Qualitätsunterschiede beim Benzin

Guten Abend liebe Community,

mal eine kleine Frage zu dem Benzin.
Ich tanke eigentlich immer bei den Großen Marken wie Schell, Aral, Jet etc. und hab mich mal so gefragt ob es eigentlich Qualitätsunterschiede beim Benzin gibt.
Ich habe irgendwie "angst" bei einer kleinen Dorf Tankstelle zu tanken, da ich schon öfters gehört habe dass das Benzin dort nicht so gut sein soll und auf langer zeit den Motor schaden kann.

Stimmt das, oder kauft die kleine Dorf Tankstelle auch ihr Benzin auch bei den Großen marken, und ich kann dort problemlos Tanken und ein paar Cent pro liter sparen

Beste Antwort im Thema

Vielleicht solltest du mal selbst lesen was du geschrieben hast. @OHCTUNER

Das was da jetzt in merkwürdigster Grammatik steht sagt aus, dass Ultimate günstiger ist als anderer Sprit.
Wir sind hier aber nicht in einem Interpretationsforum für philosophische Satzkonstruktionen sondern in einem Technikforum.
Da kann man sich zumindest mal Mühe geben den Satz so zu schreiben, dass ihn überhaupt irgendwer versteht.

2041 weitere Antworten
2041 Antworten

Zitat:

@jw61 schrieb am 7. März 2021 um 12:52:28 Uhr:


..Da es bereits Länder gibt, wo höhere E-Mischungen Standard sind...USA, Brasilien...haben sich die Autohersteller längst darauf eingestellt, spätestens seit 2011 passiert da gar nix mehr.

E10 verträglich waren alle Autos erst so ab 2012 und davon fahren immer noch sehr viel hier rum und ob die alle auch E20 vertragen? Yamaha hat z.B. unterschiedliche Vergasermembranen in unterschiedliche Länder geliefert oder nachgeliefert. Je nachdem, wo bleifreier Sprit üblich war. Das wird bei den Autos für Brasilien usw. eventuell so ähnlich gewesen sein. Da halt nicht wegen bleifrei, sondern wegen Alkohol im Sprit.

Europa und die USA sollten von japanischen Herstellern durchaus mitbekommen haben,
welcher Kraftstoff hier verbrannt wird. USA haben schon seit vielen Jahren E15 im Programm.
Auf diese beiden Märkte sollten sich alle Hersteller eingerichtet haben.

Edit
Es gibt hier bei MT diverse Nutzer, die mit ihren älteren Kfz
E20 bis E40? gemischt haben und keine Defekte festgestellt haben.
Nur mal so als Anstoß.

Zitat:

@dudel27749 schrieb am 7. März 2021 um 13:35:52 Uhr:


Europa und die USA sollten von japanischen Herstellern durchaus mitbekommen haben,
welcher Kraftstoff hier verbrannt wird. USA haben schon seit vielen Jahren E15 im Programm.
Auf diese beiden Märkte sollten sich alle Hersteller eingerichtet haben.

Das denke ich auch, Gleichteil-Strategie senkt Herstellkosten 😉

Zitat:

@ipthom schrieb am 7. März 2021 um 13:38:54 Uhr:


Das denke ich auch, Gleichteil-Strategie senkt Herstellkosten

Nur prinzipiell, aber nicht, wenn die Kosten stark voneinander abweichen.

Zum Beispiel haben die schon angesprochenen Vergasermembranen damals ca 40,- DM der Satz gekostet, die bleifreiresistenten aber 60,- DM das Stück. Sie waren also mit 120,- DM dreimal so teuer.

Ähnliche Themen

Zitat:

@4Takt schrieb am 7. März 2021 um 13:30:40 Uhr:



Zitat:

@jw61 schrieb am 7. März 2021 um 12:52:28 Uhr:


..Da es bereits Länder gibt, wo höhere E-Mischungen Standard sind...USA, Brasilien...haben sich die Autohersteller längst darauf eingestellt, spätestens seit 2011 passiert da gar nix mehr.

E10 verträglich waren alle Autos erst so ab 2012 und davon fahren immer noch sehr viel hier rum ...

Zähle bitte ein paar auf, die BJ2010 sind und KEINE E10 Freigabe haben. Ich kenn bei VW/Audi zum Beispiel nur den 2.0FSI mit 150PS (scheissmotor, kaum verbreitet) und bei Opel den 2.2DI mit 15x PS. Dazu die Exoten wie die ganz wenigen Mitsubishi GDI aus der Steinzeit. Die sind ab spätestens 2006/2007 AFAIK alle E10 tauglich ab Werk.

Viele Toyotas und Mitsubishis. Hatten wir damals in unser Autohaus. Von anderen Autos weiß ich das nur aus dritter Hand.

Zitat:

@4Takt schrieb am 7. März 2021 um 13:56:59 Uhr:



Zitat:

@ipthom schrieb am 7. März 2021 um 13:38:54 Uhr:


Das denke ich auch, Gleichteil-Strategie senkt Herstellkosten

Nur prinzipiell, aber nicht, wenn die Kosten stark voneinander abweichen.
Zum Beispiel haben die schon angesprochenen Vergasermembranen damals ca 40,- DM der Satz gekostet, die bleifreiresistenten aber 60,- DM das Stück. Sie waren also mit 120,- DM dreimal so teuer.

Ja, damals war das noch nicht so hoch standardisiert. Würde heute wohl kaum noch passieren...

Was interessiert heute wo man früher mal gespart hat. Man kann doch nicht wenige noch verbleibende Autos wegen irgendwelcher Dichtungen gegen den Nutzen der Masse heute aufwiegen.

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 7. März 2021 um 14:21:26 Uhr:


Was interessiert heute wo man früher mal gespart hat. Man kann doch nicht wenige noch verbleibende Autos wegen irgendwelcher Dichtungen gegen den Nutzen der Masse heute aufwiegen.

Macht das jemand? Mach dich mal locker...

Zitat:

@4Takt schrieb am 7. März 2021 um 14:02:05 Uhr:


Viele Toyotas und Mitsubishis. Hatten wir damals in unser Autohaus. Von anderen Autos weiß ich das nur aus dritter Hand.

https://www.dat.de/fileadmin/de/download/E10Vertraeglichkeit.pdf

Toyota alles ab BJ 2008, zuvor nur wenige Ausnahmen. Mitsubishi halt die "1.8 GDI", gabs etwa bis 2004 zu kaufen. Und ob dort E10 angesichts des Alters noch schafft nen Schaden zu machen oder die Karre früher auseinanderfällt - ich hab ne Vermutung. Selbst beim explizit nicht freigegebenen Opel 2.2DI hatte es der ADAC nicht geschafft einen Schaden an der Einspritzanlage zu erzeugen. Die Benzinpumpe ging kaputt. Aber das schafft der ganz alleine.

Glaubt hier ernsthaft jemand, dass ein Motor der kein E20 aushält bei E10 plötzlich keine Schäden nimmt?

Entweder man legt die Materialien Ethanolbeständig aus oder halt nicht.
Aber ein Motor der E10 aushält.... aber E20 nicht wurde doch schon ab Werk bekloppt konstruiert.
Damit gibt der Hersteller zu, dass selbst E10 quasi nur ein Tod auf Raten ist und die Materialien kein Ethanol abkönnen. Und dort der Schaden lediglich später eintritt.

Dazu haben moderne Auto selten Vergasermembranen und Yamaha baut auch keine Autos.
Natürlich kann es daher immer mal Ausnahmen gelten. Aber bei einem recht großen Anteil von Fahrzeugen sollte es keine Probleme geben.
Und für alle anderen Fahrzeuge gibt es dann bestimmt sicherlich weiterhin E5 wodurch es dann keine Probleme gibt.

Funfact;
Mazda z.b fordert für einige aktuelle Autos ja explizit E10 statt E5 eben wegen der tendentiell höheren Oktanzahl.

Ich bin wie gesagt gespannt.
Auf E31 (Mischpartner zum E85 war 95 Oktan E10) konnte ich zumindest 3-4° frühere Zündung fahren als auf Super Plus, E20 steht noch aus

@Leon596 Nur ein Motor der sich nicht bewegt hat keine Schäden durch Abnutzung. Außer Standschaden 😁
Folgert, es geht jeder Motor unter Betrieb durch Abnutzung zu Grunde.
Wie so oft im Leben macht die Dosis erst das Gift. So auch beim E-Sprit.

Zitat:

@Genie21 schrieb am 7. März 2021 um 18:23:39 Uhr:


@Leon596 Nur ein Motor der sich nicht bewegt hat keine Schäden durch Abnutzung. Außer Standschaden 😁
Folgert, es geht jeder Motor unter Betrieb durch Abnutzung zu Grunde.
Wie so oft im Leben macht die Dosis erst das Gift. So auch beim E-Sprit.

Das dürfte bei der Materialverträglichkeit völlig egal sein ob der Motor läuft oder steht.
Der Kraftstoff steht schließlich immer in der Leitung

Ich hatte selbst in meiner 2003er BMW F650GS schon ca. E30 Mischungen verfeuert, wenn ich Kanister aus F mitgenommen hatte. Überhaupt keine Probleme damit gehabt. Und das ist ein 652ccm Einzylinder mit Steinzeittechnik (Motorrad eben, Abgas hat damals niemanden interessiert, immerhin hat sie schon eine Lambdasonde). Abseits davon bekommt die Maschine nur E10, hat jetzt schon über 100.000km drauf (was für ein Motorrad schon ordentlich ist, die meisten Motorräder erleben keine 100.000km Laufleistung) und keine Probleme gemacht.

Mein 19 Jahre alter Passat ist auch einige tausend KM auf E35-E40 gelaufen, gegen E50 wurde die Kiste bockig, das hat man wohl mit der Lambdaregelung nicht mehr rausbekommen. Bin aber mit "gesunden" Mischungen viel auf Urlaubsfahrt in den Alpen gewesen. Damals gabs glücklicherweise auch in De E85, hab öfter eine BK-Tankstelle in München dazu angefahren.
Ansonsten nur E10 getankt. Ich hatte das Ding grob 160.000km in Besitz.

Probleme? Jupp, das Ding hat eine Kraftstoffpumpe gefressen. Aber das darf bei über 200tkm auch passieren. Hat ohnehin nur 40€ vom Schrott gekostet und sich freundlicherweise recht lange davor angekündigt (die wurde 1000km bevor es nur noch mit Motorrucken voranging ziemlich laut).

Lambdasonden werden überbewertet, meine GSXR hat nicht mal sowas. Und bekommt ständig E10. Juckt die nicht. Mit 102 Oktan geht die um 12.000 RPM etwas besser, aber wann bin ich da schon unterwegs. Das wäre rund 120 km/h im ersten Gang.

Deine Antwort
Ähnliche Themen