemmen geht sicher auch noch etwas Druck verloren.
PS: Ich werde mit Sicherheit keine 2,4bar auf nen 235er 18" machen, sonst kann ich mir nach jedem 5. Schlagloch ne neue Felge holen. Und über den Fahrkomfort kann ich auch nicht klagen.
Zitat:
Original geschrieben von BlueWhite
[B...Punkt B: Bei zu viel Luftdruck besteht extrem hohe Gefahr eines Reifenplatzers. gerade jetzt bei den hohen Temperaturen expandiert die Luft im Reifen und erhöht den Reifendruck nochmals. Fährt man nun längere Strecken expandiert die Luft immer weiter, bis irgendwann der Reifen dem Druck und der thermischen Energie nicht mehr standhält und platzt.
Das ist ein ganz normales Phänomen das auch der Dieselmotor nutzt, durch den abrollenden Reifen wird die Luft komprimiert, dadurch erhitzt diese sich, durch die Reibungswärme des Reifens und die Sonneneinstrahlung auf den selben entsteht die gefährlich hohe Temperatur.
Irgendwas bekomm ich in der Argumentationskette nicht auf die Reihe, du scheinst hier zwei entscheidende Dinge zu vermischen.
Reifen auffüllen nur bis zum aufgedruckten Maximaldruck möglich, sonst hält die Struktur nicht mehr - soweit klar. Daß er sich bei Sonneneinstrahlung erwärmt, damit auch der Druck noch mal etwas zulegt- auch klar. Allerdings heizt er sich durch Walkarbeit deutlich mehr auf (siehe Fomel 1 - die "Aufwärmrunde"😉 als ein nicht walkender Reifen, der sich bei schneller Geradeausfahrt fast auf Umgebungstemperatur abkühlt.
Genauer gesagt, ein Reifen mit ZU NIEDRIEGEM Luftdruck geht eher über die Wupper.
Das offenbar ist der Unterschied zwischen 90% Wissen aus dem Audi-lehrgang und Physik in der 8.Klasse der POS 😉
Noch was zum zu hohen Luftdruck: Standfläche verringert sich, das heißt bei Gefahrenbremsungen und schnellen, vor allem auch nassen Kurven reichen die Haftreibungsflächen für eine ordentliche Verzögerung bzw. Seitenführung nicht aus.
Ein "Hochdrucksparer" läßt sich hier also auf ein gefährliches Spiel mit dem Bremsweg und dem Kurvenverhalten ein.
Ich find, das triffts dann doch eher 😉
In der Fliegerei sagt man, die Vorschriften sind mit Blut geschrieben, beim Reifendruck beim Auto würd ich sagen, die Erfahrungen sind "auf Knautschlack gedruckt"
Hersteller + 0,2 bar das isses und gut.
Niedriger Luftdruck: Dort besteht nicht die Gefahr eines Reifenplatzers durch die wirkende Wärme, sondern die eines Strukturverlust des Reifens --> z.B. Ablösung der Lauffläche!
Anders bei zu hohem Luftdruck, denn dort fehlt der Luft das Volumen um zu expandieren!
Ordinäre Thermodynamik!
Ich habe nie bestritten, dass zu wenig Luftdruck gefährlich ist (die Folgen beschrieb ich bereits). Das ist den meistens zum Glück bekannt. Leider befüllen viele ihre Reifen bis zum max. erlaubten Fülldruck (unbeladen) und wundern sich über die Folgen! Darum warne ich vor excessiver Druckerhöhung, denn auch das ist schädlich und oftmals tödlich.
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@Gora_Driver
Ich finde es auch sehr anmaßen mir Unwissen vorzuwerfen! gerade von Personen die anscheinend von der Materie so viel Ahnung haben wie ein Krokodil vom Fliegen.
Wen du konstruktive Kritik hast, so nenne die bitte. Bis dato waren meine Aussagen sachlich und fachlich korrekt.
Anspielungen auf meinen Geldbeutel kannst du dir ebenso sparen.
Mir bleibt der Sinn deines Postings leider verwehrt, vielleicht schaffst du Aufklärung. Denn Derzeit erscheint mir dein, entschuldige, dummes und borniertes Posting als pure Provokation ohne jegliches Hintergrundwissen seitens deiner Person.
Mit meinem Posting wollte ich meine fachliche Kompetenz offen legen, um diese Diskussion zu einem Ende bringen zu können. Es werden immer viele Unwahrheiten weitergegeben, die z.T. gefährlich sind!
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P.S.:
Was ist POS? Schulform?
Bei mir war das: Realschule (mittlere Reife) und die FOS Technik (Fachoberschule Technik).
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von BlueWhite
P.S.:
Was ist POS? Schulform?
Bei mir war das: Realschule (mittlere Reife) und die FOS Technik (Fachoberschule Technik).
Neben der allgemein geläufigen Internet-Abkürzung "POS" = "Piece Of Shit" sowie der neudeutschen "POS" = "Point Of Sale" gab es glaube ich noch die "Polytechnische Oberschule".
...ich fahre auch mit 2,8 bar bzw. der Maximallastangabe und habe keine negativen Eigenschaften bemerkt, im Gegenteil, der wagen fühlt sicj etwas mehr "handy" an, was ich als Vorteil empfinde und edhalb den hohen Druck immer nehme ....
Zitat:
Original geschrieben von BlueWhite
Niedriger Luftdruck: Dort besteht nicht die Gefahr eines Reifenplatzers durch die wirkende Wärme, sondern die eines Strukturverlust des Reifens
Ordinäre Thermodynamik!
Leider befüllen viele ihre Reifen bis zum max. erlaubten Fülldruck (unbeladen) und wundern sich über die Folgen! Darum warne ich vor excessiver Druckerhöhung, denn auch das ist schädlich und oftmals tödlich.
zum1. Ist zu geringer Luftdruck höchst gefährlich. Durch die verstärkte Walkarbeit des schlappen Reifens erhitzt er sich übermäßig und kann im Bereich der Karkasse zum Platzen des Reifens führen kann.
Ein Bekannter von mir ist Gutachter, und der hat mir viele, viele Photos von geplatzen Reifen gezeigt. Und die meißten Ursachen waren uA zu hohes Alter der Reifen und Karkassenschäden, welche mehrere Ursachen hatten. Von Schlaglochschäden, Bordsteinquetschungen und zu geringem Luftdruck. Ich spreche jetzt nicht von 0,1 oder 0,2bar, aber wer 2,0bar fährt bei einem 2t schweren Fahrzeug brauch sich nicht wündern, wenn ihm ein Reifen platzt oder die Felgen andauernt verzogen sind.
Ich glaube, es leuchtet auch jedem ein, daß eine Karkasse das auf Dauer nicht aushält, wenn sie andauernt stark gestaucht und dann wieder entlastet wird.
zum2. du willst doch aber nicht behaupten, daß Leute den max angegebenen Reifendruck (bei bir ca 4,4bar, steht aufm Reifen) raufhauen?! das kann ich mir echt nicht vorstellen.
Selbst wenn ich dauerhaft 3,5 bar fahren würde, steigt der Druck im Reifen nie im Leben über die angegebenen 64psi. 😉
Und ein intakter Reifen hält auch die +0,5 bar locker über eine längere Zeit aus.
Von den Nachteilen wie Verschleiß und Bodenhaftungsverlust mal abgesehen.
So, nu aber genug der Streitereien.
Mein Fazit:
- aufs Reifenalter achten
- nie mit zu viel oder zu wenig Druck fahren
- an die in der Tankklappe angegebenen Drücke halten, sofern die Bereifung angegeben ist.
Ich habe mir gerade durchgelesen was die POS ist. Sie ist also der mittleren Reife in den alten Bundesländern gleichzusetzen. Interessantes Bildungssystem, das nur nebenbei.
Zitat:
Original geschrieben von rudiraser
zum1. Ist zu geringer Luftdruck höchst gefährlich. Durch die verstärkte Walkarbeit des schlappen Reifens erhitzt er sich übermäßig und kann im Bereich der Karkasse zum Platzen des Reifens führen kann.
Ein Bekannter von mir ist Gutachter, und der hat mir viele, viele Photos von geplatzen Reifen gezeigt. Und die meißten Ursachen waren uA zu hohes Alter der Reifen und Karkassenschäden, welche mehrere Ursachen hatten. Von Schlaglochschäden, Bordsteinquetschungen und zu geringem Luftdruck. Ich spreche jetzt nicht von 0,1 oder 0,2bar, aber wer 2,0bar fährt bei einem 2t schweren Fahrzeug brauch sich nicht wündern, wenn ihm ein Reifen platzt oder die Felgen andauernt verzogen sind.
zum2. du willst doch aber nicht behaupten, daß Leute den max angegebenen Reifendruck (bei bir ca 4,4bar, steht aufm Reifen) raufhauen?! das kann ich mir echt nicht vorstellen.
Selbst wenn ich dauerhaft 3,5 bar fahren würde, steigt der Druck im Reifen nie im Leben über die angegebenen 64psi. 😉
Und ein intakter Reifen hält auch die +0,5 bar locker über eine längere Zeit aus.
Von den Nachteilen wie Verschleiß und Bodenhaftungsverlust mal abgesehen.[...]
Die Schäden, die aus einem zu niedrig gewählten Luftdruck entstehen habe ich doch benannt oder?
Zu.2: Wenn du wüsstest wie viele den Satz "Luftdruck erhöhen um Kraftstoff zu sparen" zu wörtlich nehmen und gleich den max. Fülldruck wählen ... Wenige sind es nicht.
Der max. Fülldruck ist nur für eine kurzzeitige Befüllung gedacht. Man sollte den Fülldruck niemals immer fahren, sollte immer beladen gefahren werden, sollte man lieber öfters die Reifen tauschen. Der hohe Luftdruck führt auf Dauer zu innerlichen Strukturschaden. Es sollte auch nur der vom Fahrzeughersteller angegebene Luftdruck gewählt werden, denn wenn einer auf dem Reifen angegeben ist, so sind die Punkte in die Berechnung des Drucks eingeflossen, die der Hersteller hat einfließen lassen (Punkte siehe oben).
Ich möchte mich mit niemanden streiten, die Reifen sind sicherheitsrelevante Teile am Fahrzeug. Darum liegt mir das Thema sehr am Herzen, aber auch weil das Thema Reifen immer unterbewertet wird.
Zitat:
Original geschrieben von BlueWhite
die Reifen sind sicherheitsrelevante Teile am Fahrzeug. Darum liegt mir das Thema sehr am Herzen, aber auch weil das Thema Reifen immer unterbewertet wird.
Da kann ich ein Lied von singen. Ich hatte vor gut 10 Jahren mal einen Reifenplatzer hinten rechts bei etwas mehr wie 180, und bin froh das ich noch Lebe. Die Karre - ein Audi Cab. 2,0 - landete mit dem Heck voran in der Leitplanke. Seit dem achte ich bei fast jedem Tanken auf den Luftdruck. Mehr wie die berühmten 2/10
habe ich auch nicht zusätzlich drinn.
Tach auch zusammen,
muß mich jetzt als alter, ehemaliger "Micheliner" auch mal einmischen (soll nur bedeuten, daß ich schon weis, wie so ein Reifen aufgebaut ist und funktioniert).
Das was "BlueWhite" bislang schrieb, kann ich nur voll und ganz unterstützen. Ich fahre schon seit 21 Jahren mir den von den Reifenherstellern angegebenen Luftdrücken.
Habe auch mal versucht, die "Spritsparversion" zu fahren, also ca. 0,2bar mehr, als das, was der Hersteller angab.
Als Ergebnis konnte ich (bei verschiedenen Hertsellern) feststellen, daß sich über längere Zeit die Lauffläche in der Mitte stärker abgefahren hat.
Außderdem ist der ersparte Sprit teuer erkauft. Was nutzt es mich, wenn ich 0,2 l/100km spare, dafür aber die Reifen nach nur 2/3 der "normalen" Lebensdauer schon austauschen muß?!?!?! Bring in der Gesamtbilanz nicht wirklich was. Von den bereits genannten Gefahren (geringere Auflagefläche usw) mal ganz abgesehen.
Selbst wenn ich bei meinen (momentanen) 235ern die Luft um ca. 0,2bar erhöhe, habe ich das Gefühl, die Kiste schwimmt nur noch auf der Straße rum. Beim Lenken hat man kein Gefühl mehr für das, was auf der Straße unter einem ist.
Die reifenhersteller machen sich doch auch so ihre Gedanken (das unterstelle ich jetzt einfach mal) und geben die Empfehlungen ja nicht nur einfach aus Spaß heraus.
Meine Empfehlung:
- NIE zu wenig
- selten zuviel
- am besten immer den vom Hersteller angegebenen Druck fahren
Natürlich auch immer abhängig davon, ob man leer, beladen, auf der Landstraße oder mit Highspeed auf der Autobahn unterwegs ist.
Danke dir, endlich einer (bei MT) der meine Erfahrung teilt.
1L Sprit = 1,34€, bei 500km Reichweite mit einer Tankfüllung, 1000km monatliche Laufleistung und 0,2L Ersparnis - aufs Jahr gerechnet sind das 32,16€. Diese Ersparnis ist gerade zu lächerlich.
Selbst wenn man keinen erhöhten Verschleiß bemerkt, ist der verringerte Sicherheitsfaktor diese minimale Ersparnis nicht wert!
Da hab ich ja einen Stein ins Rollen gebracht... :-)
Habe es aber trotzdem interessiert gelesen.
Bei mir kam -wie gesagt- die Frage auf, welcher Reifendruck bei 235/35/19 für meinen 2,4er Avant anliegen muß.
Entgegen "Rudiraser"'s Tankdeckelaufkleber sind auf meinem nur die Werte für 205/55/16 und 215/55/16 aufgelistet. (Für 18" natürlich nicht und erst recht nicht für 235/35/19 - außerdem steht in den zugehörigen Papieren meiner Reifen nicht einmal ansatzweise etwas von Reifendrücken.)
Wenn Ihr Euch nun in Euer'm Tankdeckel die erheblichen Druckunterschiede der verschiedenen Reifengrößen speziell für Euer Fahrzeug anschaut... kommt Ihr da nicht gerade bei Sondergrößen ins Grübeln?
Da blieb für mich wieder mal nur noch die Suche im Web -- und dabei stieß ich auf die Seite, die ich Euch anfangs dieses Thread's mal eben zeigen wollte.
Erst, weil die Werte meiner Reifen dort denen der 215/55/16 meines Tankdeckels in etwa entsprachen, fühlte ich mich nicht mehr alleingelassen.
Aber dankeschön für die ausführlichen Ausführungen (das hört sich an), bei Euch wird man meistens gut beraten :-))
Werd mal abmatten gehen - morgen ist wieder Baubesprechung...
Gut Nacht, Jungs ;-)
Zitat:
Original geschrieben von Gora_Driver
Sorry aber das ist ja wohl echt arm....
... Da die Meisterschüler auch von Jahr zu Jahr "dümmer" werden, werden auch dort die Ansprüche immer geringer (sonst wird die Durchfallquote überdruchschnittsmäßig hoch - und das will von den Veranstaltern keiner) was den Meistertitel für mich völlig fragwürdig macht. -> ist meine Meinung.
MfG
Auch ich habe eine Meisterschule besucht, viele Zeit und Geld in diese Weiterbildung investiert, aber derartige Beleitigungen sind unter der Gürtellinie.
Gruß Klaus
Zitat:
Original geschrieben von klausls
Auch ich habe eine Meisterschule besucht, viele Zeit und Geld in diese Weiterbildung investiert, aber derartige Beleitigungen sind unter der Gürtellinie.
Gruß Klaus
Eine Aussage wie die des Herrn/der Frau Gora_Driver zeugt nicht unbedingt von Reife. Vielmehr ist es ein Zeichen dafür, dass diese obszöne Person die aktuellen Daten nicht vorliegen hat oder gar die Ausbildung zum Kfz-Meister kennt.
In jedem Fall würden mich die Gründe interessieren, die diese Person zu Annahme kommen lassen, ich sei dumm oder gar meine Kollegen.
Es ist nur komisch zu sehen, dass die Durchfallquote bei den Kfz-Meisterschülern seit vielen Jahren ansteigt. Ich weiß, die Jungs und Mädels werden immer dümmer!