Poltern im Fahrwerk wegen ausgeschlagener Koppelstangen??

VW Phaeton 3D

Mahlzeit,

habe heute mal wieder Kontakt mit meiner Werkstatt gehabt. Unter anderem ist der Phaeti wegen einem polternden Fahrwerk dort.
Nun wurden wohl die Koppelstangen getauscht und angeblich ist das Problem jetzt weg.
Kann es echt sein, dass ein polterndes, klapperndes Fahrwerk aus angeschlagenen Koppelstangen resulitert??

Kann den Wagen leider erst probefahren, wenn er wieder bei mir vor der Tür steht...

Grüße

Matthias

Beste Antwort im Thema

Hallo miteinander,

meiner hat erst 49.000Km,
die Kopelstangen wurden links und rechts getauscht,
leider war diese Investition ein Fehlschuß, 
ich habe keine Freude mehr an meinem W 12,
das Poltern ist unangenehm und peinlich,
vor allem bei einem W 12,
mfg
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So bei mir waren es die Koppelstangen und die Federdämper. Die Koppelstangen wurden getauscht und kosten mit Fehlersuche, Einbau und Material 412€ ca.
Federbeine sind noch nicht getauscht und das Poltern ist so gut wie fast weg. Werden aber auch noch getauscht. Kostenfaktor 2500€.
Die Koppelstangen sahen aber auch schon echt übel aus und machten somit starke Geräusche.
Grüße

Du kriegst die Federbeine getauscht? Aber auf eigene Rechnung, oder? Sonst Glückwunsch.
Die Koppelstangen sind scheinbar wirklich sehr anfällig. Und wie so oft kosten sie das Doppelte und halten die Hälfte 😉 Aber ich will nicht schon wieder lästern.
Schön, dass Du Ruhe hast.
Grüße

Matthias

Gibt es eigentlich im Kreis Dortmund/Essen / Wuppertal einen vernünftigen Händler, der sich mit dem "Rumpeln" auskennt und definitiv sagen kann, ob sich das finanzielle Engagement bezüglich Spurstangen lohnt??

Ich habe langsam den Kaffee auf!!

Entweder "man" hört nichts oder weiss nichts...! Einfach nur entsetzlich!

Wenn jemand mir einen Ansprechpartner nennen könnte, wäre ich mehr als dankbar!!

Viele Grüsse eines leidgeprüften "Klapperkistenfahrers"

Bei meinem Phaeton Bj 11/2004 wurde Problem Koppelstangen aktuell bei 60.000 KM verneint; Problem bestand allerdings schon ab KM 35.000, es wurde nun kulanterweise das komplette Fahrwerk getauscht (5.000 Euro), Problem allerdings nicht behoben (63.000 KM); je sportlicher die Stellung der Luftfederung, desto geringer ist das Poltern, allerdings kommen dann die Fahrbahnunebenheiten "hart" durch.
Nächster Termin in der Werkstatt steht an.

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Sehr interessant.

Komplettes Fahrwerk mit Federbeinen oder nur die Gestange ?

Sind the Beschleuningssensoren am Federbeinen und Fahrzeug selber auch getauscht ?

ersetzt wurden alle 4 Federdämpfer, die Niveau-Sensoren, das Steuergerät;
anfänglich hatte ich das "Gefühl", dass Problem behoben; jetzt ist das Poltern wieder da.
Da es nicht geholfen hat, muss es wohl eine andere Ursache haben oder es ist ein "bauartbedingtes generelles Problem" und damit evtl. nicht behebbar

Ausser die Niveau-Sensoren gibt es auch am jedes Federbein einen Beschleuningssensor und im Fahrzeug selber noch 3 weiter Beschleuningssensoren. 2 Vorne und 1 hinten. Sind diese Beschleuningssensoren auch getauscht ? So nicht, dan wurde das meinen Tip sein. Die Beschleuningssensoren sind auch erheblich billiger als ein Federbein 😁 .

ich werde es prüfen lassen und das Ergebnis einstellen,

Mein Tip: es ist ein Systemproblem der Luftfedern. "Stand der Technik", wie es VW so schön nennt. Ich halte das Problem inzwischen für unlösbar und dem Phaeton leider angeboren.
Sollte es doch mal eine Lösung geben, her damit.

Grüße

Matthias

Zitat:

Original geschrieben von v1mbrt


Ausser die Niveau-Sensoren gibt es auch am jedes Federbein einen Beschleuningssensor und im Fahrzeug selber noch 3 weiter Beschleuningssensoren. 2 Vorne und 1 hinten. Sind diese Beschleuningssensoren auch getauscht ? So nicht, dan wurde das meinen Tip sein. Die Beschleuningssensoren sind auch erheblich billiger als ein Federbein 😁 .

Was auch noch sehr wichtig ist, die Beschleunigungssensoren sollten unbedingt fest montiert sein. Wackelige Montage heisst direkt ein schlechtes und gestoertes Signal und daher auch schlechte verarbeitung durch das Steuergeraet. Sogar einen Kabel der gegen Federbein oder Beschleunigingssensor "klopft" wurde sehr stoerent sein. Fuer die Signalverarbeitung wurde so etwas sein wie klopfen gegen einen Mikrofoon.

Gruss an S6 Avant; hatte vorher einen S6 plus Avant Bj.97, der war hart, ließ trockene Schläge durch, aber da wußte man warum.
Aber selbst Autos vom Schlage VW Golf oder Opel Astra rollen - zumindest derzeit - besser ab.
Alternative Frage: hängt es möglicherweise auch mit den Reifen (Sommer 19 Zoll, Winter 18 Zoll), Querschnitt , Reifendruck, Felgengröße oder ähnlichem ab ?

inzwischen wird der Wagen von Kollegen statt wie vorher bewundernd Phantom Poltergeist genannt

Hallo v1mbrt,

vielen Dank für den Ansatz mit den Beschleunigungssensoren. Manchmal sieht man (als mehr mechanisch orientierter Mensch) den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Fakt ist: Der Phaeton hat Probleme mit kurzen, harten Stößen mit geringer Amplitude (zw. 10 u. 30mm). Letztens hatte ich auf einem ca. 20m langen welligen Fahrbahnbelag fast eine Resonanzschwingung erreicht. Ausprobieren kann ich das ganze z.Z. an einem ca. 15mm aus der Fahrbahn quer in Fahrtrichtung überstehenden, ca. 10mm breiten Flachstahl in der Zufahrt unseres Real-Marktes. Mein Eindruck ist: Diese Stöße werden nicht vernünftig gedämpft. Der Reifen hüpft wie ein "Flummi" und mann nimmt je nach Reifentyp das Ganze mehr od. weniger als "Poltern" wahr.
Bisher hielt ich das für ein rein physikalisches Problem zwischen Charakteristik der Luftfeder und der bewegten Massen, so wie auch Matthias schreibt. Mein nächster Versuch wäre Reifengas gewesen.

Nun schließe ich einen Regelungsfehler durch zu träge oder beeinträchtigte Sensoren nicht mehr aus.
Es gibt am Phaeton insgesamt 7 Beschleunigungssensoren. Interessant für unser Problem sind, entgegen meiner ersten Vermutung, alle 7 Geber. Die 4 Geber für Radbeschleunigung (vorn G337/338, hinten G339/340) sind jeweils unterhalb der Balge an den Luftfedern verschraubt. Die Karosseriebeschleunigungsgeber erfassen die entspr. Reaktionen der gefederten Masse (vorn G341/342 in den Radhäusern, hinten im Kofferraum unter der rechten Verkleidung der G343).

1. Ansatz wäre eine Sichtprüfung lt. Vorschlag v1mbrt: Sind die Sensoren fest? (Da es sich um kapazitive Sensoren handelt, sind diese entgegen meiner ersten Vermutung unempfindlich gegen Verschmutzungen od. den Kontakt mit z.B. einer daraufliegenden elektr. Leitung)
2. Sind die Geber korrekt ausgerichtet? Vermutlich funktionieren sie nur korrekt, wenn die senkrechte Arbeitslage gewährleistet ist.
3. Sind die Geber im Laufe der Produktion verändert bzw. optimiert worden? Wer ist der Hersteller?
4. Werden im A8, Q7, Touareg, A6 mit Luftfahrwerk die selben Geber verbaut?

Ich habe große Hoffnungen, daß wir anhand dieser Fragen das Problem in den Griff bekommen!

Gruß

Matthias

Hinweis an vImbrt
mein Poltergeist fährt seit Anfang an mit Stickstoff (Reifen); das wird aber wohl nicht der Grund sein, da meine früheren Fahrzeuge alle mit Stickstoff "ohne Poltern" fuhren und ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe

Hi Phaeti-One,

Schoenes uebersicht.

Beim "Poltern" ist es glaube ich wichtig unterschied zu machen schwischen Abrolgerausche und Nachschwingen vom ganzen Rad am Federbein.

Abrolgerauschen sind Reifen abhaengig und um so mehr Reifendruck abhaengig. Da unseren Phaeton zwimlich schwer ist, brauch es einen relativ hohe Reifendruck. Und wird sogar vom Abrolgerausche her auch sehr empfindlich reagieren. Sogar einen 0.1 - 0.2 ueberhohte Reifendruck lasst die Abrolgerauschen erheblich zunemen. Harte schlagen sind dan auch zu erwarten. Fahrzeug kann dan sogar beim widerholte Schlagen im Resonanz kommen.

So einen Federung besteht aus mehrere einander beeinfluessenden Federsystemen. Jede Reife ist selber auch einen Federsysteem. Das Rad mit dem Federbein ist das zweite Federsystem. Wurde sagen beide Federsystemen kan man sich in einen Model hinter einander gedacht sehen.

Das Reifenfedersystem mit einen sehr niedrige Masse/Schwung verhaeltnis, gedacht zum abfedern vom kleinen, mehr hochfrequente Unebenheiten.

Das Federbeinsystem mit erhebliche Masse/Schwung verhaeltnis zum Schlucken vom grossere hochfrequentere Schlagen und abfedern von die mehr niederfrequente grosse Unebenheiten. Das Federbein ist relativ weich ausgelegt, wobei es eher unterdampft ist. Ie es hat vom Systemkonzept her nachschwingen. Etwas, was sich unter umstaenden als Poltern aussern konnte. Ohne nachschwingen wurde ein Federbeinsystem als "hart" bekennzeichnet werden.

Insgesamt sollte mm nach die Abstimmung vom Reifenfedersystem so sein das die hochfrequente Schlagen nicht zum naechte Federsystem durchgeleitet werden. Reifendruck daher eher etwas herunter. Und sogar zweitens das die zurueck gekoppelte nachschwingungen des etwas unterdampfte Federbein auch wider vom Reifen abgefedert werden koennen. Kann dies letzte nicht passieren, dan wird die Reife im nachschwingen vom Federbein hart auf den WStrasse schlagen und wird der Besitzer sich ueber das Poltern beklagen. Beim 19"+ Reifen wird einen Komfortabstimmung vom Reifen immer Schwieriger, weil es ja immer weniger Federwege gibt. Breiter Reifen sind wider im Vorteil, weil das Luftpolster grosser wird und damit die Federungsmoglichkeiten.

Wenn du, Phaeti-One, viele harte Stossen beim Unebenheiten vom 10 mm hattest, wurde ich sagen: Reifendruck herunter. Die Druck ist so hoch das eine Reife einfach nicht die moglichkeit hat ein zu federn und einfach die Schlagen durchleitet zum Federbeinsysteem, das aber ja wegen das grosse Masse/Schwung verhaeltniss, gar nicht dafuer geeignet ist so einen Unebenheit zu glatten. Und weil diese Unebenheiten nicht verarbeitet werden, werden die weitergeleitet zum Fahrzeug und zurueck geschickt zum Reifen/Strasse. Hoert sich an wie Poltern, wurde ich aber eher als Abrollgerausche einstuffen.

30 mm Schalgen wurde ich eher als super extreem Sehen. So grosse Ausschlagen wird einen Reifen nie aufnehmen konnen. Ist ja fast die ganze effective hoehe vom Reifenseite.

Deinen Punk 1: Gerade beim kapazitive Sensoren, wurde ich verschmutzung vom Kabelstrange als einen erhebliche Fehlerquelle einstuffen. (Gesalzte) Verschmutzung wurde eine zimlich niedrige Widerstand parallel zum Kapazitaet geben, was einen grosse Daempfung vom AC Messsignale geben wurde. Sogar koennte dieses Erklaeren warum es Poltern manchmal weg ist und spaeter wieder da. Wenn die Verschmutzung trocken wird, wurde den Einfluss erheblich weniger sein. Diese Verschmutzung wurde (nach der Sensoren selber) meine naechter Punkt vom Untersuchung sein.

Punkt 2: Ausrichtung ist auch wichtig. 10% falsch heisst 10% weniger Beschleunigingssignal und daher (grob gesehen) 10% mehr vom Steuergeraet erlaubtes Nachschwingen.

Im algemeine ist auch wichtig das zuzaetzliche (niederfrequente) Gerausche nicht zum Beschleunigingssensoren heran kommen. Ich kann mich sehr gut vorstellen das ausgeschlagene Koppfelstange eher akoustische Einfluss auf die Beschleunigungssensoren haben, als Einfluss im tatsaechlige Bewegung durch das Spiel im Kupplung.

Stikstof Reifenfuehlung wird als "weniger Druckverlust" verkauft, aber N2 Molekulen sind ja kleiner als CO2 und O2 Molekulen. Weil es nur einen Gastype im Reifen gibt, wird es nur einen "Partialdruck" geben und daher einen etwas niedrigere gewicht vom Reifenfuehlung. Wurde sagen, einige Grammen.

Hallo v1mbrt,

völlige Zustimmung🙂

zu 1) Auf die Parallelschaltung eines versalzten Nebenschlusses zu den kapazitiven Sensoren wäre ich nie gekommen. Also Kommando zurück: Alles was im Bereich der Steckverbindungen liegt muß sauber und salzfrei sein.
Da das die Messwerte nur verfälschen würde, gäbe es nie eine Fehlermeldung im Steuergerät.
Weiterhin weiß ich nicht, wie gut die Sensoren gekapselt sind. Auch interessant wäre, ob diese bauartbedingt einem Verschleiß unterliegen (wie z.B. Elektrolytkondensatoren). Ich habe da keine Ahnung.
Wer kennt sich mit diesen Sensoren aus?

Gruß

Matthias

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