Preissenkung bei Tesla - reagiert BMW?
Mein i3s läuft in diesem Jahr aus dem Leasing und ich schaue mich langsam nach Alternativen um. Was BMW momentan hat ist vom i3s leider relativ weit weg. Der iX1 kommt ihm noch am nächsten - vom Preis aber nicht.
Nun hat Tesla die Preise für den Y um ca. 9.000€ gesenkt um ihn in die volle Förderung zu bekommen. Damit liegt der Y nun ca. 10.000€ unter dem iX1.
Was denkt ihr, wird BMW reagieren und ebenfalls die Preise senken oder mehr Nachlässe geben?
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Zitat:
@MatthiasGausH schrieb am 31. Januar 2023 um 10:27:52 Uhr:
Es geht mir ähnlich wie einigen der Vorposter hier.
In den vergangen Jahre habe ich für meine Firma Dutzende von BMW Fahrzeuge geleast weil die Summe von Qualität. Lieferzeit, Preis und Service gestimmt hat.
Von einem 100% BMW und Mini Fuhrpark hat sich das zu einem Anteil von unter 50% verändert.
Insbesondere im Bereich der Vollelektrischen und Hybriden wurden wir bei BMW (bis auf wenige Ausnahmen) nicht mehr fündig.
Den i4 hätte ich auch gerne bestellt, bei den Lieferzeiten und Leasingraten welche angeboten werden, kommen wir aber nicht zusammen.
Bei Leasingfaktoren um 1,5 verzichte ich dankend.
Der Händler bzw BMW muss verstehen, dass es sich nicht um einen Notkauf handelt, es geht auch anders.
Wir haben auch gerade bei BMW den Leasinganschluss abgecheckt. Was soll ich sagen. Ein i4 ist schon echt MEGA, aber jetzt kommt das große ABER. Wie oben schon geschrieben, BMW hat die Preise erhöht zu einem Zeitpunkt, wo eigentlich der Gegentrend erforderlich ist. Reduzierte Förderung, gestiegene Leasingzinsen, unvorteilhafte Restwertfestsetzungen und Leasingfaktor wurden so stark zum Nachteil verschoben, dass wir eine doppelt so hohe Leasingrate zahlen sollen, als wir aktuell für unseren preisgleichen Range Rover zahlen und das bei niedrigerer geplanter Kilometer. So treibt einen BMW förmlich in die Arme eines anderen, das Model 3 kostet aktuell 50% der Leasingrate des BMW i4. Bei 50% Preisunterschied denkt man ernsthaft darüber nach, ob man für 3-4 Jahre die Abstriche in Kauf nehmen kann, die ein Tesla bedeutet. Vielleicht wacht BMW dann mal irgendwann auf, wenn die Absatzzahlen einbrechen.
Hallo zusammen
Mich interessiert eure Meinung und Einschätzung in Bezug auf die bereits mehrfach durchgeführten Preissenkungen der Tesla Modelle im Elektrofahrzeug-Markt.
Je nach Modell und Land sind es gleich mehrere Tausend Euro! Alleine in den letzten Monaten.
Bin gespannt, ob BMW - und die anderen Hersteller - etwas tun werden.
Persönlich würde ich eine solche Aktion, nach getätigtem Kauf (wohl verstanden), nicht begrüssen. Vor allem aufgrund der Wertminderung im Wiederverkauf.
ALLERDINGS: Wenn wir die Gebrauchtwagenpreise von Tesla anschauen, ist da überhaupt nichts im Sinkflug! Ganz im Gegenteil! Anscheinend ist die Nachfrage dermassen hoch…!?!
Ehrlich zugegeben: Wenn die Preisschere zwischen BMW und Tesla weiterhin stark ansteigt, könnte ich beim nächsten Kauf evtl. den einen oder anderen Gedanken an Tesla wenden. Das sage ich nach meinem 16. BMW-Kauf in Folge.
Wie sehr ihr das?
Wie schätzt ihr das ein?
Wie könnte es in Zukunft aussehen?
Pro / Contra?
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
Eher umgekehrt wird ein Schuh daraus, ehemalige Tesla-Fahrer kehren reumütig zu den deutschen Herstellern zurück. Ein Auto zu erwerben, bedeutet unter anderem, wie gut ist es verarbeitet, wie werden Garantiefälle abgewickelt, wie dicht ist das Händlernetz, wieviel kostet der Unterhalt und wie zeigt sich das Fahrzeug nach 3 Jahren Gebrauch.
Und gerade hier können die neu etablierten asiatischen Marken und auch Tesla nur wenig punkten und treiben den ein oder anderen Besitzer halb in den Wahnsinn. Zu BMW und Mercedes, die entwickeln sich gerade wieder zu Premium-Marken, hochwertige Produkte mit ordentlichem Service, allerdings auch mit entsprechendem Preisgefüge. Wer dem nicht mehr folgen will, weil es keine 20-30%-Rabatt gibt, noch nie gab es so viele junge Marken auf dem Markt, die ein so großes Angebot und Vielfalt bieten. Bedeutet nichts anderes, dass BMW lieber statt 2,8 Millionen gebaute Autos 1,6 Millionen pro Jahr ausliefert, aber dabei sich der Gewinn verdoppelt.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
BMW ist sowas von Premium und viel besser als Tesla jemals sein kann. Die könnten die Preise verdoppeln und die Leute würden trotzdem viel mehr BMW Elektroautos kaufen als Teslas. Da kannst du ja in den Spaltmaßen ein Zelt aufstellen!
Die Tesla Gebrauchtwagen stapeln sich bei den Händlern und stehen unverkäuflich wie Blei am Hof, weil alle oft nach ein paar Monaten schon wieder zu BMW zurück sind.
Moment! Warum sagt das KBA, dass Tesla im Jahr 2022 in Deutschland mit 69.963 Stück fast dreimal mehr Elektroautos als BMW mit 23.470 verkauft hat? Das kann doch gar nicht sein!
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
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Nun, vielleicht deswegen, weil BMW seinen Verkaufsschlager X1 erst Ende des Jahres als iX1 auf den Markt geworfen hat, wobei Tesla sich bereits etabliert hat? Zudem denken sehr viele (und das ist in keinster Weise verwerflich, also bitte nicht falsch verstehen) mit dem Geldbeutel weil sie durch die relativ günstigen Preise bei Tesla angelockt werden (allerdings auch nur oftmals um die Prämie zu kassieren und den Wagen nach 3 Jahren mit kaum Verlust wieder zu verkaufen, was natürlich eine sehr gesteigerte Markenbindung zeigt - Vorsicht, Ironie 😉 ). Eine emotionale Bindung zu einer Marke sieht imho anders aus.
Man muss sich meines Erachtens dabei aber auch fragen, wieso sieht Tesla sich dazu genötigt, den Konkurrenzkampf über den Preis zu führen. Ich gebe aber auch zu bedenken, dass auch hier der uralte Spruch greifen kann: Wer billig kauft, kauft oft doppelt.
Aber jeder nach seiner Fasson. Ich sehe das wie die bisherigen Pro-Kommentare zu BMW. Wer aber mit Tesla (zugegebenermaßen der Begründer der Elektro-Welle) sein Glück gefunden hat, dann freut es mich auch für ihn. 🙂
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
BMW senkt da gar nichts offiziell.
Das passt nicht ins Firmenbild und kann auch Kunden verprellen.
Höchstens gibt es ein paar Prozente mehr Rabatt im Hintergrund.
Aber solange sich die Fahrzeuge so gut verkaufen und die Lieferzeiten lang sind, tut sich da erstmal gar nichts.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
Tesla positioniert sich zunehmend weg von Premium in den billigeren Segmenten, der Focus liegt klar auf Kostenminimierung und Erhöhung der Stückzahlen. BMW ist eigentlich kein Hersteller, der bei dieser Strategie mitgeht. Dass Tesla ein Konkurrent ist, entsprang hauptsächlich der Tatsache, dass Tesla anfangs viele BMW-Kunden abgeworben hat, aber zumindest ich bin inzwischen wieder bei BMW, da es inzwischen auch gleichwertige und höherqualitative Alternativen zu den Teslamodellen gibt.
Teslas Strategie zielt eher auf den Markt von Toyota, VW uä., hebt dort das Niveau und hat bessere Margen. Langfristig glaube ich, dass die deutschen Premiumhersteller sich über Qualität, besonderen Komfort und Featurereichtum von Tesla klar abheben und deswegen mehr Geld verlangen können, aber auch weniger Autos verkaufen.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
Tesla hat Lieferzeiten von wenigen Wochen, BMW von mehreren (leider eher vielen) Monaten.
D.h. dein heute bestellter Tesla steht vermutlich schon irgendwo rum und wartet auf dich.
Dein heute bestellter BMW wurde noch nicht mal in die Produktion eingeplant.
Aber das hat wahrscheinlich nichts mit der Preissenkung zu tun. Musk ist einfach ein Wohltäter. Geld ist dem reichsten Mensch der Welt nicht wichtig.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
Ich hatte dazu Anfang des Jahres schon mal einen Beitrag eröffnet, als Tesla das erste Mal die Preise gesenkt hatte.
https://www.motor-talk.de/.../...-tesla-reagiert-bmw-t7400522.html?...
Die Qualität von Tesla ist mit Sicherheit nicht auf dem Niveau wie die von BMW. Die Preise bzw. die Kosten für das Leasing bei BMW sind in der letzten Zeit so stark gestiegen, dass das für viele einfach nicht mehr darstellbar ist.
Wenn man sich den E-Auto Markt anschaut, folgen doch einige dem Beispiel Tesla. Ford bietet den Mach-E aktuell zu ähnlichen Konditionen an, wie Tesla das Model 3. Smart hat den #1 ähnlich eingepreist. Damit wächst die Anzahl von Alternativen im Markt. Der ix1 ist - in meiner subjektiven Sicht - den Aufpreis in dem Umfeld nicht wert. Auch BMW spart wo es nur geht und das Bediensystem muss jetzt ohne den iDrive Controller auskommen.
Aus meiner Sicht wird sich BMW auch bald bewegen müssen. In China wird es zunehmend ungemütlich wenn man den letzten Entwicklungen dort in Sachen E-Mobilität und Loyalität zu chinesischen Marken glauben kann. Zudem bringen die Chinesen mehr und mehr E-Autos auf den deutschen Markt und damit eine größere Vielfalt. Das verfügbare Einkommen der Menschen wird quasi zwangsläufig dafür sorgen, dass sich viele nach Alternativen umschauen müssen.
Wenn man sich die deutschen Zulassungszahlen anschaut, entwickelt sich der Absatz in Deutschland eher „zurückhaltend“ im Vergleich zu anderen Herstellern.
Auf der anderen Seite vom großen Teich hat sich innerhalb eines Jahres der Wechselkurs zum Dollar wieder deutlich zu Ungunsten von BMW verändert.
Damit dürfte zumindest Druck auf die Margen von BMW kommen.
Ob jetzt die Strategie von Musk - Verzicht auf Marge und Auslastung der Werke - die richtige ist wird man sehen. Aus meiner Sicht führt das Thema Marge vor Menge halt irgendwann dazu, dass der letzte Kunde für den ix1 dann x Mrd. € zahlen muss. Irgendwann fällt da selbst der markentreuste Kunde um.
Aber wie so oft - 1. kommt es anders und 2. als man denkt :-)
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
Hallo!
Das Spiel ist doch nicht neu. Vor vielen Jahren hieß es, deutsche Autobauer zieht euch warm an, die Franzosen kommen, dann die Japaner, die Koreaner und Dacia rollt sie dann vollends auf. Das Ergebnis kennen wir, zum großen Erstaunen aller sind die deutschen Auto Bauer immer noch nicht pleite.
Und Rosinenpicken bei der Sicht auf Zulassungszahlen ist auch nett. Tesla hat wie viele verschiedene Modelle am Markt? Waren es jetzt 4, 10 oder über 20? Ne, waren doch nur 4. Eines davon hat sich 2022 in Deutschland am besten verkauft. Betrachtet man die Gesamt Stückzahl von Tesla und BMW weltweit, dann muss Tesla aber noch Weitspucken lernen, bis sie an die BMW Zahlen kommen. Aber klar, der Untergang des Abendlandes ist da und Tesla wird sie alle platt machen. Wenn nicht die, dann garantiert die Chinesen. Und in 10-30 Jahren gibt es nur noch zwei Marken auf der Welt, Tesla und eine chinesische. Ja, die Welt kann so einfach sein, man muss sie sich nur passend backen.
Und ich werde jetzt nicht sagen, dass ich die Marke Tesla nicht mag und die Modelle 3 und Y gerade von vorne optisch hässlich finde (Aussage meiner Frau? Sehen aus wie ein Plastikfrosch). Das dürfte ich hier getrost bzgl. Audi und Mercedes sagen, es würde toleriert. Die Marke Tesla oder das in Deutschland meistverkaufte Modell nicht zu mögen ist allerdings völlig daneben und zeigt, dass mein Urteilsvermögen leider getrübt sein muss und ich nicht klar denken kann.
CU Oliver
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
Naja, der Meinung dass sich die deutsche Autoindustrie auch in der aktuellen Situation behaupten wird, schließe ich mich schon an. Die spannende Frage ist, mit welchen Mitteln. Da ist meine Theorie eher die, dass sie auch preislich wieder attraktiver werden muss. Das System hohe Marge und geringe Menge bricht aus meiner Sicht irgendwann.
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Zitat:
@milk101 schrieb am 18. April 2023 um 08:18:07 Uhr:
Betrachtet man die Gesamt Stückzahl von Tesla und BMW weltweit, dann muss Tesla aber noch Weitspucken lernen, bis sie an die BMW Zahlen kommen.
Wie groß ist da denn noch der Unterschied? Ich hab grade keine genauen Zahlen im Kopf, aber BMW baut wahrscheinlich nur noch so um die 500.000 Autos mehr im Jahr.
Die selbe Geschichte höre ich nämlich seit dem Tesla keine 100.000 Autos im Jahr gebaut hat. Und niemanden kommt es komisch vor, dass sich der Absatz jedes Jahr gewaltig gesteigert hat und jetzt auch gerade die Verdopplung der Produktion in Berlin vorbereitet wird und mindestens in Mexiko ein neues Werk gebaut wird.
Außerdem baut BMW noch zu 80 oder 85 Prozent Verbrenner, die sich derzeit noch gut verkaufen, aber mal abwarten wann dieser Trend dreht. Daher wird es nach meiner Einschätzung maximal 2-3 Jahre dauern, bis Tesla weltweit mehr Autos verkaufen wird als BMW.
Außerdem wird die Luft für die BMW Käufer langsam dünn. Ich dachte immer das sind alles Geldsäcke, denen 10.000,- oder 20.000,- mehr vollkommen egal sind. Aber wie ich hier und im echten Leben erfahren musste, haben die alle eine Schmerzgrenze, die gar nicht so hoch sitzt.
Und wenn man ein voll ausgestattetes Auto um deutlich weniger bekommt, als einen Basis-BMW, in den man noch den Gegenwert von 1-2 Dacias an SA stecken muss, dass er fahrbar ist, dann ist auf einmal die Toleranz gegenüber potthässlichen Scheinwerfern und einem grässlichen Lenkrad relativ groß. 😉
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]
Wie einige hier doch tatsächlich glauben, dass Tesla die Preise senkst, um damit irgendwas gutes zu tun. Die müssen ihre Autos verkaufen, ganz einfach. Weder Musk noch Tesla verschenken etwas.
Im Prinzip gibt es drei Gründe für die Preissenkungen:
1. Nachfrage sinkt durch Konkurrenz auf dem Markt. Das heißt nicht, dass niemand mehr Teslas kauft, sondern nur, dass die Produktionskapazitäten nicht mehr komplett abgenommen werden. Das ist bei Tesla natürlich ein Luxusproblem, aber wenn man so viele Autos produzieren kann, dann muss man sie auch verkauft bekommen.
Man sieht das ja ganz gut an den Wartezeiten: ein Hersteller ohne Wartezeiten verkauft einfach zu wenige Autos - er wartet auf Bestellungen. Irgendwann muss man dann Deals mit Autovermietern machen, weil einem sonst niemand mehr die Menge an Autos abnimmt 😉
Deutsche Hersteller haben genau deshalb verschiedene Modelle, die sie in den verschiedenen Werken herstellen. Wenn bei einem die Nachfrage sinkt (z.B. 3er), dann wird eben ein anderes Modell im selben Werk mehr gebaut (z.B. 4). Im schlimmsten Fall wird Kurzarbeit angemeldet 😉
2. Demnächst wird das TM3-Facelift angekündigt, was natürlich erstmal zu einem Rückgang von Bestellungen führen wird, bis es dann verfügbar ist. Wer nimmt denn auch freiwillig das alte Modell 😉
Entsprechend werden die alten Modelle jetzt nochmal reduziert, um möglichst viele abzuverkaufen und im Idealfall auch einen Bestellbestand aufzubauen zwischen Ankündigung und Auslieferung des Facelifts.
3. Tesla gibt keine Rabatte. Ein deutscher Hersteller wird nie die Listenpreise massiv senken. Vielleicht eine Preisanpassung für ein veraltetes Modell oder sowas, aber nie sagen wir beispielsweise den Listenpreis des 3ers um 5.000€ senken. Warum? Dafür gibt es Rabatte. Geht die Nachfrage zurück, werden mehr Rabatte gegeben, der Listenpreis bleibt aber gleich. Man sieht das ganz gut beim i4: der i4 eDrive35 kostet auf dem Papier nur etwas weniger als der eDrive40, auf den gibt es aber sehr kurze Lieferzeiten (2-3 Monate) und hohe Rabatte, sodass man am Ende mit Prämie häufig über 10.000€ im Vergleich zum eDrive40 sparen kann.
Der Vorteil davon ist, dass man mit Rabatten nicht den Gebrauchtmarkt komplett kaputt macht.
Was nicht heißen soll, dass das dem Gebrauchtmarkt nicht weh tun würde, aber zumindest nicht in dem Maß. Vor ein paar Jahren hat man bei VW teilweise an die 30% Rabatt für einzelne Fahrzeuge bekommen, das führte regelmäßig dazu, dass Neuwagen günstiger waren als gebrauchte Fahrzeuge und die gebrauchten eben nicht mehr verkauft wurden.
Von daher bin ich mir zu 100% sicher, dass eine Preissenkung weder bei BMW noch bei einem anderen deutschen Premiumhersteller (und das sind BMW, Mercedes und Audi) kommen wird. Wozu denn auch, wenn man auf die begehrten Modelle immer noch 1-2 Jahre Lieferzeit hat? 😉
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehrfache Preisreduktionen bei Tesla - was macht BMW?' überführt.]